Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeiten in München lohnt sich nicht


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von ThomasDi (Gast)


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Ein aktueller, persönlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wie schwierig 
das Leben momentan als Arbeitnehmer in München ist.

Ich suche gerade eine neue, größere Wohnung mit 70qm aufwärts. Schaut 
man in die verschiedenen Anzeigen, ist keine Wohnung mehr unter 1500€ 
warm zu bekommen. Die Vermieter schauen immer darauf, dass etwa 30% des 
Nettoeinkommens maximal für die Miete drauf geht. D.h. dass man 5000€ 
netto verdienen muss.

Sucht man einen Hautarzt, Augenarzt, usw. in München stellt man fest, 
dass die meisten nur Privatpatienten und Selbstzahler nehmen. Als 
gesetzlich Versicherter bekommt man, wenn überhaupt einen Termin in 
einem halben Jahr oder mehr.

An Eigentum ist überhaupt nicht mehr zu denken. Es gibt eigentlich keine 
Eigentumswohnung mehr, die unter 600.000€ liegt.

Mit den Gehältern, die selbst bei großen Konzernen bezahlt werden, ist 
das Leben in München schwer. Gut leben können hier nur diejenigen, die 
geerbt haben und etwas mitbringen. Andere werden in München nie so viel 
verdienen, dass sie in München ein gutes Leben führen können. Das geht 
auch nicht, wenn man über 100.000€ verdient und prozentual gehört man 
damit bestimmt zu den oberen 5-10 Prozent.

: Gesperrt durch Moderator
von Nichtverzweifelter (Gast)


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So, ausgeheult, fertig.

Die Zahlen mögen aktueller sein, aber München ist schon seit Jahrzehnten 
die zweitteuerste Stadt zum  Leben. Ist schon lange so. Wer dort 
hinzieht ist selber schuld.

von Uli S. (uli12us)


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Welche Stadt soll denn teurer als München sein? Ich red dabei von 
Deutschland, klar, dass London, Paris, NY, Tokyo nochmal um einiges 
teurer sind.

von ThomasDi (Gast)


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Klar, ist München die teuerste Stadt. Die Situation hat sich aber in den 
letzten Jahren massiv verschärft.

Seit Jahren und dank EZB gibt es schon eine Umverteilung.
Vor zehn Jahren konnte man mit einem Job bei Siemens,  BMW oder Google 
noch gut Eigentum erwerben,  sich eine gute Wohnung leisten. Die Zeiten 
sind vorbei.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Die teuerste Stadt ist Berlin, dann kommt München.

Da Berlin aber zuviele Kulturbereicherer hat, sowie einen rotrotroten 
Senat, wirds da den Reichen zu dumm und sie wandern ab nach Minga. Geld 
hammse ja genügend.

Superreiche Zuagroaste sind in Minga stets willkommen und zählen da 
sofort zur Schickeria. Das war da schon immer so.

von Jens H. (jensh22)


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Ich habe von 1993 und 2003 in Ottobrunn gewohnt. Das war damals schon 
abartig teuer. Danach ging es in die BaWü-Provinz. Da war auf einen 
Schlag viel mehr vom Geld übrig und noch viel wichtiger, die Leute waren 
einfach netter. Den Wegzug haben wir keine Sekunde bereut. Nur die 
Qualität der Schulbildung der Kinder hat gelitten, sofern man das für 
die Grundschule sagen kann.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> So, ausgeheult, fertig.
>
> Die Zahlen mögen aktueller sein, aber München ist schon seit Jahrzehnten
> die zweitteuerste Stadt zum  Leben. Ist schon lange so. Wer dort
> hinzieht ist selber schuld.

Der Meinung schließe ich mich an. Wenn du für München zu arm bist, dann 
musst du eben woanders leben. Wo genau ist jetzt das Problem, warum 
deswegen rumheulen? Es gibt so viele andere Orte in Deutschland, die 
sehr viel günstiger sind, wo man aber mindestens genauso gut leben kann, 
und wo es auch gutbezahlte Jobs gibt.

Für den Erwerb einer Immobilie empfehle ich übrigens Holzminden in Lower 
Saxony, da bekommst du die sogar fast geschenkt.

von oszi40 (Gast)


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Senf D. schrieb:
> wo es auch gutbezahlte Jobs gibt

ES sollte auch die geeignete Infrastruktur vorhanden sein. Es nützt 
wenig wenn man gut bezahlt wird, aber zum Feierabend noch Stunden nach 
Hause braucht. Das nennt man gestohlene Lebenszeit.

von Karl Max (Gast)


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Man muss eigentlich schon echt bescheuert sein, solche Mieten überhaupt 
zu zahlen. Diese maßlosen Forderungen von so einigen Vermietern sind 
recht vermessen. Ich meine ich will solch eine Gurkenbude doch nicht 
kaufen...
Auch diese "Besichtigungsshows", welche anmuten wie eine Weinverkostung, 
gekoppelt mit "kann ich mal Ihren Verdienst erfahren, haben Sie mal die 
Wertpapiere da, darf ich mal Ihr Anlagevermögen erfahren", kotzen mich 
nur noch an. Wenn man dann noch die Schlangen von Interessenten sieht, 
könnte man glauben, im Osten gibt es wieder einmal Bananen...
Zudem sind Städte wie Berlin, München ect. pp. ohne jede Lebensqualität.
Wenn an das Wasser abstellen würde, dann röche es dort wie auf einem 
mittelalterlichen Fischmarkt.
Hoffentlich platzen auch bald diese Immobilienblasen.
Maßlosigkeit beim Fordern, aber Knausertum bei den Löhnen passt eben 
nicht zusammen. Auf dem "besten" Weg sind wir ja bereits.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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"Infrastruktur" ist in München ein heikles Thema. Pünktlich zur *rush 
hour* im Stau stehen oder als Alternative dazu: S-Bahn Stammstrecke 
gesperrt (eigentlich immer). Um München herum gibt es jede Menge 
Parkservice mit Bringdienst zum Airport (privatgewerblich).

von Fpgakuechle K. (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Ein aktueller, persönlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wie schwierig
> das Leben momentan als Arbeitnehmer in München ist.
>
> Ich suche gerade eine neue, größere Wohnung mit 70qm aufwärts. Schaut
> man in die verschiedenen Anzeigen, ist keine Wohnung mehr unter 1500€
> warm zu bekommen. Die Vermieter schauen immer darauf, dass etwa 30% des
> Nettoeinkommens maximal für die Miete drauf geht. D.h. dass man 5000€
> netto verdienen muss.

Haushaltseinkommen, nicht singleverdiener. Da ist es auch aus 
baupolitischen Gründen wichtig, das singles eher selten eine Wohnung 
größer 50 qm beziehen und damit den Familienwohnraum blockieren.

Und seit wann hat ein Vermieter ein Anrecht darauf, die 
Einkommensverhältnisses eines Mietsuchenden zu kennen?! Oder gar zu 
bewerten?!
Daneben gibt es auch in München sozialen Wohnungsbau und 
Betriebswohnungen. Und der seit Jahrzehnten hohe Zuzug nach München 
zeigt ohnehin das Absurde an der Behauptung "Menschen ist fürs Leben zu 
teuer".

https://www.wikiwand.com/de/Einwohnerentwicklung_von_M%C3%BCnchen

In der Metropolregion wird der Trend zum Zuzug noch deutlicher.
Und man muß ja nicht immer hier wohnen bleiben, viele nutzen München um 
sich im Berufsleben zu etablieren und ziehen dann ins Umland.

https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:9f74fb22-9f40-49de-8c47-32110718ec9e/Demografiebericht_Teil1_2021.pdf

von Bayer in der Diaspora (Gast)


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Bin gebürtiger Münchner,
München war mal ne tolle Stadt. In den 80ern.
Damals war es ein bißchen wie Meister Eders Hinterhof, einfach und 
gemütlich.
In den 90ern wurde München zur "In" Stadt. Hinz und Kunz sind nach 
München gezogen egal was es kostet.
Es wurde Luxussaniert, alte Strukturen zerstört und sozialer Wohnraum 
vernichtet.
2010 bin ich dann weg. Und da bin ich nicht der einzige.

von Rick M. (rick-nrw)


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ThomasDi schrieb:
> Ein aktueller, persönlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wie schwierig
> das Leben momentan als Arbeitnehmer in München ist.

An der Situation wird sich in nächster Zeit nicht zum Besseren ändern.
Es gibt auch Jobs außerhalb von München.
Stundenlanges Pendeln ist auf Dauer auch beschixxen, 
Lebenszeitverschwendung, aber das muss jeder selbst wissen.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Rick M. schrieb:

> Lebenszeitverschwendung, aber das muss jeder selbst wissen.

Naja die Nöglichkeiten der lebenszeitverschwendung sind unendlich.
Manhcen zählen auch die nicht erwerbsorientierte Benutzung sog. 
'sozialer Medien' darunter. Oder das Abhängen bei den Querstänkern und 
assoziierte Gruppen. Erst recht das Hocken auf dem Sofa vor der 
Glotze/Gaming-PC, mit nem Bier in der Hand.

von ThomasDi (Gast)


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Senf D. schrieb:

>
> Der Meinung schließe ich mich an. Wenn du für München zu arm bist, dann
> musst du eben woanders leben. Wo genau ist jetzt das Problem, warum
> deswegen rumheulen? Es gibt so viele andere Orte in Deutschland, die
> sehr viel günstiger sind, wo man aber mindestens genauso gut leben kann,
> und wo es auch gutbezahlte Jobs gibt.
>
> Für den Erwerb einer Immobilie empfehle ich übrigens Holzminden in Lower
> Saxony, da bekommst du die sogar fast geschenkt.

Na ja, weil ich schon ein paar Jahre in München bin, mir schon einiges 
an Geld angespart habe und damals dachte, ich könnte mir dann schon ein 
Eigentum in München kaufen.
Aber was soll man jetzt in München, wenn sich die Preise innerhalb von 
ein paar Jahren verdoppelt, fast verdreifacht haben.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/554151/umfrage/kaufpreise-fuer-eigentumswohnungen-in-muenchen/
Die Gehälter sind sicherlich bei niemanden um diesen Faktor gestiegen.
Auch wenn manche sagen, München war damals schon teuer, jetzt ist es 
einfach unbezahlbar geworden. Mit Arbeit alleine kann man in München 
nicht mehr leben, es geht nur mit Erbschaften. Ich bin halt leider 
keiner, der viel erbt. Ich hab mir mein Einkommen von 130.000€ derzeit 
durch ehrliche Arbeit erarbeitet. Aber Leistung lohnt sich nicht mehr!

von abc (Gast)


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Demokratien sind plurale Gesellschaften. Sollten sie jedenfalls.
Die Diffamierung pluraler Meinungen als "Querstänkern", zeugt
nur von deinem Unverstaendnis dieser Pluralitaet gegenueber.

Eine wahre Demokratie lebt aber von genau dieser Meinungsvielfalt.
Fehlt sie, endet das genau in einer politischen Monokultur,
in der Parteien und ihre "Vertreter" beliebig austauschbar sind.

Ueber die Ziele dieser poltischen Monokultur darfst du gerne
selber spekulieren. Mal als Tipp: "Dem Volk zu dienen." zaehlt
nicht dazu.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Karl Max schrieb:
> Diese maßlosen Forderungen von so einigen Vermietern sind
> recht vermessen.
Du hast keine Ahnung was eine ETW in Müchen kostet. Erwartest Du 
ernsthaft, daß ein Vermieter die Wohnung teuer kauft und sie Dir dann 
für ein Appel und ein Ei vermietet?
Wenn Dir das nicht gefällt, dann kauf selber, aber wundere Dich nicht.

Karl Max schrieb:
> Maßlosigkeit beim Fordern, aber Knausertum bei den Löhnen passt eben
> nicht zusammen.
Vermieter != Arbeitgeber.

ThomasDi schrieb:
> München war damals schon teuer, jetzt ist es
> einfach unbezahlbar geworden.
Wo steht geschrieben daß Du in München leben mußt?
Ich wohne auch gut 40km von Tokyo weg, obwohl es mir dort besser 
gefallen würde. Und ich verdiene alles andere als schlecht.

von Münchner (Gast)


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Wohne auch in München und mich nervt die Stadt zunehmend immer mehr. 
Erwäge inzwischen auch einen Umzug. Auch wenn sich das Gehalt bei mir 
prinzipiell echt sehen lässt, ist richtiges Eigentum nicht drinnen (wie 
oben schon geschrieben).

Viele argumentieren halt immer mit der tollen Lebensqualität.
Wenn man Lust hat, Sonntags an touristisch überlaufenen Seen zu 
entspannen oder in hippe Bars oder Veggie-Restaurants zu gehen - super!

Realität ist eher so, dass der ÖPNV mehr schlecht als recht funktioniert 
(trotz der sehr teuren Ticketpreise). Regelmäßig gibt es wegen irgendwas 
Ersatzverkehr oder S-Bahn-Stammstrecke fällt aus.
Wenn man mit dem Auto fährt, muss man entweder sehr früh oder sehr spät 
fahren, ansonsten ist Stadtstau vorprogrammiert.

Die meisten Menschen hier (nicht alle) sind auch ziemlich reserviert. 
Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen hier in München in so 
einer Art Bubble leben. Viele hier haben halt (verglichen zum restlichen 
Deutschland) überdurchschnittlich gut bezahlte Jobs (auch wenn es für 
München wenig ist) und bilden sich relativ viel drauf ein.

Fairerweise muss man aber sagen, dass es grad als E-Ingenieur hier doch 
recht spannend ist. Sehr viele Firmen vor allen Dingen im 
Halbleiter-Umfeld sind hier angesiedelt + paar Konzerne + hunderte an 
Mittelständler im direkten Umfeld 50 km rund um München.

von Münchner (Gast)


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Als Kinderloser finde ich München toll. Bin eingestiegen mit 65k, jetzt 
bei 75k. Sechsstellig in den nächsten 5 Jahren in Aussicht. Miete für 
65qm liegt bei 1300€ warm, die teile ich mir mit meiner Freundin. Also 
650€ pro Person. Auto brauchen wir nicht, wir wohnen zentral im U-Bahn 
Gebiet und die fallen zumindest bei uns deutlich seltener aus als die 
S-Bahnen.

Die Sparrate liegt bei etwa 2000€ monatlich plus bei meiner Freundin 
auch nochmal 1000€. So ein Hebel wäre in einer anderen Stadt nicht 
möglich. Wir suchen immer wieder nach anderen Jobs in anderen Städten 
(denn mit Kindern ist München tatsächlich ein Graus), aber die Angebote 
waren bisher immer so viel niedriger, dass wir trotz niedrigerer Mieten 
ein paar hundert Euro schlechter da stehen würden als jetzt. Und das 
Auto, das wir in Nicht-Großstädten zusätzlich benötigen würden, ist da 
auch noch nicht eingerechnet.

Hinzu kommt, dass die Zinsen wieder steigen. Inzwischen bewegen wir uns 
stark in Richtung 3%. Also fast überall wird es schwer bis unmöglich mit 
dem Wohneigentum. Wegziehen lohnt sich für uns also immer weniger.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Senf D. schrieb:
> Für den Erwerb einer Immobilie empfehle ich übrigens Holzminden in Lower
> Saxony, da bekommst du die sogar fast geschenkt.

Wann warst Du das letzte Mal dort?

Das war vielleicht mal so - vor langer Zeit. Die Immobilienjäger sind 
längst in kleinen und mittleren Städten angekommen und die Kaufpreise 
ziehen massiv an.

Die extreme Steigerung bei Baumaterial aller Art heizt den Markt noch 
weiter an.

Davon abgesehen ist der Freizeitwert dort allerdings deutlich höher als 
in München. Ist eine sehr schöne Gegend dort.

von Münchnerhasser (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Andere werden in München nie so viel
> verdienen, dass sie in München ein gutes Leben führen können.

Das ist der Grund, warum die Münchner zu uns ins Umland drücken. Deren 
Massenimmigration hat dazu geführt, dass bei uns (80km entfernt) die 
Kauf- und Baupreise für Häuser um 100% gestiegen sind in den letzten 
Jahren. Es ist nicht mehr möglich, hier ein Haus unter 600.000 Euro zu 
kaufen. Und dann ist das ein 50ger Jahre Altbau, fadenscheinig 
"saniert". Neubau liegt mittlerweile bei einer 3/4 Million Euro. 
Eigentumswohnungen sind mittlerweile bei über 300.000 Euro. Selbst Miete 
ist für ein altes EFH bei 1250 Euro kalt. Eigentumswohnungen rangieren 
etwas drunter.

Dafür stehen sie da, die Arschgeigen, die die Immobilienfirmen hier 
richtig fett und gierig gemacht haben, mit ihrem BMW X6 vor der Einfahrt 
- natürlich mit Münchner Kennzeichen, weil ist ja Geschäftsauto.

Wer so, wie ich, seit gut und gerne 5 Jahren ein Objekt zum Kauf sucht, 
und keine reichen Eltern hat, hat die totale Arschkarte gezogen und darf 
sehenden Auges dank horrender Wohnungsmieten in die Altersarmut rennen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wohnraum wird überall teurer.
Und die jetzige Lage nimmt man natürlich gerne zum Anlass,
das alles noch teurer werden zu lassen.

Kostet der Bau einer Wohnung z.B. 20% mehr,
schlägt man auf den Endpreis mindestens 30% rauf,
merkt ja keiner wieviel der Bau gekostet hat.

So gehts auch mit jedem anderen Produkt, das teurer wird.
Die Produktionskosten muss keiner wissen. Betriebsgeheimnis...

von zweitWohnsitzMünchner (Gast)


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Der OP hat Recht. Es gab hier auch mal einen sehr interessanten 3 Seiten 
Thread der leider gesperrt wurde zur Lage in München vor 12-24 Monaten - 
da stand viel wahres drin und viel über das man nachdenken sollte.

Meine Bio:
- Ab 2000 immer mal wieder zum Pratkikum in München
- 2005 zum Arbeiten nach München Giesing gezogen (50 qm für 650 warm) 
und dann noch 2 mal umgezogen nach/innerhalb Schwabing
- 2021 bin ich jetzt "zurück" in meine Heimat ins Allgäu gezogen (100km 
/ 1 h 10 min Fahrdistanz zur Arbeit), die Wohnung in München behalte ich 
momentan als Zweitwohnsitz (was ein ziemlicher Luxus ist bei 18% 
Zweitwohnsitzsteuer). Bin aber vieleicht 1 mal die Woche in der München. 
Der Rest Home Office.

Mein Resumee:

1. Miete/Wohnen
- 90 Prozent der Mieter vermieten quasi "nicht rechtens" mittlerweile in 
München, viele Leute sollten mal den Mietspiegel (online Tool Stadt 
München) für Ihre Wohnung durchrechnen und Ihrem Vermieter schicken
- Bei mir z.B. will der Vermieter schon seid Jahren die Miete über den 
Mietspiegel erhöhen ("München ist halt so teuer, seien Sie froh das Sie 
was haben") - und ich weigere mich immer wieder mit Verweis auf den 
Mietspiegel
- Kann jedem nur raten - NACH - dem Einzug seine Wohnung im Mietspiegel 
durchzurechnen 15% drauf zu tun und den Rest vom Mieter zur Minderung 
anzumahnen -> Das ist gutes Recht (nur zocken die Vermieter einfach ab)
- Viele Familien wohnen auch in guten Jobs in eher bescheidenen 
Verhältnissen (3 Zimmer Wohnung zu 4)

2. Ärzte
- Es stimmt was oben geschrieben ist
- Wenn man nicht PKV ist wirds schwer mit Terminen, es empfiehlt sich 
dann ein Auto um in die Vororte zu fahren wenn man schneller einen 
Termin will

3. MVV
- Die öffentlichen sind wahsninnig Rückständig und fürs Gebotene 
irrsinnig teuer. Für mich nicht zu gebrauchen und zuverlässig in die 
Arbeit zu kommen, von den Temperaturen da kaum zu schweigen.
- I.d.R. ist ein Auto auch noch schneller als MVV

4. Stadtbild
- Wenn man ehrlich ist, gibts ein paar schöne Flecken (Olympiapark, 
Innenstadt) und ein paar wahnsinnig überhypte Orte (Isar in der Stadt - 
Teutonengrill und Menschenzoo galore, Glockenbach - Betonwüste im 70er 
Jahre Look, .....) und der Rest schaut auch nicht anders aus als in 
anderen Städten bzw. sind Touristenfallen per Excellance (BMW Welt, 
Hyatt Andaz Skybar mit Ausblick auf quasi nichts weils in München keine 
Skyline gibt, ....)
- Nachtleben ist sicherlich das schlechteste aller Großstädte in 
Deutschland und wird regelmäßig auch von vielen Second Cities geschlagen 
(wer sagt schon "wir machen Wochenend-Party-Trip in München?")

5. Überfüllung
- Alles ist seid ca. 2015 wirklich extrem überfüllt
- Restaurants, MVV, Ärzte, etc. alles weit übers Limit belegt, was 
entsprechende Stilblüten die mit sowas einherkommen treibt (z.B. bei 
Wohnungssuche)
- Das doofe an der Überfüllung ist das trotzdem nichts weltstädtisches 
wie man es in Tokyo, Istanbul oder Madrid findet aufkommt. Es ist eher 
wie ein überfülltest Dorf mit mangelnder Infrastruktur

6. Jobs
- Hier ist die Lage sehr gut, viele Firmen, viele offene Stellen
- ABER: Es wird nicht gut genug bezahlt um die Mehrkosten aufzuwiegen.
- Wenn man nicht bei MANGA oder einem der IGMs anfängt hat man im 
Endeffekt ein Leben wo 40% für die Miete draufgehen (und kein Vermieter 
nimmt dich bei so einer Ratio)
- Auch mit den IGM, MANGA Jobs ist es seid 2015 ca. nicht mehr möglich 
sich ein Eigenheim zuzulegen

Was ich auch sehe, ist das viele sagen "nur ein paar Jahre München wegen 
Gehalt" dann den Absprung aber nicht schaffen "woanders verdiene ich 
weniger" und dann mit Mitte 30 mit Kind und Ehefrau auf 70qm für 1700 
Euro warm Hausen und sich beschweren dass Sie keinen Garten haben und 
das Kind im Beton aufziehen müssen.
Diese "hängen" gebliebenen gibts tatsächlich recht viel in München.

