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Forum: Offtopic Wiederverwendbarkeit von Code...


Autor: Theo (Gast)
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Textauszug Stefan aus nem anderen Posting:

>Zu den C++-Kenntnissen möchte ich auch nochmal was los werden.
>C++ wird immer wieder in den Stellenanzeigen verlangt. Ich kann von
mir
>nicht behaupten, daß ich gut in C++ bin, trotz 2 Jahren
Berufserfahrung mit
>dieser Sprache. Das was Du im Studium mit C++ hattest, ist leider
>nichtmal ein Bruchteil dessen, was C++ ausmacht. C++ ist leider ein
>Minenfeld, in das man sich nicht reintrauen sollte. In den
>Bewerbungsgesprächen, an denen ich auf der einstellenden Seite dabei
>war, brauchte ich nur 3 Fragen stellen. Keiner derjenigen, die gute
bis
>sehr gute C++-Kenntnisse hatten, konnte die Fragen 100% richtig
>beantworten. Leider sind dies die 3 wichtigsten Fallen, in die man
bei
>der Programmierung immer wieder hineintappt.

Minenfeld ist richtig bezeichnet, denn sie wissen nicht was sie
tun.....
Deswegen sagte ich ja auch, das C++ nur nen hype ist von dem die
Persolanwichser erst recht nix verstehen, aber von den Leuten Wunder
abverlangen.......aber ist euch eigendlich nicht schonmal der Gedanke
gekommen, das die solche Horrorannoncen schreiben weil sie selber nicht
all zu kompetente Leute habenderen Schwächen ihr mittels überzogenen
Forderungen in Stellenannoncen wett machen sollt ???

Nun zum Auto:

Letztes Jahr Sommernacht ich zufuß, komme an Tanke vorbei wollte Kippen
holen. Komm wieder raus, da ist der Fahrer eines nagelneuen Peugots
schätze mal er war so ende 30 immer noch mit der Karre am hampeln.

Was war passiert ?

Nun, der holde Herr war stolzer Besitzer eines Familien-PKW der sowas
wie diese seitlich aufspringenden Türen hat. Problem dabei:

Er hatte den Motor schon an und die Türen gingen auf zu auf zu usw.
Das dauerte so um 10 Minuten bis die Türen endgültig dicht waren und
der Flattermann zu ende............das dürfte nen Softwarefehler
gewesen sein oder insbesondere die POWER OF C++........:-)

Aber mal Scherz beiseite:

Der Trick der dahinter steckt ist natürlich wieder Marke BWLer:

E-Ingenieuren bringt man nicht umsonst C++ oder besser wäre nur C bei.

Ziel hinter der Aktion ist ganz klar die Informatiker auszubooten.

Das ist keinerlei Kritik an euch, denn ihr selber werdet auch nur
benutzt,
aber wenn ich mir das so überlege mit dieser sog.
Standart-Template-Libary, die übrigens garnicht sooo standardisiert
ist, wie es sich eigendlich gehört, kommt mir das verdächtig vor.

Diese Bibliothek angepriesen für sich scheinbar wiederholende
Routinearbeiten ist eigendlich nix anderes als ne art Maggi-Fix-Tüte
für Leute die eben eine nicht so starke algorithmische ausbildung
haben, aber dennoch kompilzierte Algorithmen für ihre Projekte
brauchen. Was ist es da einfacher die Arbeit personalkostensparend von
einem Elektro-Ing via STL- "Maggi-Tüte" mitmachen zu lassen und dafür
den Informatiker raus zu werfen....so ist das etwa von diesen
Personalwichsern im Kern angedacht.........

Man kann sich das etwa so vorstellen, als wenn der Informatiker
meinetwegen eine numerische Routine entwickelt und dann wenn sie fertig
ist geschossen wird, weil der klimpernde Bäckermeister alla CDI (weil
billiger) diese nur in seinem einfachen Programm  aufrufen muss ohne zu
wissen, was da eigendlich im inneren passiert und wo was schief gehen
könnte. In dem Sinne  kann man das bei der STL auch sehen.  Die folge
davon ist aufgeblaserner Speicher und nur scheinbare Fehlersicherheit.
Wer mir das nicht abnimmt auch hier ein Beweis:

Scott Meyers - Systematisches Testen von Programmen.

