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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Problem mit Bewerbungsfrage


Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Hallo allerseits,

ich habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch und schau mir gerade
einige Bewerbungsfragen an. Eine lautet: "Wo sehen Sie sich in fünf
Jahren?". Tja, das ist eine gute Frage.

Ich bin Student und es geht um eine Diplomandenstelle. Meine Antwort
wäre in etwa (stichwortartig) -im selben Unternehmen, -nicht mehr als
Anfänger, -aber auch nicht als Abteilungsleiter.

Aber wie sieht denn die Erfolgsleiter für einen Ingenieur in einem
großen Unternehmen aus? Welche Hierarchie gibt es? Und welches Ziel
könnte ich innerhalb von fünf Jahren erreichen? Ich plane, eher auf der
fachlichen Ebene zu bleiben.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte! Welche
Zwischenstopps hattet ihr in Eurer Karriere?

Viele Grüße,
Steffen

Autor: Klaus (Gast)
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Ich wuerde folgendes sagen: "Ich hoffe, dass ich nach dem Diplom eine
Stelle als XYZ (hier musst Du Deine Wunschposition nennen) finde, mich
einarbeite und dann nach einiger Zeit in dieser Position vollwertig
arbeite. Innerhalb der ersten 3 bis 4 Jahre hoffe ich dann umfangreiche
Erfahrungen zu sammeln, um meinen weiteren Werdegang zu planen. Im
Moment habe ich diese Erfahrungen noch nicht. Es waere deshalb auch
theoretisch moeglich, dass mir XYZ gar nicht gefaellt und ich mich
umorientiere, sei es intern oder extern."

Autor: Klaus (Gast)
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Wenn Du fast nur mit Ingenieuren zusammenarbeitest, dann kannst Du
innerhalb von 5 Jahren realistisch gesehen Projektleiter werden.

Danach kommt ein Gruppenleiter, danach der Abteilungsleiter.

Wenn Du auf der fachlichen Schiene bleiben willst, dann faengt es z.B.
mit Entwicklungsingenieur an, dann kommt nach einigen Jahren (bei uns
sind es ca. 10) der Senior Engineer.

Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Vielen Dank Klaus! Dein erster Vorschlag ist eine ziemlich geschickte
Antwort! Man lehnt sich nicht aus dem Fenster, zeigt aber trotzdem,
dass man sich Gedanken gemacht hat.

Danke auch für die Hierarchiebeschreibung. Dann weiß ich, was ich noch
vor mir habe :-)

Viele Grüße,
Steffen

Autor: Smörre (Gast)
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Eine lautet: "Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?"
-> Ich glaub auf so eine platte Frage würde ich antworten:
In 5 Jahren sehe ich mich als Millionär auf einer Karibinsel das Leben
genießen ... Ergebnis wär dann, daß Sie Dich als fähig, aber zu
arrogant einstufen, deshalb die Bauchpinsel-Antwort:

"Ich hoffe, dass ich nach dem Diplom eine
Stelle als XYZ (hier musst Du Deine Wunschposition nennen) finde, mich
einarbeite und dann nach einiger Zeit in dieser Position vollwertig
arbeite. Innerhalb der ersten 3 bis 4 Jahre hoffe ich dann
umfangreiche
Erfahrungen zu sammeln, um meinen weiteren Werdegang zu planen. Im
Moment habe ich diese Erfahrungen noch nicht. Es waere deshalb auch
theoretisch moeglich, dass mir XYZ gar nicht gefaellt und ich mich
umorientiere, sei es intern oder extern."

Ich würde aber nicht so viel auf eine simple Frage antworten; denn wer
so viel labbert, der hat irgendetwas zu verbergen, hab ich mal so
gelernt.

An Deiner Stelle würde ich mir keinen Kopf um die Fragen machen oder
gar auswendig lernen, sondern einen kalten Sprung ins Wasser wagen ->
Ehrlichkeit kommt manchmal (heute ja leider wohl nicht mehr so) besser
an!