Beitrag #7053139 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Münchner (Gast)


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zweitWohnsitzMünchner schrieb:
> Wenn man nicht bei MANGA oder einem der IGMs anfängt hat man im
> Endeffekt ein Leben wo 40% für die Miete draufgehen (und kein Vermieter
> nimmt dich bei so einer Ratio

Das kann ich nicht bestätigen. Ich wurde damals mit 45% genommen und 
kenne mehrere Vermieter die auch 50% akzeptieren. Denn so hoch sind die 
Durchschnittsgehälter der Mieter auch nicht. Sieht man gut auf Immoscout 
Premium. Die meisten Bewerber verdienen nicht viel mehr als 3k netto.

von zweitWohnsitzMünchner (Gast)


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Münchner schrieb:
> zweitWohnsitzMünchner schrieb:
>> Wenn man nicht bei MANGA oder einem der IGMs anfängt hat man im
>> Endeffekt ein Leben wo 40% für die Miete draufgehen (und kein Vermieter
>> nimmt dich bei so einer Ratio
>
> Das kann ich nicht bestätigen. Ich wurde damals mit 45% genommen und
> kenne mehrere Vermieter die auch 50% akzeptieren. Denn so hoch sind die
> Durchschnittsgehälter der Mieter auch nicht. Sieht man gut auf Immoscout
> Premium. Die meisten Bewerber verdienen nicht viel mehr als 3k netto.

OK - kommt halt auf die Competition an. Wenn einer kommt der nur 25% 
Belastung hat wird der / die in der Regel genommen und nicht jemand mit 
40-50%. Dann muss man sich auch noch fragen ob man wirklich 45% für 
Miete ausgeben will.

von Rick M. (rick-nrw)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Naja die Nöglichkeiten der lebenszeitverschwendung sind unendlich.

Stimmt!

von Münchner (Gast)


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zweitWohnsitzMünchner schrieb:
> Dann muss man sich auch noch fragen ob man wirklich 45% für Miete
> ausgeben will.

Ich in meinem Fall schon, da ich wusste dass meine Freundin bald 
einziehen würde.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Münchner schrieb:
> Hinzu kommt, dass die Zinsen wieder steigen. Inzwischen bewegen wir uns
> stark in Richtung 3%. Also fast überall wird es schwer bis unmöglich mit
> dem Wohneigentum.

Unabhängig von den Zinsen hast du auch immer noch die Möglichkeit eine 
Immobilie ohne Darlehen zu erwerben (ich spreche nicht von München). 
Dafür musst du allerdings einige Jahre lang mit einer hohen Sparquote 
geschickt investieren, aber dann geht das durchaus.

von Dorfbarbier der sich selber rasiert (Gast)


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Ich frage mich warum man in so eine beschissene Metropole will die nur 
Nachteile hat. Die Gehälter sind ja geradezu lächerlich. Oben faselt 
einer von 70k und 1300 für die Bude. Da habe ich ja schon mehr "aufm 
Dorf" und für  600€ bekommst du hier ein Haus mit Garten. Wenn du 
unebdingt Grossstadtfeeling haben willst fährst du 80km, willst du mehr 
Auswahl beim Einkaufen reichen auch schon 15-40km.

von Münchner (Gast)


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Dorfbarbier der sich selber rasiert schrieb:
> Die Gehälter sind ja geradezu lächerlich. Oben faselt einer von 70k und
> 1300 für die Bude. Da habe ich ja schon mehr "aufm Dorf"

Schön für dich. Wir aber nicht. In den Klitschen auf dem Dorf ist bei 
uns bei 60k schon Schluss, und selbst die kriegt man vielleicht kurz vor 
der Rente. Ich hab 75k nach 2 Jahren. Außerdem brauchst du auf dem Dorf 
ein Auto und die Miete wird bei mir sowieso geteilt. Und in dem Dorf, wo 
man im Jahr 2022 für 600€ ein Haus mit Garten bekommt, möchte ich 
wahrscheinlich nicht wohnen.

von Gesundheitsingenieur (Gast)


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Mh, dann darf ich mich wohl für die 3,5 Zimmer für 700€ (kalt) direkt 
hier in FO wohl nicht beschweren.

von Saupreiß (Gast)


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Was soll man auch großartig machen, wenn alle interessanten Firmen sich 
unbedingt in und um München ansiedeln müssen.
Intel schließt seine Standorte in Duisburg und Branschweig und baut 
seine Münchenpräsenz aus.
Apple baut für 1 Mrd. € ein neues Entwicklungszentrum direkt in der Nähe 
des Hauptbahnhofs.
Nvidia, Microsoft, Google und das andere US Gesocks (TI, Cadence, Analog 
Devices, IO etc.) auch in der Nachbarschaft.
Dazu noch die guten alten deutschen IGM Buden (R&S, Siemens, Infineon, 
BMW, ZF etc.).
Hat sich jetzt dank Corona etwas geändert wie z.B. remote work?
Natürlich nicht, es wird nur das ach so tolle hybrid model gehyped, was 
im Prinzip einfach nur zwei Home Office Tage sind, mehr nicht.
Wieso siedeln sich diese globalen big player Firmen nicht mal z.B. in 
Düsseldorf an? Oder Bremen, oder Hannover?
Wieso wird auf Druck der Poltik nicht remote-work eingefordert, wo es 
möglich ist (gut für's Klima, entlastet überhitzte Wohnungsmärkte in den 
Großstädten, spart Öl, weniger Flächenverbrauch durch große Büros)?

Was ist somit die Alternative?
Nach Hamburg, Suttgart oder Berlin ziehen, wo die Mieten bloß wenige 
Euro günstiger, aber auch das Gehalt niedriger ist?
In die Pampa ziehen und sich von Zockerbuden und Krautern ausbeuten 
lassen und somit deutlich weniger Geld in der Tasche haben, als in 
Minga?

Und seien wir mal ehrlich. Wer sich nicht gerade dumm anstellt und etwas 
drauf hat, der verdient auch mehr als 100-120k in München und kann sich 
somit die höheren Mieten locker leisten - aber ja, Eigentum bleibt aber 
schwierig (wenn man denn für immer dort bleiben möchte).

von DANIEL D. (Gast)


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In 15 Jahren gehört mein Haus mir komplett, eine 70m² Wohnung kostet 
hier warm -+700€ kalt 500€ das alte Haus ist durch die Nebenkosten etwas 
teurer, aber da lässt sich was machen und ich habe viel mehr Platz. Und 
in 4 Jahren reduziert sich mein Abtrag auf 360€ im Monat. Etwas weiter 
Richtung Marburg Gießen wird es gleich sehr viel teurer. Auch hier sind 
die Preise sehr angezogen und Wohnimmobilien Kaufen ist ein riesen 
heckmeck. Mein Chef hat mal gesagt, bevor ein Haus auf dem Markt 
angeboten wird, wurde er schon dreimal gefragt ob er es kaufen will. 
Denke das ist woanders ähnlich aussieht.

Großstadt finde ich behindert, hier kann ich auch ohne Auto einkaufen. 
Und das bei 2000 Netto Handwerker Gehalt Mitte 30. Für mich schon ein 
bisschen abstrakt und grotesk von den sorgen der Besserverdiener zu 
lesen. Aber einen jährlichen Urlaub in Amerika kann ich mir natürlich 
nicht leisten. Und jetzt könnte ich mir hier vermutlich auch kein Haus 
mehr leisten. Aber auf jeden Fall günstiger als Marburg oder München 
oder was auch immer.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Saupreiß schrieb:
> Was soll man auch großartig machen, wenn alle interessanten Firmen sich
> unbedingt in und um München ansiedeln müssen.

das könnte sich evtl mal ändern, wenn die Priorität
im Transportwesen mal nicht mehr auf der Strasse liegen sollte.

von Shorty (Gast)


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von Life is, what you make it (Gast)


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Gesundheitsingenieur schrieb:
> Mh, dann darf ich mich wohl für die 3,5 Zimmer für 700€ (kalt) direkt
> hier in FO wohl nicht beschweren.

Psst, nicht verraten Forchheim ist einer der genialsten Standorte für 
Ingenieure in .de. Kleinstädtisch bequem aber doch viel Hightech im 
Umkreis.

Oder meinste Färöer , das wäre mir zu kalt und zu naß ...

von Percy N. (vox_bovi)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> das könnte sich evtl mal ändern, wenn die Priorität
> im Transportwesen mal nicht mehr auf der Strasse liegen sollte.

Falls da in nennenswertem Umfang neue Teassen erforderlich werden 
sollten, dann kann man sich schon jetzt auf das Chaos freuen. Südlink 
ist für Anfänger!

von Shorty (Gast)


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Münchner schrieb:
> Dorfbarbier der sich selber rasiert schrieb:
>> Die Gehälter sind ja geradezu lächerlich. Oben faselt einer von 70k und
>> 1300 für die Bude. Da habe ich ja schon mehr "aufm Dorf"
>
> Schön für dich. Wir aber nicht. In den Klitschen auf dem Dorf ist bei
> uns bei 60k schon Schluss, und selbst die kriegt man vielleicht kurz vor
> der Rente.

Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten 
und hast ggf. die Hütte abbezahlt.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Saupreiß schrieb:
> Und seien wir mal ehrlich. Wer sich nicht gerade dumm anstellt und etwas
> drauf hat, der verdient auch mehr als 100-120k in München und kann sich
> somit die höheren Mieten locker leisten

impliziert das eine gewisse Zustimmung, dass am besten
nur noch Reiche unter sich leben sollten?

von Life is, what you make it (Gast)


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Shorty schrieb:
> München hat Fertig:
>
> 
https://twitter.com/maxroland20/status/1521120377493147648?cxt=HHwWgMCykZK7jZwqAAAA
>
> Wird langsam zu Berlin 2.0.

Sorry, aber Du bist der reinste Twitter-Idiot .. richtigen Umgang mit 
modernen Medien zur Info-recherche haste offensichtlich nie gelernt, .. 
da ist sogar Donald T. Medien-Kompetenter .. SCNR

von mse2, unangemeldet (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Die teuerste Stadt ist Berlin, dann kommt München.
Sicher nicht, aber Berlin holt auf, was Mieten und Eingentumswohnungen 
angeht - leider.

von Shorty (Gast)


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Life is, what you make it schrieb:
> Sorry, aber Du bist der reinste Twitter-Idiot .. richtigen Umgang mit
> modernen Medien zur Info-recherche haste offensichtlich nie gelernt, ..
> da ist sogar Donald T. Medien-Kompetenter .. SCNR

Hab mir schon fast Sorgen gemacht, dass was inhaltliches kommen könnte, 
aber nö man wird ja prinzipiell enttäuscht von so Versagern wie dir.

von Life is, what you make it (Gast)


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mse2, unangemeldet schrieb:
> Nichtverzweifelter schrieb:
>> Die teuerste Stadt ist Berlin, dann kommt München.
> Sicher nicht, aber Berlin holt auf, was Mieten und Eingentumswohnungen
> angeht - leider.

Sicher doch, wenn man das relative Einkommen betrachtet:
https://de.statista.com/infografik/11073/so-viel-einkommen-geht-fuer-die-miete-drauf/
https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/anteilige-rechnung-miete-frisst-einkommen-in-berlin-wie-in-muenchen/11084604.html

Jetzt rächt sich, das man durch die subventionierten Mieten die 
Einkommens- und Dienstscheue aus der ganzen Bundesrepublik anlockte:

https://de.wikipedia.org/wiki/Herr_Lehmann

von Senf D. (senfdazugeber)


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Gesundheitsingenieur schrieb:
> Mh, dann darf ich mich wohl für die 3,5 Zimmer für 700€ (kalt) direkt
> hier in FO wohl nicht beschweren.

Ich schreibe jetzt lieber nicht, was ich nur an Miete zahle, sonst wird 
mir wieder unterstellt, ich würde im Ghetto wohnen. XD

Jedenfalls ist es wohl noch etwas günstiger als deine Miete pro qm, 
allerdings auch nicht in einer Großstadt, wo ich aber eh nicht wohnen 
möchte (zu laut, zu hektisch, zu wenig Natur).

von DANIEL D. (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Jedenfalls ist es wohl noch etwas günstiger als deine Miete pro qm,
> allerdings auch nicht in einer Großstadt, wo ich aber eh nicht wohnen
> möchte (zu laut, zu hektisch, zu wenig Natur).

In der Großstadt benehmen sich die Menschen so, als wären sie Zusteller 
für die Firma Hermes. Und wenn sie sich auch nur etwas mehr Zeit lassen 
würden, hätten sie anstelle von 20Uhr dann doch um 24Uhr Feierabend.

von Percy N. (vox_bovi)


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Senf D. schrieb:
> Jedenfalls ist es wohl noch etwas günstiger als deine Miete pro qm,
> allerdings auch nicht in einer Großstadt, wo ich aber eh nicht wohnen
> möchte (zu laut, zu hektisch, zu wenig Natur).

Du wirst nicht glauben, was für leise, ruhige, grüne Ecken es in Hamburg 
gibt, aber natürlich nicht überall. Und hip geht auch anders. Man muss 
wissen, was man will.

von Gesundheitsingenieur (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Ich schreibe jetzt lieber nicht, was ich nur an Miete zahle, sonst wird
> mir wieder unterstellt, ich würde im Ghetto wohnen. XD

Bin frisch in der Gegend. Mietvertrag begann am 1.12.21

von Life is, what you make it (Gast)


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Shorty schrieb:

> Hab mir schon fast Sorgen gemacht, dass was inhaltliches kommen könnte,
> aber nö man wird ja prinzipiell enttäuscht von so Versagern wie dir.

Ja, das ist wie ein Blick in den Spiegel für Dich .. darfst Du 
eigentlich schon ohne Aufsicht ins Bad?!?

von DANIEL D. (Gast)


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Life is, what you make it schrieb:
> Shorty schrieb:
>
>> Hab mir schon fast Sorgen gemacht, dass was inhaltliches kommen könnte,
>> aber nö man wird ja prinzipiell enttäuscht von so Versagern wie dir.
>
> Ja, das ist wie ein Blick in den Spiegel für Dich .. darfst Du
> eigentlich schon ohne Aufsicht ins Bad?!?

Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach 
nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.

von Life is, what you make it (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach
> nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.

Ja, da fühlt sich ein bekennender Twitteruser gleich wie im heimatlichen 
Tweed ..

von DANIEL D. (Gast)


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Life is, what you make it schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach
>> nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.
>
> Ja, da fühlt sich ein bekennender Twitteruser gleich wie im heimatlichen
> weed ..

Ersteres benutze ich nicht, und letzteres klingt doch ziemlich gechillt.

von Life is, what you make it (Gast)


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DANIEL D. schrieb:

>> Ja, da fühlt sich ein bekennender Twitteruser gleich wie im heimatlichen
>> weed ..
>
> Ersteres benutze ich nicht, und letzteres klingt doch ziemlich gechillt.

Bei Ersterem bist auch nicht Du gemeint und ob der Gemeinte für 
zweiteres die geplante Altersgrenze erreicht hat, darf angezweifelt 
werden:
https://www.thc.guide/cannabis-legal-vorschriften-und-regulierung-wie-bei-alkohol-3066/

OK, der Umgang mir Drogen ist in München ein anderer als in Berlin: 
https://www.welt.de/politik/article2451770/Beckstein-findet-Autofahren-nach-zwei-Mass-Bier-ok.html

von Holger (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Wo steht geschrieben daß Du in München leben mußt?

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBG-74
Stellt euch vor ihr wählt 110 und niemand kommt!

von MalEinPost (Gast)


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Über 100.000 sind auch in München nicht die Regel.
Nicht vergessen das die IGMs grossflächig die 40 hrs Verträge gezwickt 
haben während Corona. Mit 35 hrs ists nicht mehr so simpel die 100k zu 
knacken.

Und selbst wenn.... 100k bei 2.000 Miete (als Familie wirds nicht 
drunter gehen) und horrenden KiTA kosten schmilzt wie Eis in der Sonne

von Senf D. (senfdazugeber)


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Gesundheitsingenieur schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Ich schreibe jetzt lieber nicht, was ich nur an Miete zahle, sonst wird
>> mir wieder unterstellt, ich würde im Ghetto wohnen. XD
>
> Bin frisch in der Gegend. Mietvertrag begann am 1.12.21

Das freut mich für dich und zeigt, dass zur Miete wohnen auch heutzutage 
nicht teuer sein muss in einer strukturstarken Region.

von Shorty (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach
> nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.

Ich tippe da auf einen von vielen Berliner Berufshartzern.

von Life is, what you make it (Gast)


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MalEinPost schrieb:
>  und horrenden KiTA kosten schmilzt wie Eis in der Sonne

Nö. In Grossstädten bekommt man keinen oder spät KiTa-Platz, also damit 
auch keine Kosten. Aber das letzte Jahr Kita ist kostenlos, wenigstens 
in bayern.

Gebühren für Münchner Kitas sind dort: 
https://stadt.muenchen.de/infos/kosten-kita-platz.html

von Life is, what you make it (Gast)


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Shorty schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>> Ich frage mich immer ob das wirklich Menschen sind, oder ob es einfach
>> nur ein Bot ist welcher random Beleidigungstexte von sich gibt.
>
> Ich tippe da auf einen von vielen Berliner Berufshartzern.

Du tippst falsch ... statt mit Glücksspiel solltest du Dich mal um 
ernsthafte Informationsbeschaffung bemühen, auch wenn du dazu dein 
geliebtes Twitter meiden musst. Aber vielleicht genügt es, wenn du Dich 
bemühst Erwachsen zu werden und nicht nur so zu posen.

von MalEinPost (Gast)


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Life is, what you make it schrieb:
> MalEinPost schrieb:
>
>> und horrenden KiTA kosten schmilzt wie Eis in der Sonne
>
> Nö. In Grossstädten bekommt man keinen oder spät KiTa-Platz, also damit
> auch keine Kosten. Aber das letzte Jahr Kita ist kostenlos, wenigstens
> in bayern.
> Gebühren für Münchner Kitas sind dort:
> https://stadt.muenchen.de/infos/kosten-kita-platz.html

Kenne original keinen der nen städtischen Platz bekommen hat.

Private KiTa mit 800 Euro pro Kind / Monat ist angesagt.

von A. S. (Gast)


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1500€ Miete und dafür ein Auto weniger, wo ist das Problem?



Und so schön Garten etc. sind, das ist auch viel Arbeit und Kosten. Der 
englische Garten in M wird ganz umsonst in Schuss gehalten.

von Life is, what you make it (Gast)


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MalEinPost schrieb:
> Private KiTa mit 800 Euro pro Kind / Monat ist angesagt.

Wie geschrieben, Grossstädte eben, das ist in Kölle auch nicht anders. 
Auch ein Grund, sich zum Umland zu orientieren. Oder einer bleibt eben 
daheim und kümmert sich ums Kind.

von DANIEL D. (Gast)


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A. S. schrieb:
> 1500€ Miete und dafür ein Auto weniger, wo ist das Problem?

Also ich zahle für Auto Anhänger Motorrad, 69€ im Monat, und wenn ich 
wegen Wartung und Reparatur sagen würde es kostet 150€ im Monat ist das 
schon hochgegriffen. Und ein wertloses Auto hat kein Wertverlust. Also 
die mögliche Einsparung ist doch sehr gering.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Life is, what you make it schrieb:
> Oder einer bleibt eben daheim und kümmert sich ums Kind.

Oder man schafft sich erst gar keine Kinder an. Natürlich ist das eine 
sehr individuelle Entscheidung, aber rein finanziell gesehen zumindest 
bedenkenswert.

von Münchner (Gast)


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Shorty schrieb:
> Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten
> und hast ggf. die Hütte abbezahlt.

Welcher Konzern mit realistischer Einstellungschance bietet 100% oder 
80% Homeoffice? Bis jetzt hab ich noch keinen gefunden.

von ThomasDi (Gast)


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MalEinPost schrieb:
> Über 100.000 sind auch in München nicht die Regel.
> Nicht vergessen das die IGMs grossflächig die 40 hrs Verträge gezwickt
> haben während Corona. Mit 35 hrs ists nicht mehr so simpel die 100k zu
> knacken.
>
> Und selbst wenn.... 100k bei 2.000 Miete (als Familie wirds nicht
> drunter gehen) und horrenden KiTA kosten schmilzt wie Eis in der Sonne

Das stimmt mit Sicherheit. Die letzte richtige Tariferhöhung der IG 
Metall war in 2018, alles andere kann anders verrechnet werden, bzw. für 
AT hat es überhaupt keine Auswirkung. Auch Firmen wie BMW haben in den 
letzten Jahren immer mehr die Konditionen verschlechtert.
Ich würde sagen, dass IGM für manche nicht mehr konkurrenzfähig ist, 
v.a. wenn man andere Player wie Google, Nvidia, Apple, etc. dazu nimmt.

Die Topleute in den so wichtigen Fächern, wie Informatik, verdienen 
außerhalb der IGM besser.

Wie auch immer, wenn es gut kommt, dann verdienen vielleicht mal 10% der 
Menschen in München über 100k. Und auch die müssen ganz schön kämpfen, 
dass sie ihr Leben bezahlen können.

von Münchner (Gast)


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Münchner schrieb:
> Shorty schrieb:
>
>> Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten
>> und hast ggf. die Hütte abbezahlt.
>
> Welcher Konzern mit realistischer Einstellungschance bietet 100% oder
> 80% Homeoffice? Bis jetzt hab ich noch keinen gefunden.

Habe einen Informatik Master mit 2 Jahren Erfahrung im Bereich Embedded 
Software+CI.
Bisher hab ich nur ein Angebot von Bosch in Stuttgart bekommen, aber das 
ist ja Jacke wie Hose von den Preisen her.

von ThomasDi (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Life is, what you make it schrieb:
>> Oder einer bleibt eben daheim und kümmert sich ums Kind.
>
> Oder man schafft sich erst gar keine Kinder an. Natürlich ist das eine
> sehr individuelle Entscheidung, aber rein finanziell gesehen zumindest
> bedenkenswert.