Im Buch zeigt der Autor eindrucksvoll das eine billige If-Sequenz unter
einer For-Schleife bis zu 100 Millionen Fehler auftreten lassen kann. So
gefährlich das sogar ich die Luft angehalten habe, denn das was ich sah
hätte ich nicht für möglich gehalten!

Deswegen gibt es mittlerweile auch bei uns solche Fächer wie
"Software-Qualitätssicherung" und ihr solltet das nicht
unterschätzen, das tat ich seinerzeit auch, bis unsere Dozentin Frau
Dr. Balzert FH-Do und mal so beiläufig sagte, das laut bekanntwerden
von fällen in Amiland dortige Programmierer im Knast gelandet sind,
wenn Unfälle passiert sind die auf Softwarefehler zurück gingen und
Leute verletzt oder gar getötet wurden!

Ich erinnere mal an das Zugunglück von Enschede 101 Tote !!!
Kein Softwarefehler sondern die Bahn hat gegen den Rat und Willen der
Betriebsingenieure wegen ner Macke an den Rädern trotzdem Speed fahren
lassen. 3x lass ich euch raten wer da im Knast gelandet ist, jedenfalls
nicht jene die das befohlen haben, sondern ein ganze latte Ing's die
das wieder Willen erduldet haben!

Weiteres Beispiel vorgezogenes Sylvesterfeuerwerk auf
Steuerzahlerskosten!

Die Rede ist von ARIANE 5 in franz. Kourou..........da haben sich die
Herren Verfechter der so bezeichneten Widerverwendbarkeit  in der
Objektorientierten Programmierung aber kräftigst in den Arsch gebissen,
als man versucht hat die komplette Software der ARIANE 4 direkt 1:1 auf
die A5 zu übertragen und nur ein handvoll Flugparameter zu ändern. Das
ergebnis war Affengeil !!!!

Mitten über dem Dschungel in ein paar Km Höhe flog das Ding auseinander
einfach ein geiler Anblick.....Sateliten im Arsch, Kohle im Arsch und
weinende Ingeneurchen die auf den Leim der objektorientierten
Wiederverwendbarkeit gegangen sind und nun jaulten, das sie auf
Steuerkosten keine geilen Latinas mehr ficken durfen......ja
HOLA.......tolle Wiederverwendbarkeit!
Da sind ja selbst die Strandnutten noch zuverlässiger.......:-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kourou

Hier der Unfallbericht in den ersten beiden zeilen steht es:

http://www2.informatik.uni-jena.de/~nez/rechnerari...


Theo

Autor: Theoid (Gast)
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Geh doch bitte mal in Behandlung, bloss weil du nicht schlafen kannst,
musst du uns doch nicht solche Beiträge vorsetzen?!

Autor: ---- (Gast)
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@Theo, können wir uns darauf einigen, dass du deine länglich
formulierten Postings mit etwas gewählterem Wortschatz (vulgär) und
weniger breit gestreut hier abgibst? Und bitte nicht mehrere Threads
für das gleiche Thema aufmachen.
Es will dir ja keiner das Wort verbieten, aber mit deinen pauschalen
Rundumschlägen - das ist ja fast nicht zum Aushalten, obwohl du das
alles bestimmt sehr ernst meinst (davon bin ich überzeugt). Durch deine
Meinungen weckst du in vielen (naja zumindest mir :-) den karitativen
Instinkt, dir helfen zu wollen. Aber durch die Penetranz überwiegt
langsam mehr die Einschätzung, dass du ein Troll bist, den man
ignorieren muss.
Was meinst du dazu? (Bin bespannt, ob ne vernünftige Antwort oder
Beleidigungen und Unterstellungen oder Ignoranz kommt).

----, (QuadDash).

Autor: Blaubär (Gast)
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E-Techniker und Software-Engineering. Zwei Welten prallen aufeinander.
Bisher habe ich noch alles weggeworfen, was E-techniker verbrochen
haben. Das sind solche Dilettanten. Die können es einfach nicht. Außer
unwartbaren Code hinhacken bringen sie einfach nichts auf die Reihe. Da
sind solche Dilettanten!!!!!!! Die sollen an ihrem Lötkolben bleiben!!!!

Autor: Blaubär (Gast)
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DA MÜSSEN FACHLEUTE RAN UND KEINE AHNUNGSLOSEN E-TECHNIKER!!!!!