Autor: Tobias (Gast)
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> Ich bin Student und es geht um eine Diplomandenstelle.

Besteht denn schon die Option einer Übernahme nach der DA? Wenn nicht,
solltest du dich diesbezüglich sehr überlegt äußern.

Autor: Steffen Hausinger (Gast)
Datum:

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Ich sehe das ganze Programm eher als eine Art Spiel. Oder, vielleicht
noch treffender, als Balz. Als es damals um meine Freundin ging, habe
ich mich auch herausgeputzt, meine Worte mit bedacht gewählt und
versucht, einen positiven Eindruck zu machen.

Nur, und das stimmt schon: Einerseits gibt es 1.000 Dinge zu beachten,
andererseits heißt es, Dein geschultes Gegenüber erkennt sofort, mit
wem es zu tun hat. Ja wie denn nun?

Ob eine Chance zur Übernahme besteht, habe ich noch nicht ausgetestet.
Aber da mich das Unternehmen interessiert, mache ich doch nichts
falsch, wenn ich mir meine Zukunft dort vorstelle/plane? Zumindest bei
meiner damaligen Praktikantenstelle hieß es von sich aus, dass sie mir
nicht versprechen können, mich zu übernehmen. Daraus schließe ich, dass
soetwas nicht unüblich ist. Ist es das?

Autor: HariboHunter (Gast)
Datum:

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Wie wäre es denn mit ehrlich antworten? Wo siehst Du Dich denn in 5
Jahren?

Ich hab etwa so geantwortet als diese blöde Frage direkt nach meinem
Diplom aufkam: "Ich habe keine Ahnung, fragen Sie mich das in etwa 3
Jahren nochmal."

Wenn Du frisch von der Uni kommst, hast Du vieleicht eine leichte
Vorstellungen von dem, was in der freien Wirtschaft abgeht.
-Aber null Ahnung.

[Metapher]
Schwimmen hast Du in der Uni gelernt.
Jetzt heißt´s schwimmen.
[/Metapher]

Autor: Klaus (Gast)
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Eine Uebernahmemoeglichkeit ist durchaus ueblich.

Ich sehe 4 Moeglichkeiten:

1. Du erfuellst die Anforderungen nicht. Man wird Dich nicht
uebernehmen, auch wenn eine Stelle frei waere.

2. Du erfuellst die Anforderungen gut und es ist eine Stelle frei: Du
wirst uebernommen. Man konnte Dich viel laenger beobachten, als
jemanden, der nur zwei Mal zum Gespraech kommt.

3. Du erfuellst die Anforderungen gut und es ist keine Stelle frei: Man
wird Dir mit Bedauern mitteilen, dass man Dich leider im Moment nicht
uebernehmen kann.

4. Du erfuellst die Anforderungen sehr gut: Man wird Dich auf alle
Faelle uebernehmen. Wenn keine Stelle frei ist, schafft man
gegebenenfalls eine neue Stelle. Wenn das nicht geht, gibt man Dir
zumindest einen Jahresvertrag und hofft am Ende oder im Laufe dessen
eine Stelle fuer Dich zu haben.

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
Datum:

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Soweit die Theorie, Klaus. Ich würde auf solche Fragejn nicht viel
geben. Die spulen nur ihr Standardprogramm runter. Ich würde mit einer
Gegenfrage antworten, und nachhören, wo sich denn die Firma in 5 Jahren
sieht?

Autor: Patrick (Gast)
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@Smörre,

Das ist durchaus keine platte Frage. (OK, ich bin befangen, da ich die
Frage auch stelle)

Dabei erwarte ich aber keine Antwort mit genauer Positionsangabe,
sondern viel eher eine Beschreibung davon, was die persönlichen
Vorstellungen und Präferenzen sind.

Für einen Diplomanden finde ich die Antwort von Klaus sehr gut. Wenn
man dann noch begründen kann, weshalb XYZ die Wunschposition ist, dann
ist die Sache rund.

