Frittstrom beim Schalter

Gast #405048
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Hi, Elmo,

unter "Frittstrom" verstehe ich den Strom, bei dem die Kontakte
anfangen, miteinander zu verschweißen.

(Ich denke an die Fritter, die Marconi als erste HF-Detektoren
benutzte, in denen Metallspäne bei jedem empfangenen Morseimpuls
verschweißten, einen DC-Strom fließen ließen, der dann einen
Klingelwecker mit einem Hammer den Fritter erschütterte, auf daß die
Metallspäne sich wieder lösten. Naja, wenn's noch keine Röhren, Dioden
und Transistoren gab...)

Aus diesem Mechanismus und der Physik erkennen wir leicht, daß dieser
Frittstrom vom mechanischen Druck der Kontakte abhängt, der Temperatur,
dem Kontaktmaterial und der Schaltspannung (die muß zumindest die
Oxydschicht durchschlagen).

Vermutung: Datenblatt des Herstellers oder selber messen. Müßte man
vielleicht die Verzögerung beim Abschalten messen durch das "Kleben"
der Kontakte.

Nimm quecksilberbenetzte Relais, dann hast Du damit jedenfalls keine
Probleme...

Ciao
Wolfgang Horn

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