Mehrfach Lichtschranke für Süßigkeitenautomat

OP #7147854
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Ich habe ein Süßigkeitenautomat (Spiralen), bei dem ich unten beim 
Auswurf / vor der Klappe die fehlende Lichtschranke nachrüsten möchte. 
Es sind dafür schon auf jeder Seite 9 x 3mm Löcher für die 
Sende/Empfängerdiode vorgesehen. Der Abstand zwischen beiden Seiten 
beträgt ungefähr 500mm. Wenn ein Schokoriegel runter fällt, würde dieser 
dann mindestens eine IR-Lichtstreche unterbrechen/dämpfen. Die Frage ist 
jetzt ob das mit IR-Dioden überhaupt möglich ist, eine 
Mehrfachlichtschranke aufzubauen? Die sind schon ziemlich dicht 
nebeneinander und bei jedem Empfänger würde trotzdem noch etwas 
ankommen, selbst wenn eine oder zwei Dioden durch den Riegel 
unterbrochen werden, weil dann die anderen IR-Dioden durch Streuung auf 
die Fototransistoren leuchten würden.

Als Sender und Empfänger wollte ich gerne die Bauteile von Würth 
Elektronik nehmen:

1540031NC6090 Fototransistor
https://www.we-online.com/katalog/datasheet/1540031NC6090.pdf

15400394A3590 IR-Diode
https://www.we-online.com/katalog/datasheet/15400394A3590.pdf

Oder müsste man das mit Laserdioden aufbauen?
Gast #7147881
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Laserdioden-Modul nehmen. Die Helligkeit spielt sich dann jenseits des 
üblicherweise vorhandenen Umgebungslichts ab.

Normal glotzt innerhalb eines Süßigkeitenautomats keiner rein.

Sabotage wäre nur möglich, wenn irgendein Pfosten mit einer Taschenlampe 
reinleuchtet. Das kann man aber schon durch einen einfachen Farbfilter 
und ein schwarzes Röhrchen deutlich erschweren.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7147900
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Christian O. schrieb:
> Die sind schon ziemlich dicht nebeneinander und bei jedem Empfänger
> würde trotzdem noch etwas ankommen
Nachdem du das Ganze sowieso modulieren musst, um Umgebungslicht 
effektiv auszufiltern (sonst funktioniert das immer nur nachts im 
dunklen Kämmerlein), dann kannst du ja einfach die LEDs nacheinander 
ansteuern und an den Fototransistoren schauen, was denn da jeweils 
ankommt.

Generell solltest du das Thema nicht unterschätzen, denn nicht umsonst 
verdienen einige Ingenieure bei diversen Herstellern seit Jahren ihr 
Geld damit, solche Lichtschranken funktionssicher zu gestalten.

https://www.google.com/search?q=lichtschranke+moduliertes+licht

https://www.google.com/search?q=lichttaster+moduliertes+licht
#7147911
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Christian O. schrieb:
> Ich habe ein Süßigkeitenautomat (Spiralen), bei dem ich unten beim
> Auswurf / vor der Klappe die fehlende Lichtschranke nachrüsten möchte.
> Es sind dafür schon auf jeder Seite 9 x 3mm Löcher für die
> Sende/Empfängerdiode vorgesehen. Der Abstand zwischen beiden Seiten
> beträgt ungefähr 500mm.

Und wie groß ist der Abstand zwischen den Löchern? Eine Skizze wäre 
hilfreich.

> Wenn ein Schokoriegel runter fällt, würde dieser
> dann mindestens eine IR-Lichtstreche unterbrechen/dämpfen. Die Frage ist
> jetzt ob das mit IR-Dioden überhaupt möglich ist, eine
> Mehrfachlichtschranke aufzubauen?

Ja.

> Die sind schon ziemlich dicht
> nebeneinander und bei jedem Empfänger würde trotzdem noch etwas
> ankommen, selbst wenn eine oder zwei Dioden durch den Riegel
> unterbrochen werden, weil dann die anderen IR-Dioden durch Streuung auf
> die Fototransistoren leuchten würden.

Kommt alles auf den Abstrahlwinkel der LEDs sowie den Akzeptanzwinkel 
der Empfänger an. Mit einer Blende, meist in Form eines schwarzen 
Röhrchens, kann man das SEHR eng begrenzen.

> Als Sender und Empfänger wollte ich gerne die Bauteile von Würth
> Elektronik nehmen:
>
> 1540031NC6090 Fototransistor
> https://www.we-online.com/katalog/datasheet/1540031NC6090.pdf
>
> 15400394A3590 IR-Diode
> https://www.we-online.com/katalog/datasheet/15400394A3590.pdf

Kann man nehmen.

> Oder müsste man das mit Laserdioden aufbauen?

Wen du ein Hipster sein willst, dann unbedingt. Old school Leute kriegen 
das auch ohne Laser hin.

Beitrag "Re: Infrarot LED Lichtschranke"

Der Empfänger ist fix und fertig und sehr empfindlich UND gut gefiltert. 
Besser geht es kaum. Billiger auch nicht.
Gast #7148016
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Lothar M. schrieb:
> Christian O. schrieb:
>> Die sind schon ziemlich dicht nebeneinander und bei jedem Empfänger
>> würde trotzdem noch etwas ankommen
> Nachdem du das Ganze sowieso modulieren musst, um Umgebungslicht
> effektiv auszufiltern (sonst funktioniert das immer nur nachts im
> dunklen Kämmerlein), dann kannst du ja einfach die LEDs nacheinander
> ansteuern und an den Fototransistoren schauen, was denn da jeweils
> ankommt.

Genau so. Da zu jedem Zeitpunkt bekannt ist, welche LED angesteuert 
wird, wird während des Pulses auch nur der jeweilige Fototransistor 
ausgewertet. Alle anderen werden ignoriert.
Solange kein Gegenstand die Lichtschranke unterbrechen kann (ist bei 
einem Automaten ja auch bekannt) wird das jeweilige Fototransistorsignal 
gemittelt und als Referenz für eine Unterbrechung genutzt. Damit werden 
wechselnde Umgebungsbedingungen wie Licht und Temperatur kompensiert.

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