Mit einem ausreichend schnellen und großen wohl schon, Du benötigst dazu
nur noch die analoge Signalaufbereitung, wie sie in jedem analog
angesteuerten TFT-Monitor enthalten ist.
Es dürfte sehr viel Aufwand einsparen, wenn Du dafür eine entsprechende
Ansteuerungselektronik* zweckentfremdest und Dein FPGA an die
LVDS-Schnittstelle anschließt, an die eigentlich das TFT-Panel
angeschlossen wird.
Wenn Dein FPGA keine LVDS-Eingänge aufweist, benötigst Du noch
LVDS-Deserializer, die aus den seriellen Daten wieder einen parallelen
Datenstrom erzeugen.
Trotzdem solltest Du Dir mal Gedanken über die zu verarbeitenden
Datenmengen machen - das sind 24 Bit pro Pixel, die bereits bei
XGA-Auflösung mit einem Pixeltakt von etwa 50 MHz 'reinrauschen, also
eine Datenrate von 150 MByte/sec.
Bei SXGA sind es bereits etwa 80 MHz Pixeltakt und eine resultierende
Datenrate von 240 MByte/sec.
Immerhin würde die TFT-Ansteuerungselektronik Dir einen sauber
aufbereiteten Pixeltakt sowie die erforderlichen Zeilen- und
Bildsynchronsignale liefern und auch verschiedene Auflösungen
skalieren; wenn der angeschlossene Rechner beispielsweise im
"Textmodus" arbeitet.
Dein FPGA sollte also mit derartigen Taktraten klarkommen, und auch das
vom FPGA angesteuerte RAM sollte dafür ausreichend schnell sein.
Um den Inhalt des RAMs auszulesen und an einen PC zu übermitteln,
kannst Du dann im Grunde genommen jeden beliebigen µC verwenden, der
entweder über ausreichend Adress- und Datenleitungen verfügt oder aber
eine Adresszählerlogik im FPGA ansteuert ...
Fazit: Mit sehr viel Aufwand realisierbar.
Nur: Rechtfertigt das Ziel den Aufwand?
*) Ein Beispiel für solch eine Elektronik zu einem günstigen Preis
ist das hier
http://www.aaronn.de/shop/pd-667281847.htm?defaultVariants=search0_EQ_CRTtoLCD-5-LVDS_AND
Nettopreis, der Lieferant verkauft aber auch an nichtgewerbliche
Abnehmer.