Klar, aber läuft da nicht was schief, dass man mit Kindern in München 
kaum überleben kann? Für viele ist das ein Sinn des Lebens.

von Pleitegeier (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Life is, what you make it schrieb:
>>> Oder einer bleibt eben daheim und kümmert sich ums Kind.
>>
>> Oder man schafft sich erst gar keine Kinder an. Natürlich ist das eine
>> sehr individuelle Entscheidung, aber rein finanziell gesehen zumindest
>> bedenkenswert.
>
> Klar, aber läuft da nicht was schief, dass man mit Kindern in München
> kaum überleben kann? Für viele ist das ein Sinn des Lebens.

Einfach die Freizeit im Internet verbringen, wie die meisten hier.

von Senf D. (senfdazugeber)


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ThomasDi schrieb:
> Wie auch immer, wenn es gut kommt, dann verdienen vielleicht mal 10% der
> Menschen in München über 100k. Und auch die müssen ganz schön kämpfen,
> dass sie ihr Leben bezahlen können.

Vollkommen richtig, das Einkommen muss man immer in Bezug auf die 
Lebenshaltungskosten bewerten, die nackte Summe an Gehalt sagt alleine 
nicht viel aus. Daher gilt es, das Optimum aus hohem Einkommen und 
niedrigen Fixkosten für sich zu finden, allerdings ohne dass man sich 
großartig einschränkt in seinem Lebensstandard.

von Münchner (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Ich würde sagen, dass IGM für manche nicht mehr konkurrenzfähig ist,
> v.a. wenn man andere Player wie Google, Nvidia, Apple, etc. dazu nimmt.

Die bieten aber auch kein 100% Homeoffice. Und um da reinzukommen muss 
man als normal begabter Mensch quasi in seiner Freizeit nichts anderes 
tun als sich auf diese Coding Interviews vorzubereiten 
(https://seanprashad.com/leetcode-patterns/).

von Senf D. (senfdazugeber)


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Münchner schrieb:
> ThomasDi schrieb:
>> Ich würde sagen, dass IGM für manche nicht mehr konkurrenzfähig ist,
>> v.a. wenn man andere Player wie Google, Nvidia, Apple, etc. dazu nimmt.
>
> Die bieten aber auch kein 100% Homeoffice. Und um da reinzukommen muss
> man als normal begabter Mensch quasi in seiner Freizeit nichts anderes
> tun als sich auf diese Coding Interviews vorzubereiten
> (https://seanprashad.com/leetcode-patterns/).

Zudem sind Leistungsdruck und Stress eine ganz andere Nummer in solchen 
US Tech-Konzernen, das hat dann leider so gar nichts mehr mit dem guten 
alten Industriebeamtentum zu tun. Auch liegt der Fokus logischerweise 
auf dem Fachgebiet der Informatik und nicht den klassischen 
Ingenieurwissenschaften.

Beitrag #7053713 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Dieter H. schrieb im Beitrag #7053713:
> Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin ich weg...

Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt. Leute mit solch einer 
toxischen Gesinnung braucht es in Deutschland nämlich nicht, die tun der 
deutschen Gesellschaft mit einer Auswanderung einen großen Gefallen. 
Aber bitte auch nicht mehr wiederkommen.

von Wühlhase (Gast)


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Schon wieder so ein Heulsusenthread...wofür?

Ihr habt euch jahrelang eine Regierung gewählt, die tatenlos mit 
zugesehen oder gar selbst die Grundlagen dafür gelegt hat, daß die EZB 
jeden mit Heligeld zuscheißt, der es nicht braucht und auch dann, wenn 
er es bei drei auf einen Baum geschafft hat.
Jetzt pumpen wir seit Jahren immer mehr Leute in dieses Land und alle 
jaulen wie die Hunde, daß der Wohnraum knapp wird – trotzdem lese ich 
dauernd #wirhabenplatz?

Und nun habt ihr euch die in ihrer universellen Unqualifiziertheit 
Größten zwar doch nicht zur Kanzlerin gewählt, aber immerhin ist sie im 
AA gelandet. Und trampelt dort soviel Porzellan kaputt daß es eigentlich 
kein Versehen mehr sein kann.

Selbst hier, technisches Forum, wurde keine Gelegenheit ausgelassen über 
den letzten US-Präsidenten herzuziehen, dabei wäre der unsere beste 
Chance gewesen uns wenigstens etwas von den USA zu lösen.

Vielleicht haben wir noch dieses Jahr die Gelegenheit, wiederzuerlernen, 
was so richtig ernsthafte, große Probleme sind.
Es ist bitter, aber eine Gesellschaft, ein Volk, daß sich soviele Jahre 
so eine Trullarisierung in den höchsten Ebenen leistet, hat es nicht 
anders verdient.

von ACDC (Gast)


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Dieter H. schrieb im Beitrag #7053713:
> Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin
> ich weg...

wird nicht passieren....

von Shorty (Gast)


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Münchner schrieb:
> Shorty schrieb:
>
>> Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten
>> und hast ggf. die Hütte abbezahlt.
>
> Welcher Konzern mit realistischer Einstellungschance bietet 100% oder
> 80% Homeoffice? Bis jetzt hab ich noch keinen gefunden.

Ich verrate nicht, wo ich arbeite. Habe >80% Homeoffice und auch sonst 
eine weitgehend freie Zeiteinteilung.

von Ingenieur (Gast)


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Münchner schrieb:
> Shorty schrieb:
>
>> Dank Homeoffice kannst du heute auch im Konzern bei 90k+@35h arbeiten
>> und hast ggf. die Hütte abbezahlt.
>
> Welcher Konzern mit realistischer Einstellungschance bietet 100% oder
> 80% Homeoffice? Bis jetzt hab ich noch keinen gefunden.

Hä? Bin Berufseinsteiger und bin 80% im HO und das auch nur weil ich 
möchte und hin und wieder händisch was machen muss bei uns. Sind gar 
kein so großer und bekannter Konzern, aber so gut wie alle, von denen 
ich weiß, haben frei einteilbares HO seit Corona

von Schwanzlurch (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt. Leute mit solch einer
> toxischen Gesinnung braucht es in Deutschland nämlich nicht, die tun der
> deutschen Gesellschaft mit einer Auswanderung einen großen Gefallen.
> Aber bitte auch nicht mehr wiederkommen.

Da bin ich ganz anderer Meinung. Er hat definitiv recht mit dem was er 
sagt. Toxisch dürfte eher deine "Gesinnung" sein. Die USA dürften für 
dich ganz passend sein. Kalifornien z. B.

von Zocker_60 (Gast)


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> von ACDC (Gast)
> 03.05.2022 19:06

> > Dieter H. schrieb:
> > Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin
> > ich weg...

> wird nicht passieren....

Sag das nicht zu laut.

McDonald und KFC suchen noch Mitarbeiter. Sind beide aus den USA !
Und zahlen über Mindestlohn !

von Stefan S. (stefan_sch)


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Also ich zahle 750 € warm für 55 m2 in München. Komplett modernisiert.

Einkommen passt in IGM auch.

Bin gebürtiger Münchner. Leider sind mittlerweile zuviele Zugereiste in 
München. Es wird hier immer voller.

Der Mittlere Ring steht vor dem Verkehrskollaps.

Noch dazu treiben Reiche aus aller Welt die Gentrifizierung voran. Das 
Stadtbild hat sich negativ verändert. Man sieht auch viele komische 
Leute am Hauptbahnhof.

Ich würde die Stadt nur noch bedingt weiterempfehlen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter H. schrieb im Beitrag #7053713:
> Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin ich weg...

Was willst Du denn bei den Kriegstreibern?

von Reinhard S. (rezz)


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Dieter H. schrieb im Beitrag #7053713:
> Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin ich weg...

> Ich (...) stehe für (...) Eigenengagement.

Finde den Fehler :D

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Wühlhase schrieb:
> Selbst hier, technisches Forum, wurde keine Gelegenheit ausgelassen über
> den letzten US-Präsidenten herzuziehen, dabei wäre der unsere beste
> Chance gewesen uns wenigstens etwas von den USA zu lösen.

Das könnte man meinen, ja. Ich bin aber keinesfalls sicher, dass seine 
Bekundung, aus der NATO austreten zu wollen, auch nur ansatzweise ernst 
gemeint war. Vielmehr dürfte er damit die europäischen 
Schreckreaktionen, kumulierend in der flehentlichen Bitte, davon doch 
noch einmal Abstand zu nehmen, man wolle auch ganz, ganz viel aufrüsten, 
gezielt provoziert haben.

Und schon haben wir eine Situation, in der es auf dem europäischen 
Kontinent brennt, zunächst in der Ecke rechts unten, aber nahezu 
beliebig ausweitbar, ohne die USA zu gefährden.

Im Idealfall aus US-Sicht bleiben am Ende zurück eine nahezu völlig 
geschleifte Ukraine, ein vom Krieg ausgeblutetes und erschöpftes 
Russland sowie eine heillos zerstrittene und idealiter teilweise 
geschleifte EU.  Damit wären dann gleich zwei Nervensägen auf dem 
Weltmarkt ausgeschaltet, und man kann sich in aller Gemütsruhe an Indien 
heranzumachen versuchen, auch wenn insoweit die Schutzgarantie für 
Pakistan ein klein wenig im Wege stehen könnte.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Schwanzlurch schrieb:
> Da bin ich ganz anderer Meinung.

Das steht dir natürlich frei.

> Er hat definitiv recht mit dem was er
> sagt.

Das ist nicht definitiv, das ist nur deine Privatmeinung.

> Toxisch dürfte eher deine "Gesinnung" sein.

Nein, denn ich vertrete eben nicht so eine extremistische Scheiße über 
angebliche Kriegstreiber, angeblichen Sozialismus, und dass wir in 
Deutschland angeblich keine Demokratie hätten. Wer so etwas ernsthaft 
behauptet, will nichts anderes als provozieren und spalten.

von DANIEL D. (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Nein, denn ich vertrete eben nicht so eine extremistische Scheiße über
> angebliche Kriegstreiber, angeblichen Sozialismus, und dass wir in
> Deutschland angeblich keine Demokratie hätten. Wer so etwas ernsthaft
> behauptet, will nichts anderes als provozieren und spalten

Genau das behaupten die Russen von Russland auch. Finde den Fehler.

von Percy N. (vox_bovi)


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Senf D. schrieb:
> Wer so etwas ernsthaft
> behauptet, will nichts anderes als provozieren und spalten.

Wenn so etwas eigene Gedanken provoziert, ist daran nichts auszusetzen. 
Auch Spaltung könnte das Ergebnis sein, ja. Aber die wäre hauptsächlich 
im unreflektierten Fall ein Problem.

von Sergey Z. (sergeyz)


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Arbeiten in München loht sich für Ings nicht. Anwälte und Ärzte dagegen 
können Sich das leben dort sehr gut leisten.

OP: Warum suchst du dir eine große Wohnung? Als Single braucht man nicht 
mehr als 40 m^2 + Balkon.

Lass die 70 m^2 Wohnungen für Pärchen und wohlhabende Singles.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Sergey Z. schrieb:
> Arbeiten in München loht sich für Ings nicht. Anwälte und Ärzte dagegen
> können Sich das leben dort sehr gut leisten.

Ich kenne eine Assistenzärztin, die monatelang nach einer Wohnung in 
München gesucht hat. Gehalt war den Vermietern zu wenig.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Holger schrieb:
> https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBG-74
> Stellt euch vor ihr wählt 110 und niemand kommt!
Geh mal davon aus, dass Beamte in solchen Faellen Dienstwohnungen 
bekommen. Davon abgesehen, dass die Leute die auf Notrufe reagieren, 
nicht zu Hause sitzen, sondern in Notrufzentralen.

Dieter H. schrieb im Beitrag #7053713:
> Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin
> ich weg...
Wie ware es mit Russland? Da passt Deine Gesinnung. Aber bewerben musst 
Du Dich schon selber.

von Joachim B. (jar)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Und seit wann hat ein Vermieter ein Anrecht darauf, die
> Einkommensverhältnisses eines Mietsuchenden zu kennen?! Oder gar zu
> bewerten?!

seit er das Recht hat dir die Wohnung zu verweigern!

Das war schon zu meiner Studentenzeit so, Wohnung sozialer Wohnungsbau 
mit WBS und trotzdem musste ich alles nachweisen, Sparbuch, Arbeitgeber 
in der vorlesungsfreien Zeit, Bafög Bescheinigung, nur damit ich die 
Wohnung bekam!

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Life is, what you make it schrieb:
> Psst, nicht verraten Forchheim ist einer der genialsten Standorte für
> Ingenieure in .de. Kleinstädtisch bequem aber doch viel Hightech im
> Umkreis.

Und ein leckeres Zwischenlager für radioaktive Abfälle gibt es da, schon 
viele Jahre in Betrieb. Das Wissen nur viele nicht.

von Dieter (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Geh mal davon aus, dass Beamte in solchen Faellen Dienstwohnungen
> bekommen.

Die wurden groesstenteils auch verscherbelt. 2004 bis 2015 war dies. Ab 
Sommer 2015 fuehr man die Verkaeufe herunter auf Grund bestimmter 
Ereignisse.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> Und seit wann hat ein Vermieter ein Anrecht darauf, die
>> Einkommensverhältnisses eines Mietsuchenden zu kennen?! Oder gar zu
>> bewerten?!
>
> seit er das Recht hat dir die Wohnung zu verweigern!
>
> Das war schon zu meiner Studentenzeit so, Wohnung sozialer Wohnungsbau
> mit WBS und trotzdem musste ich alles nachweisen, Sparbuch, Arbeitgeber
> in der vorlesungsfreien Zeit, Bafög Bescheinigung, nur damit ich die
> Wohnung bekam!

Ja, als Student war es nicht so einfach, aber als erwachsener Mann mit 
dem sicheren Auftreten war es nie ein Problem eine angemessene Wohnung 
anzumieten. OK, wenn man in München eine große Wohnung anmieten will und 
auf 9Uhr sparticket mit ner Bierbüchse in der Hand anreist, ist es 
natürlich schwierig einen solventen Eindruck zu vermitteln.

Aber es bleibt die Frage, was zu Zeiten der DSGVO ein Vermieter heute 
noch an persönlichen Daten im Rahmen einer elbstauskunft einsehen darf. 
Und ob die Solvenz nicht auf anderer Art (bspw. Kaution, Schufa) 
nachgewiesen kann.

https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-welche-fragen-darf-der-vermieter-stellen/

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Aber es bleibt die Frage, was zu Zeiten der DSGVO ein Vermieter heute
> noch an persönlichen Daten im Rahmen einer elbstauskunft einsehen darf.
> Und ob die Solvenz nicht auf anderer Art (bspw. Kaution, Schufa)
> nachgewiesen kann.
>
> 
https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-welche-fragen-darf-der-vermieter-stellen/

Das ist letztendlich nur eine theoretische Frage.

Praktisch wird das vom Vermieter dann eher so gelöst, dass er "überhaupt 
kein Problem" damit hat, wenn der Mieter nicht alles bis zur 
Geburtsurkunde vorzeigt.

Der ist dann stillschweigend direkt raus - fertig.

: Bearbeitet durch Moderator
von Fpgakuechle K. (Gast)


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Chris D. schrieb:

> Das ist letztendlich nur eine theoretische Frage.
>
> Praktisch wird das vom Vermieter dann eher so gelöst, dass er "überhaupt
> kein Problem" damit hat, wenn der Mieter nicht alles bis zur
> Geburtsurkunde vorzeigt.

Naja, wäre nich der Erste der wegen Verstoß gegen des DSGVO verklagt 
resp abgemahnt wird, das ist dann ganz praktisch.

Natürlich kann der Vermieter auch einen solventen Mieter ablehnen, 
natürlich kann der Mieter dann prüfen (lassen) ob das unter 
Diskriminierung fällt.

Im Falle des TO wohl eher nicht, da er bereits eine kleiner Mietwohnung 
hat  so nicht in existentielle Nöte fällt wenn er nicht in die Klasse 
'Single mit großer Wohnung in München' aufsteigt.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>> Das ist letztendlich nur eine theoretische Frage.
>>
>> Praktisch wird das vom Vermieter dann eher so gelöst, dass er "überhaupt
>> kein Problem" damit hat, wenn der Mieter nicht alles bis zur
>> Geburtsurkunde vorzeigt.
>
> Naja, wäre nich der Erste der wegen Verstoß gegen des DSGVO verklagt
> resp abgemahnt wird, das ist dann ganz praktisch.

Ja, kann man machen - dann lässt es der Vermieter auf eine Klage 
ankommen - und dann? Hat man neben der Wohnungssuche noch ein Problem. 
Wenn der Vermieter sich nicht unglaublich dämlich anstellt (alles 
jeweils unter vier Augen einsehen, nichts Schriftliches vor 
Vertrausunterzeichnung), ist das praktisch nicht nachzuweisen. Ich 
vermute, in München hat jedes Wohnungsangebot mindestens ein bis zwei 
Dutzend Interessenten, die man alle nicht kennt (Datenschutz! :-O)?

DSGVO ist nett, aber in diesem Bereich ein zahnloser Tiger - so wie das 
Antidiskriminierungsgesetz bei Bewerbungen.

> Natürlich kann der Vermieter auch einen solventen Mieter ablehnen,
> natürlich kann der Mieter dann prüfen (lassen) ob das unter
> Diskriminierung fällt.

Was dann in der Praxis regelmäßig im Sand verläuft, weil man als Kläger 
kaum nachweisen kann, dass derjenige mit Zuschlag diesen aufgrund seiner 
Schufaauskunft etc. erhalten hat.

Wenn dem Vermieter meine Nase nicht passt, dann habe ich verloren.

> Im Falle des TO wohl eher nicht, da er bereits eine kleiner Mietwohnung
> hat  so nicht in existentielle Nöte fällt wenn er nicht in die Klasse
> 'Single mit großer Wohnung in München' aufsteigt.

: Bearbeitet durch Moderator
von Zocker_60 (Gast)


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> von Stefan S. (stefan_sch)
> 03.05.2022 21:09

> Das Stadtbild hat sich negativ verändert. Man sieht auch viele komische
> Leute am Hauptbahnhof.

Die gab es früher auch schon. Sind vielleicht noch etwas komischer 
geworden.

> von Weich W. (hand_werker)
> 03.05.2022 23:57

> Ich kenne eine Assistenzärztin, die monatelang nach einer Wohnung in
> München gesucht hat. Gehalt war den Vermietern zu wenig.

Kann ich nachvollziehen. Was eine Assistenzärztin so anzieht ist nicht 
die Welt.

> von Percy N. (vox_bovi)
> 03.05.2022 21:12

> > Dieter H. schrieb:
> > Wenn mich eine Firma aus den USA abwirbt bin ich weg...

> Was willst Du denn bei den Kriegstreibern?

Sehe ich auch so !

Beitrag #7054247 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7054255 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7054259 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Naja, wäre nich der Erste der wegen Verstoß gegen des DSGVO verklagt
> resp abgemahnt wird, das ist dann ganz praktisch.

Wie soll denn da der Klagantrag lauten?

> Natürlich kann der Vermieter auch einen solventen Mieter ablehnen,
> natürlich kann der Mieter dann prüfen (lassen) ob das unter
> Diskriminierung fällt.

Diskriminierung istxweder für DSGVO noch für BDSG relevant. Wer auf der 
Schiene fshren will, der kann es mit dem AGG versuchen. Als behinderte 
lesbische Muslima aus Schwatzafrika, die im Körper eines jüdischen 
Mannes eingesperrt ist, könnte man theoretisch im Vorbei sein. Zum 
Besichtigungstermin keinesfalls die Piercings und den Voodoo-Klimbim 
vergessen!

> Im Falle des TO wohl eher nicht, da er bereits eine kleiner Mietwohnung
> hat  so nicht in existentielle Nöte fällt wenn er nicht in die Klasse
> 'Single mit großer Wohnung in München' aufsteigt.

Mit diesem Statement diskriminierst Du selbst. Unabhängig davon könnte 
diesem Gesichtspunkt eher bei der Frage nach dem Vorliegen eines Wuchers 
interessant sein. Hierfür gibt es hier jedoch zunächst keine Anzeichen; 
das könnte anders sein, wenn der Vermieter überhöhte Sicherheiten 
verlangt.

Fpgakuechle K. schrieb:
> Aber es bleibt die Frage, was zu Zeiten der DSGVO ein Vermieter heute
> noch an persönlichen Daten im Rahmen einer elbstauskunft einsehen darf.

Man wird ihn schwerlich verpflichten können, die Augen zu schließen, 
wenn Du ihm neben einem Stapel Konto' ind Depotauszügen auch noch Deinen 
"kleinen Ariernachweis" vorlegst.

> Und ob die Solvenz nicht auf anderer Art (bspw. Kaution, Schufa)
> nachgewiesen kann.
> 
https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-welche-fragen-darf-der-vermieter-stellen/

Es wäre sinnvoll, die conclusio im letzten Absatz des verlinkten Textes 
zu beachten.

: Bearbeitet durch User
von Wolf W. (pansensuppe)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Die teuerste Stadt ist Berlin, dann kommt München.
>
> Da Berlin aber zuviele Kulturbereicherer hat, sowie einen rotrotroten
> Senat, wirds da den Reichen zu dumm und sie wandern ab nach Minga. Geld
> hammse ja genügend.
>
> Superreiche Zuagroaste sind in Minga stets willkommen und zählen da
> sofort zur Schickeria. Das war da schon immer so.

kompletter Unsinn.
Warst du jemals in deinem Leben in einer Stadt?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Erst recht das Hocken auf dem Sofa vor der
> Glotze/Gaming-PC, mit nem Bier in der Hand.

Quality Time!

von Shorty (Gast)


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Percy N. schrieb:
> 
https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-welche-fragen-darf-der-vermieter-stellen/
>
> Es wäre sinnvoll, die conclusio im letzten Absatz des verlinkten Textes
> zu beachten.

Eben. Und es ist geradezu komisch, dass man die DGSVO hier vorschiebt. 
Als Mieter will man eine attraktive Wohnung und dafür wedelt man ihm 
Zweifel mit der Gehaltsabrechnung oder erwähnt offensiv, dass man 
Ingenieur ist und die Freundin/Frau Lehrerin oder ähnliches, ohne dass 
man selber ein reales "Datenproblem" bekommt. Die Wohnung kann nur an 
eine Partei vermietet werden und nur weil es lächerliche Gesetze gibt, 
resultiert darau keine weitere freie Wohnung mehr und es gibt deswegen 
auch keinen Wohnungssuchenden weniger.

von Shorty (Gast)


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Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine 
Wohnung in Berlin findet? XD

von Wühlhase (Gast)


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Jap...anscheinend lesen wir das gleiche Blog.