Autor: Smörre (Gast)
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Patrick:

" Dabei erwarte ich aber keine Antwort mit genauer Positionsangabe,
sondern viel eher eine Beschreibung davon, was die persönlichen
Vorstellungen und Präferenzen sind."
-> also ich hätte nach einem inneren Seufzer so wie Jürgen reagiert und
eine Gegenfrage gestellt, und wär damit wohl durchgefallen.

Ich sag mal so, je nach Reaktion, weiß man als Personalchef, wie man
sein Gegenüber einzuschätzen hat und wenn man dann eine aalglatte
Antwort - das ist jetzt nicht negativ gemeint - bekommt, kann man
seine
Rückschlüsse ziehen.
Sicherlich, vielleicht genau der richtige Mann für die zu vergebene
Position, kommt immer darauf an, was man gerade sucht.

Autor: Patrick (Gast)
Datum:

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Smörre,

auch nicht böse gemeint, aber der Personalchef hat oft rein gar nichts
mit Einstellungen zu tun.

Jürgens Gegenfrage ist auch nicht schlecht; nachdem die erste frage
beantwortet wurde. Wenn sich danach eine Diskussion über die Firm/den
Markt/die Branche entwickelt in der der Bewerber zeigt, dass er über
den Tellerrand schaut: um so besser.

Genau das allglatte ist es eigentlich, was man nicht hören will!

Bewerber verhalten sich oft wie Gebrauchtwagen Verkäufer. Sie probieren
ihren Gesprächspartner zu gefallen, möglichst Gemeinsamkeiten und
Ähnlichkeiten herauszuarbeiten.
Magst du solche Typen? Ich nicht!

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
Datum:

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Ich denke, daß für gewisse Positionen genau solche allglatten Typen
gesucht werden. Iwr bewegen uns aber hier meist im Breich der
Applikation und da ist persönliches Matching das Wichtigste. Ich bin
daher dazu übergegangen, dem Gegenüber möglichst gleich das zu
präsentieren, was ihn erwartet. Wenn er damit nich kann, kann ich mit
ihm auch nicht. Ich habe mir durch entsprechendes Auftreten mit
Sicherheit schon einige Stellenchancen verschlechtert, aber andersherum
mir auch nachweislich das eine oder andere Fiasko erspart.

Autor: Smörre (Gast)
Datum:

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nur als Hinweis vorab, es heißt aalglatt (englisch: slippery), nicht
allglatt.

"auch nicht böse gemeint, aber der Personalchef hat oft rein gar
nichts mit Einstellungen zu tun."
Hhm, wer denn dann? Irgendein Verantwortlicher aus der
Personalabteilung sollte es doch schon sein (gut, wenn jemand aus der
technischer Abteilung mit dabei ist, um so besser).

"Bewerber verhalten sich oft wie Gebrauchtwagen Verkäufer. Sie
probieren
ihren Gesprächspartner zu gefallen, möglichst Gemeinsamkeiten und
Ähnlichkeiten herauszuarbeiten.
Magst du solche Typen? Ich nicht!"

Nein, natürlich nicht; aber das wird Ihnen ja auch von allerlei Leuten
antrainiert - nur, wenn man schon provozieren will, dann kann man die
Fragen ja auch noch toppen, um sicher zu gehen, daß das keine
Inzenierung ist - irgendwo gibt's sicherlich auch die Antworten auf
immer wieder dieselben Fragen zum Download im Netz, eine ziemlich
langweilige Angelegenheit also.

Autor: Patrick (Gast)
Datum:

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Smörre,

wie immer darfst du jeden Tippfehler behalten, den du findest (und du
kannst stolz sein, das du ein Wort ins Englische übersetzen kannst)

>Hhm, wer denn dann? Irgendein Verantwortlicher aus der
>Personalabteilung sollte es doch schon sein
Ja ein Personalreferent sollte schon beteiligt sein und trifft in der
Regel die Vorauswahl. Das letzte Wort sollte jedoch bei der
Fachbabteilung liegen.

