Bungard - SurTin - Ergebnis unbefriedigend?

Gast #413725
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Hallo zusammen,

vor ein paar Wochen habe ich die im Anhang fotografierte Platine
erstellt. Folgende Arbeitsschritte habe ich vorgenommen:
1.) Layout auf Platine belichet
2.) Entwickelt bis die üblichen scharfen konturen zu sehen sind (und
noch ein wenig länger).
3.) geätzt
4.) gründlich gewaschen, wasser, dann azeton
5.) belichetet und entwickelt (wobei das belichten sicherlich unnötig
ist).
6.) gründlich gewaschen, wasser, dann azeton
7.) ab ins frisch angerührte Sur-Tin.

Ca. 5 Minuten hatte ich die Platine im Zinn-Bad. An manchen stellen
schauts echt gut aus - an anderen Stellen schimmert das Kupfer durch.
Fingerabdrücke habe ich im übrigen vermieden ;-)

Vlt. hat jemand einen Tipp, worauf ich beim nächsten mal besser achten
sollte?

Vielen Dank
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#413726
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Also an deiner Stelle hätte ich die Platine unmittelbar vor dem
Galvanisieren in 50g/l starken Entwickler gelegt.
Oder du gehst direkt vor dem Bad nochmal mit dem Poliblock darüber.
Aber Aceton entfernt den Lack nicht gut genug! Lieber starkes NAOH da
fliegt der Lack von selbst binnen 2 sec. ab! -> nennt sich
entschichten.
Oxidschichten und Fett hindern SurTin!

Ich ätze alle Platinen, lasse den Lack darauf. Nun stell ich eine
Schüssel 50g/l starken Entwickler neben das Surtin Bad. Dann eine nach
der anderen. Erst in den Entwickler dann spülen und sofort in SurTin!
#413728
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Moin Moin,

Aceton geht zwar gut zum entfernen des Fotolacks, aber durch das
verdunsten entsteht ein feiner Kondensfilm und dadurch entstehen die
Flecken auf den Kupferflächen wenn man die Platine gleich ins Bad
legt.
Ich gehe nach dem reinigen mit dem Poli-Block drüber und werfe
die Platine ohne weitere Reinigung ins Bad, allerdings von Seno.

Evt lieg’s daran?

mfg
Oliver
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Gast #413729
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Du bekommst den Lack auch mit Aceton komplett runtern, nur brauchst Du
dann viel Aceton. Nur einen Lapen oder so mit Aceton tränken und dann
den Lack runterwischen, reicht nicht. Du müsstest schon ein richtiges
Aceton-Bad machen. Und hinterher müsstest Du sicherstellen, dass das
auch keine Aceton-Reste und dessen Verunreinigungen auf der Platine
zurückbleiben.

Aber wie Gero schon schrieb, nach dem Ätzen nochmals gut belichten und
ab in den dicken Entwickler. Vor allem kann man das NAOH gut spülen
(destiliertes Wasser!).

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