[V] JTAG ICE3 - neuwertig

#6732174
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Ist der mehr oder weniger universell verwendbar für Zeugs mit 
JTAG-Stecker, oder nur für spezielle Geräte? So richtig 
„dahinergestiegen“ bin ich bei JTAG nämlich noch nicht, wenn man was 
liest, ist das immer ein ausuferndes Thema und meistens auf Englisch.

Andererseits habe ich hier einen antiken WRT54GS und noch so ein paar 
Geräte mit JTAG-Stecker, so daß ich mich frage, ob die mit so einem ICE3 
„verheiratet“ werden können oder eben nicht.

Ich fänd' es schon beruhigend, sowas in der Schublade liegen zu haben 
für den Fall, daß man sich ein Gerät mal „zerflasht“ – aber eben nicht, 
wenn man für jedes Modell dann wieder einen speziellen, passenden, 
extra-teuren Adapter braucht.

Viele Grüße, Christoph
#6732224
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Christoph F. schrieb:
> Ist der mehr oder weniger universell verwendbar für Zeugs mit
> JTAG-Stecker, oder nur für spezielle Geräte? So richtig
> „dahinergestiegen“ bin ich bei JTAG nämlich noch nicht, wenn man was
> liest, ist das immer ein ausuferndes Thema und meistens auf Englisch.

Nein, der ist nur für Atmel-Chips: (X)AVR, AVR32 und Atmel ARM. Neben 
JTAG kann der noch ISP, PDI und vielleicht noch TPI und UPDI.

Stell Dir JTAG wie einen Parallel-Port vor, an den Du einen Drucker 
anschließt. Der Parallel-Port selber ist standardisiert, aber Du 
brauchst immer noch einen passenden Druckertreiber für Deinen Drucker. 
Genauso ist es auch bei JTAG: Das elektrische Basisprotokoll ist 
standardisiert, die Art und Weise, wie man einen Chip in den Debugmodus 
bringt, wie man Register ausliest etc etc ist es nicht. Deswegen 
brauchst Du immer eine passende Hard/Software-Kombination für jeden 
Chip.

fchk
#6732244
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Danke, so langsam wird es klarer. Der Parallelport-Vergleich hinkt 
jedoch nun insoweit, als daß man da „hardwaremäßig“ keine Rücksichten zu 
nehmen braucht, das ist alles eine Frage der Programmierung. Klar, das 
ist auch weit weniger komplex, es sei denn, das am Parallelport hängende 
„Zielgerät“ ist was ganz spezielles. Um zum Vergleich zurückzukehren: 
mag ja sein, daß es für Drucker „X“ (noch) keinen Linux-Treiber gibt, 
aber das kann sich ja ändern und macht es nicht hardwaremäßig 
inkompatibel. OK, vielleicht wird es sich nie ändern, wenn es niemandem 
wichtig genug ist…
#6733046
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No Y. schrieb:
> Für deine Definition von "kann ARM" nimm besser einen Jlink ggf. Jlink
> Edu ist dann sogar billiger...

Ja, das dachte ich auch gerade.
Noch günstiger ginge es mit OpenOCD und einem FTDI-Interface. Aber das 
Gefrickel mit OpenOCD tu ich mir nie wieder an.
Ein Black Magic Probe auf einem BluePill (STM32F103) ist noch günstiger 
und funktioniert auch gut. Man muss nur schauen ob er den ARM 
unterstützt, den man gerade in der mache hat. Aber kann recht viel.

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