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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Hallo

das ist doch schon wieder so eine oberflächliche Diskussion.
E-Techniker (ich bin auch einer, deshalb fühle ich mich hier beleidigt)
können genauso-gut programmieren wie Softis (so, das wärs mal)

Das Problem der Qualität bei Programmierung liegt doch wo anders: Die
Automobil-Industrie lagert gnadenlos aus. In der Umgebung von
automobilherstellern schiessen die 3.-Lieferanten aus dem Boden wie
Pilze. Da werden dann mal schnell ein paar Leute von der Strasse"
eingestellt, die Lösungen für ein Fahrzeug designen - möglichst billig
und möglichst schnell - alles im Rahmen zur Kostenersparnis. In
militärischen Bereichn ist das übrigens genauso. So hat die EADS nach
der Entwicklung des Tornado zwecks kostenersparnis die ganzen Profis in
rente geschickt und zur Entwicklung des Jäger90/Eurofighters wieder neue
Leute eingestellt. Das resultat kennt man.

Gerhard

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> C++ ist leider ein Minenfeld, in das man sich nicht reintrauen
> sollte.

Minenfeld stimmt.
Nicht reintrauen: Schwachsinn.

> Ich kann von mir nicht behaupten, daß ich gut in C++ bin, trotz 2
> Jahren Berufserfahrung mit dieser Sprache.

Nach 2 Jahren bist du bestenfalls aus dem Anfängerstadium
heraus. Die Mächtigkeit und Power die hinter C++ steckt, kann man
nach so einer Zeit grade mal erahnen.

> brauchte ich nur 3 Fragen stellen. Keiner derjenigen, die gute
> bis sehr gute C++-Kenntnisse hatten, konnte die Fragen 100% richtig
> beantworten. Leider sind dies die 3 wichtigsten Fallen, in die man
> bei der Programmierung immer wieder hineintappt

Das würde mich mal interessieren: Was waren die Fragen?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie jemand mit
2 Jahren C++ Berufserfahrung jemanden mit sehr guten C++ Kentnissen
ins Abseits stellt. Es sei denn jemand anderer hat ihm die Fragen
vorgekaut oder das Gegenüber verfügt eben nicht über sehr gute
Kenntnisse.

Karl Heinz,
der 12 Jahre C++ Industrieerfahrung auf dem Buckel hat und
von den eher esoterischen C++ Ecken in der Template-Programmierung
auch nach 12 Jahren eher wenig Ahnung hat :-)

Autor: Thomas (Gast)
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Vor allem zeugt es von der Oberflächlichkeit des OP, als Beleg für die
Ursache des Ariane-Absturzes eine (in PDF konvertierte)
Powerpoint-Präsentation heranzuziehen.
Dazu gab es übrigens auch eine Studie, dass der Grund für viele
fehlerhafte Projekte in zu oberflächlichen Präsentationen zu suchen
ist, wo versucht wurde, komplexe Zusammenhänge einfach darzustellen,
was aber wohl öfters in die Hose geht.

Autor: Bartli (Gast)
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>Im Buch zeigt der Autor eindrucksvoll das eine billige If-Sequenz
unter
>einer For-Schleife bis zu 100 Millionen Fehler auftreten lassen kann.
>So
>gefährlich das sogar ich die Luft angehalten habe ...

Du solltest öfter solche Bücher lesen.

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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@Theo
[ ] Du kannst C(++)
[ ] Du weißt, was die STL ist
[X] Du solltest weniger Maggi-Fix essen

Vulgäre Ausdrücke und aufgeschnapptes Halb(?)-Wissen ersetzten keine
Fakten, auch wenn du das noch so oft versuchst uns glauben zu machen

Autor: Theo (Gast)
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Autor: Tobi H. (Tobi)

>@Theo
>[ ] Du kannst C(++)
>[ ] Du weißt, was die STL ist
>[X] Du solltest weniger Maggi-Fix essen

>Vulgäre Ausdrücke und aufgeschnapptes Halb(?)-Wissen ersetzten keine
>Fakten, auch wenn du das noch so oft versuchst uns glauben zu machen

Den C++ Schmarn hab ich vor nichtganz 10 Jahren mal lernen müssen, aber
ich hatte wenigstens noch soviel Gripps, das ich merkte das das alles
nur aufgeblasener Quark ist.

