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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 50V D/A Wandeln


Autor: Rene (Gast)
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Hallo,

ich brauche eine fein einstellbare Spannung von ca. delta 20mV, die
gesamt Spannung, 50V, erzeuge ich aus 5V mit einem DC-DC Wandler und
habe somit nur einen sehr geringen Strom zur Verfügung.
Ich dachte schon an einen Spannungsteiler aber da habe ich keine Idee
wie es so hoch Aufgelöst werden könnte...

Einen D/A, der 50V Auflösen kann habe ich noch nicht gefunden und wenn
ich damit einen Transistor steuern würde reicht bestimmt der Strom
nicht (denke ich).

Vielleicht hat jemand von euch eine gute Idee oder einen Tipp für mich.

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Was du brauchst ist ein Operationsverstärker, der 50V abkann.
Mit einer "Steuerspannung" von maximal 5V braucht der auch nur eine
Verstärkung von 10 haben.

>erzeuge ich aus 5V mit einem DC-DC Wandler und
>habe somit nur einen sehr geringen Strom zur Verfügung.

Was hat der DC-DC-Wandler mit geringem Strom zutun?
Mit der richtigen Leistungselektronik schafft der auch mehr...

Autor: TravelRec. (Gast)
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Was willst´n mit der fein abgestuften Spannung machen, hinterher?

Autor: Rene (Gast)
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>Was hat der DC-DC-Wandler mit geringem Strom zutun?

Ich benutze den Maxim MAX5025 mit einem zweiten Spannungsdoppler, man
sollte nicht mehr als 1mA ziehen sonst bricht die Spannung zusammen.

http://www.maxim-ic.com/appnotes.cfm/appnote_number/1751

An den OPV müsste ich doch 50V Versorgungsspannung anschließen, aber
ich habe ja nur 5V Netzteil was ich benutzen möchte ... um es später
auch mobil zu halten.

>Was willst´n mit der fein abgestuften Spannung machen, hinterher?

ein elektrisches Feld erzeugen um eine mechanische Schwingung
anzuregen, bei der die Amplitude über die Spannung gesteuert wird.

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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>An den OPV müsste ich doch 50V Versorgungsspannung anschließen, aber
>ich habe ja nur 5V Netzteil was ich benutzen möchte ... um es später
>auch mobil zu halten.

Dann wirst du dir wohl eine andere Möglichkeit suchen müssen, die 50V
mobil zu erzeugen.

Autor: AxelR. (Gast)
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Du kannst die 50Volt doch gaanz bequem über PIN3 regeln? geht das
nicht?
Da ist schon ein Spannungsteiler drinn, der die 50Volt am Ausgang auf
die interne Referenzspannung des MAX5025 runterteilt. Da noch einen
dritten Widerstand drauf und dort deine Stellgröße einspeisen.
Sollte doch gehen, oder?

Autor: Rene (Gast)
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Du meinst bestimmt den Widerstand R1...
zurzeit mache ich es über einen in Reihe zu R1 geschalteten Digi-Poti
der wird bei der hohen Spannung sehr unlinear...

Kennt jemand ein Digitales Potentiometer über dem auch bis zu 50V
abfallen können?

Autor: AxelR. (Gast)
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"in Reihe zu R1"
Hmm, warum nicht parallel zu R2 oder dort in Reihe?
Ich und Mathe...
Könntest Du nicht auch am PIN3 direkt über (weissichjetztnichgenau) 1M
eine Spannung von 0-5V anlegen. Die müsste sich dann mit der geteilten
Ausgangsspannung addieren. Der 1M bestimmt den "Mischfaktor". Na mit
ner einfachen Maschenregel sollte das auszurechnen sein.

Digipoti bis 50V kenne ich keines...

Autor: Rene (Gast)
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in Reihe zu R1... weil dann ein lineare Reglung möglich ist.
wenn ich es zu R2 stecken würde bekomme ich eine nichtlineare kurve
heraus und die Reglung ist entweder zu fein oder grob.

Ich glaube nicht das funktioniert, den R1 und R2 bestimmen die
Ausgangsspannung. Das ist dann wie eine Art Regelkreis in dem über R2
immer 1,25V abfallen (wenn sich das ändert wird die interne PWM
angepasst)

Was hälst du davon: eine Festspannung(50V) ausgeben und die mit einem
OPV steuern. Digipoti über 5V an Eingang legen und die 50V an V+ des
OPV, damit solle man doch gut steuern können oder denke ich wieder zu
schnell...?

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Ich kenne zwar deinen Max5025 nicht, aber:
<Das ist dann wie eine Art Regelkreis in dem über R2
<immer 1,25V abfallen (wenn sich das ändert wird die interne PWM
<angepasst)
versuche mal nicht die Spannung sondern den Strom am Knotenpunkt R2/R1
zu beeinflussen. Könnte mir vorstellen das es funktioniert.

Viel Erfolg, Uwe

Autor: Rene (Gast)
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kannst du mir einen Tipp dazu geben wie in etwa das aussehen könnte?

Autor: Rene (Gast)
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>versuche mal nicht die Spannung sondern den Strom am Knotenpunkt R2/R1
>zu beeinflussen. Könnte mir vorstellen das es funktioniert.

hat jemand eine Idee wie man das machen könnte?

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Dein Stichwort lautet Stromspiegel -> Gogle.
Das ganze besteht aus 2 Transistoren(am besten Doppeltransistor oder
SMD übereinander) und 2 R's. R2 könnte man eigentlich weglassen. Die
Schaltung übernimmt dann Strom von R1 und Ua steigt an, bei Defekt
sollte Ua auf 1,25V sein(kein R2).
Das Ganze ist natürlich nur aus den Fingern gesaugt und muss getestet
werden. Könnte aber gehen.

Viel Erfolg, Uwe

Autor: daskling kompliz (Gast)
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wieso verwnde3st du nichfioe

Autor: Rene (Gast)
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Zurzeit versuche ich über einen DAC zu steuern der an den FB
angeschlossen wird, laut Simulation ist die Spannungsänderung linear.
Ich glaube das muesste in deine richtung gehen Uwe... Falls das nicht
den gewünschten Erfolg bringt werde ich mich näher mit dem Stromspiegel
beschäftigen müssen.

Nach dem Probelauf werde ich von meinem (Miss)Erfolg berichten.

@daskling kompliz: keine Ahnung was du meinst...

Autor: Rene (Gast)
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Die beste Lösung in meinem Fall ist die Feedback-Leitung mit einem DAC
zu manipulieren...
Nach diesem Prinzip: http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX1932.pdf

Wobei ich einen externen DAC nutze um eine höhere Auflösung zu bekommen
und als Spannungspumpe einen MAX5025 verwende.

Gruß René

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