Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeiten in München lohnt sich nicht


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von Senf D. (senfdazugeber)


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Rick M. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Tja, wenn die 100k€-Ings in München sich nichts anderes leisten
>> können...
>
> In Silicon Valley werden Sozialwohnungen gebaut, für Kleinverdiener mit
> einem Jahreseinkommen unter $100k.

Eben, das ist nur eine Zahl. 100k € als Bruttojahresgehalt sind in 
Deutschland schon heutzutage nichts besonderes mehr. In München erst 
recht nicht, irgendwo im ländlichen Raum noch eher.

von Shorty (Gast)


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Percy N. schrieb:
> abc schrieb:
>> Warum nicht?
>
> Weil eine Vielzahl von Straftatbeständen das Vorhadensein eines
> Geschädigten erfordern, häufig sogar die Vegegnung von Täter und Opfer.

Nun, das erklärt nicht, warum Berlin vor Bremen und Hamburg liegt und 
die Zahlen von Berlin sind mehr als über 50% über denen von Stuttgart 
z.B.

Dünn besiedelte Gebiete gibts hier ja nicht mehr.

von Wühlhase (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Oder es kommt der falsche zu Besuch und bringt Familie mit:
> https://www.youtube.com/watch?v=Ofp26_oc4CA

Die kamen aber nicht als ungebetene Gäste. Der Kanal trägt seinen Namen 
wohl kaum umsonst.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Eben, das ist nur eine Zahl. 100k € als Bruttojahresgehalt sind in
> Deutschland schon heutzutage nichts besonderes mehr. In München erst
> recht nicht, irgendwo im ländlichen Raum noch eher.

Wie definierst du "besonders"?

Top 5 %?

von Shorty (Gast)


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von Pleitegeier (Gast)


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Shorty schrieb:
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/

Na. da war meine Schätzung ja anscheinend nicht so weit weg von der 
Statisik.

"Nicht so besonders" als Bezeichnung, würde ich bei der Voraussetzung zu 
den ~ Top 5 % der Einkommensteuerpflichtigen zu gehören, aber mal als 
speziell bewerten.

Was ist denn besonders? Top 1 %?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/

Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher, 
seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.

von if(Sie.Interesse == "Innovation") (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Shorty schrieb:
>
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/
>
> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.

Eher nominal stagniert und real gesunken. Schon die kleine Corona 
Inflation wurde von den IGM Tariferhöhungen nicht abgefangen.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Shorty schrieb:
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/
>
> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.

Wie viele müssten sich deiner Meinung nach denn nach oben bewegt haben, 
damit 100.000 € nicht so besonders sein?

von Senf D. (senfdazugeber)


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if(Sie.Interesse == "Innovation") schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
>> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.
>
> Eher nominal stagniert und real gesunken. Schon die kleine Corona
> Inflation wurde von den IGM Tariferhöhungen nicht abgefangen.

Na und? Einkommen schließt auch Kapitalerträge mit ein. Hast du 
vergessen, wie kurz nach Corona im Jahr 2020 und 2021 an der Börse die 
Bullen abgegangen sind?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Wie viele müssten sich deiner Meinung nach denn nach oben bewegt haben,
> damit 100.000 € nicht so besonders sein?

Das kann ich nicht genau quantifizieren, aber wenn mindestens jeder 
Zwanzigste (also über 5%) eine bestimmte Bedingung erfüllt, und das gibt 
bereits die alte Statistik her, dann ist es für mich nichts besonderes 
mehr.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> if(Sie.Interesse == "Innovation") schrieb:
>> Senf D. schrieb:
>>> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
>>> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.
>>
>> Eher nominal stagniert und real gesunken. Schon die kleine Corona
>> Inflation wurde von den IGM Tariferhöhungen nicht abgefangen.
>
> Na und? Einkommen schließt auch Kapitalerträge mit ein. Hast du
> vergessen, wie kurz nach Corona im Jahr 2020 und 2021 an der Börse die
> Bullen abgegangen sind?

Wenn du über Einkommen redest, müssten die Leute ihre Aktien verkauft 
haben oder Dividenden kassiert haben.

Hast du eine Quelle, wie hoch die Kapitalerträge der deutschen Anleger 
in 2020 und 2021 waren?

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Wie viele müssten sich deiner Meinung nach denn nach oben bewegt haben,
>> damit 100.000 € nicht so besonders sein?
>
> Das kann ich nicht genau quantifizieren, aber wenn mindestens jeder
> Zwanzigste (also über 5%) eine bestimmte Bedingung erfüllt, und das gibt
> bereits die alte Statistik her, dann ist es für mich nichts besonderes
> mehr.

Und was wäre für dich besonders? Jeder Hundertste?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Wenn du über Einkommen redest, müssten die Leute ihre Aktien verkauft
> haben oder Dividenden kassiert haben.

Natürlich, ich spreche in diesem Kontext von Dividenden. Aber ein 
Vermögenszuwachs schadet freilich auch nicht (bedeutet mehr Einkommen in 
der Zukunft).

> Hast du eine Quelle, wie hoch die Kapitalerträge der deutschen Anleger
> in 2020 und 2021 waren?

Nein, nur mein eigenes Depot, aber da halte ich mich mit detaillierten 
Informationen lieber zurück.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Und was wäre für dich besonders? Jeder Hundertste?

Ja.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
>> Hast du eine Quelle, wie hoch die Kapitalerträge der deutschen Anleger
>> in 2020 und 2021 waren?
>
> Nein, nur mein eigenes Depot, aber da halte ich mich mit detaillierten
> Informationen lieber zurück.

Ok, hatte schon vermutet, dass du lediglich über anekdotische Evidenz 
verfügst.

von ThomasDi (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Shorty schrieb:
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/
>
> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.

Hier muss man aber berücksichtigen, dass zusammenveranlagte Ehepaare wie 
ein Einkommenssteuerpflichtiger gezählt werden. Es gibt beim 
statistischen Bundesamt auch bessere Informationen, z.B.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Publikationen/Downloads-Lohn-und-Einkommenssteuern/lohn-einkommensteuer-2140710177004.pdf;jsessionid=50F752CE3F16DE6AC5F9155FDF9A175A.live732?__blob=publicationFile
Ich empfehle dazu Tabelle B3. Ca. 1,8 Mio von 51 Mio verdienten in 2017 
über 100k, das sind etwa 3.5%.

von ThomasDi (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Shorty schrieb:
>>>
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/
>>
>> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
>> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.
>
> Hier muss man aber berücksichtigen, dass zusammenveranlagte Ehepaare wie
> ein Einkommenssteuerpflichtiger gezählt werden. Es gibt beim
> statistischen Bundesamt auch bessere Informationen, z.B.
>
> 
https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Publikationen/Downloads-Lohn-und-Einkommenssteuern/lohn-einkommensteuer-2140710177004.pdf;jsessionid=50F752CE3F16DE6AC5F9155FDF9A175A.live732?__blob=publicationFile
> Ich empfehle dazu Tabelle B3. Ca. 1,8 Mio von 51 Mio verdienten in 2017
> über 100k, das sind etwa 3.5%.

Das ist aus meiner Sicht die beste Statistik, weil daran auch Einkommen 
aus Kapitalerträgen, Vermietung, etc. enthalten ist.
Bei 2% Steigerung pro Jahr, was angesichts von Corona, etc. wohl eher zu 
hoch ist, würde die Schwelle in 2022 bei 110k liegen.
Wenn man zu den oberen 5% gehört, ist man schon ein Topverdiener aus 
meiner Sicht, auch wenn Eigentum auch für diese Schicht ohne Erbe etc. 
in München nicht mehr machbar ist. Und die Lage hat sich seit dem 
Anstieg der Bauzinsen massiv verschlechtert. Ist nur eine  Frage, bis 
die Blase in den Großstädten in Deutschland platzt.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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ThomasDi schrieb:
> Ist nur eine  Frage, bis
> die Blase in den Großstädten in Deutschland platzt.

Dort gibt es am wenigsten eine Blase. Es gibt schlicht nicht genug 
Wohnungen.

von Dekan (Gast)


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Mit einer kuscheligen Freundin in Muenchen, natuerlich mit Haus,
wird Arbeiten in Muenchen zu einem ganzheitlichen Erlebnis!

von Dieter H. (kyblord)


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Dekan schrieb:
> Mit einer kuscheligen Freundin in Muenchen, natuerlich mit Haus,
> wird Arbeiten in Muenchen zu einem ganzheitlichen Erlebnis!

Freundin ist zu teuer, lieber ins Bordell oder Tinder.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Weich W. schrieb:
> ThomasDi schrieb:
>> Ist nur eine  Frage, bis
>> die Blase in den Großstädten in Deutschland platzt.
>
> Dort gibt es am wenigsten eine Blase. Es gibt schlicht nicht genug
> Wohnungen.

Mumpitz, klar gibt es ausreichend Wohnungen.
Der TO präsentiert auch nicht eine Geschichte, das er keine Wohnung 
finden würde und er deshalb einem Jobangebot nicht folgen könnte.

Sondern er beschwert sich, das er angeblich keine Wohnung bekommt die 
mindestens 50% größer als der sozial angemessene Wohnraum für einen 
Single ist. Und er behauptet, das es ihm die Vermieter unmöglich machen 
würden mehr als 30% seines aktuellen Einkommens für die Miete 
auszugeben.

Wenn es keinen Wohnraum gäbe, würde der Grossteil noch in Verhältnissen 
wie in fünfzigern-siebziegern wohnen: zu viert in einer Einraumwohnung 
und Oma/Opa in der Abstellkammer.

https://www.fes.de/images/digbib/00518005.gif

Und um eine kurze Wartezeit bei der Wohnungssuche zu ermöglichen, 
bräuchtes eine "Fluktutationsreserve" v. 1 bis 3%, aka Leerstand v. ca. 
1 Mio Wohnungen.

Den können ja solchen 'Such-experten' einfordern, die es angeblich nicht 
schaffen in Berlin + Umland (geschätzt > 1.5 Mio Wohnungen) innerhalb 
eines Jahres eine Wohnung in der passende Größe zu finden.

von Shorty (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> der sozial angemessene Wohnraum

Sozialistisch angemessene Wohnraum passt besser.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Shorty schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> der sozial angemessene Wohnraum
>
> Sozialistisch angemessene Wohnraum passt besser.

Wäre aber falsch, der Wohnraum im Sozialismus ist weitaus geringer als 
das was hier für H4 oder sozialen Wohnungsbau vorgegeben ist.

Siehe bspw. die Wohnsituation in Russland als Nachfolgestatt der real 
existenden Sozialismusunion:
https://www.bmgev.de/mieterecho/321/13-russland-ms.html
https://www.mdr.de/geschichte/ddr/alltag/familie/wohnen-plattenbau-102.html

von Stefan S. (stefan_sch)


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Das Problem ist nicht München, sondern die EZB und Politik.

Die sind schuld an der "Asset-Price-Inflation" der letzten 20 Jahre.

Gekniffen sind nun alle, die "nur" Einkommen beziehen. Denn die 
Reallöhne sind zeitgleich sogar zurückgegangen.

Das führt nun dazu, dass Immobilienbesitz nur noch möglich ist, wenn 
entweder Immobilien auch bereits im Besitz sind oder geerbt werden oder 
wenn das eigene Einkommen weit über dem normalen Niveau liegt.

Also bitte die Dankesschreiben nach Berlin und Frankfurt schicken.

von DANIEL D. (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Die sind schuld an der "Asset-Price-Inflation" der letzten 20 Jahre.
> Gekniffen sind nun alle, die "nur" Einkommen beziehen. Denn die
> Reallöhne sind zeitgleich sogar zurückgegangen.
> Das führt nun dazu, dass Immobilienbesitz nur noch möglich ist, wenn
> entweder Immobilien auch bereits im Besitz sind oder geerbt werden oder
> wenn das eigene Einkommen weit über dem normalen Niveau liegt.
> Also bitte die Dankesschreiben nach Berlin und Frankfurt schicken.

Das ist den Pleitegeiern der EU geschuldet, ohne die 0 Zinsen der EZB 
würden diese Pleite gehen.

Die geringen Zinsen führen dazu dass maßlos viel Geld investiert wurde, 
und in Folge dessen der Markt immer leerer wurde, und die Preise von 
Wohnraum mittlerweile in astronomischen höhen sind.

Da hätte man halt auf eine Währung für unterschiedliche Ländern und 
Systeme verzichten müssen.

Es gab auch eine Zeit wo es sehr sinnvoll war Wohnraum zu erwerben, als 
die Zinsen im Keller waren, und die Preise noch nicht angefangen haben 
zu steigen.

von Realist (Gast)


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Hallo

Horst schrieb:
> Aber nur, weil Missbrauch durch die ganzen katholischen Schweinepriester
> in Kackland nicht mitgezählt wird!