>nur, wenn man schon provozieren will, dann kann man die Fragen ja
>auch noch toppen
Irgendwie habe ich das Gefühl, wir zwei haben unterschiedliche
Auffassungen über den Sinn und die Inhalte von Vorstellungsgesprächen.
Es geht nicht darum eine Show zu liefern. Ziel sollte es doch sein, ob
Bewerber, Position und Firma zusammen passen. Dies funktioniert nicht,
wenn man den Kasper macht. Weder der Bewerber, noch das Unternehmen
können ein Interesse daran haben, eine Beziehung einzugehen, die von
vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

Autor: Smörre (Gast)
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Patrick,

wie immer darfst du jeden Tippfehler behalten, den du findest
-> schön, wenn es nur ein Tippfehler war, dann bin ich ja beruhigt.
Na ja, ist ja egal wie man heute schreibt; ich bin selbst auch nicht
perfekt, keine Sorge.

(und du
kannst stolz sein, das du ein Wort ins Englische übersetzen kannst)
-> Diese Übersetzung habe ich gemacht, damit die Wortbedeutung klarer
wird - im Zweifel gehe ich von Unwissenheit aus und versuche eine
einfache Erklärung zu liefern, aber ich lerne immer gern dazu - nun
kenne ich ja Dein Problem ( stolz sein, daß ,,,) und es ist schön, daß
wir in Bezug auf Tippfehler einer Meinung sind.

Irgendwie habe ich das Gefühl, wir zwei haben unterschiedliche
Auffassungen über den Sinn und die Inhalte von Vorstellungsgesprächen.
-> mag sein; einige Sachverhalte waren bzw. sind mir neu.

Es geht nicht darum eine Show zu liefern.
-> das wird doch aber mit Fragen, die man schon vorab kennt und sich
deshalb entsprechend vorbereitet, erreicht??!

Ziel sollte es doch sein, ob Bewerber, Position und Firma zusammen
passen.
-> tja, nicht so ganz richtig; Ziel sollte sein den "bestmöglichen"
Bewerber für die Position zu finden, der vom Charakter und Fähigkeiten
her ins Team seiner Arbeitskollegen paßt.


Dies funktioniert nicht, wenn man den Kasper macht.
-> offenbar ja doch, sonst würde ja nicht so intensiv über die richtige
Antwort auf irgendwelche Fragen nachgedacht oder gar auswendig gelernt.


Weder der Bewerber, noch das Unternehmen
können ein Interesse daran haben, eine Beziehung einzugehen, die von
vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
-> dieses Interesse hat wohl kaum einer, der sich halbwegs ordentlich
bewirbt!
Es kann trotz allem auch zu "Fehlentscheidungen" kommen; insofern,
kannst Du eine Beziehung die zum Scheitern verurteilt ist auch nicht
immer erkennen, oder ist Dir noch nie ein Fehler unterlaufen ?!
Es ist aber auch kein Argument, weil auch eine mittelmäßiger Bewerber
noch Leistung erbringt und wenn er halbwegs zur Firma und Position
paßt, reicht das noch aus für das Unternehmen.
Allerdings hätte es vielleicht einen besseren gegeben, der auch unter
der Bewerberschar gewesen ist.
Ob man allerdings diesen "besten" Bewerber auf diese Weise
herausgefiltert, das ist doch die eigentliche Frage, oder etwa nicht
???
Wenn Du schon Suggestivfragen als probates Auswahlkriterium ansiehst,
dann würde doch gleich auch noch eine Handschriftenanalyse des
Bewerbers machen (Großunternehmen machen das ab einem bestimmten
Gehaltsniveau sowieso); das bringt dann mehr in Bezug auf
Charakteranalyse, denn bei der Handschrift kann man nur schwer
tricksen.

Autor: Patrick (Gast)
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Smörre,

wie soll ich dir das mit möglichst schonenden Worten beibringen?
Dei Beitrag unterstreicht, dass du keine Ahnung hast!

