Hallo,
ich beschäftige mich auch seit längerem mit dem Thema, weil ich ein
"überflüssiges" LG-Display aus einem Laptop unbedingt weiter verwenden
möchte.
Ich konnte herausbekommen, dass seit geraumer Zeit die meistens Displays
dieser Art über eine LVDS-(Low Voltage Differential
Signal-)Schnittstelle kommunizieren. Pro Farbkanal werden die Daten über
zwei zueinander invertierte Leitungen übertragen (so in der Art :-).
Das Problem ist nur, dass diese Schnittstelle normalerweise nicht zur
Verfügung steht.
Normalerweise sind CMOS/TTL-Schnittstellen vorhanden, mit 5 bis 8 Bit
Auflösung pro Kanal, zum Besipiel auf diversen Geforce2 MX Karten oder
auf den VIA Epia-M Mainboards.
Also braucht man einen CMOS/TTL-to-LVDS-Converter, da gibt es diverse,
z.B. den THC63LVDM83R (ist in meinem Laptop verbaut), oder diverse von
National Semiconductor.
Das größte Problem ist derzeit nur, dass die Schnittstellen auf den
Karten nicht genormt sind, und ich noch die Pinbelegung in Erfahrung
bringen muss.
Denn eigentlich könnte man mit so 'nem alten Display noch viele lustige
Sachen machen...
Jens