Manchmal ist das Leben doch gerecht.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Shorty schrieb:
> Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine
> Wohnung in Berlin findet? XD

Und wieder einer der der SPD - Propaganda auf den Leim geht. Diese 
Rührstory nutzt der Kevin, nur um sich bei der lokalen 
Bionade-Schickaria einzuschleimen.

Jährlich ziehen zehntausende Studenten nach Berlin, aber der 
eingefleischte Berliner Kühnert soll es nicht schaffen eine passendes 
Anwesen zu finden?! Wers glaubt wird selig.

Aber irgendwie ist es clever, Null Anstrengung, reines Lippenbekenntnis 
"Ick such mir jetzt ne Neue .. Wohnung, wa?!" - aber gleich ein 
Paukenschlag auf der Trommel "Wohngerechtigkeit".

von Wühlhase (Gast)


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Irgendwas würde er sicher finden wollen, aber der KüniKev wird sicher 
auch seine Ansprüche haben.

Andererseits - würde ich vermieten und hätte bei den Mietern die 
Auswahl, würde ich an den auch nicht vermieten. Die Bude mußte hinterher 
doch abreißen und neu bauen, wenn der wieder auszieht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine
> Wohnung in Berlin findet? XD

Nein. Vermutlich stand das in der Bunten oder der Gala, also so 
Käseblättern, die du gewöhnlich so liest.

Beitrag #7055898 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hospitant (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine
>> Wohnung in Berlin findet? XD
>
> Und wieder einer der der SPD - Propaganda auf den Leim geht. Diese
> Rührstory nutzt der Kevin, nur um sich bei der lokalen
> Bionade-Schickaria einzuschleimen.
>
> Jährlich ziehen zehntausende Studenten nach Berlin, aber der
> eingefleischte Berliner Kühnert soll es nicht schaffen eine passendes
> Anwesen zu finden?! Wers glaubt wird selig.
>
> Aber irgendwie ist es clever, Null Anstrengung, reines Lippenbekenntnis
> "Ick such mir jetzt ne Neue .. Wohnung, wa?!" - aber gleich ein
> Paukenschlag auf der Trommel "Wohngerechtigkeit".

Dein erster Beitrag dem ich uneingeschränkt beipflichte!
Glaubt ihr doch selbst nicht, dass der nichts findet. Reine Anbiederung 
an das Sozenklientel…

von Shorty (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Stichwort Mieten: Habt ihr mitbekommen, dass der Enteignung-Kevin keine
>> Wohnung in Berlin findet? XD
>
> Nein. Vermutlich stand das in der Bunten oder der Gala, also so
> Käseblättern, die du gewöhnlich so liest.

https://www.danisch.de/blog/2022/05/05/kevin-hat-kein-zuhaus

Wühlhase schrieb:
> Andererseits - würde ich vermieten und hätte bei den Mietern die
> Auswahl, würde ich an den auch nicht vermieten. Die Bude mußte hinterher
> doch abreißen und neu bauen, wenn der wieder auszieht.

Ich denke durchaus, dass an den Kevin aus Prinzip keiner vermieten mag.

Beitrag #7055915 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fpgakuechle K. (Gast)


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von Shorty (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Och, der doctor designatus interruptus hat auch nur den spiegel
> plagiert:

Er hat ihn korrekt ziziert unf nicht plagiert. Man sollte den 
Unterschied kennen, auch wenn man von einer Ost-Uni kommt.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Shorty schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> Och, der doctor designatus interruptus hat auch nur den spiegel
>> plagiert:
>
> Er hat ihn korrekt ziziert unf nicht plagiert.

Ja, kuriose Rechtschreibung ersetzt den smiley ;-)

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Die Meldung geht reihum durch zahlreiche etablierte Printmedien, 
online-Nachrichtenportale, und bezieht sich auf Kühnerts eigenen blog. 
Auch wenn das die hiesige Moderation gar nicht vertragen kann.

von Wühlhase (Gast)


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Moderation? Ich sehe hier eher den FPGA-Koch mal wieder erfolgreich 
getriggert...wie immer, wenn jemand den Danisch verlinkt.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Auch wenn das die hiesige Moderation gar nicht vertragen kann.
Es ist mir in erster Näherung schnurzegal, wie andere Menschen ihre 
allzu kurze Lebenszeit vergeuden.

> Die Meldung geht reihum durch zahlreiche etablierte Printmedien,
> online-Nachrichtenportale
Ich war schon kurz davor, den ganzen Thread in den Mülleimer zu 
schmeißen.  Denn warum soll hier in einem Elektronikforum auch so ein 
unnötiger Käse wiedergekäut werden, der schon überall von jedem 
wiedergekäut wurde?

Und wenn du die Beleidigungen weglässt, dann wird auch dein Geschreibsel 
nicht gelöscht. Ich denke aber, das ist dir soweit klar. Gute N8.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Vielleicht selber nur "Geschreibsel"?

Warum "moderierst" Du denn, wenn es Dich offensichtlich nur noch 
ankotzt?

von Percy N. (vox_bovi)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Jährlich ziehen zehntausende Studenten nach Berlin, aber der
> eingefleischte Berliner Kühnert soll es nicht schaffen eine passendes
> Anwesen zu finden?! Wers glaubt wird selig.

Dir ist aber schon klar, dass der gute Junge schon seit Jahren in Berlin 
haust, nur eben jetzt nicht mehr zwingend auf eine 
low-cost-Studentenbude angewiesen ist?

Oder sind die von Dir genannten Studenten allesamt Einkommensmillionäre?

Und wie kommst Du auf Zehntausende jedes Jahr?

von Joachim B. (jar)


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Lothar M. schrieb:
> Ich war schon kurz davor, den ganzen Thread in den Mülleimer zu
> schmeißen.

wäre ok gewesen! (Politik und/oder Propaganda hat hier nichts zu suchen)
warum nutzt du den Mülleimer nicht?

von Percy N. (vox_bovi)


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Wühlhase schrieb:
> Moderation? Ich sehe hier eher den FPGA-Koch mal wieder
> erfolgreich getriggert...wie immer, wenn jemand den Danisch verlinkt.

Hilft nix, der Danisch ist halt zuweilen damisch; und dies darf auch 
notiert wefden.

von Hermann S. (diphtong)


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Münchnerhasser schrieb:

> Das ist der Grund, warum die Münchner zu uns ins Umland drücken. Deren
> Massenimmigration hat dazu geführt, dass bei uns (80km entfernt) die
> Kauf- und Baupreise für Häuser um 100% gestiegen sind in den letzten
> Jahren. Es ist nicht mehr möglich, hier ein Haus unter 600.000 Euro zu
> kaufen. Und dann ist das ein 50ger Jahre Altbau, fadenscheinig
> "saniert". Neubau liegt mittlerweile bei einer 3/4 Million Euro.
> Eigentumswohnungen sind mittlerweile bei über 300.000 Euro. Selbst Miete
> ist für ein altes EFH bei 1250 Euro kalt. Eigentumswohnungen rangieren
> etwas drunter.
>
> Dafür stehen sie da, die Arschgeigen, die die Immobilienfirmen hier
> richtig fett und gierig gemacht haben, mit ihrem BMW X6 vor der Einfahrt
> - natürlich mit Münchner Kennzeichen, weil ist ja Geschäftsauto.
>
> Wer so, wie ich, seit gut und gerne 5 Jahren ein Objekt zum Kauf sucht,
> und keine reichen Eltern hat, hat die totale Arschkarte gezogen und darf
> sehenden Auges dank horrender Wohnungsmieten in die Altersarmut rennen.

Genau so schauts aus! Hab das gleiche Problem.
Das liegt aber nicht nur an den Münchnern...bei mir im Umland sinds die 
Großkopferten Audianer. Und das bei mir ist Provinz

von Fpgakuechle K. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Percy N. schrieb:

Grundsätzlich, ein Blog ist keine wissenschaftliche Publikation. Und 
wenn ein Politiker was über die Lebensumstände in xyz schreibt, dann 
heisst es nicht, das es tatsächlich so ist. Sondern es ist das, was der 
Politiker Dich glauben lassen will. Historisches Beispiel: "Volk ohne 
Raum".

> Dir ist aber schon klar, dass der gute Junge schon seit Jahren in Berlin
> haust, nur eben jetzt nicht mehr zwingend auf eine
> low-cost-Studentenbude angewiesen ist?

Genau das meine ich ja mit 'eingefleischter Berliner'.
https://de.wiktionary.org/wiki/eingefleischt

Du kannst Dir sicher sein, das mir bekannt ist, das der Kevin in Berlin 
als Kind von Eltern die im Verwaltungsapparat der Stadt tätig sind, vor 
33 Jahren geboren wurde und seitdem nicht aus diesem Milieu gewechselt 
hat.

  Und wenn in der (Berliner) Eckkneipe einer ständig den Satz fallen 
lässt, er hätte gern ne neue Wohnung dann heisst es IMHO nicht, das er 
tatsächlich eine sucht und durchgerechnet hat, was er sich überhaupt 
leisten kann, sondern das ist lediglich ein Versuch die (peinliche) 
Stille am Tisch zu durchbrechen.

> Und wie kommst Du auf Zehntausende jedes Jahr?
Öffentlich zugängliche Statistiken: 
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/bevoelkerung/demografie/zu-und-fortzuege 
(siehe Anhang)
Das unter den Hunderttausenden nicht unbedingt 10k Studenten sind - 
geschenkt.

Dazu kommt die Binnenwanderung, also der Wohnungswechsel innerhalb 
Berlins, wohl in ähnlicher Grössenordnung.

von MalEinPost (Gast)


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Mal wieder on topic.

Ich wohne selbst seid 15 Jahren in München.

Wenn jemand Neu herzieht empfehle ich als Single ein Gehalt von 
mindestens 100.000 Euro.

Als Familie mit einem Kind empfehle ich ca. 200.000 Haushaltseinkommen.

Damit kann man dann zumindest eine Wohnung mieten die über den Hartz 
Mindestanforderungen bzgl. Platz ist und man kann sich noch eine KiTa 
leisten.

1 Auto evtl. Auch noch.

Ob man dann so in einer Wohnung leben will sei mal dahin gestellt. Viele 
schaffen den Absprung aus München mit Mitte 30 nicht und leben dann mit 
einem Standard der niedriger ist wie der ihrer Eltern bzgl. 
Wohnverhältnisse etc.

Die Mehr-Angebote der Gross-Stadt (vs. 10.000 EW Kleinstadt) werden auch 
oft nicht mehr gross genutzt mit Mitte 30.

Eigentlich müsste man von 25-32 in München wohnen und dann abhauen und 
sich woanders was aufbauen.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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MalEinPost schrieb:
> Ob man dann so in einer Wohnung leben will sei mal dahin gestellt. Viele
> schaffen den Absprung aus München mit Mitte 30 nicht und leben dann mit
> einem Standard der niedriger ist wie der ihrer Eltern bzgl.
> Wohnverhältnisse etc.

Das ist unabhängig von München für die Generation Y+Z die Regel. Niemand 
kann sich ohne Erbe mehr ein Haus leisten, außer eventuell im Osten.

von Life is, what you make it (Gast)


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MalEinPost schrieb:
> Mal wieder on topic.
>
> Ich wohne selbst seid 15 Jahren in München.
>
> Wenn jemand Neu herzieht empfehle ich als Single ein Gehalt von
> mindestens 100.000 Euro.
>
> Als Familie mit einem Kind empfehle ich ca. 200.000 Haushaltseinkommen.

Och nö, auch Trolle sollten das 1x1 der Partnermathematik können. Man 
braucht nicht zwei Küchen/Bäder/Schlafzimmer/Stronanschlusskosten/... 
wenn man zusammenzieht also braucht es auch nicht das doppelte Brutto. 
Zumal durch Heirat/Ehegattensplitting das Netto steigt.

> Damit kann man dann zumindest eine Wohnung mieten die über den Hartz
> Mindestanforderungen bzgl. Platz ist

Und wo liegen diese H4-Mindestanforderungen ?!? Kurz es gibt keine. Was 
es es gibt ist eine Maximalgrenze für 'angemessene Wohnfläche' für auf 
der H4-Tasche liegenden. Das hat aber nix mit Wohnqualität zu tun, für 
manche ist mehr Wohnfläche ohnehin die Aufforderung zum Messitum.

Schon vor 25 Jahren hiess es beim sozialen Wohnungsbau Single: 45 qm , 
jede weitere Person +15 qm. Zum Vergleich, in Russischen Putin-Paradies 
sind 50 qm für 3-4 Personen Durschnitt. Und das, obwohl es dank Sibirien 
Bauland ohne Ende gibt.

von Joachim B. (jar)


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Weich W. schrieb:
> Das ist unabhängig von München für die Generation Y+Z die Regel. Niemand
> kann sich ohne Erbe mehr ein Haus leisten, außer eventuell im Osten.

kann so nicht wahr sein der Sohn vom Freund baut gerade im Speckgürtel 
HH.
Dort ist es kaum günstiger!
Und das obwohl kein Erbe in Sicht ist und trotzdem wird gebaut!
Es wird eigentlich überall gebaut, also Geld scheint überall vorhanden 
zu sein oder die Aussicht auf Immobiliengewinne!

Joachim B. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Ich war schon kurz davor, den ganzen Thread in den Mülleimer zu
>> schmeißen.
>
> wäre ok gewesen! (Politik und/oder Propaganda hat hier nichts zu suchen)
> warum nutzt du den Mülleimer nicht?

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Life is, what you make it schrieb:
> Och nö, auch Trolle sollten das 1x1 der Partnermathematik können. Man
> braucht nicht zwei Küchen/Bäder/Schlafzimmer/Stronanschlusskosten/...
> wenn man zusammenzieht also braucht es auch nicht das doppelte Brutto.
> Zumal durch Heirat/Ehegattensplitting das Netto steigt.

Und mit welchen Kosten rechnest du für das Kind in München?

von Life is, what you make it (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Life is, what you make it schrieb:
>> Och nö, auch Trolle sollten das 1x1 der Partnermathematik können. Man
>> braucht nicht zwei Küchen/Bäder/Schlafzimmer/Stronanschlusskosten/...
>> wenn man zusammenzieht also braucht es auch nicht das doppelte Brutto.
>> Zumal durch Heirat/Ehegattensplitting das Netto steigt.
>
> Und mit welchen Kosten rechnest du für das Kind in München?

Nun mit Kind würde ich nicht nach München sondern ins Umland ziehen 
(EBE,MB,ED,FFB,...) da ist es einfach einen etablierten Kindergarten zu 
finden (bspw. BRK 
https://www.brk.de/angebote/kinder-jugend-und-familie/kindertageseinrichtungen/)

und mindestens das letzte Jahr im Kindergarten ist kostenfrei. Und wenn 
man sich entscheidet, das einer daheim bleibt, braucht es überhaupt 
keine externe Betreueung. Kindergeld und Elternjahr gibt es in München 
auch.


Es hat schon seine Grüpnde warum man in bayern mehr Kinder pro Familie 
hat als in den 'Empfängerländern'. 
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Haushalte-Familien/Tabellen/2-3-familien-bundeslaender.html

von blub (Gast)


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Das oben mit den Kitakosten kann ich bestätigen.
Man muss extrem großes Glück oder sehr gute Connections haben, um an 
einen öffentlichen Kita-Platz zu kommen hier in München.


Die Kollegin hat ~1700€ für zwei Kita-Plätze ihrer Kinder bezahlt.
Glücklicherweise ist ihr Mann Miteigentümer einer Anwaltskanzlei.

von Shorty (Gast)


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blub schrieb:
> Die Kollegin hat ~1700€ für zwei Kita-Plätze ihrer Kinder bezahlt.

Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.

Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um 
die eigenen Kinder zu kümmern.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um
> die eigenen Kinder zu kümmern.

Zumindest liegt das Kümmern und Fördern der Kleinen dann teilweise in 
professionellen Händen.

von warum allein? (Gast)


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MalEinPost schrieb:
> Wenn jemand Neu herzieht empfehle ich als Single ein Gehalt von
> mindestens 100.000 Euro.

Warum?
Selbst innerhalb des mittleren Rings gibts 100+ qm für 2000 €/Monat 
kalt.
In so eine Whg. zieht man halt mindestens zu zweit.

Mich wundert diese Anspruchshaltung vieler Leute, die als Single 2 
Zimmer und mehr brauchen. 60 qm bekommst du in den guten Vierteln 
Münchens für etwa 1200 € kalt. Da zieht man mit dem Partner ein und 
plötzlich halbiert sich die Miete.

Bei der Anzahl an Single-Haushalten gerade in München braucht man sich 
nicht über zu wenig Wohnraum wundern.

Da liegt der Hund nämlich begraben: die Wohnfläche pro Kopf ist 
inzwischen einfach zu hoch.

Wir haben einfach zu viele Junge ohne Paarungsbereitschaft und zu viele 
Alte mit Besitzstandswahrung.

Man kann im Zusammenhang mit dem Bedarf an Wohnfläche und -qualität 
inzwischen definitiv von Dekadenz sprechen in Deutschland.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Joachim B. schrieb:
> kann so nicht wahr sein der Sohn vom Freund baut gerade im Speckgürtel
> HH.
> Dort ist es kaum günstiger!
> Und das obwohl kein Erbe in Sicht ist und trotzdem wird gebaut!
> Es wird eigentlich überall gebaut, also Geld scheint überall vorhanden
> zu sein oder die Aussicht auf Immobiliengewinne!

Den Eindruck kann ich bestätigen. In meiner sozialen Bubble ist 
fehlendes Geld jedenfalls nicht das Problem, wenn dann eher geeignete 
Bauplätze oder Bestandsobjekte.

von Shorty (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Zumindest liegt das Kümmern und Fördern der Kleinen dann teilweise in
> professionellen Händen.

Mit Blick auf Berlin: Was soll da bitte professionell sein?

warum allein? schrieb:
> Da liegt der Hund nämlich begraben: die Wohnfläche pro Kopf ist
> inzwischen einfach zu hoch.

Hartz: 45-50m² gelten für einen Single als angemessen. Das ist die 
angeblich zumutbare Unterkante.

warum allein? schrieb:
> Wir haben einfach zu viele Junge ohne Paarungsbereitschaft und zu viele
> Alte mit Besitzstandswahrung.
Besitzstandswahrung? Willst du den Leuten die Häuser wegnehmen, Kevin?

von Wühlhase (Gast)


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Shorty schrieb:
> blub schrieb:
>> Die Kollegin hat ~1700€ für zwei Kita-Plätze ihrer Kinder bezahlt.
>
> Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.

Das bringt dir nur leider nichts. Theoretisch hat zwar jedes Kind das 
Recht auf einen Kindergartenplatz, nur ist es mit Kindergärten wie mit 
allem anderen wichtigem in Berlin: Es gibt zu wenig.

Mein Chef hat da Abenteuerliches zu berichten. Er meinte neulich, daß 
man Kitaplätze eigentlich schon bei der Zeugung des Kindes beantragen 
müßte. Und wenn du für ungeborene Kinder einen Kitaplatz beantragen 
willst, stellt das noch nicht feststehende Geburtsdatum eine ernsthafte 
bürokratische Unmöglichkeit dar. Hat zwar letztendlich doch noch 
irgendwie geklappt – dank Vitamin B. Aber soviel Glück hat auch nicht 
jeder.

von Joachim B. (jar)


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warum allein? schrieb:
> Wir haben einfach zu viele Junge ohne Paarungsbereitschaft und zu viele
> Alte mit Besitzstandswahrung.

es nutzt aber doch nichts, wenn die Alten mit der großen Wohnung bei 
Neuanmietung einer kleineren Wohnung mehr zahlen sollen und auch noch k€ 
die sie nicht haben für den Umzug draufgehen.

ist und bleibt trotzdem Politik und hat hier nichts verloren!

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Und wenn in der (Berliner) Eckkneipe einer ständig den Satz fallen
> lässt, er hätte gern ne neue Wohnung dann heisst es IMHO nicht, das er
> tatsächlich eine sucht und durchgerechnet hat, was er sich überhaupt
> leisten kann, sondern das ist lediglich ein Versuch die (peinliche)
> Stille am Tisch zu durchbrechen.
Möchtest Du wirklich versuchen, den Eindruck zu erwecken, Dir sei nicht 
bekannt, dass der gute Junge über ein Einkommen verfügt, mit dem er 
sogar hier in AS+B mitreden könnte? Genau das hat er ja auch 
thematisiert.
>> Und wie kommst Du auf Zehntausende jedes Jahr?
>
> Öffentlich zugängliche Statistiken:
> 
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/bevoelkerung/demografie/zu-und-fortzuege
> (siehe Anhang)
> Das unter den Hunderttausenden nicht unbedingt 10k Studenten sind -
> geschenkt.
Genau um letztere ging es in Deiner Behauptung.

> Dazu kommt die Binnenwanderung, also der Wohnungswechsel innerhalb
> Berlins, wohl in ähnlicher Grössenordnung.

Ja, die hat in der Tat einen exorbitant beachtlichen Einfluss; in erster 
Näherung Null.

Oder meinst Du mit Wohnungswechsel, dass die bisherige Hütte nach dem 
Umzug niedergebrannt wird?

von Oans, Zwoa gsuffa! (Gast)


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Shorty schrieb:
> blub schrieb:
>> Die Kollegin hat ~1700€ für zwei Kita-Plätze ihrer Kinder bezahlt.
>
> Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.
>
> Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um
> die eigenen Kinder zu kümmern.

H4-Empfänger MÜSSEN dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Deshalb 
MÜSSEN sie ihren Nachwuchs in Kindergärten unterbringen.

Erstmal kundig machen, bevor die Fresse aufgerissen wird, Kollega!

warum allein? schrieb:
> Selbst innerhalb des mittleren Rings gibts 100+ qm für 2000 €/Monat
> kalt.

Im mittleren Ring um den Saturn herum?

Shorty schrieb:
> Hartz: 45-50m² gelten für einen Single als angemessen. Das ist die
> angeblich zumutbare Unterkante.

