Drehzahlmesser

Gast #395721
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo Alex,

einfacher geht es, wenn Du die Zeit zwischen zwei Impulsen mißt und
daraus die Drehzahl errechnest.

Gruß, Nils
...der auch nicht versteht, was die beiden Fragen miteinander zu tun
haben.
Gast #395724
Lesenswert?
• ▲
▼
@Uwe:
Da kennst Du aber nicht viel...;-)

Im Prinzip kann jeder pn-Übergang bei Bestrahlung Strom liefern
(Solarzelle ist das beste Beispiel). Bei einer Fotodiode oder einem
Fototransistor wird das genauso gemacht. Durch Bestrahlung
("Photonenbeschuss") werden im pn-Übergang freie Ladungsträger
generiert, die einen Sperrstrom bilden. Fotodioden und -Transistoren
sind dafür optimiert (möglichst hoher Fotostrom). Eine normale LED kann
auch einen Strom liefern, wenn sie beleuchtet wird. Der ist zwar gering,
aber vorhanden...
Gast #395726
Lesenswert?
• ▲
▼
Im alten Kosmos-Kasten der 60er Jahre gab es einen Germaniumtransistor
im schwarz lackierten Glasgehäuse, Typ OC604 oder so ähnlich. Für ein
paar Versuche mit Fotoeffekt mußte man den Lack an einer Stelle
abkratzen.
Irgendwo war mal in einer Applikationsschrift auf diesen Störeffekt bei
manchen Gehäuseformen hingewiesen. Normale Transistorgehäuse sollten
lichtdicht sein.
Gast #395728
Lesenswert?
• ▲
▼
Hi, nochmal zur Frequenzmessung:
es gibt zwei Möglichkeiten. Die erste wie oben schon gesagt die
Periodendaer messen, was mit dem Input-Capture-Pin am einfachsten zu
realisieren ist (Interruptgesteuert). Das Ganze über mehrere
Mittelwerte, auf Drehzahl umrechnen, aufs Display damit und gut.
Nachteil: bei niedrigen Frequenzen dauert die Display-Aktualisierung
länger.
Die Zweite Möglichkeit: über ein Torzeit die Impulse zählen, geht
mittels Timer-Eingang auf Extern auch recht leicht. Wieder das mit den
Mittelwerten usw., hat den Nachteil dass das Ganze bei höheren
Frequenzen ungenauer wird.

Zu den Halbleitern: habe mit älteren Geräten oft Probleme wenn licht
ins Innenleben dringt, weil die alten Dioden in einem unlackierten
Glasgehäuse sind => Fotodiode! Die Spannung die so'n Teil Produziert
ist für irgendwelche Störungen nicht verantwortlich.
Gast #395729
Lesenswert?
• ▲
▼
Zur LED als Spannungs-/Stromquellenfrage ...

Ja, das funktioniert.
Einfach eine "super-effizient" LED (rot) nehmen, einen 2 MOhm
Widerstand ranhängen, sowie ein Multimeter. Und das Teil ins Licht
halten.

In der Zeitschrift "edn" war kürzlich eine entsprechende Schaltung,
super tricky. Hab's nachgebaut, leichte Änderungen der Auslegung von
R6 auf ca. 1M5 ... 2M2  (meine besonders gute LED...).
Für IC1 tut's ein LM393 ... den Arbeitswiderstand am Ausgang dann
nicht vergessen !

http://www.edn.com/article/CA6335303.html?spacedesc=designideas&industryid=44217

bzw.  http://www.edn.com/contents/images/6335303.pdf

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren