Nehmen wir an, die Sicherung soll bei 4A auslösen. Dann würden über R5
und R7 0,96V abfallen und über T4 einer Sättigungsspannung von 1,1 V.
Insgesamt hätten wir also einen Spannungsabfall von 2,06V.
Damit der Transistor T4 seine Sättigungsspannung erreicht, muss ein
Basisstrom von 400mA fließen. Gleichzeitig wird eine Spannung von ca.
0,7V zwischen der Basis und dem Emitter abfallen, richtig?
Dies bedeutet wiederum, dass über T5 eine Spannung von 2,06V-0,7V =
1,36V abfällt. Außerdem muss T5, welcher laut Datenblatt einen
Verstärkungsfaktor von min. 40 hat, einen Basisstrom von:
I_b=I_c/B=400mA/40=10mA haben.
Der Widerstand R3 ergibt sich dann aus den 0,7V Spannungsabfall zwischen
Emitter und Basis von T5 und dem Sättigungs-Spannungsabfall über T3
(laut Datenblatt 0,25V): R3=(2,06V-0,7V-0,25V)/10mA=111 Ohm.
Dafür benötigt T3 einen Basisstrom von 0,5mA. Mit dieser Information
kann wiederum R6 berechnet werden: R6=(2,06V-0,7V)/0,5mA=2720 Ohm.
Da im gleichen Moment, wenn 4A Stromstärke erreicht werden, die
Sicherung auslösen soll (also T1 leitend wird), können die Widerstände
R2 und P1 berechnet werden. Achso, T1 muss einen Kollektorstrom von
0,5mA zulassen.
Laut Datenblatt ist T1 in der Sättigung und hat einen Kollektorstrom von
10mA, wenn der Basisstrom 0,5mA groß ist. Damit kann nun der Widerstand
P1 festgelegt werden (Spannungsteiler), mit der Randbedingung, dass
0,1mA durch P1 fließen sollen: P1=0,7V/0,1mA=7000 Ohm.
Rechnen wir die Ströme durch P1 und den Basisstrom von T1 zusammen, kann
der Widerstand R2 ausgerechnet werden:
R1=(2,06V-0,7V)/(0,1mA+0,5mA)=2266 Ohm.
So, ich hoffe, ihr könnt meinen Gedankengang nachvollziehen..
Bitte bewertet ein mal, ob ich die Auslegung soweit korrekt durchgeführt
habe, weil die Widerstände teilweise von der Vorlage abweichen.
MFG
Quelle:
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http://hobbyelektronik.de/fileadmin/projekte/10/projekt/10_schaltplan.gif
(Schaltplan)
- http://hobbyelektronik.de/praxis/projekte/elektronische-sicherung/