Was hältst du von einer vernünftigen Wortwahl und weglassen von 
Verallgemeinerungen (und nein ich bin nicht gläubig und habe mit der 
Kirche als Institution so gar nichts an Hut)?

Aber da davon auszugehen ist was du mit "Kackland" und den 
"Schweinepriestern" meinst:

Erstens wird natürlich von der Presse jede Sau aus einen gewissen Umfeld 
durch das Mediale Dorf betrieben und zweitens, sein wir doch ehrlich, 
sind angesprochenen Fälle doch so spezielle Straftaten welche zum Glück 
nur die wenigsten Betreffen und eben nicht zu denen gehören welche im 
Alltag der Menschen von Belang sind oder bestimmte Quartiere kaputt 
machen.
Das es diese Straftataren in die Medien schaffen und auch durchaus 
manchmal tiefgründig behandelt werden ist nun mal so.
Das was  wirkliche eine Gegend kaputt machen und uns "Normalvolk" 
beeinflussen  sind vor allem Straftaten (jetzt den Jurist mal in der 
Tasche lassen und nicht mit den feinen Unterschieden zwischen Straftat, 
Ordnungswiederigkeit und was es sonst noch so gibt kommen) wie Einbruch, 
Diebstahl, Sachbeschädigung und alles was irgendwie zu Lärmbelästigung 
zählt die sich nun mal nicht verhindern lässt (eine Bahntrasse oder 
Autobahn wird immer eine Lärmquelle bleiben - ist aber auch 
unverzichtbar)
Feierwütige, Autoposer, Schreihälse, viele Besoffene kann man verhindern 
und die braucht auch niemand, aber eben jene findet man selten in 
vernünftige Gegenden (und auf den Land generell nur an wenigen Tagen 
wenn irgendeine Unkultur und Vorwand zum Drogenkonsum -Alkohol- 
gepflegt wird).

Selbst Betrug ist eine Straftat die Gegenden und Quartiere nicht kaputt 
machen und die auch vorwiegend Leute beeinflusst die zu Gutgläubig oder 
Gierig sind.
Irgendwelche Abzocker z.B. bei E-Bay oder Versicherungsvertreter die 
einen etwas auf-schwatzen (wobei das zum Glück immer mehr erschwert 
wird) zerstören keine Wohngegenden, sorgen nicht für sozial Brennpunkte 
usw.

Generell ist es auch so:
Schlechtes wird überproportional Wahrgenommen, Straftaten die einen mit 
hoher Wahrscheinlichkeit auch selbst zustoßen könnten (Wobei das könnten 
- die Möglichkeit der springende Punkt ist) werden gerne so wahrgenommen 
das das entsprechende Straftaten welche den Nachbarn oder auch nur 
irgendjemanden von den man in der Zeitung (heute mehr den "sozialen") 
liest
zugefügt wurden, gefühlsmäßig, von Bauchgefühl her einen selbst zugefügt 
wurden...
Wenn man dann mal die Augen aufmacht wird man feststellen das die 
meisten von uns noch nie Opfer einer der Straftaten wurden die für 
"Kaputte" Gegenden und Quartiere sorgen (Wie schon geschrieben: Ein 
Betrug macht keine Gegenden kaputt und hängt sehr oft auch mit der 
eigenen "Dummheit", Gutsgläubigkeit oder Gier zusammen).


Realist

von DANIEL D. (Gast)


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Realist schrieb:
> Generell ist es auch so:
> Schlechtes wird überproportional Wahrgenommen, Straftaten die einen mit
> hoher Wahrscheinlichkeit auch selbst zustoßen könnten (Wobei das könnten
> - die Möglichkeit der springende Punkt ist) werden gerne so wahrgenommen
> das das entsprechende Straftaten welche den Nachbarn oder auch nur
> irgendjemanden von den man in der Zeitung (heute mehr den "sozialen")
> liest
> zugefügt wurden, gefühlsmäßig, von Bauchgefühl her einen selbst zugefügt
> wurden...
> Wenn man dann mal die Augen aufmacht wird man feststellen das die
> meisten von uns noch nie Opfer einer der Straftaten wurden die für
> "Kaputte" Gegenden und Quartiere sorgen (Wie schon geschrieben: Ein
> Betrug macht keine Gegenden kaputt und hängt sehr oft auch mit der
> eigenen "Dummheit", Gutsgläubigkeit oder Gier zusammen).
> Realist

Also wenn ich das Müll hinwerfen, auf meinen Grund und Boden als 
Straftat sehe, dann werde ich ganz schön oft Opfer einer Straftat. Auch 
Einbruchsdelikte in näherer Umgebung, oder Vandalismus sind auf jeden 
Fall gut wahrnehmbar. Gewaltverbrechen in meiner näheren Umgebung sorgen 
bei mir auch ein ungutes Gefühl. Wenn sich z.b. Leute am Bahnhof an 
einer Frau Vergehen oder sowas, oder die Tante von einer versuchten 
Vergewaltigung am Arbeitsplatz erzählt. Oder auch das illegale 
hinterlassen von Fäkalien von fremden auf dem eigenen Grundstück. Was 
Überwachungskameras so alles offenbaren...

Also ich finde es ist durchaus deutlich wahrnehmbar, in welchem 
gesellschaftlichen Zustand sich die nähere Umgebung befindet.

Aber ich weiß auch sehr genau was ich darf, und was ich nicht darf, und 
ich würde keinem empfehlen sich von mir erwischen zu lassen.

von Stefan S. (stefan_sch)


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DANIEL D. schrieb:
>
> Das ist den Pleitegeiern der EU geschuldet, ohne die 0 Zinsen der EZB
> würden diese Pleite gehen.

Hauptsächlich, ja.

Aber auch Deutschland verschuldet sich auf Teufel komm raus.

Das ganze Kurzarbeitergeld kam aus der Notenpresse. Geld für 0 Arbeit.

Ist ja klar wozu das führt. Nämlich zu Inflation. Wir haben eine 
steigende Geldmenge, während die Gütermenge stagniert oder zurückgeht.

Der Traum aller Linken. Wohlstand ohne Arbeit.

von Pleitegeier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
>
> Also bitte die Dankesschreiben nach Berlin und Frankfurt schicken.

Das ist Loser-Talk.

Die Schuld liegt schon bei den Individuen.

Warst du mal bei gut wachsenden Unternehmen in China, Südkorea, Japan, 
USA?

Dann siehst du, was gute Bildung, Ehrgeiz und Pragmatismus bewirken.

Der Deutsche Michel glaubt, er habe einen Anspruch auf ein 
Mittelstandsleben. Der will nicht mehr rennen, der will gemütlich 
laufen.

Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik, 
auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!

Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund 
suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

von DANIEL D. (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Ist ja klar wozu das führt. Nämlich zu Inflation. Wir haben eine
> steigende Geldmenge, während die Gütermenge stagniert oder zurückgeht.

Ja traurig ich habe mein gesamtes Geld ausgegeben für erneuerbare 
Energien für das Haus, bevor das mit dieser Inflation richtig losging. 
Was im Fall eines Geringverdiener wie mir aber nur läppische 8000€ 
waren.

Ich will eigentlich noch viel mehr von dem Zeug haben, aber diese 
Inflation macht mir dann doch etwas Sorgen. Da werde ich mindestens 
doppelt so lange brauchen, um das zusammen zu sparen und zu kaufen was 
noch weiteres an Verbesserungen für das Haus haben wollte. Ich hoffe ja 
dass ich mir das dann überhaupt noch leisten kann, oder überhaupt noch 
in der Lage bin Geld zu sparen 🤔

von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

Das sind einfach die Folgen der Politik, in diesem Land funktionieren 
keine Innovationen, zu viel Bürokratie Vetternwirtschaft und 
Subventionen. Da hilft nur Auswandern.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Pleitegeier schrieb:
>
> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
>
> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

Du hast keine Ahnung wovon du redest!

von Pleitegeier (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
>> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
>> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
>> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.
>
> Das sind einfach die Folgen der Politik, in diesem Land funktionieren
> keine Innovationen, zu viel Bürokratie Vetternwirtschaft und
> Subventionen. Da hilft nur Auswandern.

Unsinn.

Aber wer einmal im Loser-Talk seine persönliche Lösung gefunden hat, der 
hält daran fest.

Wie viele Innovationen hast Du denn persönlich versucht zu 
kommerzialisieren?

Lass mich raten: 0.

von Pleitegeier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Du hast keine Ahnung wovon du redest!

Du bist gefangen im Loser-Talk, weil das für dich eine Lösung ist.

Das heißt, du bist nicht in der Lage, eine andere Lösung zu finden.

Da sieht jeder.

Du bist kein Macher sondern jemand der sich nur beschwert und auf andere 
zeigt, anstatt für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Pleitegeier schrieb:
>
> Du bist gefangen im Loser-Talk, weil das für dich eine Lösung ist.

Und du hast weder Ahnung von Politik, noch von Finanzwesen.

Das Einzige was du kannst, ist in jedem zweiten Satz dir mit dem 
Buzzword "Loser-Talk" einen runterzuholen.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Du bist kein Macher sondern jemand der sich nur beschwert und auf andere
> zeigt, anstatt für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

Ich habe das mal beobachtet wenn man ernsthaft Verantwortung übernehmen 
will, dann muss man entweder ein bisschen dumm sein und naiv, oder der 
extreme überflieger.

Alles in der Mitte funktioniert nicht so gut, weil man dann doch die 
ganzen Risiken rational wahrnimmt.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Pleitegeier schrieb:
>
> Das ist Loser-Talk.
>
> Die Schuld liegt schon bei den Individuen.
>
> Warst du mal bei gut wachsenden Unternehmen in China, Südkorea, Japan,
> USA?
>
> Dann siehst du, was gute Bildung, Ehrgeiz und Pragmatismus bewirken.
>
> Der Deutsche Michel glaubt, er habe einen Anspruch auf ein
> Mittelstandsleben. Der will nicht mehr rennen, der will gemütlich
> laufen.
>
> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
>
> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

Übrigens sieht man an dem Beitrag, wie du dir selbst widersprichst.

Du nennst China oder Japan oder Südkorea.

Gleichzeitig redest du von Immigranten.

Keines der von dir genannten Länder erlaubt sich das, was Deutschland 
macht.

Nämlich Armutseinwanderung mit Vollversorgung aus den Sozialsystemen.

KEINES!!!

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Nämlich Armutseinwanderung mit Vollversorgung aus den Sozialsystemen.
> KEINES!!!

Nanana die bringen Innovationen aus ihren Heimatländern mit. Wir können 
viel von denen lernen! Nur das tun wir scheinbar nicht 🤔

von Stefan S. (stefan_sch)


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DANIEL D. schrieb:
>
> Nanana die bringen Innovationen aus ihren Heimatländern mit. Wir können
> viel von denen lernen! Nur das tun wir scheinbar nicht

Innovationen? Etwa aus Somalia, Kongo oder Syrien?

Welche sollen das sein? Etwa wie man Stichwerkzeuge in Nürnberg richtig 
bedient?

In Schweden brennen ganze Ortsviertel dank der rosa gefärbten 
Einwanderungspolitik. In Deutschland geht es in dieselbe Richtung.

Leistungsträger wandern ab, Sozialhilfeempfänger wandern ein.

von DANIEL D. (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Nanana die bringen Innovationen aus ihren Heimatländern mit. Wir können
>> viel von denen lernen! Nur das tun wir scheinbar nicht
>
> Innovationen? Etwa aus Somalia, Kongo oder Syrien?
> Welche sollen das sein? Etwa wie man Stichwerkzeuge in Nürnberg richtig
> bedient?
> In Schweden brennen ganze Ortsviertel dank der rosa gefärbten
> Einwanderungspolitik. In Deutschland geht es in dieselbe Richtung.
> Leistungsträger wandern ab, Sozialhilfeempfänger wandern ein.

Ja das scheint den Tatsachen zu entsprechen, aber normalerweise redet 
man einfach nicht darüber. Und steckt einfach Leute welche sich darüber 
echauffieren in irgendwelche Schubladen.


Man muss aber sagen diese Leute sind nicht schuld daran dass hier 
Innovationen ausgebremst werden, die haben einfach nur die von dir 
genannten Nachteile.

Viel problematischer ist die hohe Abgabenlast, der Sumpf aus Bürokratie, 
Fördergeldern, Normen und verboten und Verpflichtungen. Wir haben hier 
halt eine massive Marktverzerrung zugunsten von Großkonzernen.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Die hohe Abgabenlast ist ja genau die Folge dieser unverantwortlichen 
Einwanderungspolitik.