Autor: Smörre (Gast)
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Patrick,

das mußt Du schon genauer erläutern (denn Du hast ja die Ahnung, die
ich angeblich nicht habe - Ich interpretiere das mal so: Du willst oder
kannst offenbar nichts weiter Preis geben aus welchen Gründen auch immer
?!
Nun gut, andere Forumteilnehmer hätte es vielleicht auch noch
interessiert, was Du so zu sagen hast - aber die Sie Dir ja auch
gleichgültig.

Ansonsten kann man das nicht weiter Ernst nehmen und ich werde mich an
diesem Unsinn auch nicht weiter beteiligen, da ich Rechthaberei nicht
ausstehen kann.

Aber jammern, daß es nicht genug qualifizierte Bewerber gibt, das dürft
Ihr bei Eurer Einstellung auch nicht - ich sag nur, viel Spaß bei der
weiteren Suche nach Personal; Ihr bekommt genau das, was Ihr verdient -
denn wer sich selbst keine Fehler eingestehen kann, der hat es meiner
Ansicht nach auch nicht besser verdient.

Autor: Patrick (Gast)
Datum:

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Hallo Smörre,

>das mußt Du schon genauer erläutern
Nö ;-)

Um ehrlich zu sein hatte ich schilicht und einfach keine Lust einen
Beitrag von über 2000 Worten der vor inhaltlichen Fehlern wimmelt im
Detail zu korrigieren.

Aber OK, nehmen wir nur mal den letzten Abschnitt:

>>Wenn Du schon Suggestivfragen als probates Auswahlkriterium
>>ansiehst
Das Thema "Suggestivfragen" haben wir nicht einmal im entferntesten
berühert. Möglicherweise hast du eine falsche Vorstellung was das
ist!?

>>dann würde doch gleich auch noch eine Handschriftenanalyse des
>>Bewerbers machen (Großunternehmen machen das ab einem bestimmten
>>Gehaltsniveau sowieso);
Wer hat dir denn den Floh ins Ohr gesetzt??

>>das bringt dann mehr in Bezug auf Charakteranalyse
Noch ein Thema das wir nicht angesprochen haben

Autor: MIB (Gast)
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Moin moin,

Wir hatten letztens ein Bewerbungstraening in unserer Schule.
Da wurden vorher von uns Bewerbungen abgeschickt, ueberprueft und dann
bewertet.
Anschliessend gab es noch praktisches Bewerbungstraening.
Lange Rede kurzer Sinn:

Die Bensberger Bank (und auch andere Banken) bieten die Möglichkeit
an,
Bewerbungen zu überprüfen und dann mit in einem Gespräch die Probleme
zu beheben.

Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch bei Studenten der Fall sein
wird (ist kostenlos (bei der Bensberger Bank), daher eine
Werbemaßnahme)

Einfach mal hingehen und Nachfragen, kost ja nix:

Mfg
MIB

Autor: Smörre (Gast)
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Hallo Patrick,

>das mußt Du schon genauer erläutern
Nö ;-)
-> war mir schon klar

Um ehrlich zu sein hatte ich schilicht und einfach keine Lust einen
Beitrag von über 2000 Worten der vor inhaltlichen Fehlern wimmelt im
Detail zu korrigieren.
-> ich auch nicht, deshalb geh ich auch nicht auf alles ein.

Das Thema "Suggestivfragen" haben wir nicht einmal im entferntesten
berühert.
-> für mich ist die Ausgangsfrage "Wo sehen Sie sich in fünf
Jahren?" nichts weiter als eine Suggestivfrage; insofern haben wir
dieses Thema sehr wohl intensiv beantwortet.
Du siehst das natürlich ganz anders; okay, eben eine ganz andere (für
mich nur schwer nachvollziehbare) Sichtweise - ich glaub da kann ich
noch so viel richtiges (und von mir aus halbrichtiges) schreiben, Du
würdest es niemals akzeptieren.

"Möglicherweise hast du eine falsche Vorstellung was das
ist!?"
-> Vielleicht hast Du auch eine falsche Vorstellung ?!
Schon mal ganz entfernt daran gedacht, daß Deine Ansicht eventuell
falsch sein könnte ?! Offenbar nie.
Ist schon klar, daß aus Deiner Sicht der Dinge jegliche Kritik Quatsch
ist.
Nur da gibt es einen kleinen Interpretationspielraum, den Du völlig
ignorierst!

Mach Dir vielleicht doch mal ab und zu die Mühe und lies nach und gehen
wir mal davon aus, daß das so stimmt, was die bei Wikipedia so posten
http://de.wikipedia.org/wiki/Suggestivfrage

"Bei einer Suggestivfrage wird der Befragte durch die Art der Frage zu
einer bestimmten und gewollten Antwort provoziert."
So sehe ich das auch ... und genau das ist bei der Ausgangsfrage
(""Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?") der Fall - nur das hier so
schmückende Worte wie "auch" etc. fehlen.
Aber Sinn und Zweck der Frage entspricht der einer Suggestivfrage und
damit fällt diese Frage für mich in genau eben diese Kategorie.
Die Frage soll im Sinne des Fragenden beantwortet werden !
Oder siehst Du das völlig anders ?

Aber was schreib ich hier; bei Leuten, die Kritik nicht vertragen
können bzw. das gleich als Majetätsbeleidigung verstanden wird, ist
Hopfen und Malz sowieso verloren.
Vielleicht mußt Du ja so denken, wenn Du im Personalwesen bzw. in
leitender Position tätig bist.
Mich wundert in diesem Staat gar nichts mehr.

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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@Smörre und Patrick: ich muss darauf bestehen, daß es MEIN Fehler mit
dem allglatt war, um den ihr oben feilscht. Allerdings war es in der
Tat ein Tippfehler :-)

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Smörre,

>Aber was schreib ich hier; bei Leuten, die Kritik nicht vertragen
>können bzw. das gleich als Majetätsbeleidigung verstanden wird, ist
>Hopfen und Malz sowieso verloren.
Ich hoffe, dass dich diese Einsicht nicht in zu tiefe Selbstzweifel
stürzt. Jetzt wo du es eingesehen hast und dir zugestehst, kannst du ja
daran arbeiten.

Die Definition einer Suggestivfragen bei Wikipedia ist tatsächlich das,
was ich im Kopf hatte. Und genau das ist die Frage, wo man sich in 5
Jahren sieht, oder was man in 5 Jahren machen möchte NICHT!

Es geht eben nicht darum, den Gesprächspartner eine bestimmte Antwort
in den Mund zu legen. Es geht darum, etwas über den Gesprächspartner zu
erfahren. Wichtig dafür ist natürlich, dass der Bewerber sich auf ein
Gespräch einlässt und keine Show abliefert.

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Jürgen,

sorry, dass ich deinen Tippfehler so leichtfertig verschenken wollte
;-)

Autor: Christian Schmiedel (Gast)
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Hallo Patrick und Smörre und Jürgen und Klaus und Co.


Eine interessante Diskussion führt Ihr da, obwohl sie allmählich in
eine Sackgasse führt und ins Unsachliche abzugleiten droht.
Ich möchte an dieser Stelle intervenieren:

Einserseits denke ich, und da gebe ich Patrick recht, dass die Antwort
auf die bereits zitierte Frage offen ist. Jeder kann seinen Gedanken
und Wünschen bei der Beantwortung freien Lauf lassen.
Auf der anderen Seite muss ich Smörre zustimmen, dass durch die Absicht
des Bewerbers die Stelle zu bekommen dieser dazu neigen wird, in
Vorahnung der Erwartungen des Fragenden, diese Erwartungen auch mit
einer entsprechenden Antwort zu erfüllen. Die Beantwortung dürfte also
nicht ganz so frei und ehrlich ausfallen, wie sich der Fragende dies
erhofft. Somit besitzt sie also Züge einer Suggestivfrage. Daher auch
meine Frage: "Warum wird eine solche Frage überhaupt gestellt, da sich
der Fragende, durchaus mit psychologischen Kenntnissen ausgestattet, im
klaren sein muss, dass die Antwort zielorientiert ausfallen wird."

Die von Klaus vorgeschlagene Antwort gefällt mir persönlich auch.
Aber genau damit muss der Personaler rechnen, mit solch vorgefertigten
Antworten, die die Persönlichkeit oder Einstellung des Bewerbers
verschleiern.

Aber mal was ganz anderes:
Ich habe im Laufe der Diskussion herausgehört, (berichtigt mich, wenn
ich mich irre) dass Patrick im Personalwesen arbeitet.

Ich bräuchte mal Deine Einschätzung, Patrick:

Ich bin Student (9.Semester) und 27 Jahre alt.
(Ausbildung vor dem Studium allerdings nicht in der Studienrichtung)
Ich könnte das Studium mit 11 Semestern abschliessen, wäre dann 28.
(10 Semester ist die Regelstudienzeit)

1. Wie kritisch sieht das Personalwesen das Abschlussalter?
2. Überwiegt der Vorteil eines Auslandsaufenthaltes den eines schnellen
Studiums?

Konkret stellt sich für mich die Frage - hänge ich vor dem Diplom noch
einen Auslandsaufenthalt dran oder studiere ich so schnell wie möglich
fertig. Das Diplom verzögert sich dann ca. um 1 Jahr.

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Christian,

danke das du uns aus der Abwärtsspirale herausgeholfen hast.

Allerdings arbeite ich nicht im Personalwesen sondern in einer
Führungsposition, in der ich auch Einstellungen vornehme. Gängige
Praxis bei uns ist, dass die Kolleginnen aus der Personalabteilung die
erste Auswahl bei den Bewerbern vornehmen und danach der Vorgesetze zum
Zuge kommt.

Was einige hier im Forum verwundern wird ist die Tatsache, dass nach
der ersten Auswahl immer ein gewisser Prozentsatz Quereinsteiger dabei
sind. Du solltest dein Licht also nicht unter den Scheffel stellen und
dich gar für deine 'fachfremde' Ausbildung 'entschuldigen'.
Manchmal bringt man auf diesem Wege interessante neue Perspektiven
mit.

Für deine 2 Fragen kann ich dir aus meiner persönlichen Sicht keine
eindeutige Antwort geben. Ein Abgänger mit vielfältigen Erfahrungen ist
natürlich in der Regel interessanter als jemand der gradlinieg durch das
Studium gedüst ist. Von daher meine persönliche, vollkommen subjektive
Aussage: Wenn du Lust auf ein Auslandssemester hast, dann mach es auch!
Wer weiss ob du später noch die Gelegenheit hast diese Erfahrungen zu
machen. Oder informier dich beim DAAD in wie weit es Möglichkeiten gibt
im Anschluss an dein Diplom ins Ausland zu gehen. Da könntest du dann
zweigleisig fahren: findest du einen Job ist es gut - findest du eine
Möglichkeit ins Ausland zu gehen, auch gut.

Wegen eines Semesters über der Regelstudienzeit solltest du dir kein
graues Haar wachsen lassen!

Autor: Christian (Gast)
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Hallo Patrick,


vielen Dank für Deinen Rat.

Grüsse

Autor: Markus (Gast)
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Hallo zusammen,

ich hätte da mal die Frage, was man am besten für eine Antwort gibt wenn 
die Frage über die eigenen Schwächen gestellt wird.

Undzwar schreibe ich meine Diplomarbeit bereits in dem Unternehmen und 
habe jetzt die Gelegenheit mich in einem Vorstellungsgespräch zu 
präsentieren. Ich werde ende des Jahres fertig mit meinem Studium und 
habe auch in der technischen Richtung eine Ausbildung gemacht. 
Regelstudienzeit sind 8 Semester ich habe 9 in Anspruch genommen.

