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Forum: Platinen Platinen belichten geht zu schnell


Autor: Lighty (Gast)
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Moinsen, ich hab mir einen Gesichtsbräuner zum Belichten gekauft, aber
ich finde die Geschwindigkeit sehr ulkig. Die Platinen sind nach 1 min
fertig und nach 3 min Schrott, dh. dann sind auch die Leiterbahnen
angegriffen. Wie kommt das denn? Hat das Basismaterial (Bungard) ne
Macke? Oder geht das normal so schnell?

Autor: Peter (Gast)
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errevtl liegt das daran, dass deine folien schlecht sind?
bzw zu viel licht durchlassen??

Autor: johnny.m (Gast)
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Wie lange belichtest Du denn sonst? Bei mir liegen die Belichtungszeiten
 (mit einem speziellen Belichtungsgerät allerdings) auch im Bereich um
75-90 Sekunden...

Autor: Läubi (Gast)
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1min ist normal... ich belichte mit gesichtsbräuner ca 120sek.
Anonsten auf lichtdichte vorlage achten.

Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
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Mit meinem aus altem Gesichtsbräuner umgebauten Scanner-Belichter liegt
die Zeit zwischen 60 und 90 Sekunden bei Bungard Patinen. Also, 1
Minute wäre akzeptabel.

Autor: holm (Gast)
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Bungard hin oder her, ich werde versuchen das Zeug möglichst nicht mehr
zu verwenden.

Ich habe mich ständig gefragt, was ich falsch mache, augenscheinlich
ist es das Bungard Material..

Gestern habe ich einige Platinen gemacht, den Rest Bungard und 2 mit
einem Platinenmaterial vom Bürklin.
Beim Bungard Material hatte ich die üblichen Probleme beim Ätzen,
einige Stellen nicht durchentwickelt, andere überbelichtet, Belichtung
mache ich mit einem mit 4 UV Röhren bestückten Scanner.

Die Vorlage war ein auf einem Satzbelichter gefertigter Film, also
so viel Deckung wi möglich, habe das Bungard Material 1Minute 20 Sek.
belichtet, entwickelt in 10g/L NaoH.

Es gab Unterätzungen aber auch Kufperstellen die im Ätzbad ewig nicht
alle werden wollten..

Mit dem Bürklin Noname Zeug habe ich seltsamerweise keine Sorgen, die
Belichtungzeit ist länger (ca 3 Minuten) und das Entwickeln dauert auch
länger, dafür verschwand das Kupfer sehr gleichmäßig und schnell.
Keine Unterätzungen und gute Auflösung. Das Material ist vom Fotolack
her dunkelviolett, fast schwarz und die Leiterzüge sind nach dem
Entwickeln sehr deutlich sichtbar, während das Bungard Material nur
schwach gelblich zu sehen ist.

Es ist fast unmöglich, daß ich von verschiedenen Lieferanten immer nur
überlagertes Material bekommen habe...

Just my 2ct.

Gruß,

Holm

Autor: Michael S. (micha)
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@holm

<entwickelt in 10g/L NaoH.>

Für Bungard Material ist die Standartkonzentration von 10g/l zu
schwach. Das Basismaterial entwickelt am besten bei 20g/l oder
10g/0,5L. Wurde aber schon oft genug geschrieben.
Deine Beschreibung weisst genau darauf hin, das der Lack nicht
vollständig von der Platine gelöst wurde. Die Probleme kenne ich nur zu
gut. Mit angegebener Konzentration dauert das entwickeln ca 30sek (bei
Zimmertemperatur). Es hilft auch zusätzlich beim Entwickeln mit den
Fingern (Handschuhe)oder einem weichen Pinsel über die Platine zu
streichen. Es ist dann sehr gut zu sehen, wo noch Lack ist.

Gruß
Micha

Autor: marc989 (Gast)
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Hi,

ich belichte auch bungard Platinen mit 1min und dann ca. 1min
entwickeln und nochmal 30min mit schale ätzen.
Damit beste ergebnisse von bis her allen Platinenherstellern.
Trotz schlecht deckende Vorlagen, per Laserdrucker auf Overheadfolie.

Top Platinen !

Gruß Marc989

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