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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TFT-Controller aus SRAMs und CPLD!?


Autor: Boris (Gast)
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Hallo Leute, hat mir jemand einen Tipp!?

Ich will an ein Board mit Philips LPC2294 ein 6,4" VGA Display
dranhängen.
Das Display hat ein Parallelinterface und ist bereits vorhanden!

Jetzt hab ich mir überlegt, um die Sache flexibel zu halten, nehme ich
ein CPLD (evtl. auch mehrere) und altes SRAM (ich hab noch ein ganzes
Tray 512Kx8 und 256Kx16 da.

Jetzt klemmts aber bei mir an der Umsetzung:

1.) Ich programmiere einen CPLD so, dass er mir die Daten aus dem RAM
rausdrückt und ins Display schiebt. Dieser Teil der Aufgabe scheint mir
noch der einfachere zu sein...

2.) Ich schreibe vom Prozessor her beliebige Adressbereiche im RAM
voll. (vielleicht SPI, oder Memorymapped, mal sehen. Muss eh nicht
schnell gehen)

Jetzt das Problem:

Wann kann ich denn schreiben? Es gibt ja beim TFT keine vertikale
Austastlücke, in der das RAM nicht vom Ausgangs CPLD beansrucht wird,
oder!? Im Datenblatt seh ich jedenfalls nix.

Ich hab mir auch schon überlegt, einfach zwei Bänke RAM anzulegen, und
dann in aller Ruhe die eine zu beschreiben, während die andere ins
Diplay geschoben wird und dann einfach umzuschalten.

Hier wäre allerdings das Problem, dass ich immer die gesamte Seite neu
ins RAM schreiben muss, da mir ja sonst beim switchen u.U.
informationen verloren gehen. (d.h. nicht u.U. sondern AJF!)

Wie geht das denn bei einer alten VGA-Karte? ich find selbst im
PC-Intern nix und da hätt ich eigentlich schon erwartet, dass es dort
steht.

Kann mir jemand vielleicht einen Tipp geben?

Gruß
Boris

PS: ich weis, Epson hat fertige Controller, aber die kosten zu viel
oder gehen nicht her oder sind nicht vernünftig im Heimgebrauch zu
verarbeiten.
Ausserdem interessiert mich die Angelegenheit aus reiner Neugier

Autor: Benedikt (Gast)
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Wenn das SRAM schnell genug ist, kann man immer abwechselnd ein Byte
schreiben und dann eines auszulesen.

Grafikkarte (ebenso die Epson Controller) laden die Bilddaten im Voraus
in ein FIFO Puffer (im Burst Modus) und haben dann etwas Zeit für neue
Daten.

Ein CPLD wird aber nicht sehr viel billiger als die Epson Controller.
Ich habe auch schon einiges versucht, bin aber meistens schnell bei
XC95108 aufwärts gelandet. Für einen ordentlichen TFT Controller wird
schon ein XC95144 notwendig sein. Und der ist mindestens genauso
schlecht zu löten wie ein S1D13504.

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

bei einem XC95144 koennte man auch gleich einen kleinen Spartan 2
nehmen der über intenern Blockram verfuegt, aber wenn man die
Arbeitszeit mit ein rechnet sind die Kosten viel zu hoch bei kleinerer
Stueckzahl

Dirk

Autor: Boris (Gast)
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Hallo, danke schonmal für die Antworten.

Naja, die CPLDs kosten mich nix, ich hab noch zig ispLSI2064 da liegen.
Die RAMs genau so.

Naja, bei genauerer Betrachtung ist es den Aufwand vielleicht doch
nicht wert...

Ich hab hier noch nen T65550 im LQFP rumliegen, aber des wär glaub der
absolute overkill

Gruß

Autor: +++ (Gast)
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Ob du mit 64 Macrozellen auskommst ist die zweite Frage. Denk auch mal
an die Stromaufnahme. CPLDs sind meistens Stromfresser. Das ist bei mir
immer ein Kriterium, wie viel Saft die Schaltung braucht, denke mal das
geht dir genauso.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Ich  habe mal ein "XY-Oszilloskop" mit Videoausgabe in einem
ispLIS1016 und einem 64k*4 SRAM gebaut, Analoge XY-Eingabe über zwei
TDA8703. Mit 36 MHz Takt und 6 MHz Pixeltakt hatte ich 6 Takte pro
Pixel, zum Einlesen eines neuen Pixel aus den AD-Wandlern,
Lesen/Ausgeben eines Pixels ins Videosignal und helligkeitsverringert
wieder zurückschreiben, 256*256 Pixel in 16 Graustufen. Ein
Gitterraster wurde auch noch erzeugt, jedes 32. Pixel wurde auf der
vorletzten Helligkeitsstufe belassen, ebenso jede 32.Zeile. Das CPLD
war voll ausgenutz, mehr passte nicht mehr rein.

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