Die Sozialsysteme verschlingen immer mehr Geld. Allein im letzten Jahr 
hat Deutschland 500 Millionen € an Kindergeld in das Ausland überwiesen.

Die Asylkosten belaufen sich pro Jahr auf rund 15 Milliarden €.

Was glaubst du wo das Geld herkommt?

von Joachim B. (jar)


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DANIEL D. schrieb:
> zu viel Bürokratie Vetternwirtschaft und
> Subventionen. Da hilft nur Auswandern.

Ach, das sagten schon andere und scheiterten genau wie hier!
Diejenigen, die es nach dem Auswandern schafften, waren hier auch nicht 
erfolglos.
Kennst du Bürokratie in Thailand, USA?
Versuche mal in USA nach VDE eine Steckdose zu verbauen, sie werden dir 
schon erklären, daß das nicht interessiert, solange du keine AWG 
Verkabelung nimmst.
Kennst du Korruption in Thailand?
Mit eines hast du recht, Subvention gibts in Thailand weniger, dafür 
Vetternwirtschaft.

von DANIEL D. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> ennst du Bürokratie in Thailand, USA?
> Versuche mal in USA nach VDE eine Steckdose zu verbauen, sie werden dir
> schon erklären, daß das nicht interessiert, solange du keine AWG
> Verkabelung nimmst.

In irgendwelchen überlaufenen Handwerksgewerken oder vergleichbares Fuß 
zu fassen ist keine Innovation. Ein Restaurant ist auch keine 
Innovation.

Stefan S. schrieb:
> Die hohe Abgabenlast ist ja genau die Folge dieser unverantwortlichen
> Einwanderungspolitik

Na die gab es auch schon vorher. Aber ja es wurde nochmal schlechter 
dadurch. Geld was für immer verloren ist, eine Fehlinvestition welche 
Kurzzeitig für mehr Arbeit gesorgt hat, aber in keinem Verhältnis zum 
nutzen steht.

von ThomasDi (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
>
> Dann siehst du, was gute Bildung, Ehrgeiz und Pragmatismus bewirken.
>
> Der Deutsche Michel glaubt, er habe einen Anspruch auf ein
> Mittelstandsleben. Der will nicht mehr rennen, der will gemütlich
> laufen.
>
> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
>
> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

Es ist eben nicht so. Leistung rentiert sich nicht mehr. Wie gesagt, nur 
mit dem Gehalt ist Immobilienerwerb in München utopisch, selbst wenn man 
zu dem Top 1% gehört.

von DANIEL D. (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Es ist eben nicht so. Leistung rentiert sich nicht mehr. Wie gesagt, nur
> mit dem Gehalt ist Immobilienerwerb in München utopisch, selbst wenn man
> zu dem Top 1% gehört.

Leistung rentiert sich nirgendwo, am Ende hat man die doppelte Arbeit, 
und dann 10% mehr Gehalt heraus, wie der Kollege welcher sich die Eier 
schaukelt. Und das auch nur wenn man Glück hat.

Das ganze hatte sogar irgend einen doofen Namen den ich vergessen habe.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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DANIEL D. schrieb:
> Das ganze hatte sogar irgend einen doofen Namen den ich vergessen habe.

Allokationseffizienz?
https://www.bwl-lexikon.de/wiki/allokation/
Auszug:
"Die Grenzkosten der Anbieter entsprechen dabei dem Grenznutzen der 
Nachfrager."

von DANIEL D. (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Das ganze hatte sogar irgend einen doofen Namen den ich vergessen habe.
>
> Allokationseffizienz?
> https://www.bwl-lexikon.de/wiki/allokation/
> Auszug:
> "Die Grenzkosten der Anbieter entsprechen dabei dem Grenznutzen der
> Nachfrager."

Es ging darum dass man wenn man nur 80% am Arbeitsplatz oder so leistet, 
genauso gut dasteht wie Leute welche 100% leisten. Und dass man um die 
100% Leistung zu erreichen viel zu viel Arbeit investieren muss. Ich bin 
selbst am googeln wie ein verrückter.

https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip

Das war es ich habe es gefunden.

von Pleitegeier (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> ThomasDi schrieb:
>> Es ist eben nicht so. Leistung rentiert sich nicht mehr. Wie gesagt, nur
>> mit dem Gehalt ist Immobilienerwerb in München utopisch, selbst wenn man
>> zu dem Top 1% gehört.
>
> Leistung rentiert sich nirgendwo, am Ende hat man die doppelte Arbeit,
> und dann 10% mehr Gehalt heraus, wie der Kollege welcher sich die Eier
> schaukelt. Und das auch nur wenn man Glück hat.

Wer es sich selbst als Minderleister bequem gemacht hat, sollte halt 
weniger Forderungen stellen.

Oder sich im IGM-Disneyland bewerben, aber selbst da würdet ihr wohl 
nicht reinkommen.

von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Oder sich im IGM-Disneyland bewerben, aber selbst da würdet ihr wohl
> nicht reinkommen.

Lol ich bin Pöpel  und Handwerker, wenn du irgendwelche 
Minderwertigkeitskomplexe triggern willst, musst du dich eher an andere 
wenden. Mein "way of life" ist ein komplexes Anderes für dich vermutlich 
unverstandliches System, bei welchem du dir nur einbildest das du es 
verstehen könntest. Bisschen so wie Buddha der die Erleuchtung Sucht, 
aber dann doch anders, verstehst du mich?

von Pleitegeier (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Oder sich im IGM-Disneyland bewerben, aber selbst da würdet ihr wohl
>> nicht reinkommen.
>
> Lol ich bin Pöpel  und Handwerker

Na dann nimm doch mal dein Schicksal selbst in die Hand.

Wenn es hier so blöd ist, wandere aus. Kenne einen Handwerker, der 2006 
nach Kanada ging. Der hat inzwischen ein größeres Haus als ich.

Wer will und potent ist, findet einen Weg. Die anderen finden Ausreden.

von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Wenn es hier so blöd ist, wandere aus. Kenne einen Handwerker, der 2006
> nach Kanada ging. Der hat inzwischen ein größeres Haus als ich.

Ja super dir ist schon klar dass man das auch alles putzen muss. Dann 
bin ich Schwerbehindert und chronisch krank, würde ich deswegen 
vermutlich nicht schaffen. Aber ich arbeite trotzdem voll, also die 
soziale Hängematte kann man als Hausbesitzer ja so oder so vergessen.

von Pleitegeier (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Wenn es hier so blöd ist, wandere aus. Kenne einen Handwerker, der 2006
>> nach Kanada ging. Der hat inzwischen ein größeres Haus als ich.
>
> Ja super dir ist schon klar dass man das auch alles putzen muss. Dann
> bin ich Schwerbehindert und chronisch krank, würde ich deswegen
> vermutlich nicht schaffen. Aber ich arbeite trotzdem voll, also die
> soziale Hängematte kann man als Hausbesitzer ja so oder so vergessen.

Dafür gibt es Reinigungskräfte und Gärtner.

Als ob ich das selber und Frauchen geht auch lieber Tennis spielen und 
Shoppen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Oder sich im IGM-Disneyland bewerben, aber selbst da würdet ihr wohl
> nicht reinkommen.

Richtig, das Reinkommen ist die Hürde. Wenn man aber einmal drin ist im 
IG Metall Disneyland, dann kann man es sich gutgehen lassen. Da arbeitet 
sich niemand kaputt, und mit nur ein wenig Einsatz gehört man schon zu 
den Leistungsträgern.

von Senf D. (senfdazugeber)


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DANIEL D. schrieb:
> Dann bin ich Schwerbehindert und chronisch krank

Das tut mir ehrlich leid für dich.

von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Dafür gibt es Reinigungskräfte und Gärtner.
> Als ob ich das selber und Frauchen geht auch lieber Tennis spielen und
> Shoppen.

Aber dann hast du kein Haus in München richtig? Weil da kann man sich ja 
mit einem 100k€ Gehalt nur die 50-70m² Mietwohnungen leisten.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Also ich finde es ist durchaus deutlich wahrnehmbar, in welchem
> gesellschaftlichen Zustand sich die nähere Umgebung befindet.

Das ist allenfalls dann richtig, wenn das Erscheinungsbild dieser 
näheren Umgebung entscheidend von den dortigen Anwohnern geprägt wird, 
was häufig nicht der Fall ist.

von DANIEL D. (Gast)


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Senf D. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Dann bin ich Schwerbehindert und chronisch krank
>
> Das tut mir ehrlich leid für dich.

Das muss es aber nicht, die halbe Welt ist doch behindert. Und es gibt 
viele kerngesunde Menschen, welche aufgrund von mangelnder Motivation 
ein wesentlich schlechtes Leben führen.

Nur man ist dann doch auch das Deutsche Gesundheitssystem angewiesen, 
was leider zunehmend privatisiert wird. Was dazu führt, dass Leute mit 
schweren Erkrankungen so lange auf einen Arzttermin warten müssen, bis 
es teilweise zu spät ist. Ich bin glücklicherweise in guter Behandlung.

von Joachim B. (jar)


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DANIEL D. schrieb:
> Leistung rentiert sich nirgendwo, am Ende hat man die doppelte Arbeit,
> und dann 10% mehr Gehalt heraus,

verwechsel nicht Blindleistung mit Wirkleistung!

Als RFS Techniker im Aussendienst reparierte ich am Tag 7,5 TV.
Reparaturquote beim Kunden 97%, nur 3% dieser Kunden-TV von mir mussten 
in die Werkstatt!
Mein neuer Meister warf mir Minderleistung vor, weil es Kollegen gab, 
die 14 Kunden am Tag besuchten aber nur 30% der Kunden-TV reparierten!

Wer verdiente wohl mehr? Wo waren die Kunden zufriedener?
Wir wurden hauptsächlich nach Reparaturen bezahlt!

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Die Sozialsysteme verschlingen immer mehr Geld. Allein im letzten Jahr
> hat Deutschland 500 Millionen € an Kindergeld in das Ausland überwiesen.
Das kommt davon, wenn Ausländer hier bei Tönnies für einen Hubgerlohn 
arbeiten, sbber ihre Familie im Herkunftsland lassen. Wäre es 
Dirclieber, die wären alle hier und würden mit H4 aufstocken?
> Die Asylkosten belaufen sich pro Jahr auf rund 15 Milliarden €.
9 Milliarden Euro davon gehen ins Ausland zur Fluchtursachenbekämpfung, 
damit diese Leute gar nicht erst hierher kommen.
> Was glaubst du wo das Geld herkommt?
Unter anderem aus den Steuern, die hierzulande zu einem großen Teil von 
Ausländern gezahlt werden.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Der TO präsentiert auch nicht eine Geschichte, das er keine Wohnung
> finden würde und er deshalb einem Jobangebot nicht folgen könnte.

So sieht es aber für den Großteil der Normal- bis Gutverdiener in 
München aus. Ist es denn wirklich zu viel verlangt, dass ein E-Ingenieur 
mehr als eine WG oder eine möblierte 30qm-Bude bewohnt? Am meisten 
gefragt sind die 2-Zimmer-Singlewohnungen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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DANIEL D. schrieb:
> Nur man ist dann doch auch das Deutsche Gesundheitssystem angewiesen,
> was leider zunehmend privatisiert wird. Was dazu führt, dass Leute mit
> schweren Erkrankungen so lange auf einen Arzttermin warten müssen, bis
> es teilweise zu spät ist.

Ja, die Bevorzugung der Privatpatienten ist in der Tat ein Skandal und 
die Politik verschließt davor im Wesentlichen die Augen.

> Ich bin glücklicherweise in guter Behandlung.

Das ist immerhin erfreulich. Mein Dorfarzt behandelt privat und 
gesetzlich Versicherte ebenfalls gleich. Das Problem mit den bevorzugten 
Privatpatienten tritt offenbar besonders in den Facharztpraxen auf.

von DANIEL D. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Wer verdiente wohl mehr? Wo waren die Kunden zufriedener?
> Wir wurden hauptsächlich nach Reparaturen bezahlt!

Damit hast du aber eigentlich mein Beispiel sogar bestätigt. Du hast dir 
besonders viel Mühe an der Arbeit begeben, und effektive gute Arbeit 
geleistet. Aber es wird sich dann wohl doch nicht in deinem Gehalt 
widerspiegeln.

In dem Fall konnte dein Kollege wahrscheinlich immer argumentieren, dass 
es besonders schlimme nicht zu reparierende Fehler waren. Und dein Chef 
hat nicht den gesunden menschenverstand, dass einige Leute alle 
Störungen beseitigen, und andere bei der Hälfte scheitern.

