Ein aktueller, persönlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wie schwierig
das Leben momentan als Arbeitnehmer in München ist.
Ich suche gerade eine neue, größere Wohnung mit 70qm aufwärts. Schaut
man in die verschiedenen Anzeigen, ist keine Wohnung mehr unter 1500€
warm zu bekommen. Die Vermieter schauen immer darauf, dass etwa 30% des
Nettoeinkommens maximal für die Miete drauf geht. D.h. dass man 5000€
netto verdienen muss.
Sucht man einen Hautarzt, Augenarzt, usw. in München stellt man fest,
dass die meisten nur Privatpatienten und Selbstzahler nehmen. Als
gesetzlich Versicherter bekommt man, wenn überhaupt einen Termin in
einem halben Jahr oder mehr.
An Eigentum ist überhaupt nicht mehr zu denken. Es gibt eigentlich keine
Eigentumswohnung mehr, die unter 600.000€ liegt.
Mit den Gehältern, die selbst bei großen Konzernen bezahlt werden, ist
das Leben in München schwer. Gut leben können hier nur diejenigen, die
geerbt haben und etwas mitbringen. Andere werden in München nie so viel
verdienen, dass sie in München ein gutes Leben führen können. Das geht
auch nicht, wenn man über 100.000€ verdient und prozentual gehört man
damit bestimmt zu den oberen 5-10 Prozent.
So, ausgeheult, fertig.
Die Zahlen mögen aktueller sein, aber München ist schon seit Jahrzehnten
die zweitteuerste Stadt zum Leben. Ist schon lange so. Wer dort
hinzieht ist selber schuld.
Klar, ist München die teuerste Stadt. Die Situation hat sich aber in den
letzten Jahren massiv verschärft.
Seit Jahren und dank EZB gibt es schon eine Umverteilung.
Vor zehn Jahren konnte man mit einem Job bei Siemens, BMW oder Google
noch gut Eigentum erwerben, sich eine gute Wohnung leisten. Die Zeiten
sind vorbei.
Die teuerste Stadt ist Berlin, dann kommt München.
Da Berlin aber zuviele Kulturbereicherer hat, sowie einen rotrotroten
Senat, wirds da den Reichen zu dumm und sie wandern ab nach Minga. Geld
hammse ja genügend.
Superreiche Zuagroaste sind in Minga stets willkommen und zählen da
sofort zur Schickeria. Das war da schon immer so.
Ich habe von 1993 und 2003 in Ottobrunn gewohnt. Das war damals schon
abartig teuer. Danach ging es in die BaWü-Provinz. Da war auf einen
Schlag viel mehr vom Geld übrig und noch viel wichtiger, die Leute waren
einfach netter. Den Wegzug haben wir keine Sekunde bereut. Nur die
Qualität der Schulbildung der Kinder hat gelitten, sofern man das für
die Grundschule sagen kann.
Nichtverzweifelter schrieb:> So, ausgeheult, fertig.>> Die Zahlen mögen aktueller sein, aber München ist schon seit Jahrzehnten> die zweitteuerste Stadt zum Leben. Ist schon lange so. Wer dort> hinzieht ist selber schuld.
Der Meinung schließe ich mich an. Wenn du für München zu arm bist, dann
musst du eben woanders leben. Wo genau ist jetzt das Problem, warum
deswegen rumheulen? Es gibt so viele andere Orte in Deutschland, die
sehr viel günstiger sind, wo man aber mindestens genauso gut leben kann,
und wo es auch gutbezahlte Jobs gibt.
Für den Erwerb einer Immobilie empfehle ich übrigens Holzminden in Lower
Saxony, da bekommst du die sogar fast geschenkt.
Senf D. schrieb:> wo es auch gutbezahlte Jobs gibt
ES sollte auch die geeignete Infrastruktur vorhanden sein. Es nützt
wenig wenn man gut bezahlt wird, aber zum Feierabend noch Stunden nach
Hause braucht. Das nennt man gestohlene Lebenszeit.
Man muss eigentlich schon echt bescheuert sein, solche Mieten überhaupt
zu zahlen. Diese maßlosen Forderungen von so einigen Vermietern sind
recht vermessen. Ich meine ich will solch eine Gurkenbude doch nicht
kaufen...
Auch diese "Besichtigungsshows", welche anmuten wie eine Weinverkostung,
gekoppelt mit "kann ich mal Ihren Verdienst erfahren, haben Sie mal die
Wertpapiere da, darf ich mal Ihr Anlagevermögen erfahren", kotzen mich
nur noch an. Wenn man dann noch die Schlangen von Interessenten sieht,
könnte man glauben, im Osten gibt es wieder einmal Bananen...
Zudem sind Städte wie Berlin, München ect. pp. ohne jede Lebensqualität.
Wenn an das Wasser abstellen würde, dann röche es dort wie auf einem
mittelalterlichen Fischmarkt.
Hoffentlich platzen auch bald diese Immobilienblasen.
Maßlosigkeit beim Fordern, aber Knausertum bei den Löhnen passt eben
nicht zusammen. Auf dem "besten" Weg sind wir ja bereits.
"Infrastruktur" ist in München ein heikles Thema. Pünktlich zur *rush
hour* im Stau stehen oder als Alternative dazu: S-Bahn Stammstrecke
gesperrt (eigentlich immer). Um München herum gibt es jede Menge
Parkservice mit Bringdienst zum Airport (privatgewerblich).
ThomasDi schrieb:> Ein aktueller, persönlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wie schwierig> das Leben momentan als Arbeitnehmer in München ist.>> Ich suche gerade eine neue, größere Wohnung mit 70qm aufwärts. Schaut> man in die verschiedenen Anzeigen, ist keine Wohnung mehr unter 1500€> warm zu bekommen. Die Vermieter schauen immer darauf, dass etwa 30% des> Nettoeinkommens maximal für die Miete drauf geht. D.h. dass man 5000€> netto verdienen muss.
Haushaltseinkommen, nicht singleverdiener. Da ist es auch aus
baupolitischen Gründen wichtig, das singles eher selten eine Wohnung
größer 50 qm beziehen und damit den Familienwohnraum blockieren.
Und seit wann hat ein Vermieter ein Anrecht darauf, die
Einkommensverhältnisses eines Mietsuchenden zu kennen?! Oder gar zu
bewerten?!
Daneben gibt es auch in München sozialen Wohnungsbau und
Betriebswohnungen. Und der seit Jahrzehnten hohe Zuzug nach München
zeigt ohnehin das Absurde an der Behauptung "Menschen ist fürs Leben zu
teuer".
https://www.wikiwand.com/de/Einwohnerentwicklung_von_M%C3%BCnchen
In der Metropolregion wird der Trend zum Zuzug noch deutlicher.
Und man muß ja nicht immer hier wohnen bleiben, viele nutzen München um
sich im Berufsleben zu etablieren und ziehen dann ins Umland.
https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:9f74fb22-9f40-49de-8c47-32110718ec9e/Demografiebericht_Teil1_2021.pdf
Bin gebürtiger Münchner,
München war mal ne tolle Stadt. In den 80ern.
Damals war es ein bißchen wie Meister Eders Hinterhof, einfach und
gemütlich.
In den 90ern wurde München zur "In" Stadt. Hinz und Kunz sind nach
München gezogen egal was es kostet.
Es wurde Luxussaniert, alte Strukturen zerstört und sozialer Wohnraum
vernichtet.
2010 bin ich dann weg. Und da bin ich nicht der einzige.
ThomasDi schrieb:> Ein aktueller, persönlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wie schwierig> das Leben momentan als Arbeitnehmer in München ist.
An der Situation wird sich in nächster Zeit nicht zum Besseren ändern.
Es gibt auch Jobs außerhalb von München.
Stundenlanges Pendeln ist auf Dauer auch beschixxen,
Lebenszeitverschwendung, aber das muss jeder selbst wissen.
Rick M. schrieb:> Lebenszeitverschwendung, aber das muss jeder selbst wissen.
Naja die Nöglichkeiten der lebenszeitverschwendung sind unendlich.
Manhcen zählen auch die nicht erwerbsorientierte Benutzung sog.
'sozialer Medien' darunter. Oder das Abhängen bei den Querstänkern und
assoziierte Gruppen. Erst recht das Hocken auf dem Sofa vor der
Glotze/Gaming-PC, mit nem Bier in der Hand.
Senf D. schrieb:>> Der Meinung schließe ich mich an. Wenn du für München zu arm bist, dann> musst du eben woanders leben. Wo genau ist jetzt das Problem, warum> deswegen rumheulen? Es gibt so viele andere Orte in Deutschland, die> sehr viel günstiger sind, wo man aber mindestens genauso gut leben kann,> und wo es auch gutbezahlte Jobs gibt.>> Für den Erwerb einer Immobilie empfehle ich übrigens Holzminden in Lower> Saxony, da bekommst du die sogar fast geschenkt.
Na ja, weil ich schon ein paar Jahre in München bin, mir schon einiges
an Geld angespart habe und damals dachte, ich könnte mir dann schon ein
Eigentum in München kaufen.
Aber was soll man jetzt in München, wenn sich die Preise innerhalb von
ein paar Jahren verdoppelt, fast verdreifacht haben.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/554151/umfrage/kaufpreise-fuer-eigentumswohnungen-in-muenchen/
Die Gehälter sind sicherlich bei niemanden um diesen Faktor gestiegen.
Auch wenn manche sagen, München war damals schon teuer, jetzt ist es
einfach unbezahlbar geworden. Mit Arbeit alleine kann man in München
nicht mehr leben, es geht nur mit Erbschaften. Ich bin halt leider
keiner, der viel erbt. Ich hab mir mein Einkommen von 130.000€ derzeit
durch ehrliche Arbeit erarbeitet. Aber Leistung lohnt sich nicht mehr!
Demokratien sind plurale Gesellschaften. Sollten sie jedenfalls.
Die Diffamierung pluraler Meinungen als "Querstänkern", zeugt
nur von deinem Unverstaendnis dieser Pluralitaet gegenueber.
Eine wahre Demokratie lebt aber von genau dieser Meinungsvielfalt.
Fehlt sie, endet das genau in einer politischen Monokultur,
in der Parteien und ihre "Vertreter" beliebig austauschbar sind.
Ueber die Ziele dieser poltischen Monokultur darfst du gerne
selber spekulieren. Mal als Tipp: "Dem Volk zu dienen." zaehlt
nicht dazu.
Karl Max schrieb:> Diese maßlosen Forderungen von so einigen Vermietern sind> recht vermessen.
Du hast keine Ahnung was eine ETW in Müchen kostet. Erwartest Du
ernsthaft, daß ein Vermieter die Wohnung teuer kauft und sie Dir dann
für ein Appel und ein Ei vermietet?
Wenn Dir das nicht gefällt, dann kauf selber, aber wundere Dich nicht.
Karl Max schrieb:> Maßlosigkeit beim Fordern, aber Knausertum bei den Löhnen passt eben> nicht zusammen.
Vermieter != Arbeitgeber.
ThomasDi schrieb:> München war damals schon teuer, jetzt ist es> einfach unbezahlbar geworden.
Wo steht geschrieben daß Du in München leben mußt?
Ich wohne auch gut 40km von Tokyo weg, obwohl es mir dort besser
gefallen würde. Und ich verdiene alles andere als schlecht.
Wohne auch in München und mich nervt die Stadt zunehmend immer mehr.
Erwäge inzwischen auch einen Umzug. Auch wenn sich das Gehalt bei mir
prinzipiell echt sehen lässt, ist richtiges Eigentum nicht drinnen (wie
oben schon geschrieben).
Viele argumentieren halt immer mit der tollen Lebensqualität.
Wenn man Lust hat, Sonntags an touristisch überlaufenen Seen zu
entspannen oder in hippe Bars oder Veggie-Restaurants zu gehen - super!
Realität ist eher so, dass der ÖPNV mehr schlecht als recht funktioniert
(trotz der sehr teuren Ticketpreise). Regelmäßig gibt es wegen irgendwas
Ersatzverkehr oder S-Bahn-Stammstrecke fällt aus.
Wenn man mit dem Auto fährt, muss man entweder sehr früh oder sehr spät
fahren, ansonsten ist Stadtstau vorprogrammiert.
Die meisten Menschen hier (nicht alle) sind auch ziemlich reserviert.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen hier in München in so
einer Art Bubble leben. Viele hier haben halt (verglichen zum restlichen
Deutschland) überdurchschnittlich gut bezahlte Jobs (auch wenn es für
München wenig ist) und bilden sich relativ viel drauf ein.
Fairerweise muss man aber sagen, dass es grad als E-Ingenieur hier doch
recht spannend ist. Sehr viele Firmen vor allen Dingen im
Halbleiter-Umfeld sind hier angesiedelt + paar Konzerne + hunderte an
Mittelständler im direkten Umfeld 50 km rund um München.
Als Kinderloser finde ich München toll. Bin eingestiegen mit 65k, jetzt
bei 75k. Sechsstellig in den nächsten 5 Jahren in Aussicht. Miete für
65qm liegt bei 1300€ warm, die teile ich mir mit meiner Freundin. Also
650€ pro Person. Auto brauchen wir nicht, wir wohnen zentral im U-Bahn
Gebiet und die fallen zumindest bei uns deutlich seltener aus als die
S-Bahnen.
Die Sparrate liegt bei etwa 2000€ monatlich plus bei meiner Freundin
auch nochmal 1000€. So ein Hebel wäre in einer anderen Stadt nicht
möglich. Wir suchen immer wieder nach anderen Jobs in anderen Städten
(denn mit Kindern ist München tatsächlich ein Graus), aber die Angebote
waren bisher immer so viel niedriger, dass wir trotz niedrigerer Mieten
ein paar hundert Euro schlechter da stehen würden als jetzt. Und das
Auto, das wir in Nicht-Großstädten zusätzlich benötigen würden, ist da
auch noch nicht eingerechnet.
Hinzu kommt, dass die Zinsen wieder steigen. Inzwischen bewegen wir uns
stark in Richtung 3%. Also fast überall wird es schwer bis unmöglich mit
dem Wohneigentum. Wegziehen lohnt sich für uns also immer weniger.
Senf D. schrieb:> Für den Erwerb einer Immobilie empfehle ich übrigens Holzminden in Lower> Saxony, da bekommst du die sogar fast geschenkt.
Wann warst Du das letzte Mal dort?
