Kapazitive Messung Frequenz vs Ladezeit

Gast #6659217
Lesenswert?

Hallo zusammen,

für 2 Wassertanks und 15 Stellen im Boden bin ich kapazitive Sensoren am 
bauen, welche Batteriebetrieben sein sollen. Hintergrundinfo: Um eine 
möglichst lange Batterielaufzeit zu erhalten, hängt ein NRF52840 direkt 
an einer CR2450 (respektive an einem LiFePo4-Akku, der Solar geladen 
wird im Falle der Tanks).

Jetzt habe ich bei der Durchsicht des Forums gesehen, dass praktisch 
alle kapazitiven Messungen wie z.B. der Giessomat etc. mittels Frequenz 
arbeiten. Hat das einen Vorteil gegenüber der Messung der Ladezeit? Ich 
denke, zweiteres ist viel schneller als die Frequenzmessung und braucht 
weniger on-Zeit. Mit dem NRF habe ich ja im Prinzip 3 Möglichkeiten, 
wenn ich den Kondensator über Portpin und grossem Widerstand lade:

1. Den internen Komparator einsetzen und messen, wie lange der 
Kondensator braucht, bis er zum Beispiel die halbe Versorgungsspannung 
hat. Könnte evtl. lange dauern.
2. Gleich nach dem Ladestart wieder schlafen gehen, um sich dann vom 
internen Komparator aufwecken zu lassen.
3. Gleich nach dem Ladestart eine definierte Zeit schlafen gehen, um 
dann nach dem aufwachen relativ zu VDD zu messen, welche Spannung am 
Kondensator anliegt.

Meiner Meinung nach haben diese Methoden alle die Vorteile wenig Strom 
zu brauchen und Versorgungsspannung-unabhängig zu sein. Als Bonus 
brauchen sie nur einen Widerstand an Bauteilen.

Übersehe ich einen wesentlichen Nachteil?

Liebe Grüsse, Momo

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren