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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Diskettenlaufwerk ersetzen


Autor: Matthias 2000 (zeras)
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Hallo,

kennt jemand Möglichkeiten, ein Diskettenlaufwerk in einer Steuerung 1
zu 1 mit einem anderem Medium zu erseetzen? Die Diskettenlaufwerke sind
teilweise anfälling in der Applikation und es kann aber nichts an der
Hardware/Software geändert werden. Ich stelle mir einen Controller vor,
der an der 34 polige Disketteninterface angeklemmt wird und sich so
verhält, wie ein Diskettenlaufwerk. Die Daten könnten auf einer
SD-Karte oder ähnlichem stehen. Das wäre zwar
Speicherplatzverschwendung, da ja nur 1,44MB addressiert werden
könnten, aber sicherer.

Matthias

Autor: Frank (Gast)
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Au ja! Sowas such ich auch schon ne Weile. Ist aber anscheinend nicht
ganz so leicht wie es sich liest, sonst würde man zu dem Thema mehr im
Netz finden.

bye

Frank

Autor: Läubi (Gast)
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Hab ich auch schonma drüber nachgedacht, übrigens kann man bis zu 2,88MB
(sollte jedes Bios unterstützen das zur Zeit auf dem Markt ist)
ansprechen!
Wenn würde sich aber anstelle der SD vieleicht sogar einfach ein EEPROM
oder FLASH Baustein eignen.

Autor: Matthias 2000 (zeras)
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Leider handelt es sich bei dem Teil nicht um einen PC, sondern um eine
Steuerung. Dort kann man nicht einfach die Größe des Laufwerkes
ändern.
Vom Aufwand könnte es bestimmt ein µC machen, aber ob dieser so schnell
auf die Anfragen des Diskettencontrollers antworten kann, weiß ich
nicht.
Es scheint auf jeden Fall Bedarf zu geben, wenn ich die Beiträge lese.
Mal sehen, ob noch mehr Informationen zusammenkommen.

Matthias

Autor: Läubi (Gast)
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Naja son Flashbaustein ist um EINIGES Flacher als eine Diskette :)
Also von der groesse wuerds wohl keine Probleme geben.

Autor: Stefan (Gast)
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Autor: Matthias 2000 (zeras)
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Was heißt das nun? Offensichtlich gibt es ein Patent zu diesem Thema.
Warum sollte es aber keine Lösung dafür geben? Oder sind die
Patentgebühren so hoch, dass das niemand in Lizenz bauen darf.
Es könnte ja auch eine fertige Lösung sein, die man dann benutzen
darf.
Wie lange sind denn Patente gültig? Da dies schon 1995 erteilt wurde,
müßte das ja auch langsam auslaufen. Wäre schon interessant, mehr über
dieses Patent oder deren Umsetzung zu erfahren.

Autor: Stefan (Gast)
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Das ist alles möglich.

Das Patent beschreibt en detail eine Lösung. Und danach du hattest doch
gefragt.

Wie du damit umgehst... ich weiss nicht, was dich interessiert. Willst
du sowas in einer kommerziellen Anwendung weltweit millionenmal
einsetzen oder ein Einzelgerät für dich kaufen/bauen?

Schau dir die Firma an und welche Produkte, die die von der Firma ab
1994 rausgekommen sind. Vielleicht kann man das Produkt zum Patent
heute noch neu oder gebraucht kaufen?
Geh mit der Patentnummer in die europäischen und deutschen Datenbanken,
ob es Patentschutz hier in good old Germany gibt. Wenn da nichts ist,
baue es nach. Oder baue es zu Forschungszwecken nach. Oder lizenziere
die Technik.

Auf das Auslaufen musst du, wenn das Patent nicht aufgegeben wurde,
noch lange warten. http://de.wikipedia.org/wiki/Patent

Schau dir die Patente und Firmen an, die auf dieses Patent verweisen
(Referenced by). Vielleicht gibt es bessere Lösungen und aktuellere
Produkte.

Autor: Heiko (Gast)
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Es gab früher mal den Flash Path, z.B. von Olympus. Das war ein
Disketten adapter für Smart Media Karten in den Anfängen der Digitalen
Fotografie. Ist heute völlig aus der Mode gekommen.

Der Adapter hatte Diskettenforemat und es war eine kleine Knopfzelle
drin. In den Ad. wurde dann die Smart-Card reingesteckt und das ganze
in das Laufwerk des Rechners. Dann konnte man auf die Cards schreiben
und davon lesen.

Vielleicht hilft so was.

Autor: Gerd Vg (gerald)
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@ Matthias Ja,

ja sowas hat es schon mal gegeben, nämlich von mir.
Ich habe mal sowas vor zig Jahren entwickelt....lief noch unter CPM und
Z80 und wurde in Brauereien eingesetzt.
Damals hab ich den Floppycontroller genommen, nachfolgend eine
Steuerung mit Bubble-Memory drangehängt, per Software die Formatierung
einer Floppy simuliert.
Man konnte ein echtes Floppy oder die Simulation dranhängen, der
Rechner erkannte beide als Flopydisklaufwerk.
Also es funktioniert.

Gruss

Gerd

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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>Vom Aufwand könnte es bestimmt ein µC machen, aber ob dieser so
>schnell auf die Anfragen des Diskettencontrollers antworten kann,
>weiß ich nicht.

Sollte er schaffen.

Autor: Frank (Gast)
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Flashpath hatte leider den Nachteil das es ohne zusätzlichen Treiber
nicht funktioniert. Bei nem PC konnte man dann immerhin mit
SmartMediakarten als Diskettenersatz arbeiten aber wenns um Steuerungen
geht, oder wie in meinem Fall um Musikinstrumente, dann funktioniert das
nicht. Wird einfach nicht erkannt. Entweder das Gerät erkennt garnix
oder zeigt einen Diskettendefekt an.

bye

Frank

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Die Memorysticks für USB können auf zwei verschiedene Arten formatiert
sein, Festplatte oder "Superfloppy", was immer das sein mag.
Vielleicht wäre die Norm für Superfloppy geeignet?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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meine Google-Fundstücke, Stichworte "floppy emulator" flash memory:

http://www.gibbons.com/projects.htm
Flash Memory Floppy Disk Emulator
Using flash memories and an 80188 CPU, we developed firmware to emulate
the behavior of a floppy disk drive. This system, designed for a 3Com
router, significantly increased the reliability of routing table
storage, while requiring no hardware changes in the router itself. A
patent was awarded for the design.

http://www.ann.lu/comments2.cgi?view=1134126603&ca...
Tim N. Tashpulatov from Russia working above the hardware emulator of
the floppy disk drive. The emulator based on MMC Flash Memory Card.
http://www.amiga.org.ru/forum/viewtopic.php?t=1298 and
http://www.amiga.org.ru/forum/viewtopic.php?t=1298...
hier gehts allerdings um Amiga-Disketten

http://www.rothfus.com/SVD/
semi virtual disk für verschiedene alte Computer, TRS80, Apple II u.a

nein, die gesuchte Bauanleitung habe ich auch noch nicht gefunden, aber
mehrere Anfragen in diversen Foren, ob so etwas existiert.

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