Das war vielleicht mal so - vor langer Zeit. Die Immobilienjäger sind
längst in kleinen und mittleren Städten angekommen und die Kaufpreise
ziehen massiv an.
Die extreme Steigerung bei Baumaterial aller Art heizt den Markt noch
weiter an.
Davon abgesehen ist der Freizeitwert dort allerdings deutlich höher als
in München. Ist eine sehr schöne Gegend dort.
ThomasDi schrieb:> Andere werden in München nie so viel> verdienen, dass sie in München ein gutes Leben führen können.
Das ist der Grund, warum die Münchner zu uns ins Umland drücken. Deren
Massenimmigration hat dazu geführt, dass bei uns (80km entfernt) die
Kauf- und Baupreise für Häuser um 100% gestiegen sind in den letzten
Jahren. Es ist nicht mehr möglich, hier ein Haus unter 600.000 Euro zu
kaufen. Und dann ist das ein 50ger Jahre Altbau, fadenscheinig
"saniert". Neubau liegt mittlerweile bei einer 3/4 Million Euro.
Eigentumswohnungen sind mittlerweile bei über 300.000 Euro. Selbst Miete
ist für ein altes EFH bei 1250 Euro kalt. Eigentumswohnungen rangieren
etwas drunter.
Dafür stehen sie da, die Arschgeigen, die die Immobilienfirmen hier
richtig fett und gierig gemacht haben, mit ihrem BMW X6 vor der Einfahrt
- natürlich mit Münchner Kennzeichen, weil ist ja Geschäftsauto.
Wer so, wie ich, seit gut und gerne 5 Jahren ein Objekt zum Kauf sucht,
und keine reichen Eltern hat, hat die totale Arschkarte gezogen und darf
sehenden Auges dank horrender Wohnungsmieten in die Altersarmut rennen.
Wohnraum wird überall teurer.
Und die jetzige Lage nimmt man natürlich gerne zum Anlass,
das alles noch teurer werden zu lassen.
Kostet der Bau einer Wohnung z.B. 20% mehr,
schlägt man auf den Endpreis mindestens 30% rauf,
merkt ja keiner wieviel der Bau gekostet hat.
So gehts auch mit jedem anderen Produkt, das teurer wird.
Die Produktionskosten muss keiner wissen. Betriebsgeheimnis...
Der OP hat Recht. Es gab hier auch mal einen sehr interessanten 3 Seiten
Thread der leider gesperrt wurde zur Lage in München vor 12-24 Monaten -
da stand viel wahres drin und viel über das man nachdenken sollte.
Meine Bio:
- Ab 2000 immer mal wieder zum Pratkikum in München
- 2005 zum Arbeiten nach München Giesing gezogen (50 qm für 650 warm)
und dann noch 2 mal umgezogen nach/innerhalb Schwabing
- 2021 bin ich jetzt "zurück" in meine Heimat ins Allgäu gezogen (100km
/ 1 h 10 min Fahrdistanz zur Arbeit), die Wohnung in München behalte ich
momentan als Zweitwohnsitz (was ein ziemlicher Luxus ist bei 18%
Zweitwohnsitzsteuer). Bin aber vieleicht 1 mal die Woche in der München.
Der Rest Home Office.
Mein Resumee:
1. Miete/Wohnen
- 90 Prozent der Mieter vermieten quasi "nicht rechtens" mittlerweile in
München, viele Leute sollten mal den Mietspiegel (online Tool Stadt
München) für Ihre Wohnung durchrechnen und Ihrem Vermieter schicken
- Bei mir z.B. will der Vermieter schon seid Jahren die Miete über den
Mietspiegel erhöhen ("München ist halt so teuer, seien Sie froh das Sie
was haben") - und ich weigere mich immer wieder mit Verweis auf den
Mietspiegel
- Kann jedem nur raten - NACH - dem Einzug seine Wohnung im Mietspiegel
durchzurechnen 15% drauf zu tun und den Rest vom Mieter zur Minderung
anzumahnen -> Das ist gutes Recht (nur zocken die Vermieter einfach ab)
- Viele Familien wohnen auch in guten Jobs in eher bescheidenen
Verhältnissen (3 Zimmer Wohnung zu 4)
2. Ärzte
- Es stimmt was oben geschrieben ist
- Wenn man nicht PKV ist wirds schwer mit Terminen, es empfiehlt sich
dann ein Auto um in die Vororte zu fahren wenn man schneller einen
Termin will
3. MVV
- Die öffentlichen sind wahsninnig Rückständig und fürs Gebotene
irrsinnig teuer. Für mich nicht zu gebrauchen und zuverlässig in die
Arbeit zu kommen, von den Temperaturen da kaum zu schweigen.
- I.d.R. ist ein Auto auch noch schneller als MVV
4. Stadtbild
- Wenn man ehrlich ist, gibts ein paar schöne Flecken (Olympiapark,
Innenstadt) und ein paar wahnsinnig überhypte Orte (Isar in der Stadt -
Teutonengrill und Menschenzoo galore, Glockenbach - Betonwüste im 70er
Jahre Look, .....) und der Rest schaut auch nicht anders aus als in
anderen Städten bzw. sind Touristenfallen per Excellance (BMW Welt,
Hyatt Andaz Skybar mit Ausblick auf quasi nichts weils in München keine
Skyline gibt, ....)
- Nachtleben ist sicherlich das schlechteste aller Großstädte in
Deutschland und wird regelmäßig auch von vielen Second Cities geschlagen
(wer sagt schon "wir machen Wochenend-Party-Trip in München?")
5. Überfüllung
- Alles ist seid ca. 2015 wirklich extrem überfüllt
- Restaurants, MVV, Ärzte, etc. alles weit übers Limit belegt, was
entsprechende Stilblüten die mit sowas einherkommen treibt (z.B. bei
Wohnungssuche)
- Das doofe an der Überfüllung ist das trotzdem nichts weltstädtisches
wie man es in Tokyo, Istanbul oder Madrid findet aufkommt. Es ist eher
wie ein überfülltest Dorf mit mangelnder Infrastruktur
6. Jobs
- Hier ist die Lage sehr gut, viele Firmen, viele offene Stellen
- ABER: Es wird nicht gut genug bezahlt um die Mehrkosten aufzuwiegen.
- Wenn man nicht bei MANGA oder einem der IGMs anfängt hat man im
Endeffekt ein Leben wo 40% für die Miete draufgehen (und kein Vermieter
nimmt dich bei so einer Ratio)
- Auch mit den IGM, MANGA Jobs ist es seid 2015 ca. nicht mehr möglich
sich ein Eigenheim zuzulegen
Was ich auch sehe, ist das viele sagen "nur ein paar Jahre München wegen
Gehalt" dann den Absprung aber nicht schaffen "woanders verdiene ich
weniger" und dann mit Mitte 30 mit Kind und Ehefrau auf 70qm für 1700
Euro warm Hausen und sich beschweren dass Sie keinen Garten haben und
das Kind im Beton aufziehen müssen.
Diese "hängen" gebliebenen gibts tatsächlich recht viel in München.
zweitWohnsitzMünchner schrieb:> Wenn man nicht bei MANGA oder einem der IGMs anfängt hat man im> Endeffekt ein Leben wo 40% für die Miete draufgehen (und kein Vermieter> nimmt dich bei so einer Ratio
Das kann ich nicht bestätigen. Ich wurde damals mit 45% genommen und
kenne mehrere Vermieter die auch 50% akzeptieren. Denn so hoch sind die
Durchschnittsgehälter der Mieter auch nicht. Sieht man gut auf Immoscout
Premium. Die meisten Bewerber verdienen nicht viel mehr als 3k netto.
Münchner schrieb:> zweitWohnsitzMünchner schrieb:>> Wenn man nicht bei MANGA oder einem der IGMs anfängt hat man im>> Endeffekt ein Leben wo 40% für die Miete draufgehen (und kein Vermieter>> nimmt dich bei so einer Ratio>> Das kann ich nicht bestätigen. Ich wurde damals mit 45% genommen und> kenne mehrere Vermieter die auch 50% akzeptieren. Denn so hoch sind die> Durchschnittsgehälter der Mieter auch nicht. Sieht man gut auf Immoscout> Premium. Die meisten Bewerber verdienen nicht viel mehr als 3k netto.
OK - kommt halt auf die Competition an. Wenn einer kommt der nur 25%
Belastung hat wird der / die in der Regel genommen und nicht jemand mit
40-50%. Dann muss man sich auch noch fragen ob man wirklich 45% für
Miete ausgeben will.
zweitWohnsitzMünchner schrieb:> Dann muss man sich auch noch fragen ob man wirklich 45% für Miete> ausgeben will.
Ich in meinem Fall schon, da ich wusste dass meine Freundin bald
einziehen würde.
Münchner schrieb:> Hinzu kommt, dass die Zinsen wieder steigen. Inzwischen bewegen wir uns> stark in Richtung 3%. Also fast überall wird es schwer bis unmöglich mit> dem Wohneigentum.
Unabhängig von den Zinsen hast du auch immer noch die Möglichkeit eine
Immobilie ohne Darlehen zu erwerben (ich spreche nicht von München).
Dafür musst du allerdings einige Jahre lang mit einer hohen Sparquote
geschickt investieren, aber dann geht das durchaus.
Ich frage mich warum man in so eine beschissene Metropole will die nur
Nachteile hat. Die Gehälter sind ja geradezu lächerlich. Oben faselt
einer von 70k und 1300 für die Bude. Da habe ich ja schon mehr "aufm
Dorf" und für 600€ bekommst du hier ein Haus mit Garten. Wenn du
unebdingt Grossstadtfeeling haben willst fährst du 80km, willst du mehr
Auswahl beim Einkaufen reichen auch schon 15-40km.
Dorfbarbier der sich selber rasiert schrieb:> Die Gehälter sind ja geradezu lächerlich. Oben faselt einer von 70k und> 1300 für die Bude. Da habe ich ja schon mehr "aufm Dorf"
Schön für dich. Wir aber nicht. In den Klitschen auf dem Dorf ist bei
uns bei 60k schon Schluss, und selbst die kriegt man vielleicht kurz vor
der Rente. Ich hab 75k nach 2 Jahren. Außerdem brauchst du auf dem Dorf
ein Auto und die Miete wird bei mir sowieso geteilt. Und in dem Dorf, wo
man im Jahr 2022 für 600€ ein Haus mit Garten bekommt, möchte ich
wahrscheinlich nicht wohnen.
Was soll man auch großartig machen, wenn alle interessanten Firmen sich
unbedingt in und um München ansiedeln müssen.
Intel schließt seine Standorte in Duisburg und Branschweig und baut
seine Münchenpräsenz aus.
Apple baut für 1 Mrd. € ein neues Entwicklungszentrum direkt in der Nähe
des Hauptbahnhofs.
Nvidia, Microsoft, Google und das andere US Gesocks (TI, Cadence, Analog
Devices, IO etc.) auch in der Nachbarschaft.
Dazu noch die guten alten deutschen IGM Buden (R&S, Siemens, Infineon,
BMW, ZF etc.).
Hat sich jetzt dank Corona etwas geändert wie z.B. remote work?
Natürlich nicht, es wird nur das ach so tolle hybrid model gehyped, was
im Prinzip einfach nur zwei Home Office Tage sind, mehr nicht.
Wieso siedeln sich diese globalen big player Firmen nicht mal z.B. in
Düsseldorf an? Oder Bremen, oder Hannover?
Wieso wird auf Druck der Poltik nicht remote-work eingefordert, wo es
möglich ist (gut für's Klima, entlastet überhitzte Wohnungsmärkte in den
Großstädten, spart Öl, weniger Flächenverbrauch durch große Büros)?
Was ist somit die Alternative?
Nach Hamburg, Suttgart oder Berlin ziehen, wo die Mieten bloß wenige
Euro günstiger, aber auch das Gehalt niedriger ist?
In die Pampa ziehen und sich von Zockerbuden und Krautern ausbeuten
lassen und somit deutlich weniger Geld in der Tasche haben, als in
Minga?
Und seien wir mal ehrlich. Wer sich nicht gerade dumm anstellt und etwas
drauf hat, der verdient auch mehr als 100-120k in München und kann sich
somit die höheren Mieten locker leisten - aber ja, Eigentum bleibt aber
schwierig (wenn man denn für immer dort bleiben möchte).
In 15 Jahren gehört mein Haus mir komplett, eine 70m² Wohnung kostet
hier warm -+700€ kalt 500€ das alte Haus ist durch die Nebenkosten etwas
teurer, aber da lässt sich was machen und ich habe viel mehr Platz. Und
in 4 Jahren reduziert sich mein Abtrag auf 360€ im Monat. Etwas weiter
Richtung Marburg Gießen wird es gleich sehr viel teurer. Auch hier sind
die Preise sehr angezogen und Wohnimmobilien Kaufen ist ein riesen
heckmeck. Mein Chef hat mal gesagt, bevor ein Haus auf dem Markt
angeboten wird, wurde er schon dreimal gefragt ob er es kaufen will.
Denke das ist woanders ähnlich aussieht.
Großstadt finde ich behindert, hier kann ich auch ohne Auto einkaufen.
Und das bei 2000 Netto Handwerker Gehalt Mitte 30. Für mich schon ein
bisschen abstrakt und grotesk von den sorgen der Besserverdiener zu
lesen. Aber einen jährlichen Urlaub in Amerika kann ich mir natürlich
nicht leisten. Und jetzt könnte ich mir hier vermutlich auch kein Haus
mehr leisten. Aber auf jeden Fall günstiger als Marburg oder München
oder was auch immer.
Saupreiß schrieb:> Was soll man auch großartig machen, wenn alle interessanten Firmen sich> unbedingt in und um München ansiedeln müssen.
das könnte sich evtl mal ändern, wenn die Priorität
im Transportwesen mal nicht mehr auf der Strasse liegen sollte.
Gesundheitsingenieur schrieb:> Mh, dann darf ich mich wohl für die 3,5 Zimmer für 700€ (kalt) direkt> hier in FO wohl nicht beschweren.
Psst, nicht verraten Forchheim ist einer der genialsten Standorte für
Ingenieure in .de. Kleinstädtisch bequem aber doch viel Hightech im
Umkreis.
Oder meinste Färöer , das wäre mir zu kalt und zu naß ...
●DesIntegrator ●. schrieb:> das könnte sich evtl mal ändern, wenn die Priorität> im Transportwesen mal nicht mehr auf der Strasse liegen sollte.