Zu 2. Hab nen Büchlein über die STL und stelle fest, das die Routinen
recht grob gehalten sind. Strings addieren, na ja, in BASIC ging das
schon 20 Jahre früher.

Maggi-Fix essen, na ja, haben nen vietnamesischen Bekannten der nen
China-Imbis hat, da gibt's kein Maggi.

PS:

Ich würde an eurer stelle mal nen Blick auf ADA werfen! Was bei den
Amis für Flugbomben gut genug ist, sollte für Tüdelüt-Handys eigendlich
auch reichen!

ADA hat allen Sprachen eines voraus:

Eine eigene Thread-Verwaltung, mit der man im Programmkörper eigene
Unterroutinen konkurrierend nach dem Round-Robinverfahren verwalten
kann wie es normale (gute) Betriebssysteme auch machen. So zusagen ein
"Mini-Betriebssystem" im Betriebssystem. ADA ist recht
Pascal-ähnlich. Allerdings sehr sehr streng. Es gibt auch eine GUI
dafür, und man kann ADA auch mit JAPI verbinden um GUI-Elemente zu
haben.

Theo

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Zu 2. Hab nen Büchlein über die STL und stelle fest, das die
> Routinen recht grob gehalten sind. Strings addieren, na ja, in
> BASIC ging das schon 20 Jahre früher.

Aha. Dann schuettel doch mal aus deinem Fundus zb., eine
doppelt verkettete Liste raus. Und anschliessend nimmst du
das Testprogramm her und wechselst die Liste gegen ein
dynamisch wachsendes Array aus. Und weil es so lustig ist
möchte ich in beiden Varianten eine Sortierung rein. Ach ja.
Als Füllung für beides nehmen wir mal eine Permutation von
irgendwas her (kannst dir aussuchen wovon die Permutation
gebildet wird). Und wenn du dann in 3 Wochen mit dieser Aufgabe
fertig bist, zeig ich dir wie man das mit der STL in 10
Minuten macht.


> Ich würde an eurer stelle mal nen Blick auf ADA werfen!

Warst du nicht derjenige, der im Eröffnungsposting über die
Ariane hergezogen ist? Nun die Ariane-Software ist in ADA
geschrieben. (*)

> ADA hat allen Sprachen eines voraus:
> Eine eigene Thread-Verwaltung

Gähn. Du solltest vorsichtiger sein, wenn du den Begriff 'alle'
verwendest. Threads in einer Programmiersprache: Ein alter Hut
und keineswegs neu oder exklusiv bei ADA.

(*) womit ich keinesfalls ADA auf- oder abwerten möchte.
Mich wunderts nur: Zuerst sich drüber lustig machen, dann
als das Beste seit geschnittenem Brot anpreisen.

Autor: A.K. (Gast)
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Ganz unrecht hat Theo nicht, auch wenn seine Sprache etwas
davongallopiert. Wobei ich mich mal nicht auf die STL beziehen möchte,
sondern eher auf die Sprache selber.

So hat C eine grässliche Syntax, und C++ somit auch, setzt sogar noch
eins drauf. Und ich meine nicht (in erster Linie) das
Sonderzeichengewirr. Sondern die Typ/Datendeklarationen. Der
Unterschied zwischen int (*p)[] und int *(p[]) erschliesst sich vielen
nur schwer, intuitiv landet man da eher in der Falle.

Überflüssigerweise ist die Systax zweideutig. Als in C die typedefs
erfunden wurden, spielte das Kind am Rand vom Brunnen.
Benutzerdefinierte Namen wurden zu halbgaren Schlüsselworten, normale
Identifier sind sie grammatikalisch nicht mehr. C++ schubste es dann
endgültig rein, die Cast/Constructor-Calls sorgten dafür, dass sich der
Unterschied zwischen Deklarationen und Expressions nur noch heuristisch
erschliesst: "int a;" ist Deklaration, "int (*a)[];" auch, aber was
ist nun "int (a);" - Deklaration mit überflüssiger Klammer oder Cast?

Auch die Klassendefinitionen sind alles andere als sauber. Constructors
sind syntaktisch hässlich und die base class constructors ":" erinnern
an bitfields.

