Gast
#399768
Hallo, ich wollte mal die Experten fragen, wie ich folgendes Problem lösen könnte. Ich verwende einen ATmega128L in einem Projekt, wo ich etwa 3KByte sich schnell verändernder Daten über das Ausschalten hinaus speichern möchte. Da der Zugriff schnell sein muß und sehr oft neue Daten geschrieben werden, möchte ich ungern das EEPROM oder ein externen Flash-Speicher benutzen. 3KByte SRAM im Prozessor sind noch frei. Ein GPS-Modul ist auch vorhanden und dieses benötigt sowieso eine kleine NiCd-Speicherbatterie. Jetzt habe ich mir überlegt, ich könnte doch auch von der NiCd-Speicherbatterie den Atmel speisen und den nach dem Abschalten der Stromversorgung in einen Low-Power-Modus setzen und so mit sehr geringem Stromverbrauch die SRAM-Daten erhalten. Wie würdet Ihr das machen? Folgende Fragen hätte ich speziell: 1. Das System ist 3,3V, es stehen aber auch 5V zur Verfügung. Wie baue ich am besten ein ein möglichst einfaches "Ladegerät" für den NiCd-Akku? Ich dachte an Diode+Widerstand. Ist das sinnvoll? 2. Da der Atmel kein extra Stromversorgungseingang für sein SRAM hat, muß ich dessen gesamte Versorgung über den NiCd-Akku laufen lassen. Um zu vermeiden, daß der Akku im Betrieb stark entladen wird, brauche ich also irgendwie eine "Umschaltung". Gibt es da fertige Lösungen für? Ich habe bei Maxim einige ICs gesehen, aber die sind entweder für 5V oder nirgendwo zu kaufen. 3. Wie kommt der Atmel mit einer sich plötzlich ändernden Versorungssoannung zurecht? (3,3V auf 2,4V) 4. Wie kann ich den Atmel sinnvoll in den Stromsparmodus setzen? Einen Port als Eingang mit pin change Interrupt konfigurieren und direkt an 3,3V legen? 5. Wenn der Atmel im Power-Down-Modus ist, sind dann die Portpins "hi-Z" und können keinen Strom ziehen oder bleiben die Portpins in ihrem aktuellen Zustand? Das wäre zum Beispiel wichtig, um zu verhindern, daß sich der Akku über irgendeine Peripherie schnell entladen kann. Ich danke Euch schonmal für die Mühe! Gruß Michael