Ich bin Servicetechniker/Monteur egal 90% aller Störungen beseitige ich, 
und bei 9% finde ich wenigstens den Grund, so dass man sie sicher im 
folgeauftrag beseitigen kann. Und wenn es sowas ist wie ein Erdschluss, 
und ich meine Leiter 3km durch die Gegend tragen muss, und etliche Dinge 
aufschraube und was weiß ich. Und wenn du deinen Kollegen hast, welche 
nur die Hälfte beseitigen, ja aber der ist dann kreativ ist, ganz 
besonders schlimmen schweren komplizierten Problemen dramatisch 
darstellen zu können. Und wenn du Pech hast ist der besser gestellt.

Deswegen ist der Arbeitsplatz umso besser, je kompetenter der Chef ist, 
und je mehr dieser genau nachvollziehen kann. Bei uns ist das zum Glück 
nur bei der Netzwerk Geschichten so, bei der gesamte andere 
Gebäude-Sicherheitstechnik geht es ja ziemlich gerecht zu.

von Joachim B. (jar)


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DANIEL D. schrieb:
> Aber es wird sich dann wohl doch nicht in deinem Gehalt
> widerspiegeln.

klar ich bekam mehr, mehr Geld und mehr zufriedene Kunden und weniger 
Beschwerden, verfuhr weniger km auf dem Firmen PKW.
Es war eine schöne Zeit bis TV fast unreparierbar wurden und der Verkehr 
unerträglich.

Das erklärte ich auch dem Meister und dann gab er fast Ruhe!
Bis er wieder einen Bock schoß, aber das ist eine andere Geschichte!
Tja Meister kann jeder werden, aber nicht immer ausfüllen!

: Bearbeitet durch User
von Holger (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Es gab auch eine Zeit wo es sehr sinnvoll war Wohnraum zu erwerben, als
> die Zinsen im Keller waren, und die Preise noch nicht angefangen haben
> zu steigen.

Was eklatant das Leistungsprinzip verletzt, mit dem sich unsere 
Gesellschaft immer berühmt. Wer glaubt, dass Spätergeborene sich mit 
einem schlechteren Lebensstandard zufrieden geben wenn das ältere 
Establishment etwas bessere vorlebt? Im besten Fall werden die Jungen 
wegziehen, was zum Exodus der umlagefinanzierten Altersvorsorgesysteme 
führt, mit allen Konsequenzen. Im worst-case wird Gewalt ausbrechen.

von Pleitegeier (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>> Aber es wird sich dann wohl doch nicht in deinem Gehalt
>> widerspiegeln.
>
> klar ich bekam mehr, mehr Geld und mehr zufriedene Kunden und weniger
> Beschwerden, verfuhr weniger km auf dem Firmen PKW.
> Es war eine schöne Zeit bis TV fast unreparierbar wurden und der Verkehr
> unerträglich.
>
> Das erklärte ich auch dem Meister und dann gab er fast Ruhe!
> Bis er wieder einen Bock schoß, aber das ist eine andere Geschichte!
> Tja Meister kann jeder werden, aber nicht immer ausfüllen!

Wenn man zufriedene Kunden hat, ist das der beste Hebel um dem Chef 
richtig Druck zu machen.

Wenn das alles nicht nützt, abhauen und die Kunde mitnehmen.

Dass sich gute Arbeit (Leistung) in Deutschland nicht mehr lohnen soll, 
ist doch blanker Hohn. Aber manche gefallen sich sehr in der Opferrolle.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Holger schrieb:
> Im besten Fall werden die Jungen wegziehen, was zum Exodus der
> umlagefinanzierten Altersvorsorgesysteme führt, mit allen Konsequenzen.
> Im worst-case wird Gewalt ausbrechen.

Beides wird nicht im großen Maßstab passieren, wir reden schließlich von 
Deutschland. Auf die gesetzliche Rente werde ich mich allerdings auch 
nicht verlassen, da ist privater Vermögensaufbau gefragt.

von Pleitegeier (Gast)


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Holger schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>> Es gab auch eine Zeit wo es sehr sinnvoll war Wohnraum zu erwerben, als
>> die Zinsen im Keller waren, und die Preise noch nicht angefangen haben
>> zu steigen.
>
> Was eklatant das Leistungsprinzip verletzt, mit dem sich unsere
> Gesellschaft immer berühmt.

Die Welt is soooo unfair! ;)

Wer etwas kann, der findet einen Weg.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Dass sich gute Arbeit (Leistung) in Deutschland nicht mehr lohnen soll,
> ist doch blanker Hohn. Aber manche gefallen sich sehr in der Opferrolle.

Das sehe ich ganz genauso. Nicht immer nur jammern und die Schuld auf 
andere schieben, sondern sein Leben in die eigene Hand nehmen und 
anpacken.

Natürlich ist die Welt nicht gerecht, aber das war sie nie und wird sie 
auch niemals sein. Trotzdem kann man etwas aus eigener Kraft auch ohne 
Erbe erreichen, und als Deutsche haben wir dazu bereits qua Geburt 
extrem gute Voraussetzungen.

Speziell zum Thread-Thema: München ist mir selbst bei meinem Einkommen 
zu teuer, aber heule ich deswegen rum? Nein, denn ich muss da ja nicht 
leben.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Holger schrieb:
> Was eklatant das Leistungsprinzip verletzt, mit dem sich unsere
> Gesellschaft immer berühmt. Wer glaubt, dass Spätergeborene sich mit
> einem schlechteren Lebensstandard zufrieden geben wenn das ältere
> Establishment etwas bessere vorlebt? Im besten Fall werden die Jungen
> wegziehen, was zum Exodus der umlagefinanzierten Altersvorsorgesysteme
> führt, mit allen Konsequenzen. Im worst-case wird Gewalt ausbrechen.

Auf jeden Fall ist es ungerecht. In Italien in Sardinien z.b. sind 
Häuser sehr günstig, aber da ist es wohl nicht so pralle mit der Arbeit.

Stabile Verhältnisse wären mir auch am liebsten, aber ich wüsste nicht 
wo man diese auf der Welt vorfinden könnte, höchstens miserable 
Verhältnisse welche so bleiben wie sie sind.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Ja, die Bevorzugung der Privatpatienten ist in der Tat ein Skandal und
> die Politik verschließt davor im Wesentlichen die Augen.

Ich glaube,  Daniel meinte eher die Privatisierung des medizinischen 
Apparates, zB durch Abschaffung der Kreiskrankenhäuser und der 
Entstehung der MVZen.

Ein Facharzttermin sollte zu erlangen sein, gerade auch als 
Kassenpatient

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/termin-beim-facharzt-nach-4-wochen-so-vermittelt-sie-die-nummer-116-117-12494#:~:text=Als%20gesetzlich%20krankenversicherter%20Patient%20haben,Dringlichkeitscode%20von%20Ihrem%20Hausarzt%20haben.

Schwieriger wird es mit KH-Terminen, da die Kliniken nicht mehr zur 
Daseinsvorsorge, sondern als Cash Cow betrieben werden.

von MalEinPost (Gast)


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Back on topic.

Wer neu nach München kommt muss mit 22 Euro pro qm kalt rechnen. Dazu 
noch Buden aus den 60ies 70ies. Oder einen Neubau wo die NKs auch nicht 
günstiger sind weil der ganze Schnick Schnack zu irrsinig hohen NKs 
geführt hat (schaut selbst bei Immoscout).

Was auch kaum auszuhalten ist ist die Stau und Öffi Situation in der 
Stadt.

Dazu eine Lokalpolitik die sich um so wichtige Themen wie 
Freilauftausschankflächen oder Fahrradstrassen 80 Prozent der Zeit 
kümmert. Bei den wichtigen Themen wird weg geschaut.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Percy N. schrieb:

> 9 Milliarden Euro davon gehen ins Ausland zur Fluchtursachenbekämpfung,
> damit diese Leute gar nicht erst hierher kommen.

In deinen feuchten Träumen vielleicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> 9 Milliarden Euro davon gehen ins Ausland zur Fluchtursachenbekämpfung,
>> damit diese Leute gar nicht erst hierher kommen.
>
> In deinen feuchten Träumen vielleicht.

Da Du offensichtlic lesen kannst, ist Deine progredierende Verblödung 
auch keine wirksame Ausrede:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/665598/umfrage/kosten-des-bundes-in-deutschland-durch-die-fluechtlingskrise/

: Bearbeitet durch User
von Zocker_60 (Gast)


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> von Stefan S. (stefan_sch)
> 08.05.2022 18:50

> > Percy N. schrieb:

> > 9 Milliarden Euro davon gehen ins Ausland zur Fluchtursachenbekämpfung,
> > damit diese Leute gar nicht erst hierher kommen.

> In deinen feuchten Träumen vielleicht.

An den Osterhasen glaubst du auch noch ?

Wo hast du die Zahlen her ? Bildzeitung oder Internet ?

Beides sehr fragwürdig.

von Percy N. (vox_bovi)


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Zocker_60 schrieb:
> Wo hast du die Zahlen her ? Bildzeitung oder Internet ?

Steht doch da!

von Fpgakuechle K. (Gast)


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MalEinPost schrieb:
> Back on topic.

Warum, die These im Topic: "Keiner in München arbeitet für Lohn" ist 
doch längst widerlegt ?!

> Was auch kaum auszuhalten ist ist die Stau und Öffi Situation in der
> Stadt.

Naja Dresden, Berlin und Hamburg sind diesbezüglich schlechter o.ä. 
dran:

"Deutsche Stau-Hauptstadt war erneut Hamburg (31 Prozent, plus 2 
Prozentpunkt) gefolgt von Wiesbaden, Berlin, Aachen, Nürnberg, München 
und Kassel. Dresden, Stuttgart und Köln vervollständigen die 
Top-10-Liste der Städte in Deutschland, in denen Autofahrerinnen und 
Autofahrer die meiste Zeit durch Verkehrsbehinderungen verlieren. 
https://www.rnd.de/mobilitaet/stau-in-diesen-staedten-brauchen-autofahrer-am-meisten-geduld-LJPAFRQHQCSCUAPXY2MDYDUXVY.html

Und ja S/U/Tram/RB sind in München zu den Stosszeiten  gut gefüllt, 
dafür fahren sie aber weitauss häufiger als anderswo. 7.503,2 Mio. 
Personenkilometer wollen auch gestemmt sein.

> Bei den wichtigen Themen wird weg geschaut.

So wie Du bei Kommaregeln und Rechtschreibung?!

von zweitWohnsitzMünchner (Gast)


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Was den Münchner schonmal helfen würde ist nach dem Einzug die Miete zu 
rügen und zu Fordern, dass man nur Mietspiegel plus 15 Prozent (also das 
legale) zahlt.

Die meisten zahlen viel zu viel und werden von Ihren Vermietern 
abgezockt.
Siehe hierzu auch das Urteil letztens wo das Gericht in München ganz 
klar entschieden hat, dass die zuviel gezahlte Miete zurück gezahlt 
werden muss und fortan nur noch Mietspiegel plus 15 Prozent bezahlt 
werden muss.

Viele nehme ihre Rechte einfach nicht war und sind die Melkkühe der 
Vermieter.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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zweitWohnsitzMünchner schrieb:

> Siehe hierzu auch das Urteil letztens wo das Gericht in München ganz
> klar entschieden hat, dass die zuviel gezahlte Miete zurück gezahlt
> werden muss und fortan nur noch Mietspiegel plus 15 Prozent bezahlt

Nix 'Siehe' möglich, da link fehlt, Hörensagen allein zählt nicht, 
insbesonders wenn die Wiedergabe des urteils in teilen falsch ist.

von zweitWohnsitzMünchner (Gast)


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https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-miete-amtsgericht-1.5527701

"Eine Drei-Zimmer-Wohnung in Neuhausen-Nymphenburg mit knapp 70 
Quadratmetern für 1300 Euro warm? Der Mietpreis-geschädigte Münchner 
würde dazu wohl sagen: ein Schnäppchen! Zwei Mieter hingegen waren da 
anderer Meinung und klagten vor Gericht, dass der Betrag erheblich über 
dem Mietspiegel der Stadt liege und damit gegen die Mietpreisbremse 
verstoße. Und die Kläger bekamen Recht! Sie müssen künftig lediglich 
896,25 Euro Kaltmiete bezahlen, die Vermieter müssen ihnen zudem den 
überbezahlten Mietzins rückerstatten und sämtliche Gerichtskosten 
begleichen.

Ende 2019 hatten die Kläger die 69-Quadratmeter-Wohnung in einem 
Wohnblock in Neuhausen-Nymphenburg, erbaut am Anfang des 20. 
Jahrhunderts, angemietet. Das Bad war modernisiert, auf den Böden 
Parkett verlegt. Balkon oder Terrasse gab es nicht. Im Mietvertrag stand 
eine Kaltmiete von 1171 Euro, zuzüglich 130 Euro Nebenkosten."