Ich hatte früher einiges mit Compilerbau zu tun und als mir C++ damals
das erste Mal begegnete (80er, C++ war noch sehr frisch) war ich
entsetzt. Warum in aller Welt musste Stroustrup ausgerechnet alle
Fehler von C übernehmen? Naja, ist halt so wie die x86 Architektur: Man
mag sie nicht, aber sie ist halt da.

Dass C++ auf dem Unterbau C fusst, macht es auch inhaltlich riskant. C
ist für normale Controller-Programme begrenzter Grösse ganz ok, genau
für dieses Niveau wurde sie ja konzipiert. C++ hievt das Sprachniveau
weit nach oben, grad die Mächtigkeit der STL ist ein Beispiel dafür.
Der alte lowlevel Kram ist freilich noch da, und verleitet dazu,
benutzt zu werden. Das Ergebnis ist dann u.U. eine wüste Mischung aus
high- und lowlevel-Programmierung ohne dass dies sofort ersichtlich
ist.

Autor: Unbekannter (Gast)
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C++ ist kein Problem und auch keine hässliche Sprache.

Das Problem sind die Horden die der Meinung sind, nur weil sie ein
"Hallo Welt" in C++ schreiben können, C++ zu beherschen.

C++ ist eben das Latein unter den Programmiersprachen. Kein Mensch käme
auf die Idee, nur weil er ein paar Fetzen Latein auswendig kann, zu
behaupten, er würde Latein beherschen. Doch die Meisten die ein "class
A {...};" können, sind der Meinung sie würden C++ beherschen.

Wer mit Latein und C++ nicht zurecht kommt, der sollte eben bei
Esperanto und Basic bleiben.

Autor: A.K. (Gast)
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Wärend Latein über hunderte von Jahren die Hochsprache Europas war,
hatte C in der Anfangszeit eher plebejischen Charakter und wurde von
der Hochkultur eher naserümpfend betrachtet. ;-)

Die Hässlichkeit bezog ich übrigens nicht auf den optischen Eindruck,
sondern auf die formale Seite, die Grammatik der Sprache.

Autor: Joe (Gast)
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Autor: A.K. (Gast)
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Hübsche Sammlung, Danke!

Autor: Ex-Student (Gast)
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@Theo:
> Dozentin Frau Dr. Balzert FH-Do
War das nicht die Dame, die den Inhalt der Bücher ihres Mannes (Helmut)
nicht verstanden hat? Durfte auch damals unter ihr 'lernen'. Ihr Mann
ist der Frau übrigens ein paar Generationen vorraus. Sprich sie aber
bitte nicht drauf an ;-)

Autor: GNUler (Gast)
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Was regt Ihr Euch so auf ?
C++ ist eine "Erweiterung" (für Chefs) der C-Sprache, respektive eine
Möglichkeit C-Code schauder in C++ Code zu verwenden und gar zu
kapseln.
Wenn jemand eine saubere, objektorientierte Programmiersprache haben
will, die auch Fehler und Beweise sinnvoll und relativ einfach
realisieren kann, der sollte EIFFEL nehmen.
Da gibt's Varianten und Invarianten und der Compiler weist einen auf
Ungereimtheiten hin ;)
Und gerade die Möglichkeit bestehenden C-Code schauder einzubinden,
ohne ihn umschreiben zu müssen hat ja maßgeblich am Erfolg beigetragen
...
Allerdings finde ich den Vergleich zwischen C++ und BASIC doch etwas
dreist ;)
Wer allerdings schonmal in den "Genuß" von "optimiertem" C-Code in
einer Zeile mit verschobenen Shifts und eventuell noch'n GOTO
doppelschauder gekommen ist, der wird verstehen, warum man C hassen
kann ...
Finde die Seite jetzt nicht, aber sinngemäß:
How to shoot urself in the foot:
C: Shoot urself in the foot.
Pascal: The compiler wont let u shoot urself in the foot.
.
.
.
Rest der Programmiersprachenbeispiele dafür ist mir entfallen lol
Wobei der ganze Quatsch sinnfrei ist, denn alle iterativen
Programmiersprachen haben i.d.R. die selben Kontrollkonstrukte und
warum nicht gleich in einer Turing Maschine programmieren ?
Achja, hab' ich mich selbst nicht dran gehalten Uuups
Dont feed the trolls
GNUler

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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Autor: Bartli (Gast)
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> Modula2: After realizing that you can't actually accomplish
> anything in this language, you shoot yourself in the head.

