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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik VT100


Autor: Eder (Gast)
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Hallo,

Hat jemand schon mal mit VT100 gearbeitet und kann mir sagen wie man
das einsetzt. Ich bräuchte nur eine kurze Einführung.

lg
Eder

Autor: A.K. (Gast)
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DEC VT100?

Autor: ...... (Gast)
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als Terminal - zur Anzeige von Seriell übertragenen Daten z.B. einer
Unix-Console vgl tty

Autor: Eder (Gast)
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Handelt es sich beim VT100 nicht auch um die Escape Sequenzen. Kann ich
mit dem VT100 die Darstellung beeinflussen. Ich möchte über einen µC
den Hyperterminal über VT100 ansteuern, sprich am Computer einen µC
anschliessen und Computer und µC sollen über VT100 miteinander
kommunizieren, oder lieg ich da ganz falsch?

Vielen Dank
Eder

Autor: A.K. (Gast)
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Stimmt gewissermassen. Die Escape-Sequenzen der DEC VT100 Terminals sind
weite verbreitet und formten die Basis des entsprechenden ANSI
Standards.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Handelt es sich beim VT100 nicht auch um die Escape Sequenzen

Dann solltest du die Frage anders formulieren.
Ein VT100 ist Hardware.
Was du brauchst sind die VT100-Escape-Sequenzen, also gewissermassen
die Steuerkommandos, die ein VT100 versteht.

Autor: Robert Weber (rweber)
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Ich hätte hier noch ein Original DEC VT100 humstehen.
Das war noch solide Hardware!

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Und ich noch eine LO15 Rattata-Ypsilon ( RTTY = radio teletype)
aber die kann kein ASCII, nur Kleinbuchstaben mit 5Bit Baudotcode

Autor: ..... (Gast)
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Autor: A.K. (Gast)
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@Robert: "Das war noch solide Hardware"

Ach nee... Sämliche original-VT100er die mir bislang unterkamen (anno
VAX780) hatten binnen kurzer Zeit eine zum fürchten schlechte
Linearität. Zeilen oben doppelt so hoch wie unten, und solche Spässe.

Autor: Hannes Albert (Gast)
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Hallo,

Weiß jemand, wie man mit den Escape- Sequenzen eine kleinere bzw. andere 
Schriftart wählen kann.
Vielen Dank.

lg Hannes

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Beim original VT100 gab es nur 2 Schriftgößen, normal
und doppelt hoch. War aber sehr mühsam:
Um doppelt hoch auszugeben, musste man dem Terminal sagen,
dass jetzt die obere Hälfte des Textes kommt, dann hat man
seinen String ausgegeben. anschliessend schaltete man das
Terminal auf 'jetzt kommt die untere Hälfte' und gibt denselben
String nochmal, eine Zeile tiefer aus.

printf( "\x1B[1;1H" );     /* zur Position Zeile = 1 / Spalte = 1 */
printf( "\x1B[#3Hallo" );  /* obere Hälfte ausgeben */
printf( "\x1B[2;1H" );     /* genau eine Zeile drunter Z = 2 / S = 1 */
printf( "\x1B[#4Hallo" );  /* untere Hälfte ausgeben */

Ach ja: eine Möglichkeit gibt es noch: Die komplette Anzeige
auf 132 Spalten umschalten. Konsequenterweise werden dann die
Zeichen schmäler. Sah aber beschissen aus.

Zu Zeiten von VT100 waren Fonts und Schriftgrößen noch kein Thema.
Man war froh überhaupt was auf den Schirm zu kriegen. Wer mehr
wollte musst auf ein XTerminal ausweichen. Aber das willst du dir
nicht wirklich antun.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Da hat sich in meiner Referenz ein Fehler eingeschlichen.
Die Esc-Sequenzen lauten <ESC>#3 und <ESC>#4. Also ohne
den [.
Wird von Hyperterminal erstaunlicherweise sogar unterstützt.
Ach ja. Auf diese Art wird immer die komplette Zeile umgeschaltet.
Das eignet sich daher nur für Überschriften, bei denen in derselben
Zeile nichts mehr steht.

Ansonsten: Für Hervorhebungen benutzt man einen der Character Modes:
Bold, Underline, Blinking, Reverse.
Das muss reichen und die kann man auch beliebig mischen.

Autor: Johnny (Gast)
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Als Terminal Emulator würde ich nicht Hyperterm, sondern was anständiges 
wie z.B. Tera Term nehmen:
http://hp.vector.co.jp/authors/VA002416/teraterm.html

Hyperterm kann gut sein um Probleme mit Modems einzugrenzen. Aber in 
Verbindung mit einem uC würde ich es nicht verwenden, da man beim 
tüfteln nie weiss, ob ein Problem vom Hyperterm selber oder von der 
eigenen Software verursacht wurde.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit Hyperterminal noch nie
Probleme der oben angedeuteten Art hatte. Das einzige was mich
nervt, ist das bescheuerte Hochfahren mit der Abfrage welche
Verbindung hergestellt werden soll. Wenn HT einfach die zuletzt
benutzte Einstellung nehmen würde, wäre ich rundum zufrieden.