Das sollten alle mal für sich überprüfen und durchziehen.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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zweitWohnsitzMünchner schrieb:
> Das sollten alle mal für sich überprüfen und durchziehen.

Woran sollte man 'was' überprüfen ?!
Ob die Miete bei denen 896,25 Euro beträgt?!
Himmel Herrgott Sakra ist es so schwierig, das richtige Intervall für 
die Miete zu nennen?! Samt ne Referenz auf das entsprechende Gesetz?!

Ist dieses Forum inzwischen von allen hellen Geistern verlassen und es 
treiben sich nur noch Dyskalkulie-Gezeichnete in diesem Techniker-Forum 
herum ?!

von Stefan M. (interrupt)


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dann lass es !

von Ketchup (Gast)


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Bald ist wieder Oktoberfest. Das wird bestimmt lustig. Das gibt's nur 
hier. Ich zahle gerne etwas mehr und kann dafür direkt an solchen 
kulturellen Ereignissen teilnehmen. Das geht in der Provinz nicht.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Percy N. schrieb:
>
> Da Du offensichtlic lesen kannst, ist Deine progredierende Verblödung
> auch keine wirksame Ausrede:
>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/665598/umfrage/kosten-des-bundes-in-deutschland-durch-die-fluechtlingskrise/

Schön das du Zahlen verlinkst, die ich selbst lange vor dir gepostet 
habe.

Lustig wird es aber erst dann so richtig, wenn solche Papageien wie du 
mir vorwerfen ich könne nicht lesen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Lustig wird es aber erst dann so richtig, wenn solche Papageien wie du
> mir vorwerfen ich könne nicht lesen

So richtig unerfreulich wird es dann, wenn sich herausstellt, dass Du 
allem Anschein nach die 9 Mrd für Fluchtursachenbekämpfung bestreitest, 
obwohl Dir die Zahlen bekannt sind.

Möchtest Du lieber als Lügner angesehen werden oder gefällt Dir 
Volltrottel besser?

von Stefan S. (stefan_sch)


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Percy N. schrieb:
>
> So richtig unerfreulich wird es dann, wenn sich herausstellt, dass Du
> allem Anschein nach die 9 Mrd für Fluchtursachenbekämpfung bestreitest,
> obwohl Dir die Zahlen bekannt sind.
>
> Möchtest Du lieber als Lügner angesehen werden oder gefällt Dir
> Volltrottel besser?

Ich habe nirgends irgendwelche 9 Milliarden bestritten, du Lügenkobold!

Ich habe bestritten, dass durch angebliche Fluchtursachenbekämpfung die 
Leute davon abgehalten werden in das deutsche Sozialparadies 
einzuwandern.

: Bearbeitet durch User
von zweitWohnsitzMünchner (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> zweitWohnsitzMünchner schrieb:
>> Das sollten alle mal für sich überprüfen und durchziehen.
>
> Woran sollte man 'was' überprüfen ?!
> Ob die Miete bei denen 896,25 Euro beträgt?!
> Himmel Herrgott Sakra ist es so schwierig, das richtige Intervall für
> die Miete zu nennen?! Samt ne Referenz auf das entsprechende Gesetz?!
>
> Ist dieses Forum inzwischen von allen hellen Geistern verlassen und es
> treiben sich nur noch Dyskalkulie-Gezeichnete in diesem Techniker-Forum
> herum ?!

Jeder der sich beschwert, dass sich Arbeit in München nicht lohnt sollte 
erstmal überprüfen ob seine/ihre Miete rechtens ist. Dann rügen wenn 
nicht rechtens (wovon auszugehen ist). Dann hat man gleich bedeutend 
mehr Netto. Und die Arbeit in München lohnt sich mehr. Das richtige 
Intervall für Miete (so wie du es beleidigend forderst) richtet sich 
nach dem Wohnungszustand und der Lage, deswegen muss jeder Mieter selbst 
die 5 Minuten in den Mietspiegelrechner München (online verfügbar, 
einfach zu bedienen) investieren und bekommt seine/ihre individuelle 
Spanne.

Ich hoffe ich habe den Gedankengang nun aus deiner Sicht 
zufriendenstellend und ordentlich dargestellt.

von Herr von Bödefeld (Gast)


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Ketchup schrieb:
> Bald ist wieder Oktoberfest. Das wird bestimmt lustig.
Naja, wer kollektives absaufen zu Humpdada Blasmusik mag

> Das gibt's nur hier.
Leider nicht, auch hier im Norden laufen Sie mit Lederhose und Dirndl 
rum um überteuerte Plörre zu saufen. 1 Woche entsetzlich dumme primitive 
Schlagermusik in Hörweite und das ohne Schmerzensgeld

>  Ich zahle gerne etwas mehr und kann dafür direkt an solchen
> kulturellen
Saufkultur, reine Gastroerfindung zur Normie- und Touriabzocke

> Ereignissen teilnehmen. Das geht in der Provinz nicht.
Also in der "Provinz"sind die Parties in der Regel wesentlich besser als 
anonyme Herdenauftriebe im Trachtenlook auf irgendwelchen 
Gewerbeflächen. Die halten sich da aber eher bedeckt um nicht eine 
gewissen Klientel anzuziehen

von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Ich habe bestritten, dass durch angebliche Fluchtursachenbekämpfung die
> Leute davon abgehalten werden in das deutsche Sozialparadies
> einzuwandern.

Aber nicht doch. Du hadt meine Aussage insgesamt undifferenziert in 
Zweifel gezogen; und duese Aussage beinhaltete die Mitteilung von 
bestimmten Zahlungen ind seren Zweckbestimmung. Über die Möglichkeit 
oder Tatsache der Zweckerreichung habe ich kein Wort verloren.

Lerne Lesen!

von DANIEL D. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Lerne Lesen!

Er muss nur lernen das alles was du von dir gibst, das herbeiführen 
sinnloser Diskussionen ist. Und man am besten einfach gar nichts sagt.

von Percy N. (vox_bovi)


Lesenswert?

DANIEL D. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Lerne Lesen!
>
> Er muss nur lernen das alles was du von dir gibst, das herbeiführen
> sinnloser Diskussionen ist. Und man am besten einfach gar nichts sagt.

Halte Dich daran!

von DANIEL D. (Gast)


Lesenswert?

Percy N. schrieb:
> Halte Dich daran!

Ich soll mich an dich halten?

von Nichtverzweifelter (Gast)


Lesenswert?

Und wieder ist ein Thread daraus geworden in dem "Percy N." die 
militärische Lufthoheit zu erlangen sucht. Viele Threads enden dann auf 
einmal mit einem gelben Schlösschen dran.

von hartz4 kürzen (Gast)


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wenn man arbeitslos ist und auf kosten der gemeinschaft lebt, dann kann 
man sich sowas erlauben.

von Fpgakuechle K. (Gast)


Lesenswert?

zweitWohnsitzMünchner schrieb:

> Ich hoffe ich habe den Gedankengang nun aus deiner Sicht
> zufriendenstellend und ordentlich dargestellt.

Zufriedenstellend für mich wäre:
*Korrektur: die Mietpreisbremse gestattet lediglich eine Abweichung von 
der Vergleichsmiete (örtlicher Mietspiegel) bis zu 10% (nicht 15%) nach 
oben.

*Hinweis: viele Mietverhältnisse sind von der Bremse ausgenommen 
(Neubauten, Modernisierung, Möblierung etc.)

*Mietspiegel (wird nach Größe/Baujahr/Ortslage gestaffelt) f. München 
dort: 
https://2021.mietspiegel-muenchen.de/broschueren/Mietspiegel_2021_Broschuere.pdf 
; Aktuallisierungen: https://stadt.muenchen.de/infos/mietspiegel.html

Und selbstverständlich könnte man auch für die Nicht-Münchner schreiben:
*die Mietpreisbremse gilt (noch) nicht für ganz Deutschland (bspw. nicht 
in sachsen und Sachsen-Anhalt, 
https://www.haufe.de/immobilien/verwaltung/mietpreisbremse-in-diesen-staedten-gilt-sie/mietpreisbremse-regelungen-der-bundeslaender_258_334796.html)

*die Mietpreisbremse wurde zuletzt 2019 überarbeitet, Gesetzestext siehe 
§ 556f  BGB

*Gesetzeslage zur Einführung der Mietpreisbremse ist in Deutschland 
nicht einheitlich, deshalb unbedingt lokale Beratung aufsuchen.

von MalEinPost (Gast)


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Vielen Dank für den Post.

Also ich zahle nach der Berechnung 4 Euro ca. Pro qm in München Sendli g 
zu viel (1982er BJ, nicht möbliert).

Ich habe meinen Vermieter nun angeschrieben und im das PDF mit dem 
Mietspiegel geschickt mit Bitte um Prüfung. Habe 65 qm. D.h. ich zahle 
momentan jeden Monat (!) 260 Euro von meinem Netto (oder 500 Euro 
Brutto) nicht rechtens an meinen Vermieter.....

von Mia san mia (Gast)


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Herr von Bödefeld schrieb:
> Leider nicht, auch hier im Norden laufen Sie mit Lederhose und Dirndl
> rum um überteuerte Plörre zu saufen.

Das ist doch nicht das gleiche, wenn Nordlichter versuchen gesellig zu 
sein. Nur wir Bayern können Bierzelt! Bleibt ihr mal schön bei 
Fischmarkt und Kieler Woche.

von Percy N. (vox_bovi)


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Mia san mia schrieb:
> Bleibt ihr mal schön bei Fischmarkt und Kieler Woche.

Freimaak!

Mir ist erinnerlich, dass auf der Hamburger Reeperbahn im Bayerisch Zell 
immer die völlig irtitierten Touris aus dem tiefsten Süden einkehrten, 
die das im Norden übliche Vollbier nicht vertrugen.

: Bearbeitet durch User
von Kulturanthropologe (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Mir ist erinnerlich, dass auf der Hamburger Reeperbahn im Bayerisch Zell
> immer die völlig irtitierten Touris aus dem tiefsten Süden einkehrten,
> die das im Norden übliche Vollbier nicht vertrugen.

Dann schau dir mal die Tourie-Gesichter in Kölle an, wenn der Köbes mit 
den Puppengläsern 0.2l ums Eck schleicht. -> Alaaf.

von Percy N. (vox_bovi)


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Kulturanthropologe schrieb:
> Dann schau dir mal die Tourie-Gesichter in Kölle an, wenn der Köbes mit
> den Puppengläsern 0.2l ums Eck schleicht. -> Alaaf.

Da ist genau so viel Bier drin wie in einer Mass auf dem Oktoberfest!

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Kulturanthropologe schrieb:
> Dann schau dir mal die Tourie-Gesichter in Kölle an, wenn der Köbes mit
> den Puppengläsern 0.2l ums Eck schleicht. -> Alaaf.

Der Köbes schleicht aber alle fünf Minuten und stellt ein neues Glas 
hin. Der Bayern-Humpen - obwohl nur knapp über die Hälfte voll gezapft 
wird - wird derweil schal.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Der Köbes schleicht aber alle fünf Minuten und stellt ein neues Glas
> hin. Der Bayern-Humpen - obwohl nur knapp über die Hälfte voll gezapft
> wird - wird derweil schal.

Deshalb darfst Du ja nach zwei Mass auch noch fahren:

https://www.welt.de/politik/article2451770/Beckstein-findet-Autofahren-nach-zwei-Mass-Bier-ok.html

von Kulturanthropologe (Gast)


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Rainer Z. schrieb:

> Der Köbes schleicht aber alle fünf Minuten und stellt ein neues Glas
> hin.

'5 Minuten' - nur weil die zeit in Kölle anders ticket. Man fragt sich 
ob der englische Begriff für den 'Köbes' - 'waiter' daher kommt, weil 
man auf den Keller länger warten muß als man das Puppenglas weggekippt 
hat?!. Dann schon lieber ein Hochleistungsmadel im feschen Dirndl: 
https://heute-at-prod-images.imgix.net/2021/07/23/f9954d72-1775-4446-93b3-eeb21df16f01.jpeg

statt Köbes im Schongang: 
https://cdn.globalguest.de/live/host/800/gg_679e9b9e05c9031b0fb915ceb60a7a9b.jpg

von Percy N. (vox_bovi)


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Kulturanthropologe schrieb:
> '5 Minuten' - nur weil die zeit in Kölle anders ticket. Man fragt sich
> ob der englische Begriff für den 'Köbes' - 'waiter' daher kommt, weil
> man auf den Keller länger warten muß als man das Puppenglas weggekippt
> hat?!.

