Du kannst ja mal vergleichen, ob die Löcher auf der Platine mit den
dünnen Stellen im Layout übereinstimmen. Dann beim nächsten Mal kürzer
belichten, oder Tonerverdichter ausprobieren.
Falls beim Entwickeln das NaOH noch nicht vollständig aufgelöst war,
können die Krümel auch den unbelichteten Lack angreifen und solche
Löcher bilden.
Ich hatte auch mal eine zeitlang feine Löcher (ca. 0.1..0.3mm) im
Kupfer, als Ursache könnte eine schlechte Marge oder schlechte Lagerung
des Basismaterials in Frage kommen. Mit neuem Material waren die Löcher
jedenfalls komplett verschwunden. Erst vor kurzem hab ich eine der
alten Platinen aus der Löcher-Zeit verarbeitet, und hatte prompt wieder
diese Löcher drin.
>überall ist zu viel weggeätz
Das kann mehrere Ursachen haben, vielleicht lag das Layout nicht gut
auf der Platine auf, oder die Lampe war zu dicht dran. Das führt dazu,
daß das Licht ein Stück unter die Kanten kommt und damit zu viel Lack
belichtet wird.
>kann es sein das die ätzlösung zu stark ist
Kann eigentlich nicht sein. Man muß aber die Ätzzeit so anpassen, daß
die Platine nicht unnötig lange in der Suppe hängt, sonst kommt es zu
Unterätzungen, d.h. das Kupfer wird von der Seite weggeätzt, dadurch
werden z.B. Leiterbahnen mit der Zeit zu dünn.
Alte Ätzlösung braucht länger als frische, dabei nimmt die Unterätzung
zu. Ich mach z.B. problemlos 0.2mm-Leiterbahnen mit frischem
EisenIIIChlorid (Schaumätzen), bei alter Ätzlösung sind 0.3mm-Bahnen
dagegen schon problematisch.
MfG Olaf