Falls da in nennenswertem Umfang neue Teassen erforderlich werden
sollten, dann kann man sich schon jetzt auf das Chaos freuen. Südlink
ist für Anfänger!
Münchner schrieb:> Dorfbarbier der sich selber rasiert schrieb:>> Die Gehälter sind ja geradezu lächerlich. Oben faselt einer von 70k und>> 1300 für die Bude. Da habe ich ja schon mehr "aufm Dorf">> Schön für dich. Wir aber nicht. In den Klitschen auf dem Dorf ist bei> uns bei 60k schon Schluss, und selbst die kriegt man vielleicht kurz vor> der Rente.
Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten
und hast ggf. die Hütte abbezahlt.
Saupreiß schrieb:> Und seien wir mal ehrlich. Wer sich nicht gerade dumm anstellt und etwas> drauf hat, der verdient auch mehr als 100-120k in München und kann sich> somit die höheren Mieten locker leisten
impliziert das eine gewisse Zustimmung, dass am besten
nur noch Reiche unter sich leben sollten?
Nichtverzweifelter schrieb:> Die teuerste Stadt ist Berlin, dann kommt München.
Sicher nicht, aber Berlin holt auf, was Mieten und Eingentumswohnungen
angeht - leider.
Life is, what you make it schrieb:> Sorry, aber Du bist der reinste Twitter-Idiot .. richtigen Umgang mit> modernen Medien zur Info-recherche haste offensichtlich nie gelernt, ..> da ist sogar Donald T. Medien-Kompetenter .. SCNR
Hab mir schon fast Sorgen gemacht, dass was inhaltliches kommen könnte,
aber nö man wird ja prinzipiell enttäuscht von so Versagern wie dir.
Gesundheitsingenieur schrieb:> Mh, dann darf ich mich wohl für die 3,5 Zimmer für 700€ (kalt) direkt> hier in FO wohl nicht beschweren.
Ich schreibe jetzt lieber nicht, was ich nur an Miete zahle, sonst wird
mir wieder unterstellt, ich würde im Ghetto wohnen. XD
Jedenfalls ist es wohl noch etwas günstiger als deine Miete pro qm,
allerdings auch nicht in einer Großstadt, wo ich aber eh nicht wohnen
möchte (zu laut, zu hektisch, zu wenig Natur).
Senf D. schrieb:> Jedenfalls ist es wohl noch etwas günstiger als deine Miete pro qm,> allerdings auch nicht in einer Großstadt, wo ich aber eh nicht wohnen> möchte (zu laut, zu hektisch, zu wenig Natur).
In der Großstadt benehmen sich die Menschen so, als wären sie Zusteller
für die Firma Hermes. Und wenn sie sich auch nur etwas mehr Zeit lassen
würden, hätten sie anstelle von 20Uhr dann doch um 24Uhr Feierabend.
Senf D. schrieb:> Jedenfalls ist es wohl noch etwas günstiger als deine Miete pro qm,> allerdings auch nicht in einer Großstadt, wo ich aber eh nicht wohnen> möchte (zu laut, zu hektisch, zu wenig Natur).
Du wirst nicht glauben, was für leise, ruhige, grüne Ecken es in Hamburg
gibt, aber natürlich nicht überall. Und hip geht auch anders. Man muss
wissen, was man will.
Senf D. schrieb:> Ich schreibe jetzt lieber nicht, was ich nur an Miete zahle, sonst wird> mir wieder unterstellt, ich würde im Ghetto wohnen. XD
Bin frisch in der Gegend. Mietvertrag begann am 1.12.21
Shorty schrieb:> Hab mir schon fast Sorgen gemacht, dass was inhaltliches kommen könnte,> aber nö man wird ja prinzipiell enttäuscht von so Versagern wie dir.
Ja, das ist wie ein Blick in den Spiegel für Dich .. darfst Du
eigentlich schon ohne Aufsicht ins Bad?!?
Life is, what you make it schrieb:> Shorty schrieb:>>> Hab mir schon fast Sorgen gemacht, dass was inhaltliches kommen könnte,>> aber nö man wird ja prinzipiell enttäuscht von so Versagern wie dir.>> Ja, das ist wie ein Blick in den Spiegel für Dich .. darfst Du> eigentlich schon ohne Aufsicht ins Bad?!?
Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach
nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.
DANIEL D. schrieb:> Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach> nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.
Ja, da fühlt sich ein bekennender Twitteruser gleich wie im heimatlichen
Tweed ..
Life is, what you make it schrieb:> DANIEL D. schrieb:>>> Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach>> nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.>> Ja, da fühlt sich ein bekennender Twitteruser gleich wie im heimatlichen> weed ..
Ersteres benutze ich nicht, und letzteres klingt doch ziemlich gechillt.
Über 100.000 sind auch in München nicht die Regel.
Nicht vergessen das die IGMs grossflächig die 40 hrs Verträge gezwickt
haben während Corona. Mit 35 hrs ists nicht mehr so simpel die 100k zu
knacken.
Und selbst wenn.... 100k bei 2.000 Miete (als Familie wirds nicht
drunter gehen) und horrenden KiTA kosten schmilzt wie Eis in der Sonne
Gesundheitsingenieur schrieb:> Senf D. schrieb:>> Ich schreibe jetzt lieber nicht, was ich nur an Miete zahle, sonst wird>> mir wieder unterstellt, ich würde im Ghetto wohnen. XD>> Bin frisch in der Gegend. Mietvertrag begann am 1.12.21
Das freut mich für dich und zeigt, dass zur Miete wohnen auch heutzutage
nicht teuer sein muss in einer strukturstarken Region.
DANIEL D. schrieb:> Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach> nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.
Ich tippe da auf einen von vielen Berliner Berufshartzern.
MalEinPost schrieb:> und horrenden KiTA kosten schmilzt wie Eis in der Sonne
Nö. In Grossstädten bekommt man keinen oder spät KiTa-Platz, also damit
auch keine Kosten. Aber das letzte Jahr Kita ist kostenlos, wenigstens
in bayern.
Gebühren für Münchner Kitas sind dort:
https://stadt.muenchen.de/infos/kosten-kita-platz.html
Shorty schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach>> nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.>> Ich tippe da auf einen von vielen Berliner Berufshartzern.
Du tippst falsch ... statt mit Glücksspiel solltest du Dich mal um
ernsthafte Informationsbeschaffung bemühen, auch wenn du dazu dein
geliebtes Twitter meiden musst. Aber vielleicht genügt es, wenn du Dich
bemühst Erwachsen zu werden und nicht nur so zu posen.
Life is, what you make it schrieb:> MalEinPost schrieb:>>> und horrenden KiTA kosten schmilzt wie Eis in der Sonne>> Nö. In Grossstädten bekommt man keinen oder spät KiTa-Platz, also damit> auch keine Kosten. Aber das letzte Jahr Kita ist kostenlos, wenigstens> in bayern.> Gebühren für Münchner Kitas sind dort:> https://stadt.muenchen.de/infos/kosten-kita-platz.html
Kenne original keinen der nen städtischen Platz bekommen hat.
Private KiTa mit 800 Euro pro Kind / Monat ist angesagt.
1500€ Miete und dafür ein Auto weniger, wo ist das Problem?
Und so schön Garten etc. sind, das ist auch viel Arbeit und Kosten. Der
englische Garten in M wird ganz umsonst in Schuss gehalten.
MalEinPost schrieb:> Private KiTa mit 800 Euro pro Kind / Monat ist angesagt.
Wie geschrieben, Grossstädte eben, das ist in Kölle auch nicht anders.
Auch ein Grund, sich zum Umland zu orientieren. Oder einer bleibt eben
daheim und kümmert sich ums Kind.
A. S. schrieb:> 1500€ Miete und dafür ein Auto weniger, wo ist das Problem?
Also ich zahle für Auto Anhänger Motorrad, 69€ im Monat, und wenn ich
wegen Wartung und Reparatur sagen würde es kostet 150€ im Monat ist das
schon hochgegriffen. Und ein wertloses Auto hat kein Wertverlust. Also
die mögliche Einsparung ist doch sehr gering.
Life is, what you make it schrieb:> Oder einer bleibt eben daheim und kümmert sich ums Kind.
Oder man schafft sich erst gar keine Kinder an. Natürlich ist das eine
sehr individuelle Entscheidung, aber rein finanziell gesehen zumindest
bedenkenswert.
Shorty schrieb:> Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten> und hast ggf. die Hütte abbezahlt.
Welcher Konzern mit realistischer Einstellungschance bietet 100% oder
80% Homeoffice? Bis jetzt hab ich noch keinen gefunden.
MalEinPost schrieb:> Über 100.000 sind auch in München nicht die Regel.> Nicht vergessen das die IGMs grossflächig die 40 hrs Verträge gezwickt> haben während Corona. Mit 35 hrs ists nicht mehr so simpel die 100k zu> knacken.>> Und selbst wenn.... 100k bei 2.000 Miete (als Familie wirds nicht> drunter gehen) und horrenden KiTA kosten schmilzt wie Eis in der Sonne
Das stimmt mit Sicherheit. Die letzte richtige Tariferhöhung der IG
Metall war in 2018, alles andere kann anders verrechnet werden, bzw. für
AT hat es überhaupt keine Auswirkung. Auch Firmen wie BMW haben in den
letzten Jahren immer mehr die Konditionen verschlechtert.
Ich würde sagen, dass IGM für manche nicht mehr konkurrenzfähig ist,
v.a. wenn man andere Player wie Google, Nvidia, Apple, etc. dazu nimmt.
Die Topleute in den so wichtigen Fächern, wie Informatik, verdienen
außerhalb der IGM besser.
Wie auch immer, wenn es gut kommt, dann verdienen vielleicht mal 10% der
Menschen in München über 100k. Und auch die müssen ganz schön kämpfen,
dass sie ihr Leben bezahlen können.
Münchner schrieb:> Shorty schrieb:>>> Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten>> und hast ggf. die Hütte abbezahlt.>> Welcher Konzern mit realistischer Einstellungschance bietet 100% oder> 80% Homeoffice? Bis jetzt hab ich noch keinen gefunden.
Habe einen Informatik Master mit 2 Jahren Erfahrung im Bereich Embedded
Software+CI.
Bisher hab ich nur ein Angebot von Bosch in Stuttgart bekommen, aber das
ist ja Jacke wie Hose von den Preisen her.
Senf D. schrieb:> Life is, what you make it schrieb:>> Oder einer bleibt eben daheim und kümmert sich ums Kind.>> Oder man schafft sich erst gar keine Kinder an. Natürlich ist das eine> sehr individuelle Entscheidung, aber rein finanziell gesehen zumindest> bedenkenswert.
Klar, aber läuft da nicht was schief, dass man mit Kindern in München
kaum überleben kann? Für viele ist das ein Sinn des Lebens.
ThomasDi schrieb:> Senf D. schrieb:>> Life is, what you make it schrieb:>>> Oder einer bleibt eben daheim und kümmert sich ums Kind.>>>> Oder man schafft sich erst gar keine Kinder an. Natürlich ist das eine>> sehr individuelle Entscheidung, aber rein finanziell gesehen zumindest>> bedenkenswert.>> Klar, aber läuft da nicht was schief, dass man mit Kindern in München> kaum überleben kann? Für viele ist das ein Sinn des Lebens.
Einfach die Freizeit im Internet verbringen, wie die meisten hier.
ThomasDi schrieb:> Wie auch immer, wenn es gut kommt, dann verdienen vielleicht mal 10% der> Menschen in München über 100k. Und auch die müssen ganz schön kämpfen,> dass sie ihr Leben bezahlen können.
Vollkommen richtig, das Einkommen muss man immer in Bezug auf die
Lebenshaltungskosten bewerten, die nackte Summe an Gehalt sagt alleine
nicht viel aus. Daher gilt es, das Optimum aus hohem Einkommen und
niedrigen Fixkosten für sich zu finden, allerdings ohne dass man sich
großartig einschränkt in seinem Lebensstandard.
ThomasDi schrieb:> Ich würde sagen, dass IGM für manche nicht mehr konkurrenzfähig ist,> v.a. wenn man andere Player wie Google, Nvidia, Apple, etc. dazu nimmt.
Die bieten aber auch kein 100% Homeoffice. Und um da reinzukommen muss
man als normal begabter Mensch quasi in seiner Freizeit nichts anderes
tun als sich auf diese Coding Interviews vorzubereiten
(https://seanprashad.com/leetcode-patterns/).
Münchner schrieb:> ThomasDi schrieb:>> Ich würde sagen, dass IGM für manche nicht mehr konkurrenzfähig ist,>> v.a. wenn man andere Player wie Google, Nvidia, Apple, etc. dazu nimmt.>> Die bieten aber auch kein 100% Homeoffice. Und um da reinzukommen muss> man als normal begabter Mensch quasi in seiner Freizeit nichts anderes> tun als sich auf diese Coding Interviews vorzubereiten> (https://seanprashad.com/leetcode-patterns/).
Zudem sind Leistungsdruck und Stress eine ganz andere Nummer in solchen
US Tech-Konzernen, das hat dann leider so gar nichts mehr mit dem guten
alten Industriebeamtentum zu tun. Auch liegt der Fokus logischerweise
auf dem Fachgebiet der Informatik und nicht den klassischen
Ingenieurwissenschaften.
Dieter H. schrieb im Beitrag #7053713:
> Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin ich weg...
Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt. Leute mit solch einer
toxischen Gesinnung braucht es in Deutschland nämlich nicht, die tun der
deutschen Gesellschaft mit einer Auswanderung einen großen Gefallen.
Aber bitte auch nicht mehr wiederkommen.
Schon wieder so ein Heulsusenthread...wofür?
Ihr habt euch jahrelang eine Regierung gewählt, die tatenlos mit
zugesehen oder gar selbst die Grundlagen dafür gelegt hat, daß die EZB
jeden mit Heligeld zuscheißt, der es nicht braucht und auch dann, wenn
er es bei drei auf einen Baum geschafft hat.
Jetzt pumpen wir seit Jahren immer mehr Leute in dieses Land und alle
jaulen wie die Hunde, daß der Wohnraum knapp wird – trotzdem lese ich
dauernd #wirhabenplatz?
Und nun habt ihr euch die in ihrer universellen Unqualifiziertheit
Größten zwar doch nicht zur Kanzlerin gewählt, aber immerhin ist sie im
AA gelandet. Und trampelt dort soviel Porzellan kaputt daß es eigentlich
kein Versehen mehr sein kann.