Dieses Problem wurde in Norddeutschland anders gelöst, hier kann man in 
bestimmten Gaststätten "meterweise" zechen: "Ein Meter Bier" ist eine 
etwa einen Meter lange Holzlade, die ein gutes Dutzend dieser Senfgläser 
enthält und so vom Kellner zum beliebigen Konsum an den Tisch  gebracht 
wird.

von Karl (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Wenn es keinen Wohnraum gäbe, würde der Grossteil noch in Verhältnissen
> wie in fünfzigern-siebziegern wohnen: zu viert in einer Einraumwohnung
> und Oma/Opa in der Abstellkammer.
>
> https://www.fes.de/images/digbib/00518005.gif

Immer wieder lustig, wenn Leute ein zerbombtes Deutschland, das große 
teile seiner Fläche auch noch verloren hat (ca. 15 Mio. Flüchtlinge), 
als Referenz dafür nehmen, dass heute der Wohnstandard zu hoch wäre.
Deutschland hat im Jahr 2020 den Stand der Amerikaner im Jahr 1973 
erreicht, um mal einen sinnvollen Vergleich zu machen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Karl schrieb:
> Immer wieder lustig, wenn Leute ein zerbombtes Deutschland, das große
> teile seiner Fläche auch noch verloren hat (ca. 15 Mio. Flüchtlinge),
> als Referenz dafür nehmen, dass heute der Wohnstandard zu hoch wäre.

Das behauptet keiner. Es wird lediglich zu Recht darauf hingewiesen, 
dass die Wunschvorstellungen Einzelner nicht als 
gesamtgesellschaftlicher Standard taugen. Anderrseits muss verhindert 
werden, dass die Trailerparks sich hier noch weiter etablieren.

Dass es in D überhaupt Trailerparks gibt, habe ich erst in diesem

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article132268602/Mit-15-Jaehriger-durchgebrannt-und-fuer-Sex-angeboten.html

Zusammenhang erfahren.

: Bearbeitet durch User
von Karl (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Das behauptet keiner.

Was hat keiner behauptet? Ich hab lediglich darauf hingewiesen, das 1950 
keine sinnvolle Referenz ist.

Percy N. schrieb:
> Es wird lediglich zu Recht darauf hingewiesen,
> dass die Wunschvorstellungen Einzelner nicht als
> gesamtgesellschaftlicher Standard taugen.

Deine Wunschvorstellung ist genauso eine Einzelmeinung. Und die 
Statistikwerte sind Statistikwerte, man sollt erstmal eine Statistik 
nehmen, wo die Haushaltsgröße und das Familienverhältnis berücksichtigt 
wird.
Und der gesellschaftliche Mindeststandard ist mit HIV festgelegt. Und 
weiterhin ist Konsens, dass jemand der Vollzeit arbeitet einen höheren 
Standard haben sollte als jemand in der Grundsicherung.

Percy N. schrieb:
> Anderrseits muss verhindert
> werden, dass die Trailerparks sich hier noch weiter etablieren.

Mir sind keine wirklichen Trailerparks in Deutschland bekannt. Das wird 
durch Bauordnung und Melderecht verhindert. Aus diesem Grund steigt der 
Druck auf den Wohnungsmarkt ja.

von Kulturanthropologe (Gast)


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Karl schrieb:
> Und der gesellschaftliche Mindeststandard ist mit HIV festgelegt

Nein, das ist der Maximalstandard für Almosenwohnungen, nicht der 
Mindeststandard.

Manche wollen es einfach nicht kapieren, auch wenn es hier im thread 
schon x-Mal richtig gestellt wurde.

von Karl (Gast)


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Kulturanthropologe schrieb:
> Nein, das ist der Maximalstandard für Almosenwohnungen, nicht der
> Mindeststandard.
>
> Manche wollen es einfach nicht kapieren, auch wenn es hier im thread
> schon x-Mal richtig gestellt wurde.

Aha, und der Normalverdiener soll sich unter der "Almosenwohnungen" 
eingruppieren oder was? Mit Logik ist hier nicht viel im Forum.

von Messi (Gast)


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Rick M. schrieb:
> In Silicon Valley werden Sozialwohnungen gebaut, für Kleinverdiener mit
> einem Jahreseinkommen unter $100k.
Das sind erstens Dollar und dort in Cali ist es sauteuer!  Da ist 
München ein Dorf und preisgünstig. Diese 100k nach USA-Recht beinhalten 
eben auch alles und da kommt keine Krankenversicherung oder 
Rentenversicherung drauf! Man muss also den AG-Anteil in DE gedanklich 
abziehen und das sind so umgerechnet 12.500 Dollar.

Die restlichen kommen also einem Brutto von maximal 80k gleich, das 
netto soviel wert ist, wie hier etwa 75k mit einer Kaufkraft in Cali von 
70k oder 65k. Diese 100k sind also eher wenig!

von Messi (Gast)


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In DE wird schon nicht schlecht gezahlt, aber es gibt große 
Unterschiede, weil sich Viele über den Tisch ziehen lassen und sich an 
Marktstudien orientieren oder das veranschlagen, was die Personalsucher 
bieten:

Auf Linked-In, wo ich ein Profil habe, kommen täglich Angebote rein. 
Hardwareentwicklung mit höchsten Ansprüchen, aber gezahlt werden soll 
60k-80k. Die suchen sich die Finger wund. Für mich heißt das:

Es gibt kaum jemanden, der das zu dem Preis machen will.

Andererseits lehnen Firmen meine Bewerbungen ab, wenn ich allein nur das 
haben will, was ich momentan bekomme. (Ich würde gerne heimatnaher 
arbeiten und es gibt da Firmen, die passen). Das sind gut 100.000 
inklusive aller Boni und Weinachtsgeld + PiPaPo.

Für mich heißt das:

Es gibt kaum eine Firma, die erfahrne Ingenieure zu dem Salaire 
einstellen möchte, das sie aktuell gleichwertigen Personen bezahlen 
(müssen).

Was ist die Schlussfolgerung:

Die Gehälter für erfahrene Hardwareentwickler liegen im Bereich zwischen 
80k und 100k. Wer weniger, als die Mitte, also 90k hat, sollte sich wohl 
weiter umsehen, die anderen bleiben besser da, wo sie sind oder 
qualifizieren sich weiter. Momentan ist Halbleiter wieder ein Thema. Man 
muss aber aufpassen, wohin man geht und was man machen will.

Wer ein aktuelles Beispiel möchte:

1) Hochgeschwindigkeits-Messtechnik mit ASICs, Entwicklung von analogen 
Schaltungen für und mit ASICs in der Schweiz zusammen mit CERN: 125.000 
Euro in Summa all-incl. Da reichten leider meine Kenntnisse nicht.

2) Analoge Schaltungsentwicklung für Rasterelektronenmikroskope in 
Oberkochen: Da reichten meine Kenntnisse locker, aber geboten waren 
70.000 + Bonus. Ich habe den Vermittler gefragt, ob er einen Anfänger 
sucht und er meinte es gäbe da Bewerbungen genug. Z.B. aus dem Osten 
Deutschlands, die "alle so ihre 10 Jahre Berufserfahrung haben". Warum 
er trotz der ach so vielen Bewerbungen auch noch bei mir gefragt hat, 
konnte oder wollte er mir nicht erklären.

von Percy N. (vox_bovi)


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Karl schrieb:
> Mir sind keine wirklichen Trailerparks in Deutschland bekannt. Das wird
> durch Bauordnung und Melderecht verhindert.

Ja, genau das habe ich auch gedacht, bis mir diese Durchbrenn-Geschichte 
in die Finger fiel. Zu meinem grenzenlosen Erstaunen hatten Mutter und 
Tochter ebenso wie wohl auch der Nachbar nicht nur dauerhaft auf dem 
Campingplatz campiert, sondern dort offenbar auch einen festen Wohnsitz 
bezogen, für den das Jobcenter oder Sozialamt die Miete bezahlte. Ich 
hatte es damals - so wie Du jetzt - für rechtwidrig gehalten und tu es 
noch. Sollte sich das immer noch so verhalten, wäre das eine 
Kapitulation des Sozialstaates.

>  Aus diesem Grund steigt der
> Druck auf den Wohnungsmarkt ja.

Karl schrieb:
> Und die Statistikwerte sind Statistikwerte, man sollt erstmal eine
> Statistik nehmen, wo die Haushaltsgröße und das Familienverhältnis
> berücksichtigt wird.
Und die gesamtgesellschaftlich zur Verfügung stehende Fläche pro Kopf 
... Usamiter haben ein ganz klein wenig mehr Pkatz ubd ein ganz klein 
wenig anspruchlosere Bauvorschriften.
> Und der gesellschaftliche Mindeststandard ist mit HIV festgelegt.
Wirklich? Wo? Wieviel qm? Welche Ausstattung?
> Und
> weiterhin ist Konsens, dass jemand der Vollzeit arbeitet einen höheren
> Standard haben sollte als jemand in der Grundsicherung.
Hast Du das schon mal einem vollzeitbeschäftigten Aufstocker erzählt? 
Was hat der geantwortet? Und was meint sein Jobcenter dazu?

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Karl schrieb:
> Aha, und der Normalverdiener soll sich unter der "Almosenwohnungen"
> eingruppieren oder was?

Ja. Als Normalverdiener ist das aus meiner Sicht eine sinnvolle 
Referenz, damit nicht mehr als 25% des Nettoeinkommens fürs Wohnen 
draufgehen.

von Kulturanthropologe (Gast)


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Karl schrieb:

>> Manche wollen es einfach nicht kapieren, auch wenn es hier im thread
>> schon x-Mal richtig gestellt wurde.
>
> Aha, und der Normalverdiener soll sich unter der "Almosenwohnungen"
> eingruppieren oder was?

Weil hier Almosenwohnung = 45 qm dann ja.
Was konkret hälst du an einer 45 qm für einen Single für unnormal oder 
gar untragbar?!

Und was ist an einem HS-Ingenieursgehalt in S-deutschland normal?
Normal ist der realschulabgänger nach berufsabschluß mit 24 - 33k 
brutto.

von Kulturanthropologe (Gast)


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Karl schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Das behauptet keiner.
>
> Was hat keiner behauptet? Ich hab lediglich darauf hingewiesen, das 1950
> keine sinnvolle Referenz ist.

Nein, deine Ausführungen ('zerbombt') beziehen sich eher auf 1944/45 
statt auf den zitierten Zeitraum 1950 - 1970 
(Nachkriegsboom/Wirtschaftswunder).

von Percy N. (vox_bovi)


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Kulturanthropologe schrieb:
> deine Ausführungen ('zerbombt')

Wie bitte? Wo?

Btw: ich habe als Kind aehr zum Entsetzen meiner Eltern mit den anderen 
Kindern in Ruinen gespielt, und nein, das war nicht 44, auch nicht schon 
"50.

: Bearbeitet durch User
von Zocker_60 (Gast)


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> Kulturanthropologe schrieb:
> den Puppengläsern 0.2l ums Eck schleicht. -> Alaaf.

Als ich die Schnapsgläser das erste mal in meinem Leben vorgesetzt bekam 
dachte ich die wollen mich verarschen.

> von Percy N. (vox_bovi)
> 11.05.2022 18:16

> > deine Ausführungen ('zerbombt')

Ich war heute morgen auch in Ruinen, eher Altbauten, eigentlich solide 
gebaut, drei Meter dicker Stahlbeton, die Decke noch etwas dicker. Mit 
Aussichtskuppeln, 30 cm Panzerstahl. Auf die gibt die Firma Krupp 10.000 
Jahre Garantie wegen Durchrosten von tragenden Teilen.

Habe zur Zeit das Gefühl das wir diese Kompaktbauweise in Zukunft noch 
gebrauchen können.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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MalEinPost schrieb:

> Also ich zahle nach der Berechnung 4 Euro ca. Pro qm in München Sendli g
> zu viel (1982er BJ, nicht möbliert).
>
> Ich habe meinen Vermieter nun angeschrieben und im das PDF mit dem
> Mietspiegel geschickt mit Bitte um Prüfung. Habe 65 qm. D.h. ich zahle
> momentan jeden Monat (!) 260 Euro [...] nicht rechtens an meinen Vermieter

Diese Initiative ist an sich begrüssenswert. Ich hoffe aber doch, das 
man sich auch mit den Seitenaspekten wie Gültigkeit rückwirksamer 
Klauseln und Anspruchsfristen/Verjährung befasst hat und eine konkrete 
Forderung (Überschreiten der gesetzlichen Höchstgrenze von hier abc € 
seit dem x.y.zzzz) formuliert hat.

