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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik schaltungsbaukästen


Autor: eros (Gast)
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hallo

um den schaltungsentwurf zu üben (µC inbegriffen), was empfiehlt ihr
da, einen kosmos baukasten oder so ein kleines entwicklunsboard wo man
auch zb. kleine roboter ansteuern kann.

habt ihr mit ein oder dem anderen erfahrungen gehabt?

speziell für die österreicher:

wo kauft ihr eure bauteile ein, irgendwie kommt mir der conrad teuer
vor.
wo gibt es diesen avr programmieradapter zu kaufen?

mfg

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Ich habe damals mit einem Schuco-(Philips-)Baukasten angefangen. Die
Dinger gibt es leider nicht mehr...
Das einfachste wäre ein Steckbrett (ca. 12 Euro z.B. bei CSD), eine
handvoll Bauteile, ein paar Messgeräte und ein Grundlagenbuch...

Autor: Sebastian B. (lufti)
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Vielleicht noch ein kleines Wiederstands- und Kondensatorsortiment.
Ich nehme übrigens immer ein altes PC-Netzteil für meine
Stromversorgung. Wenn ich andere Spannungen als 5V und 12V haben will,
dann erstelle ich die mir immer mit einer simplen 78XX-Schaltung.

z.B.
http://www.mikrocontroller.net/wikifiles/c/c5/V_Regler.gif

Autor: pumpkin (Gast)
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moin,

empfehlenswert sind z.b. diese teile: conrad 527819 - 62
ein wenig draht, ein paar kondis, widerstände, fertig. alle anderen
bt's mit nem 2,54er raster kannst du auch aufstecken.

pumpkin

Autor: Wolfgang (Gast)
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Hallo,

auf alle Fälle fürs experimentieren ein Breadboard, wie es pumpkin
empfohlen hat - keinen Experimentierkasten oder ähnliches.

So ein breadboard ist das einzig brauchbare für richtiges Arbeiten.

Gruß

Wolfgang
--
www.ibweinmann.de

Autor: eros (Gast)
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auf diese steckplatinen kann man ja kaum was draufgeben

Autor: eros (Gast)
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@wolfgang

wieso bist du der meinung dass man aufjedenfall keine
experimentierkästen oder ähnliches verwenden sollte, sondern die
breadboards

Autor: pumpkin (Gast)
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diese experimentierkästen sind etwas für schüler, imho nicht wirklich
geeignet um ambitioniert zu 'elektronieren'  :)

die breadboards sind auch in groß zu bekommen, kosten dann allerdings
nen schmalen taler mehr (~30€). zudem kann man die prima kaskadieren
oder modulweise aufbauen. wir im uni-digitaltechiklabor benutzen nur
diese teile.

pumpkin

Autor: Wolfgang (Gast)
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Hallo,

"wieso bist du der meinung dass man aufjedenfall keine
experimentierkästen oder ähnliches verwenden sollte, sondern die
breadboards?"

Also a Universalität ist so ein Breadboard nicht zu überbieten. Bei den
mir bekannten Experimentierkasten kann man viel weniger Bauteile
unterbringen, als bei solch einem Board. Die fertigen
Experimentierkästen sind eher dazu da, vorhandene Schaltungen
nachzubauen und dieses auf möglichst idiotensichere Art und Weise.

Die Breadboards - auch die bei Conrad - gibts auch in größerer
Ausführung. Dort kann man dann auch einiges unterbringen. Ich
persöhnlich habe drei von den größten Conrad Boards und habe damit
schon komplexe Schaltungen realisiert.

Ich habe auch schon die Breadboards von professionellen
ASIC-Entwicklern gesehen - das sind genau die gleichen Breadboards -
nur nochmals eine Nummer größer.

Kurzum: Wenn richtig entwickeln, dann mit so einem Board.

Gruß

Wolfgang
--
www.ibweinmann.de

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Nicht zu vergessen.
Diese Experimentierkästen sind unverschämt teuer. Die Handvoll
Bauteile die da drin sind kriegst du auch bei Conrad für 15%
des Kastenpreises. Von den angepriesenen 100 Experimenten entpuppen
sich die ersten 30 als: Widerstand messen, W. in Serie schalten,
W. parallel schalten, eine LED zum Leuchten bringen, etc.

Die Anleitungsbücher sind didaktisch meist gut aufbereitet, dass
muss man durchaus anerkennen. Ob das aber den Preis rechtfertigt?
Für 100 Euro kriegst du eine Menge mehr Bauteile und im nächsten
Buchladen Experimentierbücher mit ner ganzen Menge mehr Schaltungs-
vorschlägen. Gut: im Experimentierkasten hast du alle im Handbuch
erwähnten Bauteile auf jeden Fall dabei. Wenn du das aber durch
hast, kannst du mit den 5 Widerständen, 3 Kondensatoren und 2
Transistoren (das ist jetzt überspitzt) nicht mehr wirklich viel
anfangen.

