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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stimmt die Schaltung so?


Autor: Anfänger (Gast)
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Hallo

als erstes größere Projekt habe ich mir mal eine Stereoanlage
ausgedacht, bei der die Lautstärke auch über eine Fernbedienung
geregelt werden soll. Dieses wollte ich mit der obrigen Schaltung
realisieren.( Ein OP mit R"R Netzwerk) Ich binn mir nur nicht sicher,
ob das mit den Dioden so funktioniert.
Kann mir jemand helfen ?

Autor: Sascha Pypke (Gast)
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Hallo XY ?
nein das geht so nicht !
Weil die Dioden keine Spannung zum klemmen haben.
Du must einen Widerstand auch nochmal nach Plus legen.
Es muss mindestens Uf (0.7 Volt) an jeder Diode anliegen.
Ufff die Schaltung so zu Diemensionieren das es geht wird sehr schwer.
Zumindest gibt es keine Hifi Qualität mehr.
Nimm doch ein Digital Potie, ist kleiner und besser.
Bei HF Geschichten nimmt man auch Dioden um z.B. Antennenumschaltung zu
machen, oder TX,RX.

Gruß Sascha

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

ein paar allgemeine Anmerkungen zuerst.
R5 bestimmt in Deiner Schaltung vorrangig den Eingangswiderstand, 10k
wäre mir zuwenig, besser 47-100k.
C2 ist zu klein, um die virtuelle Masse auch bei niedrigen Frequenzen
stabil zu halten, 100µ bei Deinem 2x 22k-Teiler könnte gehen.
Ich habe nichts nachgerechnet, sind nur Schätzungen von mir.

Zur eigentlichen Frage:
der Gegenkopplungszweig ist eine Parallelschaltung mehrerer Widerstände
über Dioden und den µC-Innereien. Damit wird nur eine Halbwelle
verstärkt, wenn die Dioden leitend sind. Das sind sie aber nur, wenn
die positive Halbwelle über der Flußspannung der Diode + L-Spannung des
µC-Ausgangs ist, also mindestens ca. 1V.
Für die restliche Halbwelle und die negative Halbwelle gilt die
maximale Verstärkung. Gibt also sicher einen schönen Verzerrer oder ein
Effektgerät her. ;)

Schau Dich mal nach digitalen Potentiometern um, wenn Du bei dieser
Variante bleiben willst.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Anfänger (Gast)
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Hallo

Digitalpotis sind mir einfach zu teuer.
Aber ich habe gerade eine ganz andere Idee bekommen. Würde es nicht
theoretisch gehen mit PWM eine kleine Lampe oder LED anzusteuern, die
wiederum einen Fotowiderstand anleuchtet und so dessen Widerstand
verändert? Den könnte ich ja dann in die Schaltung integrieren.

Autor: der hans (Gast)
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nein

Autor: Anfänger (Gast)
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warum?

Autor: Witwenbetreuer (Gast)
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Digitalpoti bei Reichelt 8,70 Euro ... bei deiner Bastelei vielleicht
mit Lampen-Lichtorgel-hinundher-gewandel kommst auch nicht billiger. Ob
das übrigens funktioniert werde ich jetzt mal stark bezweifeln. Denke
mal an die Trägheit der Lampe ... netter Tiefpass den du da
zwischenschaltest!

Autor: Anfänger (Gast)
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Hallo
Das mit dem Tiefpass verstehe ich nicht. Die Trägheit der lampe ist
doch eher von Vorteil, da hierbei die Frequenz in der PWM verloren
geht. Und 9 Euro für eine IC finde ich einfach zu teuer für das Geld
bekomme ich ja mehere mega 16s und genau muss es ja nicht werden.
Noch zur Trägheit: fallst du meint sie geht dann gar nicht mehr an. Ich
kann die Frequenz ja auf 60 Hz setzen, das ght ja bei derm lichtnetz
auch

Autor: Witwenbetreuer (Gast)
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Eine Glühlampe hat die Angewohnheit nachzuglühen. Schaltest du Sie aus
dann geschieht das nicht sofort, es leuchtet noch kurz nach. Lass es
mal 0,1 Sekunde nachleuchten, so ist dein Frequenzbereich auf ca 10
Hertz begrenzt. Das hört nur der gemeine Zwergwahl.

Autor: Witwenbetreuer (Gast)
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Aua meine Rechtschreibung...

Autor: Witwenbetreuer (Gast)
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übrigens ist genau das der Grund weshalb du bei ner Lampe nix flimmern
siehst. Sie ist einfach zu träge.