Lüge.
Das ist die maximale Fläche, die das Amt bezahlt, WENN sie ihm 
ANGEMESSEN erscheint!

Nochmal:
Erstmal kundig machen, bevor die Fresse aufgerissen wird, Kollega!

warum allein? schrieb:
> Da liegt der Hund nämlich begraben: die Wohnfläche pro Kopf ist
> inzwischen einfach zu hoch.

Wenn da der Hund begraben liegt, ist der Fußboden des Zimmers 
sanierungsbedürftig.

von Life is, what you make it (Gast)


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Shorty schrieb:
> Hartz: 45-50m² gelten für einen Single als angemessen. Das ist die
> angeblich zumutbare Unterkante.

Da verwechselst du was, 45 sind Oberkante für Staatszusendungen, wer 
zahlt auch einen Erwerbslosen ne Villa. Das H4 Amt wird nicht 
einschreiten wenn du weniger qm bewohnst. Schau dir Wohnheime an. oder 
IKAE für kleine Wohnungen.
Der TO mit seinen 70+ Wunsch nimmt einer dreiköpfigen Familie den 
Wohnraum weg.

von Shorty (Gast)


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Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:
> H4-Empfänger MÜSSEN dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Deshalb
> MÜSSEN sie ihren Nachwuchs in Kindergärten unterbringen.

Trugschluss, vergiss es!

Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:
> Lüge.
> Das ist die maximale Fläche, die das Amt bezahlt, WENN sie ihm
> ANGEMESSEN erscheint!

Dann wird eben auf Kosten der Allgemeinheit geklagt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> es nutzt aber doch nichts, wenn die Alten mit der großen Wohnung bei
> Neuanmietung einer kleineren Wohnung mehr zahlen sollen und auch noch k€
> die sie nicht haben für den Umzug draufgehen.

Genau so einen Fall kenne ich: 4 Zimmer Whg, 90 qm, ursprünglich bewohnt 
von einem Ehepaar mit zwei Söhnen. Die Küken sind längst ausgeflogen, 
der Vater ist vor Jahren verstorben.

Zur Zeit wohnt dirt allein die Witwe, hat ihre liebe Last mit dem 
Unterhalt der Wohnung und würde auch wegen der seelischen Belastung 
durch die Erinnerung gern umziehen, gern in eine 2 Zimmer Whg desselben 
Vermieters ein paar Häuser weiter.

Geht nicht; die neue Wohnung wäre teurer als die alte und der Vermieter 
scheint nicht zu kapieren, dass er den besten Reibach macht, wenn er die 
kleine Wohnung mit sattem Rabart vermietet und die freiwerdende große zu 
Marktpreisen neu vermietet.

Und jetzt stelle man sich vor (was ich nicht weiß), die Frau lebe 
zumindest teilweise von Sozialhilfe, wobei die Wohnkosten übernommen 
werden ...

Es lebe der Irrsinn!

von Oans, Zwoa gsuffa! (Gast)


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Shorty schrieb:
> Trugschluss, vergiss es!

Ach so. Du sagst das und dann stimmt das?

Vergisse es -und hör auf zu lügen!

Shorty schrieb:
> Dann wird eben auf Kosten der Allgemeinheit geklagt.

Eine solche Klage würde wegen Erfolglosigkeit gar nicht zugelassen.

Du bringst hier nur Sprüche und weißt nicht, worüber Du redest. Ich 
schon.
Dank schwerer organischer Krankheit (nein, schildere ich hier nicht) 
hatte ich
knapp 3 Jahre das Vergnügen und bin ungeachtet dessen aber sowas von 
durch die Mangel gedreht worden.

Seitdem gilt: Das ist mein Land, aber nicht mein Staat.

von Oans, Zwoa gsuffa! (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Und jetzt stelle man sich vor (was ich nicht weiß), die Frau lebe
> zumindest teilweise von Sozialhilfe, wobei die Wohnkosten übernommen
> werden ...
>
> Es lebe der Irrsinn!

Lüge. Frei erfunden.

Das Sozialamt würde ihr derartig die Hölle heiß machen, sich eine 
kleinere Wohnung zu suchen, daß sie nicht mehr froh werden würde.

von abc (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Geht nicht; die neue Wohnung wäre teurer als die alte und der Vermieter
> scheint nicht zu kapieren, dass er den besten Reibach macht, wenn er die
> kleine Wohnung mit sattem Rabart vermietet und die freiwerdende große zu
> Marktpreisen neu vermietet.

Was man hat das hat man. Jede Neuvermietung ist ein Risiko. So begehrt 
sind die großen, teuren Wohnungen nun auch wieder nicht. Die 
finanzstarken Familien ziehen ins eigene Haus.

Werde Du doch selbst mit Kredit-finanzierten Wohnimmobilien reich, wenn 
Du da der Experte bist und die Vermieter keine Ahnung haben.

von Hans Wurst 4.0 (Gast)


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Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Und jetzt stelle man sich vor (was ich nicht weiß), die Frau lebe
>> zumindest teilweise von Sozialhilfe, wobei die Wohnkosten übernommen
>> werden ...
>> Es lebe der Irrsinn!
>
> Lüge. Frei erfunden.
> Das Sozialamt würde ihr derartig die Hölle heiß machen, sich eine
> kleinere Wohnung zu suchen, daß sie nicht mehr froh werden würde.

Eine kleinere Wohnung welche teurer ist nützt dem Steuerzahler was 
genau?

Also die Logik musst mir Mal erklären.

Das Amt soll also 900€ statt bisher 500€ Miete im Monat überweisen für 
ein 20m² Loch statt einer 90m² Wohnung? Klingt sinnvoll!

von Shorty (Gast)


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Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Trugschluss, vergiss es!
>
> Ach so. Du sagst das und dann stimmt das?
>
> Vergisse es -und hör auf zu lügen!

Kann es sein, dass du eine ausgeprägte soziale Behinderung hast?

Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Dann wird eben auf Kosten der Allgemeinheit geklagt.
>
> Eine solche Klage würde wegen Erfolglosigkeit gar nicht zugelassen.

Weil du als Jurist das besser weisst.

von Joachim B. (jar)


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Shorty schrieb:
> Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.
>
> Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um
> die eigenen Kinder zu kümmern.

ja sagen die, die früher von Berlin profitierten, als auf der grünen 
Wiese nur Kühe standen und die Schlafzimmer privat vermietet wurden, 
während die Wirtsleute in der Küche nächtigten.

Heute mit dicken IGM Firmen auf der Wiese ist es ein Leichtes über den 
Finanzausgleich zu lamentieren!
Diese Doppelmoral k*tzt mich an!

https://www.youtube.com/watch?v=VvdEgkqei6c

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:
> Eine solche Klage würde wegen Erfolglosigkeit gar nicht zugelassen.

Eine ausgesprochen innovative Formulierung ...

Im Gesetz steht davon zwar nichts, klingt aber extrem lustig.

von abc (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Und in Berlin sind die Kitas umsonst, dank Länderfinanzausgleich.
>>
>> Natürlich ist Berlin H4-Hauptstadt, da hat man auch keine Zeit sich um
>> die eigenen Kinder zu kümmern.
>
> ja sagen die, die früher von Berlin profitierten, als auf der grünen
> Wiese nur Kühe standen und die Schlafzimmer privat vermietet wurden,
> während die Wirtsleute in der Küche nächtigten.
>
> Heute mit dicken IGM Firmen auf der Wiese ist es ein Leichtes über den
> Finanzausgleich zu lamentieren!
> Diese Doppelmoral k*tzt mich an!

Forderst Du auch noch Alimente oder/und Gerechtigkeit von Italien, weil 
die Römer damals nach Augsburg kamen? Oder willst Du in Wirklichkeit 
dankbar sein, dass bayrische Firmen mittels Filialen wenigstens etwas 
wert-schöpfende Industrie nach Berlin bringen so wie damals die Römer an 
die Donau?

Berlin-West wird mindestens seit Ende des zweiten Weltkriegs 
bezuschusst, eventuell länger.

von Percy N. (vox_bovi)


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abc schrieb:
> Was man hat das hat man. Jede Neuvermietung ist ein Risiko. So begehrt
> sind die großen, teuren Wohnungen nun auch wieder nicht.

Schön, dass Du Dich so blendend im lokalen Wohnungsmarkt von Hamburg 
auskennst. Leider hast Du vor lauter Überblick das Detail übersehen, 
dass im der Wohnanlage, in der sich beide Wohnungen befinden, mehr als 
ein Drittel des Bestandes zu den größeren Wohnungen gehört,  und diese 
dem Vermieter aus den Händen gerissen werden.

von Life is, what you make it (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Oans, Zwoa gsuffa! schrieb:
>> Eine solche Klage würde wegen Erfolglosigkeit gar nicht zugelassen.
>
> Eine ausgesprochen innovative Formulierung ...
>
> Im Gesetz steht davon zwar nichts, klingt aber extrem lustig.

Wahrscheinlich wird hier Klagezulassung und Prozesskostenbeihilfe 
verwechselt.

Oder von den Regelungen bezüglich Berufung auf die Zulässigkeit der 
Erstinstanz geschlossen 
https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__522.html

"... offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat ..."

"Klagen kann man nie genug" sagte sich der Rechtsbeistand bei der 
Annahme einer neuen Mandantschaft.

von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> ja sagen die, die früher von Berlin profitierten, als auf der grünen
> Wiese nur Kühe standen und die Schlafzimmer privat vermietet wurden,
> während die Wirtsleute in der Küche nächtigten.

Nicht nur das. Was kann Berlin dafür, dass die bayerische 
Staatsregierung davon absieht, die Kommunen hinreichend finanziell 
auszustatten, um Kitas beitragsfrei betreiben zu können?

von abc (Gast)


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Percy N. schrieb:
> abc schrieb:
>> Was man hat das hat man. Jede Neuvermietung ist ein Risiko. So begehrt
>> sind die großen, teuren Wohnungen nun auch wieder nicht.
>
> Schön, dass Du Dich so blendend im lokalen Wohnungsmarkt von Hamburg
> auskennst. Leider hast Du vor lauter Überblick das Detail übersehen,
> dass im der Wohnanlage, in der sich beide Wohnungen befinden, mehr als
> ein Drittel des Bestandes zu den größeren Wohnungen gehört,  und diese
> dem Vermieter aus den Händen gerissen werden.

Wie gesagt, Herr oder Frau Expertin werden bitte reich, indem Sie es 
besser machen als die dummen Vermieter. Von Vermieter-Consulting im 
uC-Forum kommt nix zu Stande.

von Percy N. (vox_bovi)


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Life is, what you make it schrieb:
> Wahrscheinlich wird hier Klagezulassung und Prozesskostenbeihilfe
> verwechselt.

Das ist zu vermuten, ja:

Shorty schrieb:
> auf Kosten der Allgemeinheit geklagt.

Aber die Formulierung ist prachtvoll absurd, zumal es in der ersten 
Instanz keiner Zulassung der Klage bedarf.

Andererseits ist das Verfahren vor dem SozG für Leistungsempfänger 
ohnehin kostenfrei, womit Shorty wohl richtig liegen dürfte ...

von Percy N. (vox_bovi)


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abc schrieb:
> Von Vermieter-Consulting im uC-Forum kommt nix zu Stande.

Ja, da scheint mangelnde Bereitschaft zum Mitdenken und Lernen im Wege 
zu stehen.

von Joachim B. (jar)


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abc schrieb:
> Berlin-West wird mindestens seit Ende des zweiten Weltkriegs
> bezuschusst, eventuell länger.

und genauso lange haben wir DM nach Bayern und Franken getragen!
Also den Länderfinanzausgleich gab es schon immer!

Abgesehen davon finanziert D jede Menge Unsinn in der gesamten EU und 
bekommt natürlich auch EU Mittel zurück, nicht immer sinnvoll, nur ein 
Kreislauf.

Beitrag #7056710 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Shorty (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> und genauso lange haben wir DM nach Bayern und Franken getragen!
> Also den Länderfinanzausgleich gab es schon immer!

Dafür hat sich Bayern gemacht und von Berlin ist das nicht zu erwarten.
Wirf einfach mal einen Blick auf die Summe der Zahlungen und die 
Tendenz.

von Life is, what you make it (Gast)


Angehängte Dateien:

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Shorty schrieb:

> Dafür hat sich Bayern gemacht und von Berlin ist das nicht zu erwarten.
> Wirf einfach mal einen Blick auf die Summe der Zahlungen und die
> Tendenz.

Eben, anbei der Auszug für die letzten 30+ Jahre (nach 
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nderfinanzausgleich)

Bayern hat über 70 Mrd (13 Mio EW) reingebuttert, während Berlin (3.6 
Mio EW) 70 Mrd entnahm. Schamlos.

von Joachim B. (jar)


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Shorty schrieb:
> Dafür hat sich Bayern gemacht

klar habe Menschen mit bayrischem Abitur kennengelernt mA * kOhm = µV
Die Frage bleibt, wer will wen vera*piep*schen?

Der Schwank von Ludwig Thoma bleibt wahr!
https://www.youtube.com/watch?v=VvdEgkqei6c

kein Feuer keine Liebe kann brennen so heiß, wie die heimliche Liebe 
zwischen Bayer und Preiß

von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> klar habe Menschen mit bayrischem Abitur kennengelernt mA * kOhm = µV
> Die Frage bleibt, wer will wen verapiepschen?

Das darf man aber nicht überbewerten, dort sagt man auch "dreimal 
weniger als x". In zivilisierten Teilen der Republik heißt das -2 x, 
oder, mit viel Einfühlungsvermögen, x/3.

"Dreimal mehr als x" ist nicht ganz so gefährlich; das kann entweder 3x 
oder 4x sein.

: Bearbeitet durch User
von Wühlhase (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> abc schrieb:
>> Berlin-West wird mindestens seit Ende des zweiten Weltkriegs
>> bezuschusst, eventuell länger.
>
> und genauso lange haben wir DM nach Bayern und Franken getragen!
> Also den Länderfinanzausgleich gab es schon immer!

Das mag zwar so sein, aber in Bayern hat es was gebracht. In Berlin ist 
von ähnlichen Entwicklungen nicht die Spur zu erkennen, im Gegenteil. 
Faulheit und Nutzlosigkeit wird hier geradezu kultiviert.
Insofern ist man in Bayern durchaus zurecht empört.

Berlin ist übrigens die einzige Hauptstadt in Europa, deren 
Wirtschaftsleistung unter(!) dem Landesdurchschnitt liegt.

> In der Regel erhöhen die Hauptstädte der Europäischen Union die
> Wirtschaftskraft ihres jeweiligen Landes. Nur für eine trifft das nicht
> zu: Die Ausnahme ist Berlin, wie das Institut der deutschen Wirtschaft
> (IW) errechnet hat. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner
> wäre um 0,2 Prozent höher würde man die Bundeshauptstadt und ihre
> Bewohner herausrechnen, heißt es in einer Analyse der Kölner Forscher.

https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/wirtschaftskraftvergleich-eu-hauptstaedte-wirken-positive-auf-die-wirtschaftskraft_H249881797_487965/


Joachim B. schrieb:
> Abgesehen davon finanziert D jede Menge Unsinn in der gesamten EU und
> bekommt natürlich auch EU Mittel zurück, nicht immer sinnvoll, nur ein
> Kreislauf.

Geldverschwendung anderswo ist keine Rechtfertigung für Berlin.
Wenn man zuviel Geld hat, alles vom Feinsten ist und man nicht mehr weiß 
wohin damit, dann kann man es sich leisten jede Menge Unsinn zu 
finanzieren.
Wenn aber so wie in Berlin nichts Wichtiges mehr funktioniert, dann ist 
man für Unsinnsausgaben schlicht nicht in der Position. In Berlin 
vergammelt die Feuerwehr (irgendwann gab es mal neue Helme - weil die 
alten zu sehr an Wehrmacht erinnern und Ausländer verschrecken könnten), 
das Schulsystem praktisch irreparabel darnieder, einen neuen Ausweis zu 
bekommen ist Glückssache, Zulassungsstelle dito, Straßen...

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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abc schrieb:
> Berlin-West wird mindestens seit Ende des zweiten Weltkriegs
> bezuschusst, eventuell länger.

Aber nicht von den Bayern!

von Percy N. (vox_bovi)


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Wühlhase schrieb:
> Berlin ist übrigens die einzige Hauptstadt in Europa, deren
> Wirtschaftsleistung unter(!) dem Landesdurchschnitt liegt.

Kein Wunder, die haben 1948 ja auch nurxwegen der Luftbrücke 
überstanden. Im Gazastreifen lebten während der dortigen Blockade die 
Leute enger gedrängt und haben ohne Luftbrücke überlebt.

von Joachim B. (jar)


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Wühlhase schrieb:
> Wenn aber so wie in Berlin nichts Wichtiges mehr funktioniert

Die Politiker in Berlin wurden auch von Bayern gewählt, das wird zu 
gerne vergessen.

von Shorty (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> In Berlin ist
> von ähnlichen Entwicklungen nicht die Spur zu erkennen, im Gegenteil.
> Faulheit und Nutzlosigkeit wird hier geradezu kultiviert.

Das ist ja fast schon beschönigend, du hast die ausgeprägte 
Betrugskultur vergessen.

von Wühlhase (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Wenn aber so wie in Berlin nichts Wichtiges mehr funktioniert
>
> Die Politiker in Berlin wurden auch von Bayern gewählt, das wird zu
> gerne vergessen.

Wir reden hier von der Landesregierung.

von Joachim B. (jar)


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Wühlhase schrieb:
> Wir reden hier von der Landesregierung.

ach [/LORIOT]
du meinst die Zugereisten? (von denen die Meisten keine Berliner sind)

von Joachim B. (jar)


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Shorty schrieb:
> du hast die ausgeprägte
> Betrugskultur vergessen.

äh schwarze Kassen wurden wo kultiviert?
Ich dachte immer das sei ein Bayernimport!

Dem FJS halte ich zu Gute das durch seine 800 Mio DM für das 
Transitabkommen er damit DDR2.0 schon früher zu bekommen verhindert hat.

von Wühlhase (Gast)


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Wie gesagt, nur weil es auch anderswo Korruption und Geldverschwendung 
gibt, ist das keine Entschuldigung für Berlin.

Und es kommt auch immer darauf an, was auf der anderen Seite der Waage 
in die Schale geworfen wird. Im Fall von Bayern ist das ein satter 
Wirtschaftsüberschuß, und im Fall von Berlin sind das leere Taschen, 
gepaart mit unerträglicher Arroganz und der völlig unbegründeten 
Geisteshaltung, das man ein Recht darauf habe von anderen durchgefüttert 
zu werden.

von Shorty (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> du hast die ausgeprägte
>> Betrugskultur vergessen.
>
> äh schwarze Kassen wurden wo kultiviert?
> Ich dachte immer das sei ein Bayernimport!

Ich meine eher dass man die anerkannte Betrügerin Giffey zur Regierenden 
Bürgermeisterin gewählt hat. Das sagt schon alles über die Berliner 
Gesellschaft. (Von dem Wahlbetrug will ich erst garnicht anfangen)

von Joachim B. (jar)


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Wühlhase schrieb:
> Wie gesagt, nur weil es auch anderswo Korruption und Geldverschwendung
> gibt, ist das keine Entschuldigung für Berlin.

Was hast du gegen die Stadt, muss dein Problem sein, ich finde sie 
attraktiver als München, Hamburg, Frankfurt. Jedem das Seine.
Die Stadt kann nichts für die Nieten die hier anlanden.

von Shorty (Gast)


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von Wühlhase (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Was hast du gegen die Stadt

Ich wohne dort...das reicht.

Joachim B. schrieb:
> ich finde sie attraktiver als München, Hamburg, Frankfurt.

Nun, das sei dir unbenommen. Ich werde es nicht verstehen, aber das muß 
auch nicht sein. Es erklärt, warum du unsere Kritik an der Stadt (und 
unsere Spott) persönlich zu nehmen scheinst, aber das brauchst du nicht.

Joachim B. schrieb:
> Die Stadt kann nichts für die Nieten die hier anlanden.

Das sehe ich anders. Wie gesagt, nimm es nicht persönlich und hat mir 
dir nix zu tun, aber Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager an. 
Für Leute, die z.B. Wert auf ein gepflegtes Straßenbild legen und als 
Kind gelernt haben sein Kaugummipapier in den nächsten Mülleimer zu 
werfen, ist die Berliner Stadtkultur einfach eine Zumutung. Und ja, es 
geht auch anders, nicht in Berlin (bzw. nur an sehr wenigen Orten), aber 
anderswo ist sowas selbstverständlich.

von Joachim B. (jar)


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Wühlhase schrieb:
> Wie gesagt, nimm es nicht persönlich und hat mir
> dir nix zu tun, aber Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager

Ja, uns schützt keine Mauer mehr, ist leider so!

von Percy N. (vox_bovi)


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Shorty schrieb:
> Dit is Berlin:

Und für 468 Euroten kann man da sogar Zahlen sehen.

Aber was für Straftsten soll man denn in Bayern begehen können: 
Eigentumsdelikte scheiden aus, weil es nichts zu holen gibt, und 
Sexualdelikte fallen unter Brauchtumspflege.

Bleibt nur noch Weißwurst am Nachmittag.

von DANIEL D. (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Das sehe ich anders. Wie gesagt, nimm es nicht persönlich und hat mir
> dir nix zu tun, aber Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager an.
> Für Leute, die z.B. Wert auf ein gepflegtes Straßenbild legen und als
> Kind gelernt haben sein Kaugummipapier in den nächsten Mülleimer zu
> werfen, ist die Berliner Stadtkultur einfach eine Zumutung. Und ja, es
> geht auch anders, nicht in Berlin (bzw. nur an sehr wenigen Orten), aber
> anderswo ist sowas selbstverständlich.

Also in Mittelhessen ist Verwüstung, Vandalismus, und das unsägliche 
Müll hinschmeißen allgegenwärtig. Und ich wusste nicht dass es in die 
eine oder andere Richtung ordentlicher wäre. Zumindestens im 100 km 
Radius wo ich immer mal unterwegs bin.

Das wäre ja mal interessant zu wissen ob das in München wirklich besser 
ist. Ich habe jedenfalls hinter der Garage einen Müllgreifer und einen 
Eimer, und sammeln regelmäßig den Müll von den Leuten welche überflüssig 
sind ein.

von Ichschonwieder (Gast)


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Berlin ist teuer!
Das höre ich häufiger.
Perspektiven: Eine US-Amerikanerin, die über irgendein Visum in 
Deutschland, Berlin arbeitet und schwärmt!