Was sollte man den in solch einem Fall antworten ohne sich ins schlechte 
Licht zu rücken.

Gurß
Markus

Autor: Kola (Gast)
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Die Frage wird meist anders gestellt:"Erzählen sie etwas über ihre 
Stärken und Schwächen". Ich fange immer mit den Schwächen an, denn der 
Mensch hat ein Kurzzeitgedächtnis.
Naja, und dann zählst du einfach 2 oder 3 Schwächen von dir auf. 
Übrigens sollte man bei seinen Stärken die "Teamfähigkeit" betonen, wenn 
man nicht gerade Autist ist.

Autor: Markus (Gast)
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Hallo Kola,

danke für die hilfreichen Tipps, ich bin auch für weitere Anregungen 
offen.

Gruß Markus

Autor: Patrick (Gast)
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Hallo Markus,

Die Frage nach persönlichen Stärken und Schwächen finde ich persönlich 
auch höchst unangenehm.
Wenn du bereits in dem Unternehmen arbeitest, würde ich bei der Frage 
nach den Schwächen darauf verweisen, dass man sich ja in der Abteilung 
informiren kann, in der du bereits bekannt bist.


Autor: Blaubär (Gast)
Datum:

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> würde ich bei der Frage
nach den Schwächen darauf verweisen, dass man sich ja in der Abteilung
informiren kann, in der du bereits bekannt bist.

der Schuß kann aber arg nach hinten losgehen... höhöhö

Autor: Kola (Gast)
Datum:

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Die Frage nach den Schwächen ist unangenehm durch die Natur der Antwort. 
Jeder weiss um seine Schwächen, also ist der Inhalt der Antwort klar. 
Jetzt muss man sich entscheiden, ob man ehrlich oder mit Tricks 
weiterkommen will. Wenn du ehrlich sein willst, dann schalte einfach die 
Emotionen ab, und nenne einige deiner Schwächen. Wenn du mit Tricks 
weiterkommen willst (was die meisten machen, das ist also nicht 
unbedingst unmoralisch), dann erfindest du ein paar Bagatellschwächen, 
z.B. "Mir gehen die Probleme auch Nachts nicht aus dem Kopf", "Ich bin 
übermotiviert", "Ich lasse mich immer ausbeuten".

Der ehrliche Weg hat meiner Meinung nach die gleichen Erfolgsaussichten 
wie die Tricks, je nachdem, an wen du gerätst.

Autor: Smörre (Gast)
Datum:

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Wenn man das hier so liest über was für Fragen sich die Leute (angehende 
Ing.???) "ernsthaft" Gedanken machen und wie die offenbar ernstgemeinte 
Meinung einiger "Personaler" lautet, kann ich nur empfehlen die nächste 
Bewerbung mal im feinsten US Englisch abzufassen, wenn mal wieder gute 
Englisch Kenntnisse gefragt sind (wir leben zwar in Deutschland, aber 
das könnte hier auch ein weiterer Bundesstaat der USA sein).
Dann haben die BWL-Personaler ein echtes Problem (wenn die 
Vorauswahl-Sekretärin die Bewerbung nicht gleich wegen Unkenntnis in den 
Schredder befördert), den vorgestanzten Fragenkatalog mit den 
preisgekrönten BWL-Fragen würde ich mir jedenfalls nicht antun, er ist 
es schlicht nicht Wert sich darüber den Kopf zu zerbrechen; auf solche 
Fragestellungen können wirklich nur BWLer kommen, die selbst keinerlei 
Ahnung von Technik haben und gleichzeitig meinen, daß ein Ing. so etwas 
nach Ihrem Gusto beantworten müßte und sich auf dieses lowlevel-Niveau 
zu begeben - ohne mich.
Den lausig bezahlten Job als Ing. hat man dann eben nicht, dafür dann 
wenigstens seine eigene Ehre gerettet und sich selbst nicht selbst 
völlig verdreht.

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