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

Fotowiderstand statt Deines R-2R geht. Glühlampe dazu, lichtdicht das
Ganze. Die PWM über einen passenden Schalttransistor an die Lampe.
Glättung durch die Trägheit der Lampe und einen kleinen Elko parallel
zur Lampe. Schutzwiderstand in Reihe wegen Elko-Ladestrom und
Einschaltstrom der Lampe, wenn sie kalt ist.

Widerstand in Reihe zum Fotowiderstand, um die maximale Verstärkung
festzulegen oder die maximale Helligkeit der Lampe als Begrenzung.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Vernünftig und billig wäre wohl eher die Verwendung eines TDA8425. Das
ist ein Stereo-Klangregler mit I²C-Schnittstelle. Und den gibt es für
wenig Geld (~7Euro50) in Angelikas Bauchladen.
Der kann auch noch zwischen zwei Stereo-Quellen umschalten.
In einem anderen Thread wurde noch ein anderer Baustein genannt -
leider weiß ich nicht mehr wie der bzw. der Thread hieß.

Das Problem an der Lampen-LDR-Variante ist die Nichtlinearität des
LDR...

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Das Ding kostet sogar nur 2Euro50 in Angelikas Bauchladen...

Autor: Anfänger (Gast)
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Hallo

danke für die Tips. Das mit der Nichtlinearität des LDR ist nicht so
wichtig, denn ich könnte sie theoretisch durch die PWM ausgleichen (ein
Lautstärkeregler braucht ja keine 300 Stellungen. Zu dem TDA8425: da
muss ich wieder Versandkosten usw zahlen, während ich das andere Zeug
da habe. Außerdem habe ich berreits eine andere Quellenwahl. Ich denke
ich werde mich an der Lösung aus Berlin orientieren.

Autor: Witwenbetreuer (Gast)
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Lach jetzt raff ich was du machen möchtest. Du willst mit ner Lampe über
die Helligkeit und den LDR-Widerstand das Eingangssignal abschwächen.
Klatsch Hand an die Stirn. Hab zuerst was anderes verstanden weil ein
wenig ungenau beschrieben sorry. Kannst ja mal probieren ob du über den
Rückkopplungswiderstand den Gesamtverstärkungsfaktor so änderst das bei
Hell = kleiner Widerstand = kleines V b.z.W. dunkel = max Widerstand =
grosses V hätte dann bei kleiner Lautstärke den Vorteil das das
Rauschen ensprechend verringert würde.

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

LDR wurden ja schon in der Vor-IC-Zeit gern für sowas genommen, sei es
als Effektmodulator oder Pegelsteller (LDR + Glühlampe und
Schlitzblende). Warum also nicht damit experimetieren, wenn er die
Teile dafür verfügbar hat.
Bei üblichen Home-Quellen ginge das sogar ohne OPV, LDR in Reihe und
ca. 47k gegen Masse. Ein beleuchtetet LDR kommt in die 100Ohm-1k
Gegend, dunkel hat er mehrere MOhm.
Anpassen muß er die Kennlinie und wenn er Stereo regeln will, das Ganze
für jeden einzeln.
Umbauen kann er immernoch... :)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Tom K. (ez81)
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Die Kennlinie kannst du in Grenzen ausbügeln, indem du zwei (möglichst
gleich selektierte) LDRs mit der gleichen LED beleuchtest, der eine LDR
steuert dann als Bestandteil der Rückkoplung eines OPs den Strom durch
die LED (LED am Opampausgang), so dass der Widerstand des anderen LDRs
proportional zur Eingangspannung des OPs mit der LED ist.

Ist 70er Jahre Trickelektronik, aber mit viel Aufwand bekommt man
wohl recht brauchbare Ergebnisse. Ich habe hier einen
spannungsgesteuerten Pegelsteller (Rundfunktechnik), der mit diesem
Prinzip recht gute Werte liefern soll.

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

ich würde da eher die Technik der 70er mit der heutigen kombinieren.
Einzeln und optisch getrennt beleuchten und die Kennlinien in der
Ansteuerung im AVR anpassen. Sind letztlich nur 2 Tabellen und die
einmalige Arbeit, die Kennlinien aufzunehmen. Ich würde mir da
vermutlich 4 Tasten an den AVR hängen, L+ L- R+ R-, die jeweiligen
Werte per UART im Terminalprogramm anzeigen lassen und mich dann ein
Stündchen hinsetzen, um die Abstufund und die Balance auszutesten.
Wenn man eine subjektiv günstige Abstufung erprobt, reichen 64 Stufen
gut aus, allerdings könnte eine 8Bit-PWM knapp werden.

Gruß aus Berlin
Michael

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