Shunt auslegen zur Spannungsmessung

Gast #6721337
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Guten Tag zusammen,

ich möchte mittels einer Beckhoff EL3164-Klemme den Spannungsabfall an 
einem Shunt messen und dadurch den Strom berechnen.
Die Stromquelle liefert ein Signal von 0...5 V.
Leider scheitere ich an der Berechnung bzw. Auslegung des Widerstands, 
Hauptproblem hierbei ist, dass ich eben nicht wie üblich eine 
Messbereichserweiterung vornehme oder ein Amperemeter verwende.

Ich hoffe jemand hat eine Idee und freue mich auf konstruktive 
Antworten.

VG
Christian
Gast #6721428
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Du kannst dem EL3164 offenbar bis zu 10V anbieten.
10V/5A = 2Ω. Ohmsches Gesetz.
Beachte aber, dass diese 10V dann in dem Stromkreis / beim Verbraucher 
fehlen.
Wenn das nicht akzeptabel ist, dann musst du
- mit einem kleineren Widerstand arbeiten und der EL3164 wird eben nur 
teilweise ausgesteuert, also z.B. mit 0.2Ω erhältst du 0-1V (sollte bei 
16 Bit Auflösung keine wirkliches Problem sein) oder
- du brauchst einen Verstärker, der dir den kleineren Spannungsabfall 
auf bis zu 10V bringt.
Gast #6721438
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Die Sprache eines Textes sagt of schon wie gut oder schlecht
ein Autor mit "der Materie" umgehen kann.

> Shunt auslegen

Das klingt so als ob man Futter oder einen Köder für Tiere
auslegt.

SCNR
(bei dieser Ausdrucksweise)
#6721459
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Hoffentlich geht es brav um Gleichstrom bzw. Gleichspannung und Dein 
System hat kein Problem mit dem Massebezug.
Wie bereits gesagt: Wenn Du einen Spannungsabfall von 2 V erzeugst, um 
daraus den Strom zu ermitteln, fehlt der am Verbraucher.

Bei der Messung gilt: Den Messbereich so weit wie möglich ausschöpfen.
Aber es gilt auch: Den Stromfluss so wenig wie möglich, durch einen
Widerstand, zu stören.
Im schlimmsten Falle ist allein dadurch Deine Messung falsch.
Klaust Du einem Verbraucher z.B. 2V, so ermittelst Du den Strom bei der 
"falschen" Arbeitsspannung.

Aus meiner Sicht: Zu wenig Info - überdenke Deinen Ansatz nochmal.
#6721469
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Auch relevant zur Auslegung:
Im Widerstand ensteht Verlustleistung nach der Formel Strom\*Spannung 
oder Widerstand*Strom^2.

Das erwärmt den Widerstand und ändert dadurch erst den Widerstandswert 
(wie stark und ob das relevant ist, gehört zur Auslegung) Und irgendwann 
wird's so heiß, dass es den Widerstand und/oder etwas außenrum zerstört.

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