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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Steckbrett, Controller, Programmer etc.


Autor: NiSchü (Gast)
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Guten Abend,

bisher habe ich mich nur mit Testboards und Ähnlichem beschäftigt,
allerdings möchte ich jetzt anständige Schaltungen bauen.

Zum Experimentieren bräuchte ich ja ein Steckbrett. Dann noch einen
Controller, Quarz und Kondensatoren, Widerstände etc.

Was könnte man bei dem Schwung gleich noch mitbestellen? Taster, LEDs
o.Ä. habe ich hier ja noch rumfliegen, aber beim Programmer bin ich
überfragt. Ich würde fast den SI-Programmer nehmen (I²C-EEPROMS), nur
leider bin ich nicht so lötbegabt (zumindest noch nicht).

Wo kriegt man das irgendwie günstig? Ich hab schon bei Pollin gesucht,
aber die haben keinen Programmer da..

Bis dann,
NiSchü

Autor: Thomas (Gast)
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Welche Controller willst du denn programmieren? AVR? Ich habe mir damals
den AVRisp von Reichelt bestellt, dieser tut seine Dienste einwandfrei.

Wenn du ein Steckbrett orderst würd ich auch gleich so einen Satz
Steckkabel mitordern, also diese flexiblen mit den angelöteten Enden.
Erspart einiges an Fehlern wenn die selbstgebauten mal wieder
abgebrochen sind oder nicht richtig kontaktieren.

Autor: Sonic (Gast)
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AVRISP würde ich auch empfehlen, die Steckbretter von Pollin allerdings
nicht! Die von Reichelt oder Conrad sind besser. Ansonsten kannst Du
Sortimente bei Pollin kaufen (Elkos, Widerstände, etc.), dann haste von
allem was und nicht viel ausgegeben.

Autor: Ratgeber (Gast)
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Steckbrett von Pollin auf keinen Fall da die sich sehr schlecht stecken
lassen. Ich habe dazu das AVR Board von Pollin das ich über den
extensionstecker mit dem steck-Board verbunden wird. Vor allen die
Verson 2 würde ich nehmen da sie auc einige tiny programieren kann.
Dann habe ich noch 2 mal das wiederstandssortiment mit 10 Werten (würde
ich aber nicht umbedingt nehmen, da man ja immer 100 gleiche bekommt.
Keramikkondensatorsortiment mit sehr vielen auch verschiedenen werte im
pf bereich. Sortimentkästen würde ich nicht vergessen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Autor: NiSchü (Gast)
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Ach ja, AVR. Geht der vorgeschlagene AVRisp denn auch mit dem Ponyprog?
Kann man damit auch I²C-EEPROMS flashen?

Autor: Ratgeber (Gast)
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Hallo

zumindest kann man mit dem Pollin Board glaube ich EEProms indirekt
flashen, indem man auf den AVR das Programm aufspielt und dann über den
AVR in den EEProm übertragen zwar aufwendig, aber theoretisch solltes
gehen... (lieber nochmal nachlesen auf www.pollin.de . Das board geht
übrigens nur mit PonyProg. Der AVRisp weiß ich nicht 100%ig

Autor: NiSchü (Gast)
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Ja, dieses Board hab ich auch schon lange im Einsatz, finds auch recht
praktisch. Nur wollte ich jetzt mal einen Mikrocontroller außerhalb
dieses Boards verwenden, also erstmal auf nem Steckbrett alles
zusammenstecken, dann mit irgendnem Programmer (der idealerweise auch
EEPROMS flashen kann) den Controller flashen und dann alles
zusammenlöten

Autor: Sonic (Gast)
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Über den Ponyprog liest man hier nicht viel Positives! Da ist wohl 'n
Update nötig. Um die Lust nicht zu verlieren würde ich zum AVRISP
raten, da gibt's immer Updates wenn neue Chips 'rauskommen.
Funktioniert auch immer.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Steckbretter bei Reichelt? Hab ich wasd verpasst habe letzens erst wiede
bei der teueren blaueb Apotheke bestellt, wenigstens war das ne Aktion
wo man sich die Versandkosten spart.

Autor: NiSchü (Gast)
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Der AVRISP ist aber gerade nicht lieferbar, schade.
Wird wohl nach Teilbestellungen bei Reichelt und Pollin aussehen^^

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Reichelt:
Im Bereich "Diverses / Spielwaren" gibt es tatsächlich mehrere
"STECKBOARD" zu finden. Es sind die gleichen Teile wie bei Pollin.

Dieses Pollin-Teil habe ich hier. Für meine gelegentlichen Aufbauten
reicht es, aber die Kontakte gehen teilweise echt schwer einzustecken !

Autor: Thomas O. (Gast)
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tatsächlich, gibts die dort schon länger?

Autor: NiSchü (Gast)
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Wo kriegt man denn diese flexiblen Steckkabel her? Hab die auch schon
gesehen, find die aber nicht. Haben die nen schlauen Namen?

