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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Auswertung Sin/Cos-Geber


Autor: Gary (Gast)
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Hallo zusammen,

hat jemand von euch Unterlagen zu Verfahren wie ich einen
Sinus-/Cosinus-Geber (Drehgeber der n-Schwingungen je Umdrehung analog
ausgibt) auswerten kann?
Dabei möchte ich nun nicht erfahren das man die Nulldurchgänge von
den beiden Kanälen nutzen kann, sondern mir geht es darum wie:
- Phasenlagen berücksichtigt werden
- Singalverläufe fein interpoliert werden
- evtl. Offsets heraus gerechnet werden

Bin da leider selbst noch total dumm und suche einfach den Einstieg

Gruss,
Gary

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Ich denke, dazu gibts Spezial-ICs, ich würde bei
www.analog.com
www.avagotech.com
www.ic-haus.de
www.austriamicrosystems.com
suchen, Stichwort rotary encoder

Autor: Detlev (Gast)
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Das Stichwort lautet CORDIC Verfahren

http://de.wikipedia.org/wiki/CORDIC

Eine Umsetzung für Mikrocontroller (war ein 89c2051 mit SDCC) hänge ich
mal an. Offsets kann man IMHO nur dann herausrechnen, wenn alle Winkel
gleich häufig vorkommen und man so den das zeitliche Mittel abziehen
kann.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Normalerweise dient der CORDIC der Berechnung von trigonometrischen
Funktionen, also beispielsweise einer Sinusschwingung.
Kann man damit auch die umgekehrte Richtung rechnen?
Hier sind doch nur zwei Spannungswerte von Sinus und Cosinus gegeben,
deren Maximalwert bekannt ist, sodaß man den Winkel bestimmen kann.

Autor: Detlev (Gast)
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@Christoph Kessler

Den Maximalwert braucht man gar nicht. Übrigens will man ja auch eine
trigonometrische Funktion berechnen, nämlich arctan(x/y) unter
Beachtung des richtigen Quadranten. Deshalb verstehe ich deine Frage
nicht ganz.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Ja wenn der Drehgeber identische Spannungen liefert, kann das sein. Ich
dachte an das ähnliche Problem, die Ausgangsspannungen von zwei
Magnetsensoren, die um 90 Grad gegeneinander verdreht sind, und
parallel zur Erdoberfläche liegen, in eine Kompaßwinkelangabe
umzurechnen. Dort kann man wegen der dritten Koordinatenrichtung nicht
sicher sein, wo für jeden Sensor die Maximalspannung liegt. Das
Magnetfeld ist ja irgendwie schräg zur Erdoberfläche geneigt.

Autor: Holger (Gast)
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