Ich muss allerdings zugeben, dass meine Ansprüche an ein
Terminal auch nicht sehr hoch sind :-)

Autor: karadur (Gast)
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Hallo
@ kbucheg

speicher doch die Sitzung und starte mit der Sitzungsdatei ( xxx.ht )
dann startet Hyperterm mit der passenden Konfiguration.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Hab ich schon probiert. Nur nach einer längeren
Pause, hab ich dann nie mehr gewusst, wie die Verbindung
heist. Altzheimer lässt grüssen :-)

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Die kannst du dir auf dem Desktop notfalls speichern...(und ihr einen 
sinnvollen Namen geben).

Autor: Hannes Albert (Gast)
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Hätte noch eine Frage,

weiß jemand, wie man die Umlaute auf einem VT100 anzeigen kann oder ob 
das gar nicht geht, bzw. weiß jemand die Escape-Sequenzen.
Vielen Dank,

lg
Hannes

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Und wieder:
schreib dir in dein Pgm eine Schleife rein, die alle
Codes von 32 bis 255 als Character ausgibt. Alles was
da nicht dabei ist, geht auch nicht.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Hat der VT100 vordefinierte TAB-Positionen?
oder werden die TAB-Spalten erst durch die Escape Sequence SET TAB 
gesetzt?

 <ESC>H ist set TAB.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ein original VT100 hat vordefinierte TAB-Positionen, alle 8 Zeichen.
Müsste mein VT100 aus dem Keller holen, aber soweit ich mich erinnere 
konnte man die Tab Positionen im Setup einstellen.
Aber der Regelfall war sicherlich der 8 Zeichen Abstand.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Mich interessiert wie der Norton Commander oder ähnliche Programme schon 
eine fast grafische Darstellung hinbekommen. Es ist bunter Text mit 
Steuerzeichen.
Bei allen Auflösungen sieht der Midnight Commander unter Linux gut aus. 
Der Rahmen ist mit Sonderzeichen gezogen. Die einzelnen Position können 
doch nur duch TAB Anweisungen "angefahren" werden. Anders geht es doch 
gar nicht oder bin ich noch unwissend?

Autor: Peter (Gast)
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Da jedes Zeichen gleich Breit ist brauchst du keine Tabs, da musst du 
halt die Lücke mit leerzeichen auffüllen. JA - dabei muss man ein wengig 
rechnen

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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René D. schrieb:
> Mich interessiert wie der Norton Commander oder ähnliche Programme schon
> eine fast grafische Darstellung hinbekommen. Es ist bunter Text mit
> Steuerzeichen.

Einige dieser Sonderzeichen sind speziell dafür gedacht einen Rahmen zu 
ziehen. Da gibt es 'Character' die wie ein komplett durchgehender 
senkrechter oder waagrechter Strich aussehen, oder Character für 'Ecke 
links oben' etc.

Diese Programme ziehen also keine Linie an sich, sondern geben nur die 
Character in der richtigen Reihenfolge aus, sodass der Eindruck eines 
Rahmens entsteht. Aber im Grunde ist alles textbasiert, nur das dieser 
Text im speziellen so geschaffen ist, dass er auf einen Betrachter wie 
ein Rahmen wirkt.

> Bei allen Auflösungen sieht der Midnight Commander unter Linux gut aus.
> Der Rahmen ist mit Sonderzeichen gezogen. Die einzelnen Position können
> doch nur duch TAB Anweisungen "angefahren" werden. Anders geht es doch
> gar nicht oder bin ich noch unwissend?

Sicher gehts auch anders.
Man kann den Cursor frei positionieren und dann erst ab dort einen Text 
schreiben. In vielen Fällen ist das sogar notwendig, zb wenn man Zahlen 
untereinander anordnen möchte, sodass die Einerstellen rechtsbündig 
untereinander stehen. Dann muss man halt ein bischen rumrechnen, wo der 
Cursor hinmuss, abhängig von der auszugebenden Textlänge.

Tabs sind bei solchen Sachen eher kontraproduktiv. Wenn ich sowieso 
schon ausgerechnet habe, wo denn der Cursor hinmuss, dann kann ich den 
auch gleich mit einer Escape-Sequenz dorthin schicken, anstatt 
entsprechend viele Leerzeichen oder Tabs auszugeben. Die würden nämlich 
nur den darunterliegenden Text löschen. Das kann im Einzelfall gewollt 
sein oder auch nicht.

Ganz abgesehen von dem Problem, das du schon richtig erkannt hast: Es 
gibt nur einen Defakto-Standard, wo Tabulatoren sitzen. Die können aber 
auch ganz woanders sein.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Peter schrieb:
> Da jedes Zeichen gleich Breit ist brauchst du keine Tabs, da musst du
> halt die Lücke mit leerzeichen auffüllen. JA - dabei muss man ein wengig
> rechnen

Meine Anfrage hat einen anderen Hintergrund.
Rechnen will ich nicht. Ich will einen VT100 Ausgabe in VHDL schreiben. 
Da muss ich wissen, was mich alles erwarten wird. Wie interpretiere ich 
die eingehenden Daten?
Die ESC-Sequence sind unterschiedlich lang und das ist für eine 
"Verdrahungssprache" äußerst schlecht. Eine Seriell to VGA habe ich 
bereits geschrieben und wollte mit ESC-Sequenzen auch bunte Zeichen 
darstellen und bin gerade im ESC-Jugle.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Schau dir mal 'ncurses' an bzw. die TERMCAP-Bibliothek, da stehen die 
Escape-Sequenzen zumindest drin :-)

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Der Tipp war gut.
Ich wusst gar nicht, dass es ganze Bibliotheken dafür existieren.

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