Selbst hier, technisches Forum, wurde keine Gelegenheit ausgelassen über
den letzten US-Präsidenten herzuziehen, dabei wäre der unsere beste
Chance gewesen uns wenigstens etwas von den USA zu lösen.
Vielleicht haben wir noch dieses Jahr die Gelegenheit, wiederzuerlernen,
was so richtig ernsthafte, große Probleme sind.
Es ist bitter, aber eine Gesellschaft, ein Volk, daß sich soviele Jahre
so eine Trullarisierung in den höchsten Ebenen leistet, hat es nicht
anders verdient.
Münchner schrieb:> Shorty schrieb:>>> Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten>> und hast ggf. die Hütte abbezahlt.>> Welcher Konzern mit realistischer Einstellungschance bietet 100% oder> 80% Homeoffice? Bis jetzt hab ich noch keinen gefunden.
Ich verrate nicht, wo ich arbeite. Habe >80% Homeoffice und auch sonst
eine weitgehend freie Zeiteinteilung.
Münchner schrieb:> Shorty schrieb:>>> Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten>> und hast ggf. die Hütte abbezahlt.>> Welcher Konzern mit realistischer Einstellungschance bietet 100% oder> 80% Homeoffice? Bis jetzt hab ich noch keinen gefunden.
Hä? Bin Berufseinsteiger und bin 80% im HO und das auch nur weil ich
möchte und hin und wieder händisch was machen muss bei uns. Sind gar
kein so großer und bekannter Konzern, aber so gut wie alle, von denen
ich weiß, haben frei einteilbares HO seit Corona
Senf D. schrieb:> Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt. Leute mit solch einer> toxischen Gesinnung braucht es in Deutschland nämlich nicht, die tun der> deutschen Gesellschaft mit einer Auswanderung einen großen Gefallen.> Aber bitte auch nicht mehr wiederkommen.
Da bin ich ganz anderer Meinung. Er hat definitiv recht mit dem was er
sagt. Toxisch dürfte eher deine "Gesinnung" sein. Die USA dürften für
dich ganz passend sein. Kalifornien z. B.
> von ACDC (Gast)> 03.05.2022 19:06> > Dieter H. schrieb:> > Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin> > ich weg...> wird nicht passieren....
Sag das nicht zu laut.
McDonald und KFC suchen noch Mitarbeiter. Sind beide aus den USA !
Und zahlen über Mindestlohn !
Also ich zahle 750 € warm für 55 m2 in München. Komplett modernisiert.
Einkommen passt in IGM auch.
Bin gebürtiger Münchner. Leider sind mittlerweile zuviele Zugereiste in
München. Es wird hier immer voller.
Der Mittlere Ring steht vor dem Verkehrskollaps.
Noch dazu treiben Reiche aus aller Welt die Gentrifizierung voran. Das
Stadtbild hat sich negativ verändert. Man sieht auch viele komische
Leute am Hauptbahnhof.
Ich würde die Stadt nur noch bedingt weiterempfehlen.
Dieter H. schrieb im Beitrag #7053713:
> Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin ich weg...> Ich (...) stehe für (...) Eigenengagement.
Finde den Fehler :D
Wühlhase schrieb:> Selbst hier, technisches Forum, wurde keine Gelegenheit ausgelassen über> den letzten US-Präsidenten herzuziehen, dabei wäre der unsere beste> Chance gewesen uns wenigstens etwas von den USA zu lösen.
Das könnte man meinen, ja. Ich bin aber keinesfalls sicher, dass seine
Bekundung, aus der NATO austreten zu wollen, auch nur ansatzweise ernst
gemeint war. Vielmehr dürfte er damit die europäischen
Schreckreaktionen, kumulierend in der flehentlichen Bitte, davon doch
noch einmal Abstand zu nehmen, man wolle auch ganz, ganz viel aufrüsten,
gezielt provoziert haben.
Und schon haben wir eine Situation, in der es auf dem europäischen
Kontinent brennt, zunächst in der Ecke rechts unten, aber nahezu
beliebig ausweitbar, ohne die USA zu gefährden.
Im Idealfall aus US-Sicht bleiben am Ende zurück eine nahezu völlig
geschleifte Ukraine, ein vom Krieg ausgeblutetes und erschöpftes
Russland sowie eine heillos zerstrittene und idealiter teilweise
geschleifte EU. Damit wären dann gleich zwei Nervensägen auf dem
Weltmarkt ausgeschaltet, und man kann sich in aller Gemütsruhe an Indien
heranzumachen versuchen, auch wenn insoweit die Schutzgarantie für
Pakistan ein klein wenig im Wege stehen könnte.
Schwanzlurch schrieb:> Da bin ich ganz anderer Meinung.
Das steht dir natürlich frei.
> Er hat definitiv recht mit dem was er> sagt.
Das ist nicht definitiv, das ist nur deine Privatmeinung.
> Toxisch dürfte eher deine "Gesinnung" sein.
Nein, denn ich vertrete eben nicht so eine extremistische Scheiße über
angebliche Kriegstreiber, angeblichen Sozialismus, und dass wir in
Deutschland angeblich keine Demokratie hätten. Wer so etwas ernsthaft
behauptet, will nichts anderes als provozieren und spalten.
Senf D. schrieb:> Nein, denn ich vertrete eben nicht so eine extremistische Scheiße über> angebliche Kriegstreiber, angeblichen Sozialismus, und dass wir in> Deutschland angeblich keine Demokratie hätten. Wer so etwas ernsthaft> behauptet, will nichts anderes als provozieren und spalten
Genau das behaupten die Russen von Russland auch. Finde den Fehler.
Senf D. schrieb:> Wer so etwas ernsthaft> behauptet, will nichts anderes als provozieren und spalten.
Wenn so etwas eigene Gedanken provoziert, ist daran nichts auszusetzen.
Auch Spaltung könnte das Ergebnis sein, ja. Aber die wäre hauptsächlich
im unreflektierten Fall ein Problem.
Arbeiten in München loht sich für Ings nicht. Anwälte und Ärzte dagegen
können Sich das leben dort sehr gut leisten.
OP: Warum suchst du dir eine große Wohnung? Als Single braucht man nicht
mehr als 40 m^2 + Balkon.
Lass die 70 m^2 Wohnungen für Pärchen und wohlhabende Singles.
Sergey Z. schrieb:> Arbeiten in München loht sich für Ings nicht. Anwälte und Ärzte dagegen> können Sich das leben dort sehr gut leisten.
Ich kenne eine Assistenzärztin, die monatelang nach einer Wohnung in
München gesucht hat. Gehalt war den Vermietern zu wenig.
Holger schrieb:> https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBG-74> Stellt euch vor ihr wählt 110 und niemand kommt!
Geh mal davon aus, dass Beamte in solchen Faellen Dienstwohnungen
bekommen. Davon abgesehen, dass die Leute die auf Notrufe reagieren,
nicht zu Hause sitzen, sondern in Notrufzentralen.
Dieter H. schrieb im Beitrag #7053713:
> Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin> ich weg...
Wie ware es mit Russland? Da passt Deine Gesinnung. Aber bewerben musst
Du Dich schon selber.
Fpgakuechle K. schrieb:> Und seit wann hat ein Vermieter ein Anrecht darauf, die> Einkommensverhältnisses eines Mietsuchenden zu kennen?! Oder gar zu> bewerten?!
seit er das Recht hat dir die Wohnung zu verweigern!
Das war schon zu meiner Studentenzeit so, Wohnung sozialer Wohnungsbau
mit WBS und trotzdem musste ich alles nachweisen, Sparbuch, Arbeitgeber
in der vorlesungsfreien Zeit, Bafög Bescheinigung, nur damit ich die
Wohnung bekam!
Life is, what you make it schrieb:> Psst, nicht verraten Forchheim ist einer der genialsten Standorte für> Ingenieure in .de. Kleinstädtisch bequem aber doch viel Hightech im> Umkreis.
Und ein leckeres Zwischenlager für radioaktive Abfälle gibt es da, schon
viele Jahre in Betrieb. Das Wissen nur viele nicht.
Andreas B. schrieb:> Geh mal davon aus, dass Beamte in solchen Faellen Dienstwohnungen> bekommen.
Die wurden groesstenteils auch verscherbelt. 2004 bis 2015 war dies. Ab
Sommer 2015 fuehr man die Verkaeufe herunter auf Grund bestimmter
Ereignisse.
Joachim B. schrieb:> Fpgakuechle K. schrieb:>> Und seit wann hat ein Vermieter ein Anrecht darauf, die>> Einkommensverhältnisses eines Mietsuchenden zu kennen?! Oder gar zu>> bewerten?!>> seit er das Recht hat dir die Wohnung zu verweigern!>> Das war schon zu meiner Studentenzeit so, Wohnung sozialer Wohnungsbau> mit WBS und trotzdem musste ich alles nachweisen, Sparbuch, Arbeitgeber> in der vorlesungsfreien Zeit, Bafög Bescheinigung, nur damit ich die> Wohnung bekam!
Ja, als Student war es nicht so einfach, aber als erwachsener Mann mit
dem sicheren Auftreten war es nie ein Problem eine angemessene Wohnung
anzumieten. OK, wenn man in München eine große Wohnung anmieten will und
auf 9Uhr sparticket mit ner Bierbüchse in der Hand anreist, ist es
natürlich schwierig einen solventen Eindruck zu vermitteln.
Aber es bleibt die Frage, was zu Zeiten der DSGVO ein Vermieter heute
noch an persönlichen Daten im Rahmen einer elbstauskunft einsehen darf.
Und ob die Solvenz nicht auf anderer Art (bspw. Kaution, Schufa)
nachgewiesen kann.
https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-welche-fragen-darf-der-vermieter-stellen/
Fpgakuechle K. schrieb:> Aber es bleibt die Frage, was zu Zeiten der DSGVO ein Vermieter heute> noch an persönlichen Daten im Rahmen einer elbstauskunft einsehen darf.> Und ob die Solvenz nicht auf anderer Art (bspw. Kaution, Schufa)> nachgewiesen kann.>> https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-welche-fragen-darf-der-vermieter-stellen/
Das ist letztendlich nur eine theoretische Frage.
Praktisch wird das vom Vermieter dann eher so gelöst, dass er "überhaupt
kein Problem" damit hat, wenn der Mieter nicht alles bis zur
Geburtsurkunde vorzeigt.
Der ist dann stillschweigend direkt raus - fertig.
Chris D. schrieb:> Das ist letztendlich nur eine theoretische Frage.>> Praktisch wird das vom Vermieter dann eher so gelöst, dass er "überhaupt> kein Problem" damit hat, wenn der Mieter nicht alles bis zur> Geburtsurkunde vorzeigt.
Naja, wäre nich der Erste der wegen Verstoß gegen des DSGVO verklagt
resp abgemahnt wird, das ist dann ganz praktisch.
Natürlich kann der Vermieter auch einen solventen Mieter ablehnen,
natürlich kann der Mieter dann prüfen (lassen) ob das unter
Diskriminierung fällt.
Im Falle des TO wohl eher nicht, da er bereits eine kleiner Mietwohnung
hat so nicht in existentielle Nöte fällt wenn er nicht in die Klasse
'Single mit großer Wohnung in München' aufsteigt.
Fpgakuechle K. schrieb:> Chris D. schrieb:>>> Das ist letztendlich nur eine theoretische Frage.>>>> Praktisch wird das vom Vermieter dann eher so gelöst, dass er "überhaupt>> kein Problem" damit hat, wenn der Mieter nicht alles bis zur>> Geburtsurkunde vorzeigt.>> Naja, wäre nich der Erste der wegen Verstoß gegen des DSGVO verklagt> resp abgemahnt wird, das ist dann ganz praktisch.
Ja, kann man machen - dann lässt es der Vermieter auf eine Klage
ankommen - und dann? Hat man neben der Wohnungssuche noch ein Problem.
Wenn der Vermieter sich nicht unglaublich dämlich anstellt (alles
jeweils unter vier Augen einsehen, nichts Schriftliches vor
Vertrausunterzeichnung), ist das praktisch nicht nachzuweisen. Ich
vermute, in München hat jedes Wohnungsangebot mindestens ein bis zwei
Dutzend Interessenten, die man alle nicht kennt (Datenschutz! :-O)?
DSGVO ist nett, aber in diesem Bereich ein zahnloser Tiger - so wie das
Antidiskriminierungsgesetz bei Bewerbungen.
> Natürlich kann der Vermieter auch einen solventen Mieter ablehnen,> natürlich kann der Mieter dann prüfen (lassen) ob das unter> Diskriminierung fällt.
Was dann in der Praxis regelmäßig im Sand verläuft, weil man als Kläger
kaum nachweisen kann, dass derjenige mit Zuschlag diesen aufgrund seiner
Schufaauskunft etc. erhalten hat.
Wenn dem Vermieter meine Nase nicht passt, dann habe ich verloren.
> Im Falle des TO wohl eher nicht, da er bereits eine kleiner Mietwohnung> hat so nicht in existentielle Nöte fällt wenn er nicht in die Klasse> 'Single mit großer Wohnung in München' aufsteigt.
> von Stefan S. (stefan_sch)> 03.05.2022 21:09> Das Stadtbild hat sich negativ verändert. Man sieht auch viele komische> Leute am Hauptbahnhof.
Die gab es früher auch schon. Sind vielleicht noch etwas komischer
geworden.
> von Weich W. (hand_werker)> 03.05.2022 23:57> Ich kenne eine Assistenzärztin, die monatelang nach einer Wohnung in> München gesucht hat. Gehalt war den Vermietern zu wenig.
Kann ich nachvollziehen. Was eine Assistenzärztin so anzieht ist nicht
die Welt.
> von Percy N. (vox_bovi)> 03.05.2022 21:12> > Dieter H. schrieb:> > Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin ich weg...> Was willst Du denn bei den Kriegstreibern?
Sehe ich auch so !
Fpgakuechle K. schrieb:> Naja, wäre nich der Erste der wegen Verstoß gegen des DSGVO verklagt> resp abgemahnt wird, das ist dann ganz praktisch.
Wie soll denn da der Klagantrag lauten?
> Natürlich kann der Vermieter auch einen solventen Mieter ablehnen,> natürlich kann der Mieter dann prüfen (lassen) ob das unter> Diskriminierung fällt.
