Gast
#6796133
Hallo zusammen, ich habe eine alte russische Röhrenuhr die ich immer nur in den Abendstunden über eine Steckdosenleiste mit anderem Zeug zusammen betreibe. Die Puffer-9V Block Batterie ist aber nur für seltene Stromausfälle gedacht. Folglich ist sie relativ schnell leer (Etwa 0,45mA Entladestrom). Ich verwende zwar einen Akku aber den nach 4 Wochen jedes mal zum laden rauszupopeln ist schon nervig da dieser auch relativ stramm dort drinsitzt. Deshalb ist jetzt die Idee den Akku immer in den Abendstunden mit 1 oder 2mA automatisch in der Uhr nachzuladen. Ich hatte mal einen portablen CD-Spieler der konnte auch normale Standardakkuzellen innerhalb des Geräts nachladen. Zu meinem Glück ist die Uhr auf unten verlinkter Seite beschrieben. Auf der Seite gibt es auch einen Schaltplan, der leider schwer zu lesen ist, wegen der zu niedrigen Auflösung, der Handschrift und noch zusätzlich den kyrillischen Zeichen. Ich habe jetzt schon ein paar Stunden die Leiterbahen in der Uhr verfolgt um den Plan soweit wieder zu vervollständigen. Die Netzte habe ich jetzt mit N1, N2 usw. beschriftet. Dabei habe ich sogar noch einen Fehler entdeckt. Das Netz N3 (Gitterspannung der Röhren) ist direkt am Positivausgang des Brückengleichrichters angeschlossen und nicht an der Kathode von D7. Die Schaltung der Stromversorgung ist schon sehr verwirrend aufgebaut. Der Massebezugspunkt sind alle Minusanschlüse der MOS-ICs. Allerdings ist dieser Massebezug irgendwie total schwammig über Dioden und Widerständen gegenüber dem Minusanschluss des Hauptglättungsondensators C10 aufgehängt. Um es besser zu verstehen habe ich mir noch ein paar Spannungen eingezeichnet. Alle eingezeichneten Spannungen sind gegenüber dem Massebezug gemessen worden (Ohne Puffer-Batterie). Der Akku müsste doch geladen werden wenn ich einfach zu D5 einen normalen Widerstand parallel lege oder? Aber dieser merkwürdige Masseaufbau verwirrt total, deswegen wollte ich hier mal nachfragen bevor ich da was kaputt mache. Zur Beschreibung der Uhr: http://danyk.cz/stare_digi_hodiny_01_en.html Gruß Sven
