Wie hier schon gesagt wurde, ich plädiere auch für Assembler.
Wenn Du allerdings unter Zeitdruck stehst, nur sehr einfache Programme
aus bekannten und häufig verwendeten Baugruppen aufbauen willst und Dich
nicht sehr für die Funktion der Baugruppen interessierst, dann ist
Bascom die erste Wahl.
Bascom besteht zum großen Teil nämlich aus vorgefertigten Bausteinen
z.B. für LCD, I2C. Aber das sind Black-Boxes, d.h. Du hast keinen
Einblick in deren Funktion.
Ist quasi, wie mit Bauklötzchen spielen.
Wenn Du aber nicht das passende Bauklötzchen findest, bzw. wenn Probleme
beim Zusammensetzen der verschiedenen Bauklötchen auftreten, dann stehst
Du voll auf dem Schlauch.
Allein schon, daß Du vielleicht eine andere Quarzfrequenz verwenden
willst oder auf Grund des Layouts die Hardware an andere Pins
anschließen willst, kann Dich dann ganz schön alt aussehen lassen.
Z.B. ist der 1-Wire-Bus sehr zuverlässig.
Allerdings erfordert er, daß man die Timings möglichst genau einhält,
bzw. prüfen muß, ob Interrupts das Timing stören können und deshalb an
bestimmten Stellen disabled werden müssen.
Und sowas geht eigentlich nur zuverlässig in Assembler.
Peter