dsp und logik

Gast #418672
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hallo,
wo liegt der unterschied zwischen Logik und einem DSP ?
Ich habe irgendwo gelesen dass DPS besonderst geeignet sind zB FIR
Filter zu realisieren, aber die kann man doch auch in VHDL machen oder
? ....
kann man eine Logik die man in VHDL realisiert und dann auf ein FPGA
bring als DSP bezeichnen ?
irgenwie hab ich da eine Denkblokade ?

  thx
   flix
Gast #418673
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Unter DSP (digital signal processing) versteht man die Systemtheorie
wert- und zeitdiskretisierte Daten zu verarbeiten. Klassische Verfahren
sind dabei Filter (FIR, IIR) oder spektrale Betrachtung der Daten (FFT).
Manchmal versteht man unter DSP auch den Prozessor, dessen Architektur
besonders dafür ausgelegt ist obige Verfahren effektiv abzuarbeiten.

Logische Verknüfungen sind die Verschaltung der digitalen Basisgatter.
Man kann aus diesen Basisgattern natürlich auch eine Schaltung bauen
die ein Verfahren aus der digitalen Signalverarbeitung darstellt wie
zum Beispiel ein digitales Filter und dies in einem FPGA
implementieren.

Aber nicht jede Logik (mit oder ohne VHDL realisiert) ist damit
automatisch ein DSP.


Ich hoffe nicht noch mehr verwirrt zu haben.


Gruss,
Armin
Gast #418674
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Vorteil DSP:

- vergleichsweise geringe Kosten
- oft gute Dokumentation
- z.T. simples Boardlayout
- Hochsprachenprogrammierung bzw. Programmierung in einer auf
Arithmetik optimierten Assemblersprache (also gute
Enwicklungsgeschwindigkeit)
- meist Peripherie bereits on-chip

Vorteil FPGA:

- Geschwindigkeit, so sich das Problem gut parallelisieren lässt oder
man einen Schaltkreis mit sehr hoher Taktrate verwendet


=> Womit man die Aufgaben löst, hängt von der Anwendung ab, digitale
Signalverarbeitung können beide (oder z.B. auch ein Mikrocontroller).

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