Tolle gesetzliche Krankenversicherung, OK - im Gegensatz zu den USA 
stimmt das wohl.

Günstige Mieten in Berlin!
Im Gegensatz zu New York oder Los Angeles stimmt das auch.

Zu München:
Ich bewerbe mich nicht auf Stellenangebote in München oder dem 
Speckgürtel.
Gehalt  Lebenshaltungskosten  persönlicher Nutzen dieser Lage passt 
nicht zusammen.

Gilt auch für Stuttgart, Frankfurt oder Hamburg.
Köln, da ist das Umland doch bezahlbarer.

Habe ich in einer der Großstädte jetzt noch eine Wohnung oder Haus 
gekauft, habe ich die Arschkarte, wenn ich wechseln möchte.
Wobei derzeit lohnt es sich ggf. seine überteuerte Bude mit Gewinn zu 
verkaufen.

Die Arbeitgeber müssen auch mehr an Gehältern zahlen.
In wie weit sich der Standort München (Stuttgart, Frankfurt,...) lohnt 
ist fraglich.
Ohne jetzt ist die tiefste Pampa auszuweichen.

von Shorty (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Dit is Berlin:
>
> Und für 468 Euroten kann man da sogar Zahlen sehen.

Ärgerlich, aber ich hab auch keinen Account.

Evtl. hilft es die Kekse verschwinden zu lassen und den Router zu 
reseten.

Aber so generell: Natürlich ist Berlin unangefochtener Spitzenreiter bei 
der Straftatendichte (Straftaten pro 100.000 Einwohner) und die 
Tabellenletzten sind Bayern und BW.

von Percy N. (vox_bovi)


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Shorty schrieb:
> Aber so generell: Natürlich ist Berlin unangefochtener Spitzenreiter bei
> der Straftatendichte (Straftaten pro 100.000 Einwohner)
Da tut sich was:
https://m.tagesspiegel.de/berlin/knapp-500-000-straftaten-in-2021-kriminalitaetsbelastung-in-berlin-erneut-zurueckgegangen/28270892.html

>  und die
> Tabellenletzten sind Bayern und BW.

Der Vergleich ist unseriös; Du kannst eine Metropole insoweit nicht mit 
einem Flächenstaat vergleichen. Wie schneidet da eigentlich MV ab?

von abc (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Der Vergleich ist unseriös; Du kannst eine Metropole insoweit nicht mit
> einem Flächenstaat vergleichen.[Straftatendichte in x/100.000EW]

Warum nicht?

von Reinhard S. (rezz)


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Wühlhase schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Was hast du gegen die Stadt
>
> Ich wohne dort...das reicht.

> Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager an.

:D

> Für Leute, die z.B. Wert auf ein gepflegtes Straßenbild legen und als
> Kind gelernt haben sein Kaugummipapier in den nächsten Mülleimer zu
> werfen, ist die Berliner Stadtkultur einfach eine Zumutung. Und ja, es
> geht auch anders, nicht in Berlin (bzw. nur an sehr wenigen Orten), aber
> anderswo ist sowas selbstverständlich.

Nein, auch in München oder $Kreisstadt kannst du sowas erleben.

von Dieter H. (kyblord)


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tja in den USA gibt es solche Probleme nicht. Da hat fast jeder ein Haus 
mit Garten, Gasgrill für die BBQs und noch einen Pool für die heißen 
Sommertage. Eine Klimaanlage ist auch in den meisten Häusern verbaut. 
Die Amerikaner wissen worauf es im Leben ankommt. Auf Hasenkäfige stehen 
die da nicht so. Man lebt komfortabel.

von Horst (Gast)


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Shorty schrieb:
> Aber so generell: Natürlich ist Berlin unangefochtener Spitzenreiter bei
> der Straftatendichte (Straftaten pro 100.000 Einwohner) und die
> Tabellenletzten sind Bayern und BW.

Aber nur, weil Missbrauch durch die ganzen katholischen Schweinepriester 
in Kackland nicht mitgezählt wird!

von Holger (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Zur Zeit wohnt dirt allein die Witwe, hat ihre liebe Last mit dem
> Unterhalt der Wohnung und würde auch wegen der seelischen Belastung
> durch die Erinnerung gern umziehen, gern in eine 2 Zimmer Whg desselben
> Vermieters ein paar Häuser weiter.
> Geht nicht; die neue Wohnung wäre teurer als die alte und der Vermieter
> scheint nicht zu kapieren, dass er den besten Reibach macht, wenn er die
> kleine Wohnung mit sattem Rabart vermietet und die freiwerdende große zu
> Marktpreisen neu vermietet.

Vielleicht spekuliert der Vermieter drauf, dass die Dame vom Amt eh bald 
in die kleine Wohnung gedrängt wird und kassiert dann für beide 
Wohnungen den maximalen Marktpreis. Oder er hat Eigenbedarf!

von Wühlhase (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Das sehe ich anders. Wie gesagt, nimm es nicht persönlich und hat mir
>> dir nix zu tun, aber Berlin zieht halt hauptsächlich Zivilversager an.
>> Für Leute, die z.B. Wert auf ein gepflegtes Straßenbild legen und als
>> Kind gelernt haben sein Kaugummipapier in den nächsten Mülleimer zu
>> werfen, ist die Berliner Stadtkultur einfach eine Zumutung. Und ja, es
>> geht auch anders, nicht in Berlin (bzw. nur an sehr wenigen Orten), aber
>> anderswo ist sowas selbstverständlich.
>
> Also in Mittelhessen ist Verwüstung, Vandalismus, und das unsägliche
> Müll hinschmeißen allgegenwärtig.

Für Gießen stimmt das, da gebe ich dir recht.

Aber z.B. Darmstadt habe ich noch deutlich besser in Erinnerung.

von DANIEL D. (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Für Gießen stimmt das, da gebe ich dir recht.
> Aber z.B. Darmstadt habe ich noch deutlich besser in Erinnerung.

Ja genau Gießen-Marburg das ist so meine Gegend wo ich herum komme. 
Alles ist mit Graffiti voll gesprüht.

von Shorty (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Da tut sich was:
> 
https://m.tagesspiegel.de/berlin/knapp-500-000-straftaten-in-2021-kriminalitaetsbelastung-in-berlin-erneut-zurueckgegangen/28270892.html

LOOOOOOOOOL

Zitat:

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte bei der Vorstellung der 
Berliner Kriminalstatistik am Freitag: „Es wurde weniger gestohlen und 
weniger eingebrochen, aber mehr betrogen.“ Spranger wies darauf hin, 
dass die Statistik wegen der Coronapandemie nur schwer mit den Vorjahren 
zu vergleichen sei.

abc schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Der Vergleich ist unseriös; Du kannst eine Metropole insoweit nicht mit
>> einem Flächenstaat vergleichen.[Straftatendichte in x/100.000EW]
>
> Warum nicht?

Frage ich mich auch, aber selbst wenn da noch eine akzeptable Begründung 
kommen sollte: Berlin schlägt natürlich auch Bremen und Hamburg!

von DANIEL D. (Gast)


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Dieter H. schrieb:
> tja in den USA gibt es solche Probleme nicht. Da hat fast jeder
> ein Haus mit Garten, Gasgrill für die BBQs und noch einen Pool für die
> heißen Sommertage. Eine Klimaanlage ist auch in den meisten Häusern
> verbaut. Die Amerikaner wissen worauf es im Leben ankommt. Auf
> Hasenkäfige stehen die da nicht so. Man lebt komfortabel.

Also ich finde auch Platz für Werkzeug, Motorrad, und ein bisschen 
Garten/Balkon zum Chillen, Gemüseanbau und Grillen, ein Heimkino, eine 
Fitnessecke, die anbindung zum Wald zum Wandern und Fahrradfahren, Platz 
für Büchersammlung, Metallteile, Materialien, Bauteile. Problemlos laut 
Musik hören zu können.

Und ganz besonders wichtig, die Möglichkeit seinen Wohnraum nach 
Belieben zu gestalten, ohne Rechenschaft schuldig zu sein.

Sehr viel mehr Wert, wie z.b. die Möglichkeiten einer Großstadt nutzen 
zu können. Es ist vollkommen ausreichend wenn man da nur mal einen Tag 
oder so ist. Nicht dass ich das alles hätte das war jetzt nur 
Beispielhaft 🏠

Aber jeder Mensch hat ja andere Interessen, und dann vielleicht nicht 
ganz so viele Hobbys welche Platz bedürfen.

von Wühlhase (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Für Gießen stimmt das, da gebe ich dir recht.
>> Aber z.B. Darmstadt habe ich noch deutlich besser in Erinnerung.
>
> Ja genau Gießen-Marburg das ist so meine Gegend wo ich herum komme.
> Alles ist mit Graffiti voll gesprüht.

Oha...Zufall. :)

Wie gesagt, fahr öfter mal nach Darmstadt. Ich war da zwar lange nicht 
mehr, keine Ahnung wie das heute ist, aber damals war das noch eine 
halbwegs zivilisierte Gegend. Prinz-Emil-Garten, Orangerie, 
Jugendstilbad...
Es tut durchaus gut, wenn man in so einer Gegend wohnt und dann mal 
durch halbwegs saubere Straßen geht.

Wobei du aber, wenn du z.B. in Richtung Lora unterwegs bist, sehr 
schnell dem Siff entfliehen kannst. Weipoldshausen z.B. soll 
gelegentlich mal scheenstes hesseschs Dorf geworden sein. Ich hoffe, das 
ist immer noch so.

Beitrag #7057113 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Reinhard S. (rezz)


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Dieter H. schrieb:
> tja in den USA gibt es solche Probleme nicht. Da hat fast jeder ein Haus
> mit Garten, Gasgrill für die BBQs und noch einen Pool für die heißen
> Sommertage.

Jeder, der die Spekulationsblase überlebt hat. Und dann ist es doch nur 
eine Holzhütte, die bei uns nichtmal einen Sturm überleben würde.

> Auf Hasenkäfige stehen die da nicht so. Man lebt komfortabel.

Tja, wenn die 100k€-Ings in München sich nichts anderes leisten 
können...

von Percy N. (vox_bovi)


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abc schrieb:
> Warum nicht?

Weil eine Vielzahl von Straftatbeständen das Vorhadensein eines 
Geschädigten erfordern, häufig sogar die Vegegnung von Täter und Opfer.

500.000 Eremiten werden einander niemals in die Wuere kommen, 5000.000 
Einwohner von Gemeinden bis 3.000 Ew schon eher, und in der Metropole 
ist es schwierig, allen aus dem Weg zu gehen. Jede Begegnung ist eine 
Gelegenheit zur Begehung einer Straftat ...

Bedenke: in einer Gemeinde mit n Einwohnern gibt es n! Möglichkeiten, 
einander zu begegnen.

Auf dem flachen Land musst Du also schon ein bisschen suchen, bis Du 
einen gefunden hast, dem Du gefahrlos aus Frust die Kauleiste polieren 
kannst. Auch hat es keinen Sinn, das Fahhrad von drei Häusern weiter zu 
klauen, das erkennt doch jeder sofort wieder. Also klaust Du lieber in 
der Stadt ...

Man sollte übrigens die Aussagekraft der PKS nicht überbewerten; diese 
gibt lediglich darüber Auskunft, womit sich unsere Polizeibeamten die 
Zeit vertreiben. In irgendeiner jüngeren PKS las ich voller Staunen, die 
Anzahl der Begörderungserschleichungen sei deutlich zurückgegangen. Nun, 
gemeint was sicherlich die Anzahl der entdeckten Fälle. Hätte man 
weniger kontrolliert, dann wären die Fälle sicherlich noch weiter 
zurückgegangen.

Verblüfft hat mich allerdings, dass diesbezüglich die Aufklätungsrate 
kleiner als 100 % war. Da konnten einige Leute wohl sehr gut sprinten 
....

Beitrag #7057201 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fpgakuechle K. (Gast)


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Dieter H. schrieb:
> tja in den USA gibt es solche Probleme nicht. Da hat fast jeder ein Haus
> mit Garten, Gasgrill für die BBQs und noch einen Pool für die heißen
> Sommertage. Eine Klimaanlage ist auch in den meisten Häusern verbaut.
> Die Amerikaner wissen worauf es im Leben ankommt. Auf Hasenkäfige stehen
> die da nicht so. Man lebt komfortabel.

Naja Comfort ist relativ, lass dir mal von einem Ami erzählen, wie er 
sich fühlt wenn er sein Haus nach der regelmäßigen Termitensicherung 
wieder betritt. Damit das Holz nicht von den Insekten zerfressen wird, 
muss man da unter Gasmaske alles absprühen.

Wasser wird auch immer öfters abgestellt, weil es eben in Las Vegas 
knapp ist, oder eils dank Fracking brennt.

Und viele wohnen im Trailer oder mobile Home. Ist auch nicht das was man 
sich als sesshafte Hochkultur vorstellt.

Dazu diverse Katastrophen durch Tornados oder Bankenpleiten. Es ist halt 
kein gutes Gefühl sein Haus schnell verlieren zu können, weil es mit den 
Raten stottert.

https://www.youtube.com/watch?v=6QMl9358OZI
https://www.youtube.com/watch?v=l3OFWYb4GWk
https://www.youtube.com/watch?v=76r7Syd5nSM

In den Grosstädten ist es teuer und in den Eigenwohnsiedlunegn kommt man 
ohne eigens Auto nicht mal zum Frisör

https://youtu.be/u_HVa2iv_QE?t=111 ;-)

Oder es kommt der falsche zu Besuch und bringt Familie mit:
https://www.youtube.com/watch?v=Ofp26_oc4CA

von Rick M. (rick-nrw)


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Reinhard S. schrieb:
> Tja, wenn die 100k€-Ings in München sich nichts anderes leisten
> können...

In Silicon Valley werden Sozialwohnungen gebaut, für Kleinverdiener mit 
einem Jahreseinkommen unter $100k.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rick M. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Tja, wenn die 100k€-Ings in München sich nichts anderes leisten
>> können...
>
> In Silicon Valley werden Sozialwohnungen gebaut, für Kleinverdiener mit
> einem Jahreseinkommen unter $100k.

Eben, das ist nur eine Zahl. 100k € als Bruttojahresgehalt sind in 
Deutschland schon heutzutage nichts besonderes mehr. In München erst 
recht nicht, irgendwo im ländlichen Raum noch eher.

von Shorty (Gast)


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Percy N. schrieb:
> abc schrieb:
>> Warum nicht?
>
> Weil eine Vielzahl von Straftatbeständen das Vorhadensein eines
> Geschädigten erfordern, häufig sogar die Vegegnung von Täter und Opfer.

Nun, das erklärt nicht, warum Berlin vor Bremen und Hamburg liegt und 
die Zahlen von Berlin sind mehr als über 50% über denen von Stuttgart 
z.B.

Dünn besiedelte Gebiete gibts hier ja nicht mehr.

von Wühlhase (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Oder es kommt der falsche zu Besuch und bringt Familie mit:
> https://www.youtube.com/watch?v=Ofp26_oc4CA

Die kamen aber nicht als ungebetene Gäste. Der Kanal trägt seinen Namen 
wohl kaum umsonst.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Eben, das ist nur eine Zahl. 100k € als Bruttojahresgehalt sind in
> Deutschland schon heutzutage nichts besonderes mehr. In München erst
> recht nicht, irgendwo im ländlichen Raum noch eher.

Wie definierst du "besonders"?

Top 5 %?

von Shorty (Gast)


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von Pleitegeier (Gast)


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Shorty schrieb:
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/

Na. da war meine Schätzung ja anscheinend nicht so weit weg von der 
Statisik.

"Nicht so besonders" als Bezeichnung, würde ich bei der Voraussetzung zu 
den ~ Top 5 % der Einkommensteuerpflichtigen zu gehören, aber mal als 
speziell bewerten.

Was ist denn besonders? Top 1 %?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/

Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher, 
seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.

von if(Sie.Interesse == "Innovation") (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Shorty schrieb:
>
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/
>
> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.

Eher nominal stagniert und real gesunken. Schon die kleine Corona 
Inflation wurde von den IGM Tariferhöhungen nicht abgefangen.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Shorty schrieb:
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/
>
> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.

Wie viele müssten sich deiner Meinung nach denn nach oben bewegt haben, 
damit 100.000 € nicht so besonders sein?

von Senf D. (senfdazugeber)


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if(Sie.Interesse == "Innovation") schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
>> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.
>
> Eher nominal stagniert und real gesunken. Schon die kleine Corona
> Inflation wurde von den IGM Tariferhöhungen nicht abgefangen.

Na und? Einkommen schließt auch Kapitalerträge mit ein. Hast du 
vergessen, wie kurz nach Corona im Jahr 2020 und 2021 an der Börse die 
Bullen abgegangen sind?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Wie viele müssten sich deiner Meinung nach denn nach oben bewegt haben,
> damit 100.000 € nicht so besonders sein?

Das kann ich nicht genau quantifizieren, aber wenn mindestens jeder 
Zwanzigste (also über 5%) eine bestimmte Bedingung erfüllt, und das gibt 
bereits die alte Statistik her, dann ist es für mich nichts besonderes 
mehr.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> if(Sie.Interesse == "Innovation") schrieb:
>> Senf D. schrieb:
>>> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
>>> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.
>>
>> Eher nominal stagniert und real gesunken. Schon die kleine Corona
>> Inflation wurde von den IGM Tariferhöhungen nicht abgefangen.
>
> Na und? Einkommen schließt auch Kapitalerträge mit ein. Hast du
> vergessen, wie kurz nach Corona im Jahr 2020 und 2021 an der Börse die
> Bullen abgegangen sind?

Wenn du über Einkommen redest, müssten die Leute ihre Aktien verkauft 
haben oder Dividenden kassiert haben.

Hast du eine Quelle, wie hoch die Kapitalerträge der deutschen Anleger 
in 2020 und 2021 waren?

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Wie viele müssten sich deiner Meinung nach denn nach oben bewegt haben,
>> damit 100.000 € nicht so besonders sein?
>
> Das kann ich nicht genau quantifizieren, aber wenn mindestens jeder
> Zwanzigste (also über 5%) eine bestimmte Bedingung erfüllt, und das gibt
> bereits die alte Statistik her, dann ist es für mich nichts besonderes
> mehr.

Und was wäre für dich besonders? Jeder Hundertste?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Wenn du über Einkommen redest, müssten die Leute ihre Aktien verkauft
> haben oder Dividenden kassiert haben.

Natürlich, ich spreche in diesem Kontext von Dividenden. Aber ein 
Vermögenszuwachs schadet freilich auch nicht (bedeutet mehr Einkommen in 
der Zukunft).

> Hast du eine Quelle, wie hoch die Kapitalerträge der deutschen Anleger
> in 2020 und 2021 waren?

Nein, nur mein eigenes Depot, aber da halte ich mich mit detaillierten 
Informationen lieber zurück.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Und was wäre für dich besonders? Jeder Hundertste?

Ja.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
>> Hast du eine Quelle, wie hoch die Kapitalerträge der deutschen Anleger
>> in 2020 und 2021 waren?
>
> Nein, nur mein eigenes Depot, aber da halte ich mich mit detaillierten
> Informationen lieber zurück.

Ok, hatte schon vermutet, dass du lediglich über anekdotische Evidenz 
verfügst.

von ThomasDi (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Shorty schrieb:
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/
>
> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.

Hier muss man aber berücksichtigen, dass zusammenveranlagte Ehepaare wie 
ein Einkommenssteuerpflichtiger gezählt werden. Es gibt beim 
statistischen Bundesamt auch bessere Informationen, z.B.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Publikationen/Downloads-Lohn-und-Einkommenssteuern/lohn-einkommensteuer-2140710177004.pdf;jsessionid=50F752CE3F16DE6AC5F9155FDF9A175A.live732?__blob=publicationFile
Ich empfehle dazu Tabelle B3. Ca. 1,8 Mio von 51 Mio verdienten in 2017 
über 100k, das sind etwa 3.5%.

von ThomasDi (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Shorty schrieb:
>>>
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-einkommensteuerpflichtiger-2004/
>>
>> Das sind Daten von 2017, also schon 5 Jahre her. Ich bin mir sicher,
>> seitdem hat sich Einiges nach oben bewegt bei den Einkommen.
>
> Hier muss man aber berücksichtigen, dass zusammenveranlagte Ehepaare wie
> ein Einkommenssteuerpflichtiger gezählt werden. Es gibt beim
> statistischen Bundesamt auch bessere Informationen, z.B.
>
> 
https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Publikationen/Downloads-Lohn-und-Einkommenssteuern/lohn-einkommensteuer-2140710177004.pdf;jsessionid=50F752CE3F16DE6AC5F9155FDF9A175A.live732?__blob=publicationFile
> Ich empfehle dazu Tabelle B3. Ca. 1,8 Mio von 51 Mio verdienten in 2017
> über 100k, das sind etwa 3.5%.

Das ist aus meiner Sicht die beste Statistik, weil daran auch Einkommen 
aus Kapitalerträgen, Vermietung, etc. enthalten ist.
Bei 2% Steigerung pro Jahr, was angesichts von Corona, etc. wohl eher zu 
hoch ist, würde die Schwelle in 2022 bei 110k liegen.
Wenn man zu den oberen 5% gehört, ist man schon ein Topverdiener aus 
meiner Sicht, auch wenn Eigentum auch für diese Schicht ohne Erbe etc. 
in München nicht mehr machbar ist. Und die Lage hat sich seit dem 
Anstieg der Bauzinsen massiv verschlechtert. Ist nur eine  Frage, bis 
die Blase in den Großstädten in Deutschland platzt.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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ThomasDi schrieb:
> Ist nur eine  Frage, bis
> die Blase in den Großstädten in Deutschland platzt.

Dort gibt es am wenigsten eine Blase. Es gibt schlicht nicht genug 
Wohnungen.

von Dekan (Gast)


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Mit einer kuscheligen Freundin in Muenchen, natuerlich mit Haus,
wird Arbeiten in Muenchen zu einem ganzheitlichen Erlebnis!

von Dieter H. (kyblord)


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Dekan schrieb:
> Mit einer kuscheligen Freundin in Muenchen, natuerlich mit Haus,
> wird Arbeiten in Muenchen zu einem ganzheitlichen Erlebnis!