Diskriminierung istxweder für DSGVO noch für BDSG relevant. Wer auf der
Schiene fshren will, der kann es mit dem AGG versuchen. Als behinderte
lesbische Muslima aus Schwatzafrika, die im Körper eines jüdischen
Mannes eingesperrt ist, könnte man theoretisch im Vorbei sein. Zum
Besichtigungstermin keinesfalls die Piercings und den Voodoo-Klimbim
vergessen!
> Im Falle des TO wohl eher nicht, da er bereits eine kleiner Mietwohnung> hat so nicht in existentielle Nöte fällt wenn er nicht in die Klasse> 'Single mit großer Wohnung in München' aufsteigt.
Mit diesem Statement diskriminierst Du selbst. Unabhängig davon könnte
diesem Gesichtspunkt eher bei der Frage nach dem Vorliegen eines Wuchers
interessant sein. Hierfür gibt es hier jedoch zunächst keine Anzeichen;
das könnte anders sein, wenn der Vermieter überhöhte Sicherheiten
verlangt.
Fpgakuechle K. schrieb:> Aber es bleibt die Frage, was zu Zeiten der DSGVO ein Vermieter heute> noch an persönlichen Daten im Rahmen einer elbstauskunft einsehen darf.
Man wird ihn schwerlich verpflichten können, die Augen zu schließen,
wenn Du ihm neben einem Stapel Konto' ind Depotauszügen auch noch Deinen
"kleinen Ariernachweis" vorlegst.
> Und ob die Solvenz nicht auf anderer Art (bspw. Kaution, Schufa)> nachgewiesen kann.> https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-welche-fragen-darf-der-vermieter-stellen/
Es wäre sinnvoll, die conclusio im letzten Absatz des verlinkten Textes
zu beachten.
Nichtverzweifelter schrieb:> Die teuerste Stadt ist Berlin, dann kommt München.>> Da Berlin aber zuviele Kulturbereicherer hat, sowie einen rotrotroten> Senat, wirds da den Reichen zu dumm und sie wandern ab nach Minga. Geld> hammse ja genügend.>> Superreiche Zuagroaste sind in Minga stets willkommen und zählen da> sofort zur Schickeria. Das war da schon immer so.
kompletter Unsinn.
Warst du jemals in deinem Leben in einer Stadt?
Percy N. schrieb:> https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-welche-fragen-darf-der-vermieter-stellen/>> Es wäre sinnvoll, die conclusio im letzten Absatz des verlinkten Textes> zu beachten.
Eben. Und es ist geradezu komisch, dass man die DGSVO hier vorschiebt.
Als Mieter will man eine attraktive Wohnung und dafür wedelt man ihm
Zweifel mit der Gehaltsabrechnung oder erwähnt offensiv, dass man
Ingenieur ist und die Freundin/Frau Lehrerin oder ähnliches, ohne dass
man selber ein reales "Datenproblem" bekommt. Die Wohnung kann nur an
eine Partei vermietet werden und nur weil es lächerliche Gesetze gibt,
resultiert darau keine weitere freie Wohnung mehr und es gibt deswegen
auch keinen Wohnungssuchenden weniger.
Shorty schrieb:> Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine> Wohnung in Berlin findet? XD
Und wieder einer der der SPD - Propaganda auf den Leim geht. Diese
Rührstory nutzt der Kevin, nur um sich bei der lokalen
Bionade-Schickaria einzuschleimen.
Jährlich ziehen zehntausende Studenten nach Berlin, aber der
eingefleischte Berliner Kühnert soll es nicht schaffen eine passendes
Anwesen zu finden?! Wers glaubt wird selig.
Aber irgendwie ist es clever, Null Anstrengung, reines Lippenbekenntnis
"Ick such mir jetzt ne Neue .. Wohnung, wa?!" - aber gleich ein
Paukenschlag auf der Trommel "Wohngerechtigkeit".
Irgendwas würde er sicher finden wollen, aber der KüniKev wird sicher
auch seine Ansprüche haben.
Andererseits - würde ich vermieten und hätte bei den Mietern die
Auswahl, würde ich an den auch nicht vermieten. Die Bude mußte hinterher
doch abreißen und neu bauen, wenn der wieder auszieht.
Shorty schrieb:> Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine> Wohnung in Berlin findet? XD
Nein. Vermutlich stand das in der Bunten oder der Gala, also so
Käseblättern, die du gewöhnlich so liest.
Fpgakuechle K. schrieb:> Shorty schrieb:>> Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine>> Wohnung in Berlin findet? XD>> Und wieder einer der der SPD - Propaganda auf den Leim geht. Diese> Rührstory nutzt der Kevin, nur um sich bei der lokalen> Bionade-Schickaria einzuschleimen.>> Jährlich ziehen zehntausende Studenten nach Berlin, aber der> eingefleischte Berliner Kühnert soll es nicht schaffen eine passendes> Anwesen zu finden?! Wers glaubt wird selig.>> Aber irgendwie ist es clever, Null Anstrengung, reines Lippenbekenntnis> "Ick such mir jetzt ne Neue .. Wohnung, wa?!" - aber gleich ein> Paukenschlag auf der Trommel "Wohngerechtigkeit".
Dein erster Beitrag dem ich uneingeschränkt beipflichte!
Glaubt ihr doch selbst nicht, dass der nichts findet. Reine Anbiederung
an das Sozenklientel…
Senf D. schrieb:> Shorty schrieb:>> Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine>> Wohnung in Berlin findet? XD>> Nein. Vermutlich stand das in der Bunten oder der Gala, also so> Käseblättern, die du gewöhnlich so liest.https://www.danisch.de/blog/2022/05/05/kevin-hat-kein-zuhausWühlhase schrieb:> Andererseits - würde ich vermieten und hätte bei den Mietern die> Auswahl, würde ich an den auch nicht vermieten. Die Bude mußte hinterher> doch abreißen und neu bauen, wenn der wieder auszieht.
Ich denke durchaus, dass an den Kevin aus Prinzip keiner vermieten mag.
Fpgakuechle K. schrieb:> Och, der doctor designatus interruptus hat auch nur den spiegel> plagiert:
Er hat ihn korrekt ziziert unf nicht plagiert. Man sollte den
Unterschied kennen, auch wenn man von einer Ost-Uni kommt.
Shorty schrieb:> Fpgakuechle K. schrieb:>> Och, der doctor designatus interruptus hat auch nur den spiegel>> plagiert:>> Er hat ihn korrekt ziziert unf nicht plagiert.
Ja, kuriose Rechtschreibung ersetzt den smiley ;-)
Die Meldung geht reihum durch zahlreiche etablierte Printmedien,
online-Nachrichtenportale, und bezieht sich auf Kühnerts eigenen blog.
Auch wenn das die hiesige Moderation gar nicht vertragen kann.
Nichtverzweifelter schrieb:> Auch wenn das die hiesige Moderation gar nicht vertragen kann.
Es ist mir in erster Näherung schnurzegal, wie andere Menschen ihre
allzu kurze Lebenszeit vergeuden.
> Die Meldung geht reihum durch zahlreiche etablierte Printmedien,> online-Nachrichtenportale
Ich war schon kurz davor, den ganzen Thread in den Mülleimer zu
schmeißen. Denn warum soll hier in einem Elektronikforum auch so ein
unnötiger Käse wiedergekäut werden, der schon überall von jedem
wiedergekäut wurde?
Und wenn du die Beleidigungen weglässt, dann wird auch dein Geschreibsel
nicht gelöscht. Ich denke aber, das ist dir soweit klar. Gute N8.
Fpgakuechle K. schrieb:> Jährlich ziehen zehntausende Studenten nach Berlin, aber der> eingefleischte Berliner Kühnert soll es nicht schaffen eine passendes> Anwesen zu finden?! Wers glaubt wird selig.
Dir ist aber schon klar, dass der gute Junge schon seit Jahren in Berlin
haust, nur eben jetzt nicht mehr zwingend auf eine
low-cost-Studentenbude angewiesen ist?
Oder sind die von Dir genannten Studenten allesamt Einkommensmillionäre?
Und wie kommst Du auf Zehntausende jedes Jahr?
Lothar M. schrieb:> Ich war schon kurz davor, den ganzen Thread in den Mülleimer zu> schmeißen.
wäre ok gewesen! (Politik und/oder Propaganda hat hier nichts zu suchen)
warum nutzt du den Mülleimer nicht?
Wühlhase schrieb:> Moderation? Ich sehe hier eher den FPGA-Koch mal wieder> erfolgreich getriggert...wie immer, wenn jemand den Danisch verlinkt.
Hilft nix, der Danisch ist halt zuweilen damisch; und dies darf auch
notiert wefden.
Münchnerhasser schrieb:> Das ist der Grund, warum die Münchner zu uns ins Umland drücken. Deren> Massenimmigration hat dazu geführt, dass bei uns (80km entfernt) die> Kauf- und Baupreise für Häuser um 100% gestiegen sind in den letzten> Jahren. Es ist nicht mehr möglich, hier ein Haus unter 600.000 Euro zu> kaufen. Und dann ist das ein 50ger Jahre Altbau, fadenscheinig> "saniert". Neubau liegt mittlerweile bei einer 3/4 Million Euro.> Eigentumswohnungen sind mittlerweile bei über 300.000 Euro. Selbst Miete> ist für ein altes EFH bei 1250 Euro kalt. Eigentumswohnungen rangieren> etwas drunter.>> Dafür stehen sie da, die Arschgeigen, die die Immobilienfirmen hier> richtig fett und gierig gemacht haben, mit ihrem BMW X6 vor der Einfahrt> - natürlich mit Münchner Kennzeichen, weil ist ja Geschäftsauto.>> Wer so, wie ich, seit gut und gerne 5 Jahren ein Objekt zum Kauf sucht,> und keine reichen Eltern hat, hat die totale Arschkarte gezogen und darf> sehenden Auges dank horrender Wohnungsmieten in die Altersarmut rennen.
Genau so schauts aus! Hab das gleiche Problem.
Das liegt aber nicht nur an den Münchnern...bei mir im Umland sinds die
Großkopferten Audianer. Und das bei mir ist Provinz
Percy N. schrieb:
Grundsätzlich, ein Blog ist keine wissenschaftliche Publikation. Und
wenn ein Politiker was über die Lebensumstände in xyz schreibt, dann
heisst es nicht, das es tatsächlich so ist. Sondern es ist das, was der
Politiker Dich glauben lassen will. Historisches Beispiel: "Volk ohne
Raum".
> Dir ist aber schon klar, dass der gute Junge schon seit Jahren in Berlin> haust, nur eben jetzt nicht mehr zwingend auf eine> low-cost-Studentenbude angewiesen ist?
Genau das meine ich ja mit 'eingefleischter Berliner'.
https://de.wiktionary.org/wiki/eingefleischt
Du kannst Dir sicher sein, das mir bekannt ist, das der Kevin in Berlin
als Kind von Eltern die im Verwaltungsapparat der Stadt tätig sind, vor
33 Jahren geboren wurde und seitdem nicht aus diesem Milieu gewechselt
hat.
Und wenn in der (Berliner) Eckkneipe einer ständig den Satz fallen
lässt, er hätte gern ne neue Wohnung dann heisst es IMHO nicht, das er
tatsächlich eine sucht und durchgerechnet hat, was er sich überhaupt
leisten kann, sondern das ist lediglich ein Versuch die (peinliche)
Stille am Tisch zu durchbrechen.
> Und wie kommst Du auf Zehntausende jedes Jahr?
Öffentlich zugängliche Statistiken:
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/bevoelkerung/demografie/zu-und-fortzuege
(siehe Anhang)
Das unter den Hunderttausenden nicht unbedingt 10k Studenten sind -
geschenkt.
Dazu kommt die Binnenwanderung, also der Wohnungswechsel innerhalb
Berlins, wohl in ähnlicher Grössenordnung.
Mal wieder on topic.
Ich wohne selbst seid 15 Jahren in München.
Wenn jemand Neu herzieht empfehle ich als Single ein Gehalt von
mindestens 100.000 Euro.
Als Familie mit einem Kind empfehle ich ca. 200.000 Haushaltseinkommen.
Damit kann man dann zumindest eine Wohnung mieten die über den Hartz
Mindestanforderungen bzgl. Platz ist und man kann sich noch eine KiTa
leisten.
1 Auto evtl. Auch noch.
Ob man dann so in einer Wohnung leben will sei mal dahin gestellt. Viele
schaffen den Absprung aus München mit Mitte 30 nicht und leben dann mit
einem Standard der niedriger ist wie der ihrer Eltern bzgl.
Wohnverhältnisse etc.
Die Mehr-Angebote der Gross-Stadt (vs. 10.000 EW Kleinstadt) werden auch
oft nicht mehr gross genutzt mit Mitte 30.
Eigentlich müsste man von 25-32 in München wohnen und dann abhauen und
sich woanders was aufbauen.
MalEinPost schrieb:> Ob man dann so in einer Wohnung leben will sei mal dahin gestellt. Viele> schaffen den Absprung aus München mit Mitte 30 nicht und leben dann mit> einem Standard der niedriger ist wie der ihrer Eltern bzgl.> Wohnverhältnisse etc.
Das ist unabhängig von München für die Generation Y+Z die Regel. Niemand
kann sich ohne Erbe mehr ein Haus leisten, außer eventuell im Osten.
MalEinPost schrieb:> Mal wieder on topic.>> Ich wohne selbst seid 15 Jahren in München.>> Wenn jemand Neu herzieht empfehle ich als Single ein Gehalt von> mindestens 100.000 Euro.>> Als Familie mit einem Kind empfehle ich ca. 200.000 Haushaltseinkommen.
Och nö, auch Trolle sollten das 1x1 der Partnermathematik können. Man
braucht nicht zwei Küchen/Bäder/Schlafzimmer/Stronanschlusskosten/...
wenn man zusammenzieht also braucht es auch nicht das doppelte Brutto.
Zumal durch Heirat/Ehegattensplitting das Netto steigt.
> Damit kann man dann zumindest eine Wohnung mieten die über den Hartz> Mindestanforderungen bzgl. Platz ist
Und wo liegen diese H4-Mindestanforderungen ?!? Kurz es gibt keine. Was
es es gibt ist eine Maximalgrenze für 'angemessene Wohnfläche' für auf
der H4-Tasche liegenden. Das hat aber nix mit Wohnqualität zu tun, für
manche ist mehr Wohnfläche ohnehin die Aufforderung zum Messitum.