Der ist sehr schön. Wer sich mal Modula2 angeschaut hat (oder sogar
damit arbeiten sollte), weiss was gemeint ist :D

Autor: A.K. (Gast)
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Der Wirth'sche Ansatz war ja: Neues Problem, neue Sprache. Mangelnde
Keativität kann man ihm ja nicht vorwerfen. Ist aber ein klassischer
Elfenbeinturm-Ansatz.

Autor: Theo (Gast)
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Der Modula - C/C++ Vergleich ist sehr gut!
Vieles aus Modula2 wurde in Turbo-Pascal verbaut!


>Auszug zu C++
>Ehrlich gesagt, hat mit Speicherverschwendung keiner der heutigen
>Entwickler ein Problem. Eigentlich kommt den meisten die
>Speicherverschwendung durch Templates und unflexibles Binden bei
>Klassen sehr gelegen, denn damit lässt sich den unverschämt
>wachsenden Speichergrößen paroli bieten und auch der letzte >Benutzer
kann davon überzeugt werden, dass man für "moderne" >Programme auch
moderne Rechner braucht!

http://users.informatik.uni-halle.de/~thielema/CHa...

Und das wollte ich eigentlich mit meinen Aussagen über Templates gesagt
haben, was in der Seite auszugsweise rezitiert steht.
Glücklicherweise habe ich zuerst BASIC, dann Pascal und zuletzt C
gelernt, was mich zumindest durch Pascal bedingt sauber programmieren
ließ. Später kam dann mal sporadisch C++

Wir mussten damals bei "Lady Balzert" in Daten-Organistion z.B. eine
Büchereiverwaltung programmieren (Pascal) und ich hatte die Idee einen
Binärbaum für etliche verschiedene Datentypen zu benutzen in dem ich
mir Vergleichsfunktionen für alle Datentypen schrieb und diese dann an
die Baumroutinen mit übergab. Ergebnis:

Im Extremfall bis zu 5 x kleinerer Maschinencode als bei meinen
Studienkollegen. Die Verwendung der Vergleichsroutinen kostete
zusätzliche Zeit im Bereich von Mikro-Sekunden (damals noch Intel
386-486 PC's). Also im Gegensatz zu den großen statischen Compilaten
meiner Kollegen eher ein Witz an Speicherverbrauch.

Aber was Modula-3 betrifft, muß man sagen nette Sprache. Ich werde
irgend wann man nen blick auf ADA werfen, da dürfte die Sicherheit noch
viel strenger sein. Insbesondere das Airbuskonsotium arbeitet viel mit
ADA bei den Flugzeugsteuerungen.

Bemerkenswert ist die Zusammenarbeit mit JAPI

www.japi.de

Da Japi die Java-Virtual-Machine (JVM) benutzt um eine GUI zu kreieren,
und mit jeder JVM zusammenarbeitet eigendlich ne feine Sache, Sprachen
und BetriebsSystem - unabhängig.

Aber was die C++ - STL betrifft bietet diese Routinen, die
normalerweise (weitgehend) zum Standardwissen eines Informatikers
gehören sollten. So was gibt's auch in reinem C sieh hier:

http://www.amazon.de/Algorithmen-mit-m-Diskette-Zo...

Nur eben alles weit kompakter als in C++. So bietet die STL z.B. auch
die Verarbeitung von Mengen an mit Schnitt, Differenz, Vereinigung
usw.und alles wird entweder mit ner Liste oder einem Baum realisiert.
Wenn man weis, das die Mengenlehre sowie die boolsche Algebra sog.
boolsche Verbände sind, die sich vice versa in einander übersetzen
lassen, kann man eine Menge auch auch als gigantische Bitleiste "Array
of Bytes" ansetzen und mittels modulo 8
die Position des Bytes und einer 8 Bitmaske das gesuchte Bit bestimmen.
Ist alle mal schneller als jeder Baum geschweige denn eine Liste.
Gemessen an der Geschwindigkeit macht da auch die Binärsuche schlapp!
In der STL wird von sortierten Mengen ausgegangen! Bei der Bitleiste
entfällt das sortieren und der  benötigte Speicher ist 8x kleiner.

Wenn man Strings in Mengen unterbringen will geht das auch!

