Filter 1. oder 2. Ordnung als Ersatz für Mittelwert?

Gast #418769
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Hallo.

Ich mache derzeit ein Praktikum und mich beschäftigt seit heute ein
Problem:

Ich habe eine Signal von einem Messgerät (4...20mA). Dieses wird alle
10min aktualisiert und dann bis zur nächsten Aktualisierung konstant
ausgegeben. Dadurch ergeben sich halt alle 10min Sprünge.

Dieses Signal wird von einem PLS verarbeitet, welches den Signalwert
alle 2s abfrägt, welches natürlich immer 10min gleich ist und dann auf
einen anderen Wert springt. Das PLS "weiß" nicht, dass das Signal vom
Messgerät nur alle 10min erneuert wird.

Besser wäre es, ich würde den Mittelwert vom PLS angezeigt bekommen,
denn die gemessenen Signale streuen ja um den "wahren Wert".
Das PLS hat aber dummerweise keine Mittelwertfunktion, sondern kann
nach Aussage des PLS-fritzen nur Filter 1. und 2. Ordnung.
Was meint der mit Filtern 1. und 2. Ordnung?
Gast #418773
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Das ist dann ein Tiefpaß im Millihertz-Bereich ( 1 mHz =ca. 1/4 Stunde
pro Schwingung). Als analoges Filter wird das etwas aufwendig. Digital
natürlich kein Problem.
Ein Mittelwert ist ein Spezialfall eines digitalen FIR-Tiefpaßfilters,
in dem alle "Samples" oder Meßwerte mit gleicher Gewichtung
berücksichtigt sind. Es ist aber für die Aufgabe vermutlich nicht das
bestmögliche Filter, da ältere Meßwerte allmählich ausklingend
berücksichtigt werden sollten.
Gast #418774
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Für ein Tiefpaßfilter ohne unangenehme Eigenschaften wie Überschwinger,
wäre ein Tiefpass 2. Ordnung mit Bessel- oder
Butterworth-Charakteristik recht. Einfach ein Filterberechnungsprogramm
wie z.B.
http://www.aade.com/filter.htm
mit den entsprechenden Parametern füttern, dann sollten die benötigten
Zahlenwerte für den Programmierer herauskommen.

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