Schon vor 25 Jahren hiess es beim sozialen Wohnungsbau Single: 45 qm ,
jede weitere Person +15 qm. Zum Vergleich, in Russischen Putin-Paradies
sind 50 qm für 3-4 Personen Durschnitt. Und das, obwohl es dank Sibirien
Bauland ohne Ende gibt.
Weich W. schrieb:> Das ist unabhängig von München für die Generation Y+Z die Regel. Niemand> kann sich ohne Erbe mehr ein Haus leisten, außer eventuell im Osten.
kann so nicht wahr sein der Sohn vom Freund baut gerade im Speckgürtel
HH.
Dort ist es kaum günstiger!
Und das obwohl kein Erbe in Sicht ist und trotzdem wird gebaut!
Es wird eigentlich überall gebaut, also Geld scheint überall vorhanden
zu sein oder die Aussicht auf Immobiliengewinne!
Joachim B. schrieb:> Lothar M. schrieb:>> Ich war schon kurz davor, den ganzen Thread in den Mülleimer zu>> schmeißen.>> wäre ok gewesen! (Politik und/oder Propaganda hat hier nichts zu suchen)> warum nutzt du den Mülleimer nicht?
Life is, what you make it schrieb:> Och nö, auch Trolle sollten das 1x1 der Partnermathematik können. Man> braucht nicht zwei Küchen/Bäder/Schlafzimmer/Stronanschlusskosten/...> wenn man zusammenzieht also braucht es auch nicht das doppelte Brutto.> Zumal durch Heirat/Ehegattensplitting das Netto steigt.
Und mit welchen Kosten rechnest du für das Kind in München?
DANIEL D. schrieb:> Life is, what you make it schrieb:>> Och nö, auch Trolle sollten das 1x1 der Partnermathematik können. Man>> braucht nicht zwei Küchen/Bäder/Schlafzimmer/Stronanschlusskosten/...>> wenn man zusammenzieht also braucht es auch nicht das doppelte Brutto.>> Zumal durch Heirat/Ehegattensplitting das Netto steigt.>> Und mit welchen Kosten rechnest du für das Kind in München?
Nun mit Kind würde ich nicht nach München sondern ins Umland ziehen
(EBE,MB,ED,FFB,...) da ist es einfach einen etablierten Kindergarten zu
finden (bspw. BRK
https://www.brk.de/angebote/kinder-jugend-und-familie/kindertageseinrichtungen/)
und mindestens das letzte Jahr im Kindergarten ist kostenfrei. Und wenn
man sich entscheidet, das einer daheim bleibt, braucht es überhaupt
keine externe Betreueung. Kindergeld und Elternjahr gibt es in München
auch.
Es hat schon seine Grüpnde warum man in bayern mehr Kinder pro Familie
hat als in den 'Empfängerländern'.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Haushalte-Familien/Tabellen/2-3-familien-bundeslaender.html
Das oben mit den Kitakosten kann ich bestätigen.
Man muss extrem großes Glück oder sehr gute Connections haben, um an
einen öffentlichen Kita-Platz zu kommen hier in München.
Die Kollegin hat ~1700€ für zwei Kita-Plätze ihrer Kinder bezahlt.
Glücklicherweise ist ihr Mann Miteigentümer einer Anwaltskanzlei.
blub schrieb:> Die Kollegin hat ~1700€ für zwei Kita-Plätze ihrer Kinder bezahlt.
Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.
Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um
die eigenen Kinder zu kümmern.
Shorty schrieb:> Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um> die eigenen Kinder zu kümmern.
Zumindest liegt das Kümmern und Fördern der Kleinen dann teilweise in
professionellen Händen.
MalEinPost schrieb:> Wenn jemand Neu herzieht empfehle ich als Single ein Gehalt von> mindestens 100.000 Euro.
Warum?
Selbst innerhalb des mittleren Rings gibts 100+ qm für 2000 €/Monat
kalt.
In so eine Whg. zieht man halt mindestens zu zweit.
Mich wundert diese Anspruchshaltung vieler Leute, die als Single 2
Zimmer und mehr brauchen. 60 qm bekommst du in den guten Vierteln
Münchens für etwa 1200 € kalt. Da zieht man mit dem Partner ein und
plötzlich halbiert sich die Miete.
Bei der Anzahl an Single-Haushalten gerade in München braucht man sich
nicht über zu wenig Wohnraum wundern.
Da liegt der Hund nämlich begraben: die Wohnfläche pro Kopf ist
inzwischen einfach zu hoch.
Wir haben einfach zu viele Junge ohne Paarungsbereitschaft und zu viele
Alte mit Besitzstandswahrung.
Man kann im Zusammenhang mit dem Bedarf an Wohnfläche und -qualität
inzwischen definitiv von Dekadenz sprechen in Deutschland.
Joachim B. schrieb:> kann so nicht wahr sein der Sohn vom Freund baut gerade im Speckgürtel> HH.> Dort ist es kaum günstiger!> Und das obwohl kein Erbe in Sicht ist und trotzdem wird gebaut!> Es wird eigentlich überall gebaut, also Geld scheint überall vorhanden> zu sein oder die Aussicht auf Immobiliengewinne!
Den Eindruck kann ich bestätigen. In meiner sozialen Bubble ist
fehlendes Geld jedenfalls nicht das Problem, wenn dann eher geeignete
Bauplätze oder Bestandsobjekte.
Senf D. schrieb:> Zumindest liegt das Kümmern und Fördern der Kleinen dann teilweise in> professionellen Händen.
Mit Blick auf Berlin: Was soll da bitte professionell sein?
warum allein? schrieb:> Da liegt der Hund nämlich begraben: die Wohnfläche pro Kopf ist> inzwischen einfach zu hoch.
Hartz: 45-50m² gelten für einen Single als angemessen. Das ist die
angeblich zumutbare Unterkante.
warum allein? schrieb:> Wir haben einfach zu viele Junge ohne Paarungsbereitschaft und zu viele> Alte mit Besitzstandswahrung.
Besitzstandswahrung? Willst du den Leuten die Häuser wegnehmen, Kevin?
Shorty schrieb:> blub schrieb:>> Die Kollegin hat ~1700€ für zwei Kita-Plätze ihrer Kinder bezahlt.>> Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.
Das bringt dir nur leider nichts. Theoretisch hat zwar jedes Kind das
Recht auf einen Kindergartenplatz, nur ist es mit Kindergärten wie mit
allem anderen wichtigem in Berlin: Es gibt zu wenig.
Mein Chef hat da Abenteuerliches zu berichten. Er meinte neulich, daß
man Kitaplätze eigentlich schon bei der Zeugung des Kindes beantragen
müßte. Und wenn du für ungeborene Kinder einen Kitaplatz beantragen
willst, stellt das noch nicht feststehende Geburtsdatum eine ernsthafte
bürokratische Unmöglichkeit dar. Hat zwar letztendlich doch noch
irgendwie geklappt – dank Vitamin B. Aber soviel Glück hat auch nicht
jeder.
warum allein? schrieb:> Wir haben einfach zu viele Junge ohne Paarungsbereitschaft und zu viele> Alte mit Besitzstandswahrung.
es nutzt aber doch nichts, wenn die Alten mit der großen Wohnung bei
Neuanmietung einer kleineren Wohnung mehr zahlen sollen und auch noch k€
die sie nicht haben für den Umzug draufgehen.
ist und bleibt trotzdem Politik und hat hier nichts verloren!
Fpgakuechle K. schrieb:> Und wenn in der (Berliner) Eckkneipe einer ständig den Satz fallen> lässt, er hätte gern ne neue Wohnung dann heisst es IMHO nicht, das er> tatsächlich eine sucht und durchgerechnet hat, was er sich überhaupt> leisten kann, sondern das ist lediglich ein Versuch die (peinliche)> Stille am Tisch zu durchbrechen.
Möchtest Du wirklich versuchen, den Eindruck zu erwecken, Dir sei nicht
bekannt, dass der gute Junge über ein Einkommen verfügt, mit dem er
sogar hier in AS+B mitreden könnte? Genau das hat er ja auch
thematisiert.
>> Und wie kommst Du auf Zehntausende jedes Jahr?>> Öffentlich zugängliche Statistiken:> https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/bevoelkerung/demografie/zu-und-fortzuege> (siehe Anhang)> Das unter den Hunderttausenden nicht unbedingt 10k Studenten sind -> geschenkt.
Genau um letztere ging es in Deiner Behauptung.
> Dazu kommt die Binnenwanderung, also der Wohnungswechsel innerhalb> Berlins, wohl in ähnlicher Grössenordnung.
Ja, die hat in der Tat einen exorbitant beachtlichen Einfluss; in erster
Näherung Null.
Oder meinst Du mit Wohnungswechsel, dass die bisherige Hütte nach dem
Umzug niedergebrannt wird?
Shorty schrieb:> blub schrieb:>> Die Kollegin hat ~1700€ für zwei Kita-Plätze ihrer Kinder bezahlt.>> Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.>> Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um> die eigenen Kinder zu kümmern.
H4-Empfänger MÜSSEN dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Deshalb
MÜSSEN sie ihren Nachwuchs in Kindergärten unterbringen.
Erstmal kundig machen, bevor die Fresse aufgerissen wird, Kollega!
warum allein? schrieb:> Selbst innerhalb des mittleren Rings gibts 100+ qm für 2000 €/Monat> kalt.
Im mittleren Ring um den Saturn herum?
Shorty schrieb:> Hartz: 45-50m² gelten für einen Single als angemessen. Das ist die> angeblich zumutbare Unterkante.
Lüge.
Das ist die maximale Fläche, die das Amt bezahlt, WENN sie ihm
ANGEMESSEN erscheint!
Nochmal:
Erstmal kundig machen, bevor die Fresse aufgerissen wird, Kollega!
warum allein? schrieb:> Da liegt der Hund nämlich begraben: die Wohnfläche pro Kopf ist> inzwischen einfach zu hoch.
Wenn da der Hund begraben liegt, ist der Fußboden des Zimmers
sanierungsbedürftig.
Shorty schrieb:> Hartz: 45-50m² gelten für einen Single als angemessen. Das ist die> angeblich zumutbare Unterkante.
Da verwechselst du was, 45 sind Oberkante für Staatszusendungen, wer
zahlt auch einen Erwerbslosen ne Villa. Das H4 Amt wird nicht
einschreiten wenn du weniger qm bewohnst. Schau dir Wohnheime an. oder
IKAE für kleine Wohnungen.
Der TO mit seinen 70+ Wunsch nimmt einer dreiköpfigen Familie den
Wohnraum weg.
Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:> H4-Empfänger MÜSSEN dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Deshalb> MÜSSEN sie ihren Nachwuchs in Kindergärten unterbringen.
Trugschluss, vergiss es!
Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:> Lüge.> Das ist die maximale Fläche, die das Amt bezahlt, WENN sie ihm> ANGEMESSEN erscheint!
Dann wird eben auf Kosten der Allgemeinheit geklagt.
Joachim B. schrieb:> es nutzt aber doch nichts, wenn die Alten mit der großen Wohnung bei> Neuanmietung einer kleineren Wohnung mehr zahlen sollen und auch noch k€> die sie nicht haben für den Umzug draufgehen.
Genau so einen Fall kenne ich: 4 Zimmer Whg, 90 qm, ursprünglich bewohnt
von einem Ehepaar mit zwei Söhnen. Die Küken sind längst ausgeflogen,
der Vater ist vor Jahren verstorben.
Zur Zeit wohnt dirt allein die Witwe, hat ihre liebe Last mit dem
Unterhalt der Wohnung und würde auch wegen der seelischen Belastung
durch die Erinnerung gern umziehen, gern in eine 2 Zimmer Whg desselben
Vermieters ein paar Häuser weiter.
Geht nicht; die neue Wohnung wäre teurer als die alte und der Vermieter
scheint nicht zu kapieren, dass er den besten Reibach macht, wenn er die
kleine Wohnung mit sattem Rabart vermietet und die freiwerdende große zu
Marktpreisen neu vermietet.
Und jetzt stelle man sich vor (was ich nicht weiß), die Frau lebe
zumindest teilweise von Sozialhilfe, wobei die Wohnkosten übernommen
werden ...
Es lebe der Irrsinn!
Shorty schrieb:> Trugschluss, vergiss es!
Ach so. Du sagst das und dann stimmt das?
Vergisse es -und hör auf zu lügen!
Shorty schrieb:> Dann wird eben auf Kosten der Allgemeinheit geklagt.
Eine solche Klage würde wegen Erfolglosigkeit gar nicht zugelassen.
Du bringst hier nur Sprüche und weißt nicht, worüber Du redest. Ich
schon.
Dank schwerer organischer Krankheit (nein, schildere ich hier nicht)
hatte ich
knapp 3 Jahre das Vergnügen und bin ungeachtet dessen aber sowas von
durch die Mangel gedreht worden.
Seitdem gilt: Das ist mein Land, aber nicht mein Staat.
Percy N. schrieb:> Und jetzt stelle man sich vor (was ich nicht weiß), die Frau lebe> zumindest teilweise von Sozialhilfe, wobei die Wohnkosten übernommen> werden ...>> Es lebe der Irrsinn!
Lüge. Frei erfunden.
Das Sozialamt würde ihr derartig die Hölle heiß machen, sich eine
kleinere Wohnung zu suchen, daß sie nicht mehr froh werden würde.
Percy N. schrieb:> Geht nicht; die neue Wohnung wäre teurer als die alte und der Vermieter> scheint nicht zu kapieren, dass er den besten Reibach macht, wenn er die> kleine Wohnung mit sattem Rabart vermietet und die freiwerdende große zu> Marktpreisen neu vermietet.
Was man hat das hat man. Jede Neuvermietung ist ein Risiko. So begehrt
sind die großen, teuren Wohnungen nun auch wieder nicht. Die
finanzstarken Familien ziehen ins eigene Haus.
Werde Du doch selbst mit Kredit-finanzierten Wohnimmobilien reich, wenn
Du da der Experte bist und die Vermieter keine Ahnung haben.
Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:> Percy N. schrieb:>>> Und jetzt stelle man sich vor (was ich nicht weiß), die Frau lebe>> zumindest teilweise von Sozialhilfe, wobei die Wohnkosten übernommen>> werden ...>> Es lebe der Irrsinn!>> Lüge. Frei erfunden.> Das Sozialamt würde ihr derartig die Hölle heiß machen, sich eine> kleinere Wohnung zu suchen, daß sie nicht mehr froh werden würde.