Mann setzt A=1, B=2....Z=26 sowie Kleinbuchstaben und Sonderzeichen
hinten dran (ASCII-Liste).

Nehmen wir mal das Wort "ADELE"
Das soll nur 'ne grobe Beschreibung sein!

Anschließend kann man mit dem Wort Buchstaben weise wie folgt arbeiten
Summe(A^1, D^2, E^3, L^4, E^5.... ); usw. daraus eine Zahl kreieren,
die mittels Summe der Potenzen der Buchstaben gewonnen wurde und diese
dann in der Bitleiste setzen kann.

Übrigens machen das alle Suchmaschinen so ähnlich bei Wortkonstrukten
als sog. Vektorsuche mit der Bildung des Skalarproduktes {(0..1) *
100%} im Suchtext, wobei man dann 70% mehr oder weniger als
Überenstimmung vorgeben kann. Datenbanken alla Oralce oder PostgreSQL
würden bei Text-Retrieval sofort pleite gehen!

Bei "Double" könnte man Mengen riskieren, das Programm dürfe aber
nicht portabel sein, auch wenn es auf dem Zielrechner läuft, da die
interne darstellung von Mantisse und Exponent bei den Herstellern
variieren kann. Außerdem sind reelle Zahlen nicht diskret, also nicht
abzählbar unendlich viel, wie die Gruppe der Integers, darunter die
natürlichen und ganzen Zahlen.

Wie ich schon sagte, "Algorythmics" wollen gelernt sein, denn
schließlich schmeckt's beim Chinesen doch besser als aus der
Maggi-Tüte oder ?

#################################################################

Ach so, was ich oben noch einem Poster zur ARIANE sagen wollte.
Das lag nicht an ADA, sondern daran, das man nicht unbedarft Code
übernehmen kann sondern sich immer wieder vollkommen neu an die
Situation anpassen muss, gerade erst recht bei technischen Produkten.
Und da kommt wieder zum vorschein das am falschen Ende gespart wurde,
denn 'ne zerschossene Rakete samt Satelit ist teurer als 100
Programmierer pro Jahr.

In Sachen C und Betriebssysteme, gibt es allerdings eine bedeutende
ausnahme. MVS/VSE das von IBM stammt und bei siemens noch als BS2000
gepflegt und verkauft wird. Das ding ist früher in PL/1 entwickelt
worden und alle Mainframe haben Down-Zeiten von ca. 2h im Jahr, Unix
folgt mit 22h und Windows-NT mit 220 stunden Down-Zeit.
Mittlerweile haben aber auch Unix-Rechner die HotPlug-Technik so das
teile im laufenden Betrieb getauscht werden können und somit auch sehr
nahe an die BetriebsSicherheit der Mainframes herankommen.

Testsieger ist allerdings der russische SETUN-1-Rechner der mit
Trinärlogik arbeitet. Er bringt es auf eine UP-time von 20 Jahren ohne
einmal down gewesen zu sein. Folgemodell Setun-2 löste ihn 1978 ab und
beide steuerten oder steuern noch Lenins Mausoleum. Dieser Sachverhalt
wiederlegt auch den Fall den die Amis als Spionage bei DEC entlarfen
wollten, weil 1986 ein Deutscher über Schweden die DEC-Rechner an die
Russen verkauft haben soll, angeblich zur Modernisierung ihrer
Raketenstationen. Witz komm raus vor allem wenn die was viel
zuverlässigeres haben als nen DEC-Unixrechner von 1986......

Theo

Autor: Was ist los mit Dir? (Gast)
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Also ich bin platt. Gebe zumindest zu deine Beiträge zumindest quer
gelesen zu haben, aber die sind ja so was Wirres.
Ich komm mir vor wie bei Galileo in der Glotze. Sag mal hast du von
irgendwas worüber du schreibst auch richtig Ahnung, oder ist das alles
nur zitiert von irgendwoher. Irgendwo mal gehört oder gelesen? Oder
falsch verstanden?

Außerdem: DU machst den Leuten den ganz ganz dringlichen Rat, doch mal
auf ada zu schauen, weil das ja der Renner sei und dann erwähnst du mal
so nebenbei daß du dir die ja auch mal anschauen willst - irgendwann.
Gehts noch?
Du redest von so vielen Sprachen, daß du die allenfalls aus der
Zusammenfassung des Schülerdudens kennen kannst.....

