Hallo Leute,
ich stehe da vor einem Problem. Ich habe eine schön gefilterte
Spannungsversorgung (mit Spulen und Kondensatoren etc) für meinen AVR
erstellt, welche auch sehr gut funktioniert.
Jetzt messe ich mit dem ADC halt die Sensorwerte (Widerstand) per
Spannungsteiler aus. Leider haben 2 Sensoren baubedingt die
ungefilterte Masse. Ich kann da auch nichts machen.
Theoretisch müßte ich jetzt meine ADC/AVR-Masse (also die gefilterte
und saubere) auf den Masse vom Sensor legen, damit es keinen
Masseversatz gibt. Funktioniert auch soweit sehr gut, die richtigen
Werte werden angezeigt.
Nur leider habe ich ja jetzt meine Filterung umgangen, weil ich
ungefilterte Masse in das System mit einfließen lasse, richtig?
Wie kann ich denn diesen Masseversatz ausgleichen? Einfach die
Spannungsunterschiede messen und dazuaddieren/abziehen bei der
ADC-Auswertungsformel?
Vielen Dank
Also so ganz klar ist mir das auch nicht, aber warum Filterst du die
Masse... Also egal aber ich würde das Spannungspotential von den
Sensoren auch Filtern also so als eine Art Referenz/Bezugsquelle dann
sehen. Wichtig ist das die Filter alle gleich schnell sind (also
gleiche
Laufzeit haben). Dann kannst du das Signal mit einem Differenz
Verstärker wieder auf deinen ADC normalisieren, oder du liest das
Referenz Signal auch mit dem ADC ein und subtrahierst es vom
Sensorsignal.
Bei Lambda messung im KFZ wird es ja auch so gemacht, weil die Masse am
Auspuff ja auch jeden Blödsin an Störung drauf hat.
Gruß Sascha
Also ich Filtere die Masse, weil ich gelesen habe, daß auch dies
notwendig sein soll, wenn die Versorgungsspannung extrem störend (KFZ
etc) ist. Falsch von mir?
Ich habe ca 15mV Unterschied zwischen gefilterter Masse und
"normaler" Masse, einfach Abziehen/Dazuaddieren und gut ist?
Habe gegoogelt, aber ausser Psyschologie oder ähnlichem nichts gefunden.
Kann mir da einer bitte einen Ansatz geben? Meine gefilterte Masse hat
aufgrund der Spule einen Versatz von ca 15mV zur normalen Masse.
Gibt es da eine Formel zum berechnen?
Vielen Dank
Masse filtert man in der Regel nicht. Die soll möglichst niederohmig
sein und man sollte einen zentralen Masse-Sternpunkt definieren, auf den
sich alles bezieht.
Wenn du damit nicht klar kommst, dann braucht es in der Tat einen
Instrumentenverstärker. Bei EEG- oder EKG-Geräten macht man das z.B. so.
Weil ich gelesen habe, daß auch über Masse Störungen übertragen werden
können, die den AVR zum Absturz/Defekt führen können. Besonders im
KFZ/Robotik-Bereich mit all den Magnetventilen/Motoren/Zündungssachen.
Stimmt das nun, oder mache ich mir da zuviel Arbeit/Gedanken?
Störungen sind doch immer mit Potenzialunterschieden verbunden, die
irgendwo wirksam werden müssen. Wenn du deine Masse durch Filter
hochohmig machst, dann verstärkst du Potenzialunterschiede und erhöhst
Störungen. Gegen welchen Bezugspunkt soll den ein Filter filtern, wenn
Masse nicht mehr der Bezugspunkt ist? Was ist den dann der absolute
Bezugspunkt, zu dem du Störungen definierst?
Ich glaube, du bist da mit deiner Masse-Filterung auf dem Holzweg.
also die 56µH-Spule raus aus der Masse-Eingangsleitung zum 7805?
Wie gesagt, habe das im Netzt gelesen,daß auch auf der Masseleitung böse
Störungen auftauchen, und das es besser ist auch eine solche Spule in
die Masseleitung zu setzen. Und da ich kein Experte bin, es glaubwürdig
rüber kam und auch irgendwie verständlich ist, habe ich es gemacht...