Eine kleinere Wohnung welche teurer ist nützt dem Steuerzahler was
genau?
Also die Logik musst mir Mal erklären.
Das Amt soll also 900€ statt bisher 500€ Miete im Monat überweisen für
ein 20m² Loch statt einer 90m² Wohnung? Klingt sinnvoll!
Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:> Shorty schrieb:>> Trugschluss, vergiss es!>> Ach so. Du sagst das und dann stimmt das?>> Vergisse es -und hör auf zu lügen!
Kann es sein, dass du eine ausgeprägte soziale Behinderung hast?
Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:> Shorty schrieb:>> Dann wird eben auf Kosten der Allgemeinheit geklagt.>> Eine solche Klage würde wegen Erfolglosigkeit gar nicht zugelassen.
Weil du als Jurist das besser weisst.
Shorty schrieb:> Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.>> Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um> die eigenen Kinder zu kümmern.
ja sagen die, die früher von Berlin profitierten, als auf der grünen
Wiese nur Kühe standen und die Schlafzimmer privat vermietet wurden,
während die Wirtsleute in der Küche nächtigten.
Heute mit dicken IGM Firmen auf der Wiese ist es ein Leichtes über den
Finanzausgleich zu lamentieren!
Diese Doppelmoral k*tzt mich an!
https://www.youtube.com/watch?v=VvdEgkqei6c
Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:> Eine solche Klage würde wegen Erfolglosigkeit gar nicht zugelassen.
Eine ausgesprochen innovative Formulierung ...
Im Gesetz steht davon zwar nichts, klingt aber extrem lustig.
Joachim B. schrieb:> Shorty schrieb:>> Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.>>>> Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um>> die eigenen Kinder zu kümmern.>> ja sagen die, die früher von Berlin profitierten, als auf der grünen> Wiese nur Kühe standen und die Schlafzimmer privat vermietet wurden,> während die Wirtsleute in der Küche nächtigten.>> Heute mit dicken IGM Firmen auf der Wiese ist es ein Leichtes über den> Finanzausgleich zu lamentieren!> Diese Doppelmoral k*tzt mich an!
Forderst Du auch noch Alimente oder/und Gerechtigkeit von Italien, weil
die Römer damals nach Augsburg kamen? Oder willst Du in Wirklichkeit
dankbar sein, dass bayrische Firmen mittels Filialen wenigstens etwas
wert-schöpfende Industrie nach Berlin bringen so wie damals die Römer an
die Donau?
Berlin-West wird mindestens seit Ende des zweiten Weltkriegs
bezuschusst, eventuell länger.
abc schrieb:> Was man hat das hat man. Jede Neuvermietung ist ein Risiko. So begehrt> sind die großen, teuren Wohnungen nun auch wieder nicht.
Schön, dass Du Dich so blendend im lokalen Wohnungsmarkt von Hamburg
auskennst. Leider hast Du vor lauter Überblick das Detail übersehen,
dass im der Wohnanlage, in der sich beide Wohnungen befinden, mehr als
ein Drittel des Bestandes zu den größeren Wohnungen gehört, und diese
dem Vermieter aus den Händen gerissen werden.
Percy N. schrieb:> Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:>> Eine solche Klage würde wegen Erfolglosigkeit gar nicht zugelassen.>> Eine ausgesprochen innovative Formulierung ...>> Im Gesetz steht davon zwar nichts, klingt aber extrem lustig.
Wahrscheinlich wird hier Klagezulassung und Prozesskostenbeihilfe
verwechselt.
Oder von den Regelungen bezüglich Berufung auf die Zulässigkeit der
Erstinstanz geschlossen
https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__522.html
"... offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat ..."
"Klagen kann man nie genug" sagte sich der Rechtsbeistand bei der
Annahme einer neuen Mandantschaft.
Joachim B. schrieb:> ja sagen die, die früher von Berlin profitierten, als auf der grünen> Wiese nur Kühe standen und die Schlafzimmer privat vermietet wurden,> während die Wirtsleute in der Küche nächtigten.
Nicht nur das. Was kann Berlin dafür, dass die bayerische
Staatsregierung davon absieht, die Kommunen hinreichend finanziell
auszustatten, um Kitas beitragsfrei betreiben zu können?
Percy N. schrieb:> abc schrieb:>> Was man hat das hat man. Jede Neuvermietung ist ein Risiko. So begehrt>> sind die großen, teuren Wohnungen nun auch wieder nicht.>> Schön, dass Du Dich so blendend im lokalen Wohnungsmarkt von Hamburg> auskennst. Leider hast Du vor lauter Überblick das Detail übersehen,> dass im der Wohnanlage, in der sich beide Wohnungen befinden, mehr als> ein Drittel des Bestandes zu den größeren Wohnungen gehört, und diese> dem Vermieter aus den Händen gerissen werden.
Wie gesagt, Herr oder Frau Expertin werden bitte reich, indem Sie es
besser machen als die dummen Vermieter. Von Vermieter-Consulting im
uC-Forum kommt nix zu Stande.
Life is, what you make it schrieb:> Wahrscheinlich wird hier Klagezulassung und Prozesskostenbeihilfe> verwechselt.
Das ist zu vermuten, ja:
Shorty schrieb:> auf Kosten der Allgemeinheit geklagt.
Aber die Formulierung ist prachtvoll absurd, zumal es in der ersten
Instanz keiner Zulassung der Klage bedarf.
Andererseits ist das Verfahren vor dem SozG für Leistungsempfänger
ohnehin kostenfrei, womit Shorty wohl richtig liegen dürfte ...
abc schrieb:> Von Vermieter-Consulting im uC-Forum kommt nix zu Stande.
Ja, da scheint mangelnde Bereitschaft zum Mitdenken und Lernen im Wege
zu stehen.
abc schrieb:> Berlin-West wird mindestens seit Ende des zweiten Weltkriegs> bezuschusst, eventuell länger.
und genauso lange haben wir DM nach Bayern und Franken getragen!
Also den Länderfinanzausgleich gab es schon immer!
Abgesehen davon finanziert D jede Menge Unsinn in der gesamten EU und
bekommt natürlich auch EU Mittel zurück, nicht immer sinnvoll, nur ein
Kreislauf.
Joachim B. schrieb:> und genauso lange haben wir DM nach Bayern und Franken getragen!> Also den Länderfinanzausgleich gab es schon immer!
Dafür hat sich Bayern gemacht und von Berlin ist das nicht zu erwarten.
Wirf einfach mal einen Blick auf die Summe der Zahlungen und die
Tendenz.
Shorty schrieb:> Dafür hat sich Bayern gemacht und von Berlin ist das nicht zu erwarten.> Wirf einfach mal einen Blick auf die Summe der Zahlungen und die> Tendenz.
Eben, anbei der Auszug für die letzten 30+ Jahre (nach
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nderfinanzausgleich)
Bayern hat über 70 Mrd (13 Mio EW) reingebuttert, während Berlin (3.6
Mio EW) 70 Mrd entnahm. Schamlos.
Shorty schrieb:> Dafür hat sich Bayern gemacht
klar habe Menschen mit bayrischem Abitur kennengelernt mA * kOhm = µV
Die Frage bleibt, wer will wen vera*piep*schen?
Der Schwank von Ludwig Thoma bleibt wahr!
https://www.youtube.com/watch?v=VvdEgkqei6c
kein Feuer keine Liebe kann brennen so heiß, wie die heimliche Liebe
zwischen Bayer und Preiß
Joachim B. schrieb:> klar habe Menschen mit bayrischem Abitur kennengelernt mA * kOhm = µV> Die Frage bleibt, wer will wen verapiepschen?
Das darf man aber nicht überbewerten, dort sagt man auch "dreimal
weniger als x". In zivilisierten Teilen der Republik heißt das -2 x,
oder, mit viel Einfühlungsvermögen, x/3.
"Dreimal mehr als x" ist nicht ganz so gefährlich; das kann entweder 3x
oder 4x sein.
Joachim B. schrieb:> abc schrieb:>> Berlin-West wird mindestens seit Ende des zweiten Weltkriegs>> bezuschusst, eventuell länger.>> und genauso lange haben wir DM nach Bayern und Franken getragen!> Also den Länderfinanzausgleich gab es schon immer!
Das mag zwar so sein, aber in Bayern hat es was gebracht. In Berlin ist
von ähnlichen Entwicklungen nicht die Spur zu erkennen, im Gegenteil.
Faulheit und Nutzlosigkeit wird hier geradezu kultiviert.
Insofern ist man in Bayern durchaus zurecht empört.
Berlin ist übrigens die einzige Hauptstadt in Europa, deren
Wirtschaftsleistung unter(!) dem Landesdurchschnitt liegt.
> In der Regel erhöhen die Hauptstädte der Europäischen Union die> Wirtschaftskraft ihres jeweiligen Landes. Nur für eine trifft das nicht> zu: Die Ausnahme ist Berlin, wie das Institut der deutschen Wirtschaft> (IW) errechnet hat. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner> wäre um 0,2 Prozent höher würde man die Bundeshauptstadt und ihre> Bewohner herausrechnen, heißt es in einer Analyse der Kölner Forscher.https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/wirtschaftskraftvergleich-eu-hauptstaedte-wirken-positive-auf-die-wirtschaftskraft_H249881797_487965/Joachim B. schrieb:> Abgesehen davon finanziert D jede Menge Unsinn in der gesamten EU und> bekommt natürlich auch EU Mittel zurück, nicht immer sinnvoll, nur ein> Kreislauf.
Geldverschwendung anderswo ist keine Rechtfertigung für Berlin.
Wenn man zuviel Geld hat, alles vom Feinsten ist und man nicht mehr weiß
wohin damit, dann kann man es sich leisten jede Menge Unsinn zu
finanzieren.
Wenn aber so wie in Berlin nichts Wichtiges mehr funktioniert, dann ist
man für Unsinnsausgaben schlicht nicht in der Position. In Berlin
vergammelt die Feuerwehr (irgendwann gab es mal neue Helme - weil die
alten zu sehr an Wehrmacht erinnern und Ausländer verschrecken könnten),
das Schulsystem praktisch irreparabel darnieder, einen neuen Ausweis zu
bekommen ist Glückssache, Zulassungsstelle dito, Straßen...
Wühlhase schrieb:> Berlin ist übrigens die einzige Hauptstadt in Europa, deren> Wirtschaftsleistung unter(!) dem Landesdurchschnitt liegt.
Kein Wunder, die haben 1948 ja auch nurxwegen der Luftbrücke
überstanden. Im Gazastreifen lebten während der dortigen Blockade die
Leute enger gedrängt und haben ohne Luftbrücke überlebt.
Wühlhase schrieb:> Wenn aber so wie in Berlin nichts Wichtiges mehr funktioniert
Die Politiker in Berlin wurden auch von Bayern gewählt, das wird zu
gerne vergessen.
Wühlhase schrieb:> In Berlin ist> von ähnlichen Entwicklungen nicht die Spur zu erkennen, im Gegenteil.> Faulheit und Nutzlosigkeit wird hier geradezu kultiviert.
Das ist ja fast schon beschönigend, du hast die ausgeprägte
Betrugskultur vergessen.
Joachim B. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Wenn aber so wie in Berlin nichts Wichtiges mehr funktioniert>> Die Politiker in Berlin wurden auch von Bayern gewählt, das wird zu> gerne vergessen.
Wir reden hier von der Landesregierung.
Shorty schrieb:> du hast die ausgeprägte> Betrugskultur vergessen.
äh schwarze Kassen wurden wo kultiviert?
Ich dachte immer das sei ein Bayernimport!
Dem FJS halte ich zu Gute das durch seine 800 Mio DM für das
Transitabkommen er damit DDR2.0 schon früher zu bekommen verhindert hat.
Wie gesagt, nur weil es auch anderswo Korruption und Geldverschwendung
gibt, ist das keine Entschuldigung für Berlin.
Und es kommt auch immer darauf an, was auf der anderen Seite der Waage
in die Schale geworfen wird. Im Fall von Bayern ist das ein satter
Wirtschaftsüberschuß, und im Fall von Berlin sind das leere Taschen,
gepaart mit unerträglicher Arroganz und der völlig unbegründeten
Geisteshaltung, das man ein Recht darauf habe von anderen durchgefüttert
zu werden.
Joachim B. schrieb:> Shorty schrieb:>> du hast die ausgeprägte>> Betrugskultur vergessen.>> äh schwarze Kassen wurden wo kultiviert?> Ich dachte immer das sei ein Bayernimport!
Ich meine eher dass man die anerkannte Betrügerin Giffey zur Regierenden
Bürgermeisterin gewählt hat. Das sagt schon alles über die Berliner
Gesellschaft. (Von dem Wahlbetrug will ich erst garnicht anfangen)
Wühlhase schrieb:> Wie gesagt, nur weil es auch anderswo Korruption und Geldverschwendung> gibt, ist das keine Entschuldigung für Berlin.
Was hast du gegen die Stadt, muss dein Problem sein, ich finde sie
attraktiver als München, Hamburg, Frankfurt. Jedem das Seine.
Die Stadt kann nichts für die Nieten die hier anlanden.
Joachim B. schrieb:> Was hast du gegen die Stadt
Ich wohne dort...das reicht.
Joachim B. schrieb:> ich finde sie attraktiver als München, Hamburg, Frankfurt.
Nun, das sei dir unbenommen. Ich werde es nicht verstehen, aber das muß
auch nicht sein. Es erklärt, warum du unsere Kritik an der Stadt (und
unsere Spott) persönlich zu nehmen scheinst, aber das brauchst du nicht.
Joachim B. schrieb:> Die Stadt kann nichts für die Nieten die hier anlanden.
Das sehe ich anders. Wie gesagt, nimm es nicht persönlich und hat mir
dir nix zu tun, aber Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager an.
Für Leute, die z.B. Wert auf ein gepflegtes Straßenbild legen und als
Kind gelernt haben sein Kaugummipapier in den nächsten Mülleimer zu
werfen, ist die Berliner Stadtkultur einfach eine Zumutung. Und ja, es
geht auch anders, nicht in Berlin (bzw. nur an sehr wenigen Orten), aber
anderswo ist sowas selbstverständlich.
Wühlhase schrieb:> Wie gesagt, nimm es nicht persönlich und hat mir> dir nix zu tun, aber Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager
Ja, uns schützt keine Mauer mehr, ist leider so!