Das bringt doch keinem was wenn du hier einfach nur Schlagworte
reinschreibst oder subjektive Einschätzungen ohne hartes
Hintergrundwissen.
Ok ich gebe zu: ALLES konzentriert hab ich nicht gelesen. Wenn ich
harte Infos überlesen habe, ziehe ich meine Meinung zurück und behaupte
das Gegenteil.

Autor: tom (Gast)
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Hi,

was 'ne tolle Diskussion. Jungs, bleibt auf dem Teppich! Mal abgesehen
davon, das Pascal (und Turbo-Pascal) vor Modula kam ;-) zur Diskussion:

C ist eigentlich nur ein besserer Macro-Assembler, kein Witz, am Anfang
war das wirklich so. Auch wenn die heutigen C-Compiler deutlich besser
sind und vor allem Standard-konformer! Aber wenn man versucht, ein
everybodys-darling zu produzieren, sollte man sich natürlich nicht
wundern, das das Konzept systembedingt so seine Schwächen hat. Die
Möglichkeiten, mit C grandios Schiffbruch zu erleiden, sind bekannt und
sollen hier auch nicht wiederholt werden.

C++ ist nur eine Aufsatz auf C! D.h. es hat systembedingt die Schwächen
von C geerbt und, weil man natürlich hier auch möglichst alles abdecken
wollte, noch eine weitere "interessante Features" hinzugefügt.

Man KANN in C/C++ gute Projekte jenseits von "hello world"
durchführen, man kann aber auch spektakuläre Touchdowns produzieren.
Der Unterschied zwischen dem einen und dem anderen heißt: Wissen,
Erfahrung und vor allem DISZIPLIN! Die Disziplin, sich ein mehr oder
weniger enges Korset and Programmier-Richtlinien zugeschnitten auf das
jeweilige Projekt anzulegen! Es ist richtig, das es, um C-Projekte
sicher und nachvollziehbar zu machen, einige Jahre Programmiererfahrung
braucht, für C++ läuft die gleiche Zeit NOCHEINMAL! Und selbst dann
gilt: ohne die Disziplin, sich an bestimmte Festlegungen und Regeln zu
halten, geht's meist nur schief!

Aber warum wird C++ als "Schweizer Messer" und Allheilmittel der
Softwarebranche (und als Alptraum der Programmierer) gehandelt: weil
den Entscheidern noch nicht beigebracht worden ist, das a)
Softwareportierbarkeit (vor allem zu 100%!) nur eine Legende ist und b)
das es nicht die Programmiersprache für alles gibt! Frag doch mal einen
Entscheider, welche Programmiersprachen er kennt! Und weil man ebend
seine Experten nicht fragen kann (weil, dann ist man ja ein Weichei!),
wird's auch nicht besser.

Soviel meine Meinung (und Erfahrung!) zu diesem Thema,

schönen Tag noch,
Thomas

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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Mir scheint irgendwie auch, als hätte Theo von nichts, was er schreibt
wirklich eine Ahnung. Er widerspricht sich in zwei aufeinanderfolgenden
Postings doch enorm selber. Außerdem schreibt er, als würde er jeden
Absatz eine neue Quelle haben, von der er abschreibt

Überigens
- Übersichtlicher, verständlicher Code ist wesentlich wechtiger als
möglichst klein
- Klar hat die STL nur Standard-Routinen, aber wer will die jedes mal
aufs neue schreiben? Das wäre doch Zeitverschwendung
- STL hat Bitfelder, steht das in deiner Abschreibvorlage nicht drin?
- Was hat ein Bitfeld-Zugriff mit einer Binätsuche zu tun, bzw wie
sucht man binät in einem Bitfeld? Willst du das vorher sortiere?...
- Wie willst du bei deinem Suchmaschinen-Vektor-Beispiel damit umgehen,
dass dein Merkmalsraum keine konstante Anzahl an Komponenten hat?
- Was hat HotPlug mit Unix-Rechnern zu tun. Du weißt schon was HotPLug
ist?
- Dass Komplexität und Miniaturisierung die Ausfallwahrscheinlichkeit
unweigerlich steigern ist dir schon zu Ohren gekommen?

Zu guter letzt: Bleib bei deinem Maggi-Fix, deine Texte habe zu viel
Ähnlichkeit damit

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