Sonst erinnert das doch sehr an die senile Tante, die meinte, es genüge 
einen Lottoschein bei der Annahmestelle einzuwerfen um seinen Anteil am 
Glück zu erhalten. Natürlich wusste die gute Frau das '3 Kreuze machen' 
ein Zeichen von mangelnder Bildung ist, und hinterliess kein einziges 
auf dem Schein  ... ;-)

von Jimmy (Gast)


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MalEinPost schrieb:
> Also ich zahle nach der Berechnung 4 Euro ca. Pro qm in München Sendli g
> zu viel (1982er BJ, nicht möbliert).
> Ich habe meinen Vermieter nun angeschrieben und im das PDF mit dem
> Mietspiegel geschickt mit Bitte um Prüfung. Habe 65 qm. D.h. ich zahle
> momentan jeden Monat (!) 260 Euro von meinem Netto (oder 500 Euro
> Brutto) nicht rechtens an meinen Vermieter.....

Kann man auch machen lassen:
https://conny.de/miete

von Fra (Gast)


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Wie kann man ein Vertrag abschließen und sich dann darüber beschweren.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Jimmy schrieb:

> Kann man auch machen lassen:
> https://conny.de/miete

Aus deren Impressum: "Die Conny GmbH ist ein registrierter 
Inkassodienstleister nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 RDG, eingetragen im 
Rechtsdienstleistungsregister, Aktenzeichen 7525 G 1 KG (21/16). "

Inkasso-dienstleister klingt für mich gar nicht gut - aber andere sehen 
das sicher anders.

Dazu noch aus Berlin, wo es doch hier München geht. Weder die 
Vergleichsmiete nocht die Gesetzgebung zur Mietpreisbremse ist 
bundeseinheitlich geregelt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Fra schrieb:
> Wie kann man ein Vertrag abschließen und sich dann darüber beschweren.

Man kann. Die Vertragsfreiheit ist nicht grenzenlos.
Das Mietrecht schützt den wirtschaftlich schwächeren Part.
Und ein Vermieter, welcher die Wohnungsnot schamlos ausnutzt, hat keinen 
Grund, sich über den Mieter zu beschweren, der überzahlte Miete 
zurückfordert.
Mietwucher ist sogar ein Straftatbestand, § 291 StGB (ab ca. 50% 
überhöhter Miete) bzw. Ordnungswidrigkeit, § 5 WiStG (ab ca. 20% 
überhöhter Miete).
Mitleid mit Vermietern ist in solchen Fällen vollkommen fehl am Platze.

Ich halte es für vollkommen legitim, einen Mietvertrag mit überhöhter 
Miete abzuschließen, um die Wohnung zu bekommen und anschließend auf die 
angemessene Miete gem. Mietenspiegel zu bestehen.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Fra schrieb:
> Wie kann man ein Vertrag abschließen und sich dann darüber
> beschweren.

Weil der Vertrag nicht zustande kommt, wenn man sich vorher beschwert. 
Jedenfalls nicht in München, wo hinter dir noch 100 andere in der 
Schlange warten.

: Bearbeitet durch User
von Mia san mia (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Ich halte es für vollkommen legitim, einen Mietvertrag mit überhöhter
> Miete abzuschließen, um die Wohnung zu bekommen

Zahlt einfach eure Rechnungen ihr Waschlappen und jammert nicht soviel 
rum!

von Percy N. (vox_bovi)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Inkasso-dienstleister klingt für mich gar nicht gut - aber andere sehen
> das sicher anders.

Auf Deutsch: formularmäßige Rechtsdienstleistung ohne vertiefte 
Sachkenntnis. Für das gleiche Geld bekommt man vom Anwalt mehr.

von Christian M. (likeme)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Da Berlin aber zuviele Kulturbereicherer hat, sowie einen rotrotroten
> Senat, wirds da den Reichen zu dumm und sie wandern ab nach Minga. Geld
> hammse ja genügend.

Berlin ist nicht umsonst bekannt als Harz4 und Partystadt!

von Karl (Gast)


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Kulturanthropologe schrieb:
> Und was ist an einem HS-Ingenieursgehalt in S-deutschland normal?

Der Gummiklopfer bei BMW am Band verdient mehr als der 
Wald-und-Wiesen-FH-Ing beim dienstleister. Von daher ja, das 
"HS-Ingenieursgehalt in S-deutschland" ist ehr unter normal.

von Mia san mia (Gast)


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Karl schrieb:
> Der Gummiklopfer bei BMW am Band verdient mehr als der
> Wald-und-Wiesen-FH-Ing beim dienstleister.

Brauchen E-Autos auch Gummis?
Ach nee, BMW hat den Zug ja bereits verpasst aus dem Hr. Musk im 
vorbeifahren herausgrinst. Software, Reichweite alles Käse bei BMW. 
Stattdessen hat man in Joint ventures mit Peugeot herumgefummelt und die 
Guten zu Nio vertrieben. Ozapftis.

Beitrag #7062401 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Mia san mia schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Ich halte es für vollkommen legitim, einen Mietvertrag mit überhöhter
>> Miete abzuschließen, um die Wohnung zu bekommen
>
> Zahlt einfach eure Rechnungen ihr Waschlappen und jammert nicht soviel
> rum!

Ich bin auch gegen Jammerei, aber den vorgeschlagenen Weg halte ich für 
vollkommen legitim. Der Mieter ist hier eindeutig im Recht und der 
Vermieter im Unrecht, der soll sich gefälligst an die geltende 
Rechtslage halten.

Beitrag #7062419 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Senf D. schrieb:
> Ich bin auch gegen Jammerei, aber den vorgeschlagenen Weg halte ich für
> vollkommen legitim.

Da dürfte das Eine die Folge des Anderen sein können. Gelegenheit zur 
Jammerei ergibt sich sonst hauptsächlich dann, wenn man seine Rechte 
nicht nutzt, hier aber auch dann, wenn man als "anständiger" Mensch 
davon absieht, die Bude zu ersteigern und hinterher den Vermieter zu 
grillen.

von zweitWohnsitzMünchner (Gast)


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Ich kann nur jeden in München ermuntern seine Miete zu prüfen und dann 
zu rügen so wie es oben beschrieben steht.

Die Vermieter zocken euch nur noch ab und halten sich nicht ans Gesetz. 
Ihr dürft dafür ordentlich im Hamsterrad strampeln um die hunderte / 
tausende Euros mehr Netto im Monat/Jahr dem Vermieter ranzuschaffen.

Der Vermieter sitzt am kürzeren Hebel (Vermiete selbst - das Gespenst 
mit "Eigenbedarfskündigung" wenn man sich beschwert ist aus meiner Sicht 
sogut wie nicht umzusetzen).

von Percy N. (vox_bovi)


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zweitWohnsitzMünchner schrieb:
> das Gespenst mit "Eigenbedarfskündigung" wenn man sich beschwert ist aus
> meiner Sicht sogut wie nicht umzusetzen).

Und wenn doch, dann kann sie im Missbrauchsfall für den Vermieter sehr, 
sehr teuer werden.

Beitrag #7062503 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Reinhard S. (rezz)


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Pleitegeier schrieb:
> Dass sich gute Arbeit (Leistung) in Deutschland nicht mehr lohnen soll,
> ist doch blanker Hohn.

Wieso sollte ich meine Arbeit gut machen, wenn die Leute über mir ihre 
Arbeit schlecht machen und ich für gute Arbeit nicht mehr Geld bekomme, 
aber mehr Zeit investiere?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Reinhard S. schrieb:
> Wieso sollte ich meine Arbeit gut machen, wenn die Leute über mir ihre
> Arbeit schlecht machen und ich für gute Arbeit nicht mehr Geld bekomme,
> aber mehr Zeit investiere?

Hast du denn keinen eigenen Qualitätsanspruch an deine Arbeit? Ein wenig 
Stolz hat man ja auch. Ich möchte zum Beispiel keinen Murks abliefern, 
selbst wenn es keinen Einfluss auf mein Gehalt hätte.

von Percy N. (vox_bovi)


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Senf D. schrieb:
> Hast du denn keinen eigenen Qualitätsanspruch an deine Arbeit? Ein wenig
> Stolz hat man ja auch. Ich möchte zum Beispiel keinen Murks abliefern,
> selbst wenn es keinen Einfluss auf mein Gehalt hätte.

Ich möchte da nocht arbeiten, wo es sowieso nicht darauf ankommt. Und 
aus dieser Unzufriedenheit könnte auch die Gleichgültigkeit kommen.

von IT G. (it-guy)


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Wenn man nach Minga zieht muss man sich natürlich ne schöne 
bauernstochter schnappen. Dann hat man Land und ein Haus zu bauen kostet 
hier auch nicht mehr also in meckpom.
Nur das Gehalt ist halt 100-200% höher.

Schlecht natürlich wenn man sich sich eine zugezogene Frau sucht die 
dann noch in typischen Frauen berufen steckt wo wenig verdient wird. 
Dann lieber nach Ostdeutschland.

Beitrag #7066291 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manager (Gast)


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IT G. schrieb:
> Wenn man nach Minga zieht muss man sich natürlich ne schöne
> bauernstochter schnappen.

Macht Sinn, da es in München bekanntlich vor Bauernhöfen nur so wimmelt.

Außerdem sorgt "einheiraten" in fremden Besitz immer für eine 
langfristig schlechte Machtstellung in der Familie.

Daher lieber zu McK und selbst einen Haufen Kohle scheffeln, so wie ich.

von IT G. (it-guy)


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Im Umland wimmelt es von (ehemaligen) Bauernhöfen.
Wer will auch nach Minga rein? Wohnen ja nur zugezogen da, kannste auch 
nach Duisburg.
Ne im Umland schön auf 1000qm deine Bude hinstellen und dann mit Konzern 
Job und Homeoffice leben.
Ein bis zweimal im Monat dann Alibi mäßig rein fahren.
Beste Leben.

Beitrag #7066502 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7066543 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7066545 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7066560 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7066670 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_60 (Gast)


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> von IT G. (it-guy)
> 16.05.2022 12:13

Hast du die gebrüder Grimm gelesen ?

von Rattenschwanz (Gast)


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Zocker_60 schrieb:
> Hast du die gebrüder Grimm gelesen ?

Aaaaahhhh! Ein Pfefferkuchenhaus für den Dipl.-Ing. Hänsel und Dr. 
Gretel?

von Percy N. (vox_bovi)


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IT G. schrieb:
> Ein bis zweimal im Monat dann Alibi mäßig rein fahren.

Wie denn sonst, zumal alibi "woanders" bedeutet?

von Höhlentroll (Gast)


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Vom Umland kann ich abraten. Da terrorisieren einen die Ureinwohner mit 
Kuhglocken etc. Zieh lieber in die Zivilisation (=Stadt)

von Rattenschwanz (Gast)


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Hach, Du ahnst nicht, wie dekadente Großstadt-Tölpel auf der Alm nerven.
Bleibe Du nur im Stau auf dem Autobahnring oder in der steckenbleibenden 
S-Bahn-Stammstrecke!

von Höhlentroll (Gast)


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Rattenschwanz schrieb:
> Hach, Du ahnst nicht, wie dekadente Großstadt-Tölpel auf der Alm nerven.
> Bleibe Du nur im Stau auf dem Autobahnring oder in der steckenbleibenden
> S-Bahn-Stammstrecke!

Was soll ich auf der Alm? Die Bauern schaffen es ja noch nicht mal, die 
Kuhfladen wegzuräumen. Auf versiffte Wanderwege habe ich jedenfalls 
keine Lust.

von Rattenschwanz (Gast)


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Du sollst ja auch nicht in Kuh-Sch... trampeln.
Wegen Nick-Name: In welcher Höhle lebst Du in der Großstadt? In einem 
U-Bahn-Tunnel etwa?

von IT G. (it-guy)


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Zocker_60 schrieb:
>> von IT G. (it-guy)
>> 16.05.2022 12:13
>
> Hast du die gebrüder Grimm gelesen ?

Nö genauso hab ich es gemacht.
Bin jetzt bei 100.000 nur mit Ausbildung. Hütte ist Anfang 40 abbezahlt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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IT G. schrieb:
> Hütte ist Anfang 40 abbezahlt.

Die Alm-Hütte?

von IT G. (it-guy)


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Ne das Haus im Münchner Umland

Beitrag #7067172 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067205 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067238 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067240 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067243 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067247 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067249 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067253 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067255 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067258 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067263 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067276 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rastloser (Gast)


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Ihr Deutschen seid echt die Besten.
Sogar wenn ihr 100kilo aufwärts im Jahr verdient fühlt ihr euch noch 
arm.
Wielange das wohl noch gut geht?

von Percy N. (vox_bovi)


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Rastloser schrieb:
> Ihr Deutschen seid echt die Besten.
> Sogar wenn ihr 100kilo aufwärts im Jahr verdient fühlt ihr euch noch
> arm.
> Wielange das wohl noch gut geht?