Shorty schrieb:> Dit is Berlin:
Und für 468 Euroten kann man da sogar Zahlen sehen.
Aber was für Straftsten soll man denn in Bayern begehen können:
Eigentumsdelikte scheiden aus, weil es nichts zu holen gibt, und
Sexualdelikte fallen unter Brauchtumspflege.
Bleibt nur noch Weißwurst am Nachmittag.
Wühlhase schrieb:> Das sehe ich anders. Wie gesagt, nimm es nicht persönlich und hat mir> dir nix zu tun, aber Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager an.> Für Leute, die z.B. Wert auf ein gepflegtes Straßenbild legen und als> Kind gelernt haben sein Kaugummipapier in den nächsten Mülleimer zu> werfen, ist die Berliner Stadtkultur einfach eine Zumutung. Und ja, es> geht auch anders, nicht in Berlin (bzw. nur an sehr wenigen Orten), aber> anderswo ist sowas selbstverständlich.
Also in Mittelhessen ist Verwüstung, Vandalismus, und das unsägliche
Müll hinschmeißen allgegenwärtig. Und ich wusste nicht dass es in die
eine oder andere Richtung ordentlicher wäre. Zumindestens im 100 km
Radius wo ich immer mal unterwegs bin.
Das wäre ja mal interessant zu wissen ob das in München wirklich besser
ist. Ich habe jedenfalls hinter der Garage einen Müllgreifer und einen
Eimer, und sammeln regelmäßig den Müll von den Leuten welche überflüssig
sind ein.
Berlin ist teuer!
Das höre ich häufiger.
Perspektiven: Eine US-Amerikanerin, die über irgendein Visum in
Deutschland, Berlin arbeitet und schwärmt!
Tolle gesetzliche Krankenversicherung, OK - im Gegensatz zu den USA
stimmt das wohl.
Günstige Mieten in Berlin!
Im Gegensatz zu New York oder Los Angeles stimmt das auch.
Zu München:
Ich bewerbe mich nicht auf Stellenangebote in München oder dem
Speckgürtel.
Gehalt Lebenshaltungskosten persönlicher Nutzen dieser Lage passt
nicht zusammen.
Gilt auch für Stuttgart, Frankfurt oder Hamburg.
Köln, da ist das Umland doch bezahlbarer.
Habe ich in einer der Großstädte jetzt noch eine Wohnung oder Haus
gekauft, habe ich die Arschkarte, wenn ich wechseln möchte.
Wobei derzeit lohnt es sich ggf. seine überteuerte Bude mit Gewinn zu
verkaufen.
Die Arbeitgeber müssen auch mehr an Gehältern zahlen.
In wie weit sich der Standort München (Stuttgart, Frankfurt,...) lohnt
ist fraglich.
Ohne jetzt ist die tiefste Pampa auszuweichen.
Percy N. schrieb:> Shorty schrieb:>> Dit is Berlin:>> Und für 468 Euroten kann man da sogar Zahlen sehen.
Ärgerlich, aber ich hab auch keinen Account.
Evtl. hilft es die Kekse verschwinden zu lassen und den Router zu
reseten.
Aber so generell: Natürlich ist Berlin unangefochtener Spitzenreiter bei
der Straftatendichte (Straftaten pro 100.000 Einwohner) und die
Tabellenletzten sind Bayern und BW.
Percy N. schrieb:> Der Vergleich ist unseriös; Du kannst eine Metropole insoweit nicht mit> einem Flächenstaat vergleichen.[Straftatendichte in x/100.000EW]
Warum nicht?
Wühlhase schrieb:> Joachim B. schrieb:>> Was hast du gegen die Stadt>> Ich wohne dort...das reicht.> Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager an.
:D
> Für Leute, die z.B. Wert auf ein gepflegtes Straßenbild legen und als> Kind gelernt haben sein Kaugummipapier in den nächsten Mülleimer zu> werfen, ist die Berliner Stadtkultur einfach eine Zumutung. Und ja, es> geht auch anders, nicht in Berlin (bzw. nur an sehr wenigen Orten), aber> anderswo ist sowas selbstverständlich.
Nein, auch in München oder $Kreisstadt kannst du sowas erleben.
tja in den USA gibt es solche Probleme nicht. Da hat fast jeder ein Haus
mit Garten, Gasgrill für die BBQs und noch einen Pool für die heißen
Sommertage. Eine Klimaanlage ist auch in den meisten Häusern verbaut.
Die Amerikaner wissen worauf es im Leben ankommt. Auf Hasenkäfige stehen
die da nicht so. Man lebt komfortabel.
Shorty schrieb:> Aber so generell: Natürlich ist Berlin unangefochtener Spitzenreiter bei> der Straftatendichte (Straftaten pro 100.000 Einwohner) und die> Tabellenletzten sind Bayern und BW.
Aber nur, weil Missbrauch durch die ganzen katholischen Schweinepriester
in Kackland nicht mitgezählt wird!
Percy N. schrieb:> Zur Zeit wohnt dirt allein die Witwe, hat ihre liebe Last mit dem> Unterhalt der Wohnung und würde auch wegen der seelischen Belastung> durch die Erinnerung gern umziehen, gern in eine 2 Zimmer Whg desselben> Vermieters ein paar Häuser weiter.> Geht nicht; die neue Wohnung wäre teurer als die alte und der Vermieter> scheint nicht zu kapieren, dass er den besten Reibach macht, wenn er die> kleine Wohnung mit sattem Rabart vermietet und die freiwerdende große zu> Marktpreisen neu vermietet.
Vielleicht spekuliert der Vermieter drauf, dass die Dame vom Amt eh bald
in die kleine Wohnung gedrängt wird und kassiert dann für beide
Wohnungen den maximalen Marktpreis. Oder er hat Eigenbedarf!
DANIEL D. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Das sehe ich anders. Wie gesagt, nimm es nicht persönlich und hat mir>> dir nix zu tun, aber Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager an.>> Für Leute, die z.B. Wert auf ein gepflegtes Straßenbild legen und als>> Kind gelernt haben sein Kaugummipapier in den nächsten Mülleimer zu>> werfen, ist die Berliner Stadtkultur einfach eine Zumutung. Und ja, es>> geht auch anders, nicht in Berlin (bzw. nur an sehr wenigen Orten), aber>> anderswo ist sowas selbstverständlich.>> Also in Mittelhessen ist Verwüstung, Vandalismus, und das unsägliche> Müll hinschmeißen allgegenwärtig.
Für Gießen stimmt das, da gebe ich dir recht.
Aber z.B. Darmstadt habe ich noch deutlich besser in Erinnerung.
Wühlhase schrieb:> Für Gießen stimmt das, da gebe ich dir recht.> Aber z.B. Darmstadt habe ich noch deutlich besser in Erinnerung.
Ja genau Gießen-Marburg das ist so meine Gegend wo ich herum komme.
Alles ist mit Graffiti voll gesprüht.
Percy N. schrieb:> Da tut sich was:> https://m.tagesspiegel.de/berlin/knapp-500-000-straftaten-in-2021-kriminalitaetsbelastung-in-berlin-erneut-zurueckgegangen/28270892.html
LOOOOOOOOOL
Zitat:
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte bei der Vorstellung der
Berliner Kriminalstatistik am Freitag: „Es wurde weniger gestohlen und
weniger eingebrochen, aber mehr betrogen.“ Spranger wies darauf hin,
dass die Statistik wegen der Coronapandemie nur schwer mit den Vorjahren
zu vergleichen sei.
abc schrieb:> Percy N. schrieb:>> Der Vergleich ist unseriös; Du kannst eine Metropole insoweit nicht mit>> einem Flächenstaat vergleichen.[Straftatendichte in x/100.000EW]>> Warum nicht?
Frage ich mich auch, aber selbst wenn da noch eine akzeptable Begründung
kommen sollte: Berlin schlägt natürlich auch Bremen und Hamburg!
Dieter H. schrieb:> tja in den USA gibt es solche Probleme nicht. Da hat fast jeder> ein Haus mit Garten, Gasgrill für die BBQs und noch einen Pool für die> heißen Sommertage. Eine Klimaanlage ist auch in den meisten Häusern> verbaut. Die Amerikaner wissen worauf es im Leben ankommt. Auf> Hasenkäfige stehen die da nicht so. Man lebt komfortabel.
Also ich finde auch Platz für Werkzeug, Motorrad, und ein bisschen
Garten/Balkon zum Chillen, Gemüseanbau und Grillen, ein Heimkino, eine
Fitnessecke, die anbindung zum Wald zum Wandern und Fahrradfahren, Platz
für Büchersammlung, Metallteile, Materialien, Bauteile. Problemlos laut
Musik hören zu können.
Und ganz besonders wichtig, die Möglichkeit seinen Wohnraum nach
Belieben zu gestalten, ohne Rechenschaft schuldig zu sein.
Sehr viel mehr Wert, wie z.b. die Möglichkeiten einer Großstadt nutzen
zu können. Es ist vollkommen ausreichend wenn man da nur mal einen Tag
oder so ist. Nicht dass ich das alles hätte das war jetzt nur
Beispielhaft 🏠
Aber jeder Mensch hat ja andere Interessen, und dann vielleicht nicht
ganz so viele Hobbys welche Platz bedürfen.
DANIEL D. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Für Gießen stimmt das, da gebe ich dir recht.>> Aber z.B. Darmstadt habe ich noch deutlich besser in Erinnerung.>> Ja genau Gießen-Marburg das ist so meine Gegend wo ich herum komme.> Alles ist mit Graffiti voll gesprüht.
Oha...Zufall. :)
Wie gesagt, fahr öfter mal nach Darmstadt. Ich war da zwar lange nicht
mehr, keine Ahnung wie das heute ist, aber damals war das noch eine
halbwegs zivilisierte Gegend. Prinz-Emil-Garten, Orangerie,
Jugendstilbad...
Es tut durchaus gut, wenn man in so einer Gegend wohnt und dann mal
durch halbwegs saubere Straßen geht.
Wobei du aber, wenn du z.B. in Richtung Lora unterwegs bist, sehr
schnell dem Siff entfliehen kannst. Weipoldshausen z.B. soll
gelegentlich mal scheenstes hesseschs Dorf geworden sein. Ich hoffe, das
ist immer noch so.
Dieter H. schrieb:> tja in den USA gibt es solche Probleme nicht. Da hat fast jeder ein Haus> mit Garten, Gasgrill für die BBQs und noch einen Pool für die heißen> Sommertage.
Jeder, der die Spekulationsblase überlebt hat. Und dann ist es doch nur
eine Holzhütte, die bei uns nichtmal einen Sturm überleben würde.
> Auf Hasenkäfige stehen die da nicht so. Man lebt komfortabel.
Tja, wenn die 100k€-Ings in München sich nichts anderes leisten
können...
abc schrieb:> Warum nicht?
Weil eine Vielzahl von Straftatbeständen das Vorhadensein eines
Geschädigten erfordern, häufig sogar die Vegegnung von Täter und Opfer.
500.000 Eremiten werden einander niemals in die Wuere kommen, 5000.000
Einwohner von Gemeinden bis 3.000 Ew schon eher, und in der Metropole
ist es schwierig, allen aus dem Weg zu gehen. Jede Begegnung ist eine
Gelegenheit zur Begehung einer Straftat ...
Bedenke: in einer Gemeinde mit n Einwohnern gibt es n! Möglichkeiten,
einander zu begegnen.
Auf dem flachen Land musst Du also schon ein bisschen suchen, bis Du
einen gefunden hast, dem Du gefahrlos aus Frust die Kauleiste polieren
kannst. Auch hat es keinen Sinn, das Fahhrad von drei Häusern weiter zu
klauen, das erkennt doch jeder sofort wieder. Also klaust Du lieber in
der Stadt ...
Man sollte übrigens die Aussagekraft der PKS nicht überbewerten; diese
gibt lediglich darüber Auskunft, womit sich unsere Polizeibeamten die
Zeit vertreiben. In irgendeiner jüngeren PKS las ich voller Staunen, die
Anzahl der Begörderungserschleichungen sei deutlich zurückgegangen. Nun,
gemeint was sicherlich die Anzahl der entdeckten Fälle. Hätte man
weniger kontrolliert, dann wären die Fälle sicherlich noch weiter
zurückgegangen.
Verblüfft hat mich allerdings, dass diesbezüglich die Aufklätungsrate
kleiner als 100 % war. Da konnten einige Leute wohl sehr gut sprinten
....
Dieter H. schrieb:> tja in den USA gibt es solche Probleme nicht. Da hat fast jeder ein Haus> mit Garten, Gasgrill für die BBQs und noch einen Pool für die heißen> Sommertage. Eine Klimaanlage ist auch in den meisten Häusern verbaut.> Die Amerikaner wissen worauf es im Leben ankommt. Auf Hasenkäfige stehen> die da nicht so. Man lebt komfortabel.
Naja Comfort ist relativ, lass dir mal von einem Ami erzählen, wie er
sich fühlt wenn er sein Haus nach der regelmäßigen Termitensicherung
wieder betritt. Damit das Holz nicht von den Insekten zerfressen wird,
muss man da unter Gasmaske alles absprühen.
Wasser wird auch immer öfters abgestellt, weil es eben in Las Vegas
knapp ist, oder eils dank Fracking brennt.
Und viele wohnen im Trailer oder mobile Home. Ist auch nicht das was man
sich als sesshafte Hochkultur vorstellt.
Dazu diverse Katastrophen durch Tornados oder Bankenpleiten. Es ist halt
kein gutes Gefühl sein Haus schnell verlieren zu können, weil es mit den
Raten stottert.
https://www.youtube.com/watch?v=6QMl9358OZIhttps://www.youtube.com/watch?v=l3OFWYb4GWkhttps://www.youtube.com/watch?v=76r7Syd5nSM
In den Grosstädten ist es teuer und in den Eigenwohnsiedlunegn kommt man
ohne eigens Auto nicht mal zum Frisör
https://youtu.be/u_HVa2iv_QE?t=111 ;-)
Oder es kommt der falsche zu Besuch und bringt Familie mit:
https://www.youtube.com/watch?v=Ofp26_oc4CA
Reinhard S. schrieb:> Tja, wenn die 100k€-Ings in München sich nichts anderes leisten> können...
In Silicon Valley werden Sozialwohnungen gebaut, für Kleinverdiener mit
einem Jahreseinkommen unter $100k.