einzellige LED-Lampen, Funktion ?

Gast #406581
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>http://www.b-kainka.de/bastel36.htm

Ist ja erstaunlich, da steht alles in größter Ausführlichkeit drin. Es
ist sogar beschrieben, wie sich die Schaltungen im Laufe der Zeit
weiterentwickelt haben.

Was mich etwas wundert, ist die Beschreibung des Oszillators, Zitat:
#Die Schaltung zeigt einen einfachen Rechteckgenerator (Multivibrator).


Für mich sieht die Schaltung eher nach Verstärker mit LC-Schwingkreis
aus.

Wikipedia beschreibt einen Mulivibrator als Schaltung wie folgt,
Zitat:
#Sie besteht im Prinzip aus zwei wechselseitig gekoppelten Schaltern,
#wobei das Einschalten des einen nach einer frequenzbestimmenden
#Verzögerungszeit ein Ausschalten des anderen zur Folge hat.
Gast #406584
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@Axel
Der Link mit der Ferritperle ist schon auf der Kainka-Seite
eingepflegt. Die Schaltung ist schon beindruckend, das Selberwickeln
erscheint mir aber etwas zeitaufwendig.

Ich hab grad mal die Kainka-Schaltung auf ein Steckbrett aufgebaut.
Weil sie nur ca. 5mA bei 1.2V Versorgungspannung bringt, habe ich sie
etwas modifiziert.

Jetzt kann macht sie 30mA und eine 24000mcd LED leuchtet damit
wirklichh hell.
Gast #406587
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Die Schaltfrequent auf 25Khz angehoben, die Spule auf 100uH verkleinert
( gibt's als Standartbauteil im Widerstandsgehäuse ), den
Schalttransistor durch eine starken BC839 ersetzt, den Basiswiderstand
auf 33 Ohm verkleinert.
Die LED über eine Shottkey-Diode und 100uF Kondensator angeschlossen.
Gast #406589
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>aha, dann fliesst jetzt sicher ein halbes Ampere ;-)?

Die Stromaufnahme der Schaltung beträgt 168mA bei 1.2V

Der Wirkungsgrad liegt bei ca. 40%. Das liegt unter anderem daran, dass
18mA am 33 Ohm Widerstand verbraten werden.

>Macht die Schottky und der Kondensator viel aus?

Die Helligkeit der LED ändert sich ganz ordenttlich. Ich nehm an, das
liegt daran, das bei Direktanschluss der LED an die Spule die
Stromspitzen nicht zu einer genügend hohen Helligkeitserhöhung führen,
welche die Dunkelphasen ausgleichen würden. Aus diesem Grund ist der
Kondensator sinnvoll um den Strom zwischenzuspeichern.
Gast #406590
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Hier mal mein Simulationsmodell des Oszillators.

Im Modell war ein BC547B, den habe ich mit der Bezeichnung BC839
überpinselt.

Die Simulation stimmt erstaunlich gut mit den real gemessene Werten
überein, obwohl ich die Werte eben nur mit dem BC839 erreichen konnte
und nicht wie in der Simulation mit dem BC547B.

Irgendwie scheinen die Modellparameter für UCEsat des BC547B Modells
nicht mit der Realität übereinzustimmen.

Ausserdem bin ich noch nicht so richtig dahintergekommen, was den Strom
limietiert. Ich wollte eigentlich noch einen viel größeren Stromfluss
erreichen.
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