Geht auch einfacher.
Erst Bohren, dann Laminieren.
Die Rohplatine (Ohne irgendwas drauf) wird allseits eta 3..5mm größer
zugeschnitten. Auf die Maschine wird eine Spanplatte oder ähnliches als
Bohrunterlage gespannt. Zusätzlich wird dort noch ein L-Winkel als
Anschlag achsparallel auf die Bohrunterlage befestigt.
Für die Befestigung der Rohplatine gibt es einige Möglichkeiten, ich
verwende doppelseitiges Klebeband. die Platine darf aber nicht federn
oder verrutschen, sonst gibt es Bohrerbruch.
Zuerts kommt eine Referenzfahrt dran. um eine definierte
Ausgangsposition zu haben.
Jetz wird das Werkzeug definiert und der Nullpunkt durch manuelles
Fahren aller Achsen auf den Nullpunkt in der linken unteren Ecke
eingerichtet, und die Eintauchtiefe der Z-Achse eingegeben. beispiel: X
und Y stehen auf NPunkt, der Bohrer befindet sich 2 mm über der
Platinenoberfläche. Oder der Bohere wird durch manuelles fahren auf eine
entsprechende Höhe gebracht.Darauf folgt eine Z-Achsenbewegung um 2mm
plus 1,5mm (Platine) plus 1mm fürs durchbohren = rund 4,5mm Verfahrweg
für die Z-Achse.
nach Abspeichern dieser Werte kann dann automatisch losgebohrt werden.
(Mein Bohrprogrann hat auch eine grafische Ausgabe, ich sehe also immer,
wo sich der Nullpunkt gerade befindet)
Bestes Datenformat ist Excellon, die Auflösung 1 mil.
Als gute und schnell erlernbare Software eignet sich PCNC (läuft unter
DOS auf einen alten Schlepptopp) von Herrn Lewetz. Ich benutze es auch,
Habe eine Lizenvversion gekauft und kann damit sogar Fräsen und oder
Gravieren.
Platinenbauer