Autor: Luke Walker (Gast)
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Wie wärs damit:
http://www.amazon.de/Elektronik-Experimente-Bauele...

Icj fand den kasten sehr praktisch, von den Grundlagen bis zu etwas
komplexeren Sachen alles dabei. Mikrocontroller kann man sich
dazukaufen, evtl. ein weiteres Steckbrett...
Die drei Vorteile des Paketes aus meiner Sicht sind:
-Steckbrett
-normale Gehäuse und Bauteile, also erweiterbar
-gute Anleitung
dazu ist es günstig. Sicher kann man alles einzeln kaufen, aber als
Anfänger weiß man in der Regel nicht was man denn nun genau kaufen
soll. Will man einen Satz an Bauteilen mit denen man vieles machen kann
ist man leicht ein zwei Hunderter los. Trotzdem sind solche Sätze kein
Ersatz für Fachbücher, Tietze Schenk oder einfachere Kost.

Autor: pumpkin (Gast)
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das große für 30€: 526860 - 62

hier mal ein überblick damit man ein gefühl für die größe bekommt (das
sind die großen von conrad):
http://people.freenet.de/sound-inside/UNI_stuff/pr...

da geht schon einiges. ein bis zwei teile davon, ein gescheites
netzteil und n bissl vogelfutter für 10€ und du schlägst JEDEN
experimentierkasten. vertrau uns  ^^

pumpkin

Autor: Stephan (Gast)
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Die Kästen von KOSMOS etc. sind ja auch eigentlich für Schüler ab ca. 10
bis 12 Jahren gedacht. Wenn man 16, 17, 18 Jahre alt ist, sind die
Ansprüche wahrscheinlich höher. Ich bin aber ziemlich sicher, dass
viele, viele Leute hier auch mit so einem Experimentierkasten
angefangen haben. Wie ich auch. Und ich muss sagen, meine Kästen fand
ich immer super. Haben mich letztendlich auch zu meinem Beruf
gebracht.

Stephan.

Autor: Hubert.G (Gast)
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Zur Frage an die Österreicher:
Reichelt   aber erst ab 150€

innerhalb nur Neuhold  www.neuhold-elektronik.at

Autor: Thomas O. (Gast)
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bei www.reichelt.de gibts das inzwischen auch. Einfach mal nach
Steckboard suchen und mit den Conradpreisen vergleichen. 2,40 vs. 6,95
Euro ist schon ein Wort.

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Ist die Qualität vergleichbar? Ich benutze mein Conrad-Brett seit 12
Jahren, ob Reichelt das auch hin kriegt?

Autor: pumpkin (Gast)
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kann mir bitte jemand den link oder die artnummer bei reichelt geben?

thx
pumpkin

Autor: Thomas O. (Gast)
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steckboard eingeben s.o.

Autor: pumpkin (Gast)
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schmaler taler! sind scheinbar baugleich...nice

pumpkin

Autor: Thomas O. (Gast)
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habe auch erst wieder welche bei Conrad bestellt gehabt(weil
Versandkostenfreie Aktion) und da ich die Teile bei Reichelt noch nicht
entdeckt habe, die sollte man eh besser unter mechanische Bauteile
einsortieren. Bei der nächsten Bestellung bei Reichelt bestelle ich
welche mit dann kann ich nen vergleich ziehen.

Autor: karlweber (Gast)
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Wer will, darf die Ergebnisse dieses Threads hier ->

http://www.mikrocontroller.net/articles/Absolute_beginner

eintragen :-)

Gruß karl

Autor: Selma (Gast)
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Ich habe da grad mal eine Änderung gemacht. Den LM741 als OP zu
empfehlen, ist nicht wirklich sinnvoll.

Autor: Matthias K (Gast)
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Ein Hinweis zu dem Baukasten von Franzis den Luke oben erwähnt hat.

Die mitgelieferten Bücher fand ich nicht schlecht.
Nur stößt das eine einen ständig auf Unzulänglichkeiten
von der Software bzw der mitglieferten Bauteile.
"In der Simulation machen wir das so.. auf dem Brett aber
anders weil es nicht geht" und andersrum.

Die mitgelieferte Software kann man wohl als antik Bezeichnen.
Wenn ich mich recht erinner stammt sie aus dem Jahr 96.
(Dos/3.11/.. kompatibel..)

Greetz

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Sagt mir nichts gegen die Kosmos-Kästen. Ich habe auch damit angefangen.
(War allerdings erst 8 :D)  Für Schüler ist das wirklich das Beste, da
man auch gleich ein Lehrbuch dabei hat. Wer der Mathematik und des
Lesens mächtig ist , kann sich ein Grundlagenbuch der Elektronik kaufen
und mit einem breadboard anfangen. Controllerboards würde ich
teilbestückt kaufen. Hier im Shop habe ich sogar welche gesehen :-)

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