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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Farbe bei Display


Autor: Günther Schmidt (guenther)
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Hallo Freunde,

Würde gern ein Display benutzen. Mir fiel z.B. das hier in die Hände:

http://www.glyn.de/data/glyn/media/doc/ER057000CCFL.pdf

Das Timingdiagramm geht aber nur von einem Bit Information aus pro
Pixelfarbe. Also da ist ein 8-Bit-Bus und pro Taktzyklus CL1 hat da
jede Pixelfarbe genau ein Bit Information.

Wie werden denn damit mehr als 8 Farben erzeugt? Wird das per
Zeitmultiplex gelöst? Oder bin ich da völlig falsch?

Danke schonmal,

Günther

Autor: Benedikt (Gast)
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Die Graustufen von jeder Farbe werden durch Frameratemoduation erzeugt.
So sind bis zu 16 Graustufen (also insgesamt 4096 Farben) möglich. Um
die dunkelste Farbe zu erhalten, aktiviert man den Pixel nur einmal
alle 16 Frames.
Damit das ganze flimmerfrei funktioniert, muss die Framerate aber
ausreichend hoch (100-200Hz) sein.

Autor: Günther Schmidt (guenther)
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Aha, habe ich mir ja schon gedacht. Ist das ein übliches Verfahren?
Würde das nämlich gerne an das ARM-Modul von hier:

http://elmicro.com/de/armeva.html

oder an das Linux-Modul von Conrad (198768 - 62) anschließen. Dann ist
es natürlich auch wichtig, dass das embedded Linux mit der
Schnittstelle was anfangen kann.

Danke nochmal für die Hilfe.

Günther

Autor: Benedikt (Gast)
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Ja, das Verfahren ist Standard.
Das ARM Modul kann das Display aber nicht direkt ansteuern, man braucht
noch einen passenden LCD Controller (z.B. S1D13706) dazu.

Autor: Günther Schmidt (guenther)
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Hi nochmal,

danke für die Hilfe. Über welche Schnittstelle schließe ich das denn
an? In Frage kommt ja generell der generische 8-bit-Bus. Aber ist das
schnell genug?

Und gibt die Treiberunterstützung für Linux das her? Habe mal den
Treiber für Kernel 2.6.x angehängt. Da sind auch einige Informationen
dabei.

Hat jemand Erfahrung damit? Liege ich vielleicht falsch?

Danke. Günther

Autor: Benedikt (Gast)
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Hat das Board keinen 16 oder 32bit Bus ?
Da musst du dann den S1D13xxx anschließen. Wie genau, das muss irgendwo
in der Anleitung zu dem Board oder dem Linux Treiber stehen.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Das ARM-Modul vom Elektronikladen hat eine spezielle Schnittstelle zu
genau dem zugehörigen Display:
"Das LC-Display ist mit einem 20 poligem Stecker realisiert. Der
Anschluss ist ausschliesslich für ein LCDModul vom Typ 24HA-0
vorgesehen"
http://www.conitec.net/arm_eva/evalboard-eb1.pdf
anscheinend sitzt ein Controller auf der LCD-Platine.

Autor: Günther Schmidt (guenther)
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Ich will aber nicht das Evaluationboard dazukaufen, ich brauche nur das
ARM-Modul. Außerdem ist mir ein Graustufendisplay dieser Abmaße wenig
hilfreich.

Aber es gibt einen getrennten 32-Bit Adress- und Datenbus auf dem
ARM-Modul. Das klingt prima.

Danke nochmal.

Günther

Autor: Günther Schmidt (guenther)
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Mir ist noch was viel cooleres in die Hände gefallen.

http://www.hitachi-displays-eu.com/doc/sx14q004-zza.pdf

Das ist ein Display mit montiertem, resistivem 4-wire-touchpanel. Da
kommen ja irgendwelche analogen Spannungen raus, richtig? Da brauche
ich doch bestimmt einen Controller ;-)

Hab damit so gar keine Erfahrung. Welchen kann ich denn da nehmen?
Der hier sieht ja ganz gut aus:
http://www.liyitec.com/touchpanelscreens_products_...

aber die Treiber passen nur für Linux x86. Das wird hier nicht
funktionieren, oder? Muss ich denn das ganze Board kaufen oder kann ich
auch nur den Controllerchip haben? Leider steht dort nicht, was da drauf
werkelt.

Weiß es jemand oder hat wer noch eine andere Idee?

Danke. Günther

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