In den USA nennt sich das 'pursuit of happiness' und gilt dort als 
Menschenrecht, verfassungsmäßig garantiert.

von Rastloser (Gast)


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Geld alleine macht halt auch nicht glücklich.
Und egal wieviel du verdienst, es gibt immer einen der mehr verdienen 
wird.

von Joachim B. (jar)


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Rastloser schrieb:
> Und egal wieviel du verdienst, es gibt immer einen der mehr verdienen
> wird.

ersetze "verdienst" durch "bekommst" und "verdienen" durch "bekommen",
dann stimmt das öfter!

: Bearbeitet durch User
von sagjanur (Gast)


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dann lass es bleiben, nur so regelt sich das.

von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> Rastloser schrieb:
>
>> Und egal wieviel du verdienst, es gibt immer einen der mehr verdienen
>> wird.
>
> ersetze "verdienst" durch "bekommst" und "verdienen" durch "bekommen",
> dann stimmt das öfter!

Die andere Version wird sehr häufig auch stimmen, genau genommen fast 
immer.

von Rasender (Gast)


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Rastloser schrieb:
> Ihr Deutschen seid echt die Besten.
> Sogar wenn ihr 100kilo aufwärts im Jahr verdient fühlt ihr euch noch
> arm.
> Wielange das wohl noch gut geht?

Reichtum und Einkommen sind zwei paar Schuhe. Ich hab deutlich über 100k 
pro Jahr. Bin aber dennoch nicht reich. Keine Immobilien. Kleinwagen. 
Kein Luxus.
Ein wenig was angespart besonders im letzten Jahr. So lang hab ich den 
Job auch noch nicht, wo soll da der Reichtum herkommen? Auf Pump?

Ich kenne Leute deren Reichtum nicht aus ihrem Einkommen kommt und 
selbst mit meinem Gehalt nicht erreichbar ist.

Du schlägst auf die falschen ein.

von ThomasDi (Gast)


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Rasender schrieb:
>
> Reichtum und Einkommen sind zwei paar Schuhe. Ich hab deutlich über 100k
> pro Jahr. Bin aber dennoch nicht reich. Keine Immobilien. Kleinwagen.
> Kein Luxus.
> Ein wenig was angespart besonders im letzten Jahr. So lang hab ich den
> Job auch noch nicht, wo soll da der Reichtum herkommen? Auf Pump?
>
> Ich kenne Leute deren Reichtum nicht aus ihrem Einkommen kommt und
> selbst mit meinem Gehalt nicht erreichbar ist.
>
> Du schlägst auf die falschen ein.

Ja, das ist das eigentliche Problem. Die Menschen, die nur von ihrem 
Gehalt leben, sind vor allem in Zeiten hoher Inflation die Dummen. Es 
wird Zeit, dass endlich mal die wirklich Reichen mehr bezahlen müssen.
Hat jemand zum Beispiel viele Aktien und bekommt eine Dividende, fällt 
nur Abgeltungssteuer an. Vermieter haben auch zig Möglichkeiten, sich 
die Steuer schöner zu rechnen. Wer arbeitet, ist wirklich der Dumme. Und 
hat selbst mit Topgehalt keine Chance auf eine Immobilie in München.

von MaWin (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Ist nur eine  Frage, bis die Blase in den Großstädten in Deutschland
> platzt.

Wenn die 'ich kann mir den Kredit für ein 500000 Haus leisten, kostet 
auch nicht mehr als Miete' nach 10 Jahren refinanzieren müssen zu dann 
über 10% statt 2% Zins.

Das wird viele Zwangsversteigerungen geben, und da in Deutschland im 
Gegensatz zu den USA wenn eine Bank eine Hypothek auf ein Haus geben 
muss die Bank nicht mit dem Erlös zufrieden sein muss, wird der Mensch 
auch den Rest seines Lebens verschuldet sein und kann sich nie wieder 
ein Haus leisten.

Wir haben schon jetzt SubPrime, nur die Krise fehlt noch.

von MaWin (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Die Menschen, die nur von ihrem Gehalt leben, sind vor allem in Zeiten
> hoher Inflation die Dummen

Nicht eher die Menschen, die gespart haben und vom Ersparten leben 
wollten ?

Beitrag #7081348 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7081352 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7081395 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7081867 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Pleitegeier (Gast)


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Alle wollen mehr Effizienz und schreien nach Innovationen.

Tja, dafür braucht es viele kluge Köpfe mit Risikobereitschaft und 
ordentlich Risiko-Kapital.

Klingt das nach Deutschland? Zonk

Alternativ könnte man ja mal 1/3 in den bürokratischen Prozessen im ÖD 
sparen.

Dafür braucht man etwas gesunden Menschenverstand und mehr 
Eigenverantwortung anstatt ängstliches "gibt es dafür einen Prozesss?".

Klingt das nach Deutschland? Zonk

Tja, die Zukunft ist doch klar.

Beitrag #7081929 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Pleitegeier (Gast)


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Jetzt aber mal schrieb im Beitrag #7081929:
> Warum liegen wir inzwischen bei knapp 8%, die Schweiz dagegen <3%?
> Wer verarscht uns hier und wie stellt man es am besten ab?

Am besten bildest du dich erstmal.

Tipp: EZB, Bundesbank, Schweizerische Nationalbank, Währungskurs.

Viel Spaß bei der Lektüre!

von Wühlhase (Gast)


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Jetzt aber mal schrieb im Beitrag #7081929:
> Uns wird erzählt, die Inflation sie verursacht durch:
> - Coronabedingte Lieferschwierigkeiten
> - Ukrainekrieg
> - Klimakrise

Was dir erzählt wird, ist das eine.
Was du davon glaubst, ist etwas anderes.
Und was am Ende tatsächlich zutrifft, auch.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Jetzt aber mal schrieb im Beitrag #7081929:
> Das trifft nicht nur München, sondern alle Standorte in D.
> Uns wird erzählt, die Inflation sie verursacht durch:
> - Coronabedingte Lieferschwierigkeiten
> - Ukrainekrieg
> - Klimakrise
>

Klimakrise? Was für eine Klimakrise?

Ist dir etwa zu warm?

von MalEinPost (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Ein aktueller, persönlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wie
> schwierig das Leben momentan als Arbeitnehmer in München ist.
> Ich suche gerade eine neue, größere Wohnung mit 70qm aufwärts. Schaut
> man in die verschiedenen Anzeigen, ist keine Wohnung mehr unter 1500€
> warm zu bekommen. Die Vermieter schauen immer darauf, dass etwa 30% des
> Nettoeinkommens maximal für die Miete drauf geht. D.h. dass man 5000€
> netto verdienen muss.
> Sucht man einen Hautarzt, Augenarzt, usw. in München stellt man fest,
> dass die meisten nur Privatpatienten und Selbstzahler nehmen. Als
> gesetzlich Versicherter bekommt man, wenn überhaupt einen Termin in
> einem halben Jahr oder mehr.
> An Eigentum ist überhaupt nicht mehr zu denken. Es gibt eigentlich keine
> Eigentumswohnung mehr, die unter 600.000€ liegt.
> Mit den Gehältern, die selbst bei großen Konzernen bezahlt werden, ist
> das Leben in München schwer. Gut leben können hier nur diejenigen, die
> geerbt haben und etwas mitbringen. Andere werden in München nie so viel
> verdienen, dass sie in München ein gutes Leben führen können. Das geht
> auch nicht, wenn man über 100.000€ verdient und prozentual gehört man
> damit bestimmt zu den oberen 5-10 Prozent.

Sehe ich auch so.

Die hohen Mieten und die schlechte medizinische Versorgung für GKV ist 
wirklich ein grosses Ärgernis.

Beitrag #7083547 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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MalEinPost schrieb:
> Die hohen Mieten und die schlechte medizinische Versorgung für GKV ist
> wirklich ein grosses Ärgernis.

wer hat uns verraten?

von Holger (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> MalEinPost schrieb:
>
>> Die hohen Mieten und die schlechte medizinische Versorgung für GKV ist
>> wirklich ein grosses Ärgernis.
>
> wer hat uns verraten?

16 Jahre Merkel - Geliefert wie bestellt!

von Dieter (Gast)


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Das sind die Folgen von "Wir haben Platz" seit ungefähr sieben Jahren 
und gleichzeitig soll nicht mehr verbaut, d.h. Flächen versiegelt 
werden. Hinzu kommt noch die Materialknappheit, so dass das Bauen 
zusätzlich erschwert wird. Die Vorschriften für die Isolation und 
Heizungen sind auch eine Hürde.
Wer weiss schon, dass nach dem großen Flächenplan um Wiesen und 
Baulücken in Bauland umzuwandeln als Ausgleichsfläche die Bauern dieses 
Jahr fünf Prozent Ackerfläche abbauen müssen.

von IT G. (it-guy)


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Holger schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> MalEinPost schrieb:
>>
>>> Die hohen Mieten und die schlechte medizinische Versorgung für GKV ist
>>> wirklich ein grosses Ärgernis.
>>
>> wer hat uns verraten?
>
> 16 Jahre Merkel - Geliefert wie bestellt!

Ach was die Grünen sind schuld! An allem!
Die haben jetzt alle was merkel in 16 Jahren aufgebaut hat für den 
normalen Bürger ein Land wo bis vor kurzem noch Milch und Honig floss in 
paar Monaten zerstört
;-)

von Percy N. (vox_bovi)


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Das ist das Schöne an mc.net - wenn es einem mal nicht ganz so gut geht, 
schaut man in einen dieser Jammerlappenthreads, und schon zaubert die 
dort verbratene Wehleidigkeit ein Schmunzeln ins Gesicht.

Von dem schallenden Gelächter über den unablässig breitgetretenen 
Schwachsinn ganz zu schweigen ...

von Wühlhase (Gast)


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IT G. schrieb:
> Holger schrieb:
>> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>>> MalEinPost schrieb:
>>>
>>>> Die hohen Mieten und die schlechte medizinische Versorgung für GKV ist
>>>> wirklich ein grosses Ärgernis.
>>>
>>> wer hat uns verraten?
>>
>> 16 Jahre Merkel - Geliefert wie bestellt!
>
> Ach was die Grünen sind schuld! An allem!
> Die haben jetzt alle was merkel in 16 Jahren aufgebaut hat für den
> normalen Bürger ein Land wo bis vor kurzem noch Milch und Honig floss in
> paar Monaten zerstört
> ;-)

Naja, Merkel hat 16 Jahre lang viele Forderungen der Grünen brav 
umgesetzt. Aber die SPD war immer mit dabei. ;)

Aber was solls...wir haben – je nach Bereich Jahre oder Jahrzehnte – 
erfolgreich jede Krise in die Zukunft verschleppt, und nun fliegt uns 
alles auf einmal um die Ohren. :)

von IT G. (it-guy)


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Was hat sie denn umgesetzt? Den Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg. Aber 
nur aus Angst dass der Wähler das Original wählt. Sonst nix.
Und die Grünen haben noch nie meine Stimme bekommen aber was auf denen 
rungehackt wird…

von Wühlhase (Gast)


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Ach, nicht nur das. Die Grünen waren auch ganz frenetisch für die 
Griechenlandrettung seinerzeit, sowie die Eurodauerrettung seitdem. Mehr 
Souveränität an Brüssel abgeben, ihre Flüchtlingspolitik, >200 
Genderprofessuren, Ehe für alle...das ist mal nur auf die Schnelle das, 
was mir so einfällt, wenn ich erst anfange nachzudenken wird die Liste 
sehr lang.

Egal wie man dazu steht, aber nichts von all dem ist irgendwie 
konservativ, was man der CDU ja gelegentlich noch unterstellt zu sein.

Das muß man sich mal vorstellen: Eine Merkel-muß-weg-Demo, und die 
Demonstranten werden ausgerechnet von linken Antifaschlägern 
verdroschen...

von Nichtverzweifelter (Gast)


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"Mutti"... 😅

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wühlhase schrieb:
> Eine Merkel-muß-weg-Demo, und die
> Demonstranten werden ausgerechnet von linken Antifaschlägern
> verdroschen...

und eine Inennministerin steht ebenso mit der Antifa in Verbindung.

Wie ich schön öfters schrieb,
Minister müssen nur Unterschreiben können.
Kompetenzen* sehe ich da schon lange nicht mehr.
Ansonsten muss man nur wissen,
ab wann man sich an nichts mehr erinnern muss.

*und dann guck ich mir unsere Kriegs-Oma an...

ᕕ(ᐛ)ᕗ

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