Freundin ist zu teuer, lieber ins Bordell oder Tinder.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Weich W. schrieb:
> ThomasDi schrieb:
>> Ist nur eine  Frage, bis
>> die Blase in den Großstädten in Deutschland platzt.
>
> Dort gibt es am wenigsten eine Blase. Es gibt schlicht nicht genug
> Wohnungen.

Mumpitz, klar gibt es ausreichend Wohnungen.
Der TO präsentiert auch nicht eine Geschichte, das er keine Wohnung 
finden würde und er deshalb einem Jobangebot nicht folgen könnte.

Sondern er beschwert sich, das er angeblich keine Wohnung bekommt die 
mindestens 50% größer als der sozial angemessene Wohnraum für einen 
Single ist. Und er behauptet, das es ihm die Vermieter unmöglich machen 
würden mehr als 30% seines aktuellen Einkommens für die Miete 
auszugeben.

Wenn es keinen Wohnraum gäbe, würde der Grossteil noch in Verhältnissen 
wie in fünfzigern-siebziegern wohnen: zu viert in einer Einraumwohnung 
und Oma/Opa in der Abstellkammer.

https://www.fes.de/images/digbib/00518005.gif

Und um eine kurze Wartezeit bei der Wohnungssuche zu ermöglichen, 
bräuchtes eine "Fluktutationsreserve" v. 1 bis 3%, aka Leerstand v. ca. 
1 Mio Wohnungen.

Den können ja solchen 'Such-experten' einfordern, die es angeblich nicht 
schaffen in Berlin + Umland (geschätzt > 1.5 Mio Wohnungen) innerhalb 
eines Jahres eine Wohnung in der passende Größe zu finden.

von Shorty (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> der sozial angemessene Wohnraum

Sozialistisch angemessene Wohnraum passt besser.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Shorty schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> der sozial angemessene Wohnraum
>
> Sozialistisch angemessene Wohnraum passt besser.

Wäre aber falsch, der Wohnraum im Sozialismus ist weitaus geringer als 
das was hier für H4 oder sozialen Wohnungsbau vorgegeben ist.

Siehe bspw. die Wohnsituation in Russland als Nachfolgestatt der real 
existenden Sozialismusunion:
https://www.bmgev.de/mieterecho/321/13-russland-ms.html
https://www.mdr.de/geschichte/ddr/alltag/familie/wohnen-plattenbau-102.html

von Stefan S. (stefan_sch)


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Das Problem ist nicht München, sondern die EZB und Politik.

Die sind schuld an der "Asset-Price-Inflation" der letzten 20 Jahre.

Gekniffen sind nun alle, die "nur" Einkommen beziehen. Denn die 
Reallöhne sind zeitgleich sogar zurückgegangen.

Das führt nun dazu, dass Immobilienbesitz nur noch möglich ist, wenn 
entweder Immobilien auch bereits im Besitz sind oder geerbt werden oder 
wenn das eigene Einkommen weit über dem normalen Niveau liegt.

Also bitte die Dankesschreiben nach Berlin und Frankfurt schicken.

von DANIEL D. (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Die sind schuld an der "Asset-Price-Inflation" der letzten 20 Jahre.
> Gekniffen sind nun alle, die "nur" Einkommen beziehen. Denn die
> Reallöhne sind zeitgleich sogar zurückgegangen.
> Das führt nun dazu, dass Immobilienbesitz nur noch möglich ist, wenn
> entweder Immobilien auch bereits im Besitz sind oder geerbt werden oder
> wenn das eigene Einkommen weit über dem normalen Niveau liegt.
> Also bitte die Dankesschreiben nach Berlin und Frankfurt schicken.

Das ist den Pleitegeiern der EU geschuldet, ohne die 0 Zinsen der EZB 
würden diese Pleite gehen.

Die geringen Zinsen führen dazu dass maßlos viel Geld investiert wurde, 
und in Folge dessen der Markt immer leerer wurde, und die Preise von 
Wohnraum mittlerweile in astronomischen höhen sind.

Da hätte man halt auf eine Währung für unterschiedliche Ländern und 
Systeme verzichten müssen.

Es gab auch eine Zeit wo es sehr sinnvoll war Wohnraum zu erwerben, als 
die Zinsen im Keller waren, und die Preise noch nicht angefangen haben 
zu steigen.

von Realist (Gast)


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Hallo

Horst schrieb:
> Aber nur, weil Missbrauch durch die ganzen katholischen Schweinepriester
> in Kackland nicht mitgezählt wird!

Was hältst du von einer vernünftigen Wortwahl und weglassen von 
Verallgemeinerungen (und nein ich bin nicht gläubig und habe mit der 
Kirche als Institution so gar nichts an Hut)?

Aber da davon auszugehen ist was du mit "Kackland" und den 
"Schweinepriestern" meinst:

Erstens wird natürlich von der Presse jede Sau aus einen gewissen Umfeld 
durch das Mediale Dorf betrieben und zweitens, sein wir doch ehrlich, 
sind angesprochenen Fälle doch so spezielle Straftaten welche zum Glück 
nur die wenigsten Betreffen und eben nicht zu denen gehören welche im 
Alltag der Menschen von Belang sind oder bestimmte Quartiere kaputt 
machen.
Das es diese Straftataren in die Medien schaffen und auch durchaus 
manchmal tiefgründig behandelt werden ist nun mal so.
Das was  wirkliche eine Gegend kaputt machen und uns "Normalvolk" 
beeinflussen  sind vor allem Straftaten (jetzt den Jurist mal in der 
Tasche lassen und nicht mit den feinen Unterschieden zwischen Straftat, 
Ordnungswiederigkeit und was es sonst noch so gibt kommen) wie Einbruch, 
Diebstahl, Sachbeschädigung und alles was irgendwie zu Lärmbelästigung 
zählt die sich nun mal nicht verhindern lässt (eine Bahntrasse oder 
Autobahn wird immer eine Lärmquelle bleiben - ist aber auch 
unverzichtbar)
Feierwütige, Autoposer, Schreihälse, viele Besoffene kann man verhindern 
und die braucht auch niemand, aber eben jene findet man selten in 
vernünftige Gegenden (und auf den Land generell nur an wenigen Tagen 
wenn irgendeine Unkultur und Vorwand zum Drogenkonsum -Alkohol- 
gepflegt wird).

Selbst Betrug ist eine Straftat die Gegenden und Quartiere nicht kaputt 
machen und die auch vorwiegend Leute beeinflusst die zu Gutgläubig oder 
Gierig sind.
Irgendwelche Abzocker z.B. bei E-Bay oder Versicherungsvertreter die 
einen etwas auf-schwatzen (wobei das zum Glück immer mehr erschwert 
wird) zerstören keine Wohngegenden, sorgen nicht für sozial Brennpunkte 
usw.

Generell ist es auch so:
Schlechtes wird überproportional Wahrgenommen, Straftaten die einen mit 
hoher Wahrscheinlichkeit auch selbst zustoßen könnten (Wobei das könnten 
- die Möglichkeit der springende Punkt ist) werden gerne so wahrgenommen 
das das entsprechende Straftaten welche den Nachbarn oder auch nur 
irgendjemanden von den man in der Zeitung (heute mehr den "sozialen") 
liest
zugefügt wurden, gefühlsmäßig, von Bauchgefühl her einen selbst zugefügt 
wurden...
Wenn man dann mal die Augen aufmacht wird man feststellen das die 
meisten von uns noch nie Opfer einer der Straftaten wurden die für 
"Kaputte" Gegenden und Quartiere sorgen (Wie schon geschrieben: Ein 
Betrug macht keine Gegenden kaputt und hängt sehr oft auch mit der 
eigenen "Dummheit", Gutsgläubigkeit oder Gier zusammen).


Realist

von DANIEL D. (Gast)


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Realist schrieb:
> Generell ist es auch so:
> Schlechtes wird überproportional Wahrgenommen, Straftaten die einen mit
> hoher Wahrscheinlichkeit auch selbst zustoßen könnten (Wobei das könnten
> - die Möglichkeit der springende Punkt ist) werden gerne so wahrgenommen
> das das entsprechende Straftaten welche den Nachbarn oder auch nur
> irgendjemanden von den man in der Zeitung (heute mehr den "sozialen")
> liest
> zugefügt wurden, gefühlsmäßig, von Bauchgefühl her einen selbst zugefügt
> wurden...
> Wenn man dann mal die Augen aufmacht wird man feststellen das die
> meisten von uns noch nie Opfer einer der Straftaten wurden die für
> "Kaputte" Gegenden und Quartiere sorgen (Wie schon geschrieben: Ein
> Betrug macht keine Gegenden kaputt und hängt sehr oft auch mit der
> eigenen "Dummheit", Gutsgläubigkeit oder Gier zusammen).
> Realist

Also wenn ich das Müll hinwerfen, auf meinen Grund und Boden als 
Straftat sehe, dann werde ich ganz schön oft Opfer einer Straftat. Auch 
Einbruchsdelikte in näherer Umgebung, oder Vandalismus sind auf jeden 
Fall gut wahrnehmbar. Gewaltverbrechen in meiner näheren Umgebung sorgen 
bei mir auch ein ungutes Gefühl. Wenn sich z.b. Leute am Bahnhof an 
einer Frau Vergehen oder sowas, oder die Tante von einer versuchten 
Vergewaltigung am Arbeitsplatz erzählt. Oder auch das illegale 
hinterlassen von Fäkalien von fremden auf dem eigenen Grundstück. Was 
Überwachungskameras so alles offenbaren...

Also ich finde es ist durchaus deutlich wahrnehmbar, in welchem 
gesellschaftlichen Zustand sich die nähere Umgebung befindet.

Aber ich weiß auch sehr genau was ich darf, und was ich nicht darf, und 
ich würde keinem empfehlen sich von mir erwischen zu lassen.

von Stefan S. (stefan_sch)


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DANIEL D. schrieb:
>
> Das ist den Pleitegeiern der EU geschuldet, ohne die 0 Zinsen der EZB
> würden diese Pleite gehen.

Hauptsächlich, ja.

Aber auch Deutschland verschuldet sich auf Teufel komm raus.

Das ganze Kurzarbeitergeld kam aus der Notenpresse. Geld für 0 Arbeit.

Ist ja klar wozu das führt. Nämlich zu Inflation. Wir haben eine 
steigende Geldmenge, während die Gütermenge stagniert oder zurückgeht.

Der Traum aller Linken. Wohlstand ohne Arbeit.

von Pleitegeier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
>
> Also bitte die Dankesschreiben nach Berlin und Frankfurt schicken.

Das ist Loser-Talk.

Die Schuld liegt schon bei den Individuen.

Warst du mal bei gut wachsenden Unternehmen in China, Südkorea, Japan, 
USA?

Dann siehst du, was gute Bildung, Ehrgeiz und Pragmatismus bewirken.

Der Deutsche Michel glaubt, er habe einen Anspruch auf ein 
Mittelstandsleben. Der will nicht mehr rennen, der will gemütlich 
laufen.

Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik, 
auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!

Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund 
suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

von DANIEL D. (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Ist ja klar wozu das führt. Nämlich zu Inflation. Wir haben eine
> steigende Geldmenge, während die Gütermenge stagniert oder zurückgeht.

Ja traurig ich habe mein gesamtes Geld ausgegeben für erneuerbare 
Energien für das Haus, bevor das mit dieser Inflation richtig losging. 
Was im Fall eines Geringverdiener wie mir aber nur läppische 8000€ 
waren.

Ich will eigentlich noch viel mehr von dem Zeug haben, aber diese 
Inflation macht mir dann doch etwas Sorgen. Da werde ich mindestens 
doppelt so lange brauchen, um das zusammen zu sparen und zu kaufen was 
noch weiteres an Verbesserungen für das Haus haben wollte. Ich hoffe ja 
dass ich mir das dann überhaupt noch leisten kann, oder überhaupt noch 
in der Lage bin Geld zu sparen 🤔

von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

Das sind einfach die Folgen der Politik, in diesem Land funktionieren 
keine Innovationen, zu viel Bürokratie Vetternwirtschaft und 
Subventionen. Da hilft nur Auswandern.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Pleitegeier schrieb:
>
> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
>
> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

Du hast keine Ahnung wovon du redest!

von Pleitegeier (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
>> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
>> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
>> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.
>
> Das sind einfach die Folgen der Politik, in diesem Land funktionieren
> keine Innovationen, zu viel Bürokratie Vetternwirtschaft und
> Subventionen. Da hilft nur Auswandern.

Unsinn.

Aber wer einmal im Loser-Talk seine persönliche Lösung gefunden hat, der 
hält daran fest.

Wie viele Innovationen hast Du denn persönlich versucht zu 
kommerzialisieren?

Lass mich raten: 0.

von Pleitegeier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Du hast keine Ahnung wovon du redest!

Du bist gefangen im Loser-Talk, weil das für dich eine Lösung ist.

Das heißt, du bist nicht in der Lage, eine andere Lösung zu finden.

Da sieht jeder.

Du bist kein Macher sondern jemand der sich nur beschwert und auf andere 
zeigt, anstatt für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Pleitegeier schrieb:
>
> Du bist gefangen im Loser-Talk, weil das für dich eine Lösung ist.

Und du hast weder Ahnung von Politik, noch von Finanzwesen.

Das Einzige was du kannst, ist in jedem zweiten Satz dir mit dem 
Buzzword "Loser-Talk" einen runterzuholen.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Du bist kein Macher sondern jemand der sich nur beschwert und auf andere
> zeigt, anstatt für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

Ich habe das mal beobachtet wenn man ernsthaft Verantwortung übernehmen 
will, dann muss man entweder ein bisschen dumm sein und naiv, oder der 
extreme überflieger.

Alles in der Mitte funktioniert nicht so gut, weil man dann doch die 
ganzen Risiken rational wahrnimmt.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Pleitegeier schrieb:
>
> Das ist Loser-Talk.
>
> Die Schuld liegt schon bei den Individuen.
>
> Warst du mal bei gut wachsenden Unternehmen in China, Südkorea, Japan,
> USA?
>
> Dann siehst du, was gute Bildung, Ehrgeiz und Pragmatismus bewirken.
>
> Der Deutsche Michel glaubt, er habe einen Anspruch auf ein
> Mittelstandsleben. Der will nicht mehr rennen, der will gemütlich
> laufen.
>
> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
>
> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

Übrigens sieht man an dem Beitrag, wie du dir selbst widersprichst.

Du nennst China oder Japan oder Südkorea.

Gleichzeitig redest du von Immigranten.

Keines der von dir genannten Länder erlaubt sich das, was Deutschland 
macht.

Nämlich Armutseinwanderung mit Vollversorgung aus den Sozialsystemen.

KEINES!!!

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Nämlich Armutseinwanderung mit Vollversorgung aus den Sozialsystemen.
> KEINES!!!

Nanana die bringen Innovationen aus ihren Heimatländern mit. Wir können 
viel von denen lernen! Nur das tun wir scheinbar nicht 🤔

von Stefan S. (stefan_sch)


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DANIEL D. schrieb:
>
> Nanana die bringen Innovationen aus ihren Heimatländern mit. Wir können
> viel von denen lernen! Nur das tun wir scheinbar nicht

Innovationen? Etwa aus Somalia, Kongo oder Syrien?

Welche sollen das sein? Etwa wie man Stichwerkzeuge in Nürnberg richtig 
bedient?

In Schweden brennen ganze Ortsviertel dank der rosa gefärbten 
Einwanderungspolitik. In Deutschland geht es in dieselbe Richtung.

Leistungsträger wandern ab, Sozialhilfeempfänger wandern ein.

von DANIEL D. (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Nanana die bringen Innovationen aus ihren Heimatländern mit. Wir können
>> viel von denen lernen! Nur das tun wir scheinbar nicht
>
> Innovationen? Etwa aus Somalia, Kongo oder Syrien?
> Welche sollen das sein? Etwa wie man Stichwerkzeuge in Nürnberg richtig
> bedient?
> In Schweden brennen ganze Ortsviertel dank der rosa gefärbten
> Einwanderungspolitik. In Deutschland geht es in dieselbe Richtung.
> Leistungsträger wandern ab, Sozialhilfeempfänger wandern ein.

Ja das scheint den Tatsachen zu entsprechen, aber normalerweise redet 
man einfach nicht darüber. Und steckt einfach Leute welche sich darüber 
echauffieren in irgendwelche Schubladen.


Man muss aber sagen diese Leute sind nicht schuld daran dass hier 
Innovationen ausgebremst werden, die haben einfach nur die von dir 
genannten Nachteile.

Viel problematischer ist die hohe Abgabenlast, der Sumpf aus Bürokratie, 
Fördergeldern, Normen und verboten und Verpflichtungen. Wir haben hier 
halt eine massive Marktverzerrung zugunsten von Großkonzernen.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Die hohe Abgabenlast ist ja genau die Folge dieser unverantwortlichen 
Einwanderungspolitik.

Die Sozialsysteme verschlingen immer mehr Geld. Allein im letzten Jahr 
hat Deutschland 500 Millionen € an Kindergeld in das Ausland überwiesen.

Die Asylkosten belaufen sich pro Jahr auf rund 15 Milliarden €.

Was glaubst du wo das Geld herkommt?

von Joachim B. (jar)


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DANIEL D. schrieb:
> zu viel Bürokratie Vetternwirtschaft und
> Subventionen. Da hilft nur Auswandern.

Ach, das sagten schon andere und scheiterten genau wie hier!
Diejenigen, die es nach dem Auswandern schafften, waren hier auch nicht 
erfolglos.
Kennst du Bürokratie in Thailand, USA?
Versuche mal in USA nach VDE eine Steckdose zu verbauen, sie werden dir 
schon erklären, daß das nicht interessiert, solange du keine AWG 
Verkabelung nimmst.
Kennst du Korruption in Thailand?
Mit eines hast du recht, Subvention gibts in Thailand weniger, dafür 
Vetternwirtschaft.

von DANIEL D. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> ennst du Bürokratie in Thailand, USA?
> Versuche mal in USA nach VDE eine Steckdose zu verbauen, sie werden dir
> schon erklären, daß das nicht interessiert, solange du keine AWG
> Verkabelung nimmst.

In irgendwelchen überlaufenen Handwerksgewerken oder vergleichbares Fuß 
zu fassen ist keine Innovation. Ein Restaurant ist auch keine 
Innovation.

Stefan S. schrieb:
> Die hohe Abgabenlast ist ja genau die Folge dieser unverantwortlichen
> Einwanderungspolitik

Na die gab es auch schon vorher. Aber ja es wurde nochmal schlechter 
dadurch. Geld was für immer verloren ist, eine Fehlinvestition welche 
Kurzzeitig für mehr Arbeit gesorgt hat, aber in keinem Verhältnis zum 
nutzen steht.

von ThomasDi (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
>
> Dann siehst du, was gute Bildung, Ehrgeiz und Pragmatismus bewirken.
>
> Der Deutsche Michel glaubt, er habe einen Anspruch auf ein
> Mittelstandsleben. Der will nicht mehr rennen, der will gemütlich
> laufen.
>
> Die anderen Rennen aber und dann schimpft der Michel auf die Politik,
> auf die Immigranten, auf die Elite etc. pp. Loser-Talk eben!
>
> Dass die anderen auch Fehler machen, ist klar. Aber wenn man den Urgrund
> suchen will, dann sollte man zuerst vor der eigenen Haustür anfangen.

Es ist eben nicht so. Leistung rentiert sich nicht mehr. Wie gesagt, nur 
mit dem Gehalt ist Immobilienerwerb in München utopisch, selbst wenn man 
zu dem Top 1% gehört.

von DANIEL D. (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Es ist eben nicht so. Leistung rentiert sich nicht mehr. Wie gesagt, nur
> mit dem Gehalt ist Immobilienerwerb in München utopisch, selbst wenn man
> zu dem Top 1% gehört.

Leistung rentiert sich nirgendwo, am Ende hat man die doppelte Arbeit, 
und dann 10% mehr Gehalt heraus, wie der Kollege welcher sich die Eier 
schaukelt. Und das auch nur wenn man Glück hat.

Das ganze hatte sogar irgend einen doofen Namen den ich vergessen habe.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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DANIEL D. schrieb:
> Das ganze hatte sogar irgend einen doofen Namen den ich vergessen habe.

Allokationseffizienz?
https://www.bwl-lexikon.de/wiki/allokation/
Auszug:
"Die Grenzkosten der Anbieter entsprechen dabei dem Grenznutzen der 
Nachfrager."

von DANIEL D. (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Das ganze hatte sogar irgend einen doofen Namen den ich vergessen habe.
>
> Allokationseffizienz?
> https://www.bwl-lexikon.de/wiki/allokation/
> Auszug:
> "Die Grenzkosten der Anbieter entsprechen dabei dem Grenznutzen der
> Nachfrager."

Es ging darum dass man wenn man nur 80% am Arbeitsplatz oder so leistet, 
genauso gut dasteht wie Leute welche 100% leisten. Und dass man um die 
100% Leistung zu erreichen viel zu viel Arbeit investieren muss. Ich bin 
selbst am googeln wie ein verrückter.

https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip

Das war es ich habe es gefunden.

von Pleitegeier (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> ThomasDi schrieb:
>> Es ist eben nicht so. Leistung rentiert sich nicht mehr. Wie gesagt, nur
>> mit dem Gehalt ist Immobilienerwerb in München utopisch, selbst wenn man
>> zu dem Top 1% gehört.
>
> Leistung rentiert sich nirgendwo, am Ende hat man die doppelte Arbeit,
> und dann 10% mehr Gehalt heraus, wie der Kollege welcher sich die Eier
> schaukelt. Und das auch nur wenn man Glück hat.

Wer es sich selbst als Minderleister bequem gemacht hat, sollte halt 
weniger Forderungen stellen.

Oder sich im IGM-Disneyland bewerben, aber selbst da würdet ihr wohl 
nicht reinkommen.

von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Oder sich im IGM-Disneyland bewerben, aber selbst da würdet ihr wohl
> nicht reinkommen.

