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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Signal digitalisieren


Autor: Bastler (Gast)
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Tag


Ich bekomme aus einem Meßgerät ein Signal. Es ist ein analoges Signal
im Bereich von 0...5V. Das Signal entsteht in unregelmäßigen Abständen
in einer Anlage. Die Abstände zwischen den Einzelnen Entstehungen sind
relativ lang. Dieses Signal möchte ich digitalisieren um
herauszufinden, wie oft es an einem Tag entsteht. Im Grunde möchte ich
es einfach zählen.

Wie kann ich so ein Signal  erfassen und in ein 2-Bit Signal
umwandeln?


___XXXXX____________XX________________XXX_____________XXXXX____

Wie kann ich so ein Signal  erfassen und in ein 2-Bit Signal
umwandeln?

___|--|______________|--|______________|--|____________|--|___


In den Regionen, die mit x gekenzeichnet sind, schwingt das Signal sehr
stark. Zwischen den Einzelnen Schwingungen liegt eine Zeitspanne von
mindestens 250ms.

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Gegenfrage: Wie stellst du fest, dass es sich um das Signal handelt?
Ansonsten nennt sich der einfachste 1-Bit Wandler "Komparator".

Autor: Maddin (Gast)
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2bit!? ->4 zustände!?

schmitttrigger und kondensator cmos 4093 o.ä.

maddin

Autor: Bastler (Gast)
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ups! Es sollen nur 2 Zustände sein. 0V, 5V

Wenn das analoge Signal die 5V erreicht, ist es das Signal, das ich
suche.
Worauf muß ich bei dem Komparator achten, wenn ich möchte, dass dieser
nur über eine bestimmte Zeit das analoge Signal als High ausgibt?

Autor: Dirk (Gast)
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Dann brauchst Du ein nicht-retriggerbares Monoflop.

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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>Worauf muß ich bei dem Komparator achten, wenn ich möchte, dass >dieser
nur über eine bestimmte Zeit das analoge Signal als High >ausgibt?

Du brauchst einen Schwellwert (z.B. 2,5V), wird dieser überschritten,
sollte das Ausgangssignal 1 sein. Wenn es kleiner ist, dann ist das
Ausgangssignal 0.
Wenn man dem Komparator noch eine Hysterese verpasst, ist das
Ausgangssignal auch über einen grösseren Eingangssignal-Bereich stabil.

Autor: Bastler (Gast)
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Ich habe aber zudem das Problem, dass das Signal während seines
Entstehungsbereiches(x) mehrmals auch Null werden kann.

____XXXX____________________X________________XXXXX_____

_____|--|____________________|--|_____________|--|________

Autor: Bastler (Gast)
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____XXXX____________________X________________XXXXX_____

_____|-----|_________________|-----|__________|-----|________

Dies wäre auch möglich

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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nachtriggerbares Monoflop noch hintendran...
Könnte man vermutlich auch wunderbar mit einem Mikrocontroller und
(integriertem) AD-Wandler auswerten...

Autor: Maddin (Gast)
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warum keinen schmiddy!?

Autor: Bastler (Gast)
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Nochmals zum Signal:


_____AXYYYYXXXXAAAXX_______________________________AXYYYAXX________

_______|---------------|_____________________________|---------------|_

X=5V A=0V Y=0-5V

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

das wichtigste, was Du wissen müßtest, ist der minimale Zeitabstand
zwischen 2 Datenpaketen. Ansosnten wirklich Schmidt-Trigger oder
Komperator, dann Monoflop dahinter, Haltezeit möglichst lang, aber
unbedingt kürzer als der kürzeste Paketabstand.
Oder die maximal auftretende Paketlänge und die Haltezeit etwas größer
als dieser Wert.
Jeder Ausgangs-Impuls des Monoflops ist dann genau 1 Paket und passend
zum zählen.

Wäre jedenfalls mein erster Ansatz.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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@Maddin: Was ist wohl ein Komparator mit Hysterese?

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