Autor: willivonbienemaya (Gast)
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Seit wann macht Reichelt Versandkostenfrei-Aktionen.
Da hab ich wohl was verpasst ???

Autor: Thomas O. (Gast)
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Blaue Apotheke = Conrad Elektronic nicht Reichelt. Wenn man allerdings
überall 300% aufschlägt kann man es auch locker Versandkostenfrei
schicken.

Autor: Ratgeber (Gast)
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Hallo

Wenn du das AVRisp kaufst darfst du nicht vergessen, einen
entsprechenden Adapter mitzubestellen, da man meiner Ansicht nach den
doppelreihigen Stecker nicht auf ein Steckbrett bekommt. Sonst würde
ich dir empfehlen einfach das Programiergerät von Ponyprog nachzubauen
(im Internet). Das wäre dann gleichzeitig eine Lötübung.

Autor: Thomas O. (Gast)
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gibts da fertige Adpater?

ich habe mir fürs Steckbrett eine kleine Platine mit Wannenstecker
gelötet und dann die Drähte auf eine Buchsenleiste gelötet die ich dann
aufs Steckbrett gesteckt habe.

Autor: yalu (Gast)
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Ich verwende eine kleine Lochrasterplatine mit Sockeln für einen 8- oder
28-beinigen AVR, einem Baudratenquarz und einem RS-232-Pegelkonverter.

Das Ganze wird über den Parallelport des PCs programmiert (billigste
Programmierschnittstelle, da nur ein paar Widerstände benötigt werden).
Debug-Ausgaben vom Controllerprogramm gehen über RS-232 an ein
Terminalprogramm auf dem PC. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über
den Tastaturanschluss des PCs (Y-Kabel) oder über den Erweiterungsport.

Der Erweiterungsport wird über ein Flachkabel und einen Adapter ähnlich
dem von Thomas O. mit dem Steckbrett von Pollin verbunden. Das Brett
(hab das größte genommen) ist groß genug, dass der Adapter und ein
5V-Regler mit Elkos und Diode ständig drauf bleiben, auch wenn sie
nicht benötigt werden.

Das Brett find ich gar nicht so schlecht, zumindest habe ich bisher
keine Nachteile zu anderen Brettern finden können (vielleicht habe ich
bisher auch nur schlechte gesehen :)). Anschlüsse bis ca. 0,6 mm
Durchmesser (ICs, 1/4-W-Rs, kleine bis mittlere Cs, Ts und Ds usw.)
gehen problemlos rein, wesentlich größere verwende ich nicht, da man
damit die Federkontakte verbiegt. An dicke Bauteile löte ich etwas
Silberdraht, damit sie passen.

Das o.g. Lochrastercontrollerboard benutze ich (ohne eingesetzten AVR)
auch als Programmieradapter für AVRs mit von 8 und 28 verschiedenen
Beinzahlen. Diese werden dazu auf das Steckbrett gesteckt und an die
entsprechenden Signalleitungen des Erweiterungsports angeschlossen.
Auch der RS-232-Umsetzer auf dem Controllerboard kann so genutzt
werden.

Mit dieser Lösung war ich bisher immer sehr zufrieden.

Autor: NiSchü (Gast)
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Danke für die vielen Vorschläge, da sollte man was draus machen können.

Wie kriegt ihr diese Verbindung zwischen dem Erweiterungsport (ich denk
mal ne Pfostenwanne) und dem Steckbrett hin?

Autor: yalu (Gast)
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Ich hoffe mal, das mit der folgenden Grafik wird was (hier in der
Eingabemaske sieht's gerade schrecklich aus, Foto hab ich leider
gerade keins):


       von vorne         von der Seite
 _______     ________      ______
|        |   |        |    |       |
|        |___|        |    |       |
|_____________________|    |       |
=======================    =========
  | | | | | | | | | |       |"| |"|
  | | | | | | | | | |       |     |
  | | | | | | | | | |       |     |


                           von unten
                            _____
                           |       |
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |o=o o=o|
                           |_______|


Der Adapter besteht aus einem Wannenstecker (2x10 kann natürlich auch
größer sein, aber für die wesentlichen IOs eines Mega8 reicht's), der
von oben in eine Lochrasterplatine gelötet ist und 20 ca. 11 mm langen
Drähte mit 0,5 mm Durchmesser, die 1 Lochreihe weiter außen von unten
in die Platine gelötet und mit den Stiften des Steckers leitend
verbunden sind. Mit diesen Drähten wird der Adapter ins Steckbrett
gesteckt. Ich habe gewöhnlichen versilberten Kupferdraht genommen, der
beim Einstecken etwas Gefühl erfordert, damit er nicht verbiegt.
Besser, aber nicht verfügbar, wäre Stahldraht gewesen. Damit die Drähte
einigermaßen parallel werden, habe ich die freie Enden zum Löten in
einen IC-Sockel als Halterung gesteckt.

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