Lol ich bin Pöpel  und Handwerker, wenn du irgendwelche 
Minderwertigkeitskomplexe triggern willst, musst du dich eher an andere 
wenden. Mein "way of life" ist ein komplexes Anderes für dich vermutlich 
unverstandliches System, bei welchem du dir nur einbildest das du es 
verstehen könntest. Bisschen so wie Buddha der die Erleuchtung Sucht, 
aber dann doch anders, verstehst du mich?

von Pleitegeier (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Oder sich im IGM-Disneyland bewerben, aber selbst da würdet ihr wohl
>> nicht reinkommen.
>
> Lol ich bin Pöpel  und Handwerker

Na dann nimm doch mal dein Schicksal selbst in die Hand.

Wenn es hier so blöd ist, wandere aus. Kenne einen Handwerker, der 2006 
nach Kanada ging. Der hat inzwischen ein größeres Haus als ich.

Wer will und potent ist, findet einen Weg. Die anderen finden Ausreden.

von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Wenn es hier so blöd ist, wandere aus. Kenne einen Handwerker, der 2006
> nach Kanada ging. Der hat inzwischen ein größeres Haus als ich.

Ja super dir ist schon klar dass man das auch alles putzen muss. Dann 
bin ich Schwerbehindert und chronisch krank, würde ich deswegen 
vermutlich nicht schaffen. Aber ich arbeite trotzdem voll, also die 
soziale Hängematte kann man als Hausbesitzer ja so oder so vergessen.

von Pleitegeier (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Wenn es hier so blöd ist, wandere aus. Kenne einen Handwerker, der 2006
>> nach Kanada ging. Der hat inzwischen ein größeres Haus als ich.
>
> Ja super dir ist schon klar dass man das auch alles putzen muss. Dann
> bin ich Schwerbehindert und chronisch krank, würde ich deswegen
> vermutlich nicht schaffen. Aber ich arbeite trotzdem voll, also die
> soziale Hängematte kann man als Hausbesitzer ja so oder so vergessen.

Dafür gibt es Reinigungskräfte und Gärtner.

Als ob ich das selber und Frauchen geht auch lieber Tennis spielen und 
Shoppen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Oder sich im IGM-Disneyland bewerben, aber selbst da würdet ihr wohl
> nicht reinkommen.

Richtig, das Reinkommen ist die Hürde. Wenn man aber einmal drin ist im 
IG Metall Disneyland, dann kann man es sich gutgehen lassen. Da arbeitet 
sich niemand kaputt, und mit nur ein wenig Einsatz gehört man schon zu 
den Leistungsträgern.

von Senf D. (senfdazugeber)


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DANIEL D. schrieb:
> Dann bin ich Schwerbehindert und chronisch krank

Das tut mir ehrlich leid für dich.

von DANIEL D. (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Dafür gibt es Reinigungskräfte und Gärtner.
> Als ob ich das selber und Frauchen geht auch lieber Tennis spielen und
> Shoppen.

Aber dann hast du kein Haus in München richtig? Weil da kann man sich ja 
mit einem 100k€ Gehalt nur die 50-70m² Mietwohnungen leisten.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Also ich finde es ist durchaus deutlich wahrnehmbar, in welchem
> gesellschaftlichen Zustand sich die nähere Umgebung befindet.

Das ist allenfalls dann richtig, wenn das Erscheinungsbild dieser 
näheren Umgebung entscheidend von den dortigen Anwohnern geprägt wird, 
was häufig nicht der Fall ist.

von DANIEL D. (Gast)


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Senf D. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Dann bin ich Schwerbehindert und chronisch krank
>
> Das tut mir ehrlich leid für dich.

Das muss es aber nicht, die halbe Welt ist doch behindert. Und es gibt 
viele kerngesunde Menschen, welche aufgrund von mangelnder Motivation 
ein wesentlich schlechtes Leben führen.

Nur man ist dann doch auch das Deutsche Gesundheitssystem angewiesen, 
was leider zunehmend privatisiert wird. Was dazu führt, dass Leute mit 
schweren Erkrankungen so lange auf einen Arzttermin warten müssen, bis 
es teilweise zu spät ist. Ich bin glücklicherweise in guter Behandlung.

von Joachim B. (jar)


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DANIEL D. schrieb:
> Leistung rentiert sich nirgendwo, am Ende hat man die doppelte Arbeit,
> und dann 10% mehr Gehalt heraus,

verwechsel nicht Blindleistung mit Wirkleistung!

Als RFS Techniker im Aussendienst reparierte ich am Tag 7,5 TV.
Reparaturquote beim Kunden 97%, nur 3% dieser Kunden-TV von mir mussten 
in die Werkstatt!
Mein neuer Meister warf mir Minderleistung vor, weil es Kollegen gab, 
die 14 Kunden am Tag besuchten aber nur 30% der Kunden-TV reparierten!

Wer verdiente wohl mehr? Wo waren die Kunden zufriedener?
Wir wurden hauptsächlich nach Reparaturen bezahlt!

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Die Sozialsysteme verschlingen immer mehr Geld. Allein im letzten Jahr
> hat Deutschland 500 Millionen € an Kindergeld in das Ausland überwiesen.
Das kommt davon, wenn Ausländer hier bei Tönnies für einen Hubgerlohn 
arbeiten, sbber ihre Familie im Herkunftsland lassen. Wäre es 
Dirclieber, die wären alle hier und würden mit H4 aufstocken?
> Die Asylkosten belaufen sich pro Jahr auf rund 15 Milliarden €.
9 Milliarden Euro davon gehen ins Ausland zur Fluchtursachenbekämpfung, 
damit diese Leute gar nicht erst hierher kommen.
> Was glaubst du wo das Geld herkommt?
Unter anderem aus den Steuern, die hierzulande zu einem großen Teil von 
Ausländern gezahlt werden.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Der TO präsentiert auch nicht eine Geschichte, das er keine Wohnung
> finden würde und er deshalb einem Jobangebot nicht folgen könnte.

So sieht es aber für den Großteil der Normal- bis Gutverdiener in 
München aus. Ist es denn wirklich zu viel verlangt, dass ein E-Ingenieur 
mehr als eine WG oder eine möblierte 30qm-Bude bewohnt? Am meisten 
gefragt sind die 2-Zimmer-Singlewohnungen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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DANIEL D. schrieb:
> Nur man ist dann doch auch das Deutsche Gesundheitssystem angewiesen,
> was leider zunehmend privatisiert wird. Was dazu führt, dass Leute mit
> schweren Erkrankungen so lange auf einen Arzttermin warten müssen, bis
> es teilweise zu spät ist.

Ja, die Bevorzugung der Privatpatienten ist in der Tat ein Skandal und 
die Politik verschließt davor im Wesentlichen die Augen.

> Ich bin glücklicherweise in guter Behandlung.

Das ist immerhin erfreulich. Mein Dorfarzt behandelt privat und 
gesetzlich Versicherte ebenfalls gleich. Das Problem mit den bevorzugten 
Privatpatienten tritt offenbar besonders in den Facharztpraxen auf.

von DANIEL D. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Wer verdiente wohl mehr? Wo waren die Kunden zufriedener?
> Wir wurden hauptsächlich nach Reparaturen bezahlt!

Damit hast du aber eigentlich mein Beispiel sogar bestätigt. Du hast dir 
besonders viel Mühe an der Arbeit begeben, und effektive gute Arbeit 
geleistet. Aber es wird sich dann wohl doch nicht in deinem Gehalt 
widerspiegeln.

In dem Fall konnte dein Kollege wahrscheinlich immer argumentieren, dass 
es besonders schlimme nicht zu reparierende Fehler waren. Und dein Chef 
hat nicht den gesunden menschenverstand, dass einige Leute alle 
Störungen beseitigen, und andere bei der Hälfte scheitern.

Ich bin Servicetechniker/Monteur egal 90% aller Störungen beseitige ich, 
und bei 9% finde ich wenigstens den Grund, so dass man sie sicher im 
folgeauftrag beseitigen kann. Und wenn es sowas ist wie ein Erdschluss, 
und ich meine Leiter 3km durch die Gegend tragen muss, und etliche Dinge 
aufschraube und was weiß ich. Und wenn du deinen Kollegen hast, welche 
nur die Hälfte beseitigen, ja aber der ist dann kreativ ist, ganz 
besonders schlimmen schweren komplizierten Problemen dramatisch 
darstellen zu können. Und wenn du Pech hast ist der besser gestellt.

Deswegen ist der Arbeitsplatz umso besser, je kompetenter der Chef ist, 
und je mehr dieser genau nachvollziehen kann. Bei uns ist das zum Glück 
nur bei der Netzwerk Geschichten so, bei der gesamte andere 
Gebäude-Sicherheitstechnik geht es ja ziemlich gerecht zu.

von Joachim B. (jar)


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DANIEL D. schrieb:
> Aber es wird sich dann wohl doch nicht in deinem Gehalt
> widerspiegeln.

klar ich bekam mehr, mehr Geld und mehr zufriedene Kunden und weniger 
Beschwerden, verfuhr weniger km auf dem Firmen PKW.
Es war eine schöne Zeit bis TV fast unreparierbar wurden und der Verkehr 
unerträglich.

Das erklärte ich auch dem Meister und dann gab er fast Ruhe!
Bis er wieder einen Bock schoß, aber das ist eine andere Geschichte!
Tja Meister kann jeder werden, aber nicht immer ausfüllen!

: Bearbeitet durch User
von Holger (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Es gab auch eine Zeit wo es sehr sinnvoll war Wohnraum zu erwerben, als
> die Zinsen im Keller waren, und die Preise noch nicht angefangen haben
> zu steigen.

Was eklatant das Leistungsprinzip verletzt, mit dem sich unsere 
Gesellschaft immer berühmt. Wer glaubt, dass Spätergeborene sich mit 
einem schlechteren Lebensstandard zufrieden geben wenn das ältere 
Establishment etwas bessere vorlebt? Im besten Fall werden die Jungen 
wegziehen, was zum Exodus der umlagefinanzierten Altersvorsorgesysteme 
führt, mit allen Konsequenzen. Im worst-case wird Gewalt ausbrechen.

von Pleitegeier (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>> Aber es wird sich dann wohl doch nicht in deinem Gehalt
>> widerspiegeln.
>
> klar ich bekam mehr, mehr Geld und mehr zufriedene Kunden und weniger
> Beschwerden, verfuhr weniger km auf dem Firmen PKW.
> Es war eine schöne Zeit bis TV fast unreparierbar wurden und der Verkehr
> unerträglich.
>
> Das erklärte ich auch dem Meister und dann gab er fast Ruhe!
> Bis er wieder einen Bock schoß, aber das ist eine andere Geschichte!
> Tja Meister kann jeder werden, aber nicht immer ausfüllen!

Wenn man zufriedene Kunden hat, ist das der beste Hebel um dem Chef 
richtig Druck zu machen.

Wenn das alles nicht nützt, abhauen und die Kunde mitnehmen.

Dass sich gute Arbeit (Leistung) in Deutschland nicht mehr lohnen soll, 
ist doch blanker Hohn. Aber manche gefallen sich sehr in der Opferrolle.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Holger schrieb:
> Im besten Fall werden die Jungen wegziehen, was zum Exodus der
> umlagefinanzierten Altersvorsorgesysteme führt, mit allen Konsequenzen.
> Im worst-case wird Gewalt ausbrechen.

Beides wird nicht im großen Maßstab passieren, wir reden schließlich von 
Deutschland. Auf die gesetzliche Rente werde ich mich allerdings auch 
nicht verlassen, da ist privater Vermögensaufbau gefragt.

von Pleitegeier (Gast)


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Holger schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>> Es gab auch eine Zeit wo es sehr sinnvoll war Wohnraum zu erwerben, als
>> die Zinsen im Keller waren, und die Preise noch nicht angefangen haben
>> zu steigen.
>
> Was eklatant das Leistungsprinzip verletzt, mit dem sich unsere
> Gesellschaft immer berühmt.

Die Welt is soooo unfair! ;)

Wer etwas kann, der findet einen Weg.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Dass sich gute Arbeit (Leistung) in Deutschland nicht mehr lohnen soll,
> ist doch blanker Hohn. Aber manche gefallen sich sehr in der Opferrolle.

Das sehe ich ganz genauso. Nicht immer nur jammern und die Schuld auf 
andere schieben, sondern sein Leben in die eigene Hand nehmen und 
anpacken.

Natürlich ist die Welt nicht gerecht, aber das war sie nie und wird sie 
auch niemals sein. Trotzdem kann man etwas aus eigener Kraft auch ohne 
Erbe erreichen, und als Deutsche haben wir dazu bereits qua Geburt 
extrem gute Voraussetzungen.

Speziell zum Thread-Thema: München ist mir selbst bei meinem Einkommen 
zu teuer, aber heule ich deswegen rum? Nein, denn ich muss da ja nicht 
leben.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Holger schrieb:
> Was eklatant das Leistungsprinzip verletzt, mit dem sich unsere
> Gesellschaft immer berühmt. Wer glaubt, dass Spätergeborene sich mit
> einem schlechteren Lebensstandard zufrieden geben wenn das ältere
> Establishment etwas bessere vorlebt? Im besten Fall werden die Jungen
> wegziehen, was zum Exodus der umlagefinanzierten Altersvorsorgesysteme
> führt, mit allen Konsequenzen. Im worst-case wird Gewalt ausbrechen.

Auf jeden Fall ist es ungerecht. In Italien in Sardinien z.b. sind 
Häuser sehr günstig, aber da ist es wohl nicht so pralle mit der Arbeit.

Stabile Verhältnisse wären mir auch am liebsten, aber ich wüsste nicht 
wo man diese auf der Welt vorfinden könnte, höchstens miserable 
Verhältnisse welche so bleiben wie sie sind.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Ja, die Bevorzugung der Privatpatienten ist in der Tat ein Skandal und
> die Politik verschließt davor im Wesentlichen die Augen.

Ich glaube,  Daniel meinte eher die Privatisierung des medizinischen 
Apparates, zB durch Abschaffung der Kreiskrankenhäuser und der 
Entstehung der MVZen.

Ein Facharzttermin sollte zu erlangen sein, gerade auch als 
Kassenpatient

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/termin-beim-facharzt-nach-4-wochen-so-vermittelt-sie-die-nummer-116-117-12494#:~:text=Als%20gesetzlich%20krankenversicherter%20Patient%20haben,Dringlichkeitscode%20von%20Ihrem%20Hausarzt%20haben.

Schwieriger wird es mit KH-Terminen, da die Kliniken nicht mehr zur 
Daseinsvorsorge, sondern als Cash Cow betrieben werden.

von MalEinPost (Gast)


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Back on topic.

Wer neu nach München kommt muss mit 22 Euro pro qm kalt rechnen. Dazu 
noch Buden aus den 60ies 70ies. Oder einen Neubau wo die NKs auch nicht 
günstiger sind weil der ganze Schnick Schnack zu irrsinig hohen NKs 
geführt hat (schaut selbst bei Immoscout).

Was auch kaum auszuhalten ist ist die Stau und Öffi Situation in der 
Stadt.

Dazu eine Lokalpolitik die sich um so wichtige Themen wie 
Freilauftausschankflächen oder Fahrradstrassen 80 Prozent der Zeit 
kümmert. Bei den wichtigen Themen wird weg geschaut.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Percy N. schrieb:

> 9 Milliarden Euro davon gehen ins Ausland zur Fluchtursachenbekämpfung,
> damit diese Leute gar nicht erst hierher kommen.

In deinen feuchten Träumen vielleicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> 9 Milliarden Euro davon gehen ins Ausland zur Fluchtursachenbekämpfung,
>> damit diese Leute gar nicht erst hierher kommen.
>
> In deinen feuchten Träumen vielleicht.

Da Du offensichtlic lesen kannst, ist Deine progredierende Verblödung 
auch keine wirksame Ausrede:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/665598/umfrage/kosten-des-bundes-in-deutschland-durch-die-fluechtlingskrise/

: Bearbeitet durch User
von Zocker_60 (Gast)


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> von Stefan S. (stefan_sch)
> 08.05.2022 18:50

> > Percy N. schrieb:

> > 9 Milliarden Euro davon gehen ins Ausland zur Fluchtursachenbekämpfung,
> > damit diese Leute gar nicht erst hierher kommen.

> In deinen feuchten Träumen vielleicht.

An den Osterhasen glaubst du auch noch ?

Wo hast du die Zahlen her ? Bildzeitung oder Internet ?

Beides sehr fragwürdig.

von Percy N. (vox_bovi)


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Zocker_60 schrieb:
> Wo hast du die Zahlen her ? Bildzeitung oder Internet ?

Steht doch da!

von Fpgakuechle K. (Gast)


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MalEinPost schrieb:
> Back on topic.

Warum, die These im Topic: "Keiner in München arbeitet für Lohn" ist 
doch längst widerlegt ?!

> Was auch kaum auszuhalten ist ist die Stau und Öffi Situation in der
> Stadt.

Naja Dresden, Berlin und Hamburg sind diesbezüglich schlechter o.ä. 
dran:

"Deutsche Stau-Hauptstadt war erneut Hamburg (31 Prozent, plus 2 
Prozentpunkt) gefolgt von Wiesbaden, Berlin, Aachen, Nürnberg, München 
und Kassel. Dresden, Stuttgart und Köln vervollständigen die 
Top-10-Liste der Städte in Deutschland, in denen Autofahrerinnen und 
Autofahrer die meiste Zeit durch Verkehrsbehinderungen verlieren. 
https://www.rnd.de/mobilitaet/stau-in-diesen-staedten-brauchen-autofahrer-am-meisten-geduld-LJPAFRQHQCSCUAPXY2MDYDUXVY.html

Und ja S/U/Tram/RB sind in München zu den Stosszeiten  gut gefüllt, 
dafür fahren sie aber weitauss häufiger als anderswo. 7.503,2 Mio. 
Personenkilometer wollen auch gestemmt sein.

> Bei den wichtigen Themen wird weg geschaut.

So wie Du bei Kommaregeln und Rechtschreibung?!

von zweitWohnsitzMünchner (Gast)


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Was den Münchner schonmal helfen würde ist nach dem Einzug die Miete zu 
rügen und zu Fordern, dass man nur Mietspiegel plus 15 Prozent (also das 
legale) zahlt.

Die meisten zahlen viel zu viel und werden von Ihren Vermietern 
abgezockt.
Siehe hierzu auch das Urteil letztens wo das Gericht in München ganz 
klar entschieden hat, dass die zuviel gezahlte Miete zurück gezahlt 
werden muss und fortan nur noch Mietspiegel plus 15 Prozent bezahlt 
werden muss.

Viele nehme ihre Rechte einfach nicht war und sind die Melkkühe der 
Vermieter.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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zweitWohnsitzMünchner schrieb:

> Siehe hierzu auch das Urteil letztens wo das Gericht in München ganz
> klar entschieden hat, dass die zuviel gezahlte Miete zurück gezahlt
> werden muss und fortan nur noch Mietspiegel plus 15 Prozent bezahlt

Nix 'Siehe' möglich, da link fehlt, Hörensagen allein zählt nicht, 
insbesonders wenn die Wiedergabe des urteils in teilen falsch ist.

von zweitWohnsitzMünchner (Gast)


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https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-miete-amtsgericht-1.5527701

"Eine Drei-Zimmer-Wohnung in Neuhausen-Nymphenburg mit knapp 70 
Quadratmetern für 1300 Euro warm? Der Mietpreis-geschädigte Münchner 
würde dazu wohl sagen: ein Schnäppchen! Zwei Mieter hingegen waren da 
anderer Meinung und klagten vor Gericht, dass der Betrag erheblich über 
dem Mietspiegel der Stadt liege und damit gegen die Mietpreisbremse 
verstoße. Und die Kläger bekamen Recht! Sie müssen künftig lediglich 
896,25 Euro Kaltmiete bezahlen, die Vermieter müssen ihnen zudem den 
überbezahlten Mietzins rückerstatten und sämtliche Gerichtskosten 
begleichen.

Ende 2019 hatten die Kläger die 69-Quadratmeter-Wohnung in einem 
Wohnblock in Neuhausen-Nymphenburg, erbaut am Anfang des 20. 
Jahrhunderts, angemietet. Das Bad war modernisiert, auf den Böden 
Parkett verlegt. Balkon oder Terrasse gab es nicht. Im Mietvertrag stand 
eine Kaltmiete von 1171 Euro, zuzüglich 130 Euro Nebenkosten."

Das sollten alle mal für sich überprüfen und durchziehen.

von Fpgakuechle K. (Gast)


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zweitWohnsitzMünchner schrieb:
> Das sollten alle mal für sich überprüfen und durchziehen.

Woran sollte man 'was' überprüfen ?!
Ob die Miete bei denen 896,25 Euro beträgt?!
Himmel Herrgott Sakra ist es so schwierig, das richtige Intervall für 
die Miete zu nennen?! Samt ne Referenz auf das entsprechende Gesetz?!

Ist dieses Forum inzwischen von allen hellen Geistern verlassen und es 
treiben sich nur noch Dyskalkulie-Gezeichnete in diesem Techniker-Forum 
herum ?!

von Stefan M. (interrupt)


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dann lass es !

von Ketchup (Gast)


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Bald ist wieder Oktoberfest. Das wird bestimmt lustig. Das gibt's nur 
hier. Ich zahle gerne etwas mehr und kann dafür direkt an solchen 
kulturellen Ereignissen teilnehmen. Das geht in der Provinz nicht.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Percy N. schrieb:
>
> Da Du offensichtlic lesen kannst, ist Deine progredierende Verblödung
> auch keine wirksame Ausrede:
>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/665598/umfrage/kosten-des-bundes-in-deutschland-durch-die-fluechtlingskrise/

Schön das du Zahlen verlinkst, die ich selbst lange vor dir gepostet 
habe.

Lustig wird es aber erst dann so richtig, wenn solche Papageien wie du 
mir vorwerfen ich könne nicht lesen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Lustig wird es aber erst dann so richtig, wenn solche Papageien wie du
> mir vorwerfen ich könne nicht lesen

So richtig unerfreulich wird es dann, wenn sich herausstellt, dass Du 
allem Anschein nach die 9 Mrd für Fluchtursachenbekämpfung bestreitest, 
obwohl Dir die Zahlen bekannt sind.

Möchtest Du lieber als Lügner angesehen werden oder gefällt Dir 
Volltrottel besser?

von Stefan S. (stefan_sch)


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