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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Audio-Verstärker invertiert?


Autor: Sven (Gast)
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Es gibt bei ELV einen Aufholverstärker AHV100
(http://www.elv-downloads.de/service/manuals/AHV100...,
ca. 270kB), mit dem sich Signalpegel von Audio-Ausgängen anpassen
lassen. Wenn man sich den Bauplan anschaut, ist das einfach ein
invertierender Verstärker, bei dem das Signal auch 180° phasengedreht
wird.

Nun steht im Bauplan zwar, dass diese Phasendrehung nicht bemerkbar
wäre, ich erinnere mich aber dunkel an die Aussage eines Tontechnikers,
dass es bei tiefen Tönen durchaus nicht egal ist, ob einem die
LS-Membran beim Paukenschlag entgegenkommt oder zurückweicht.

Frage 1: Ist das so, oder kann man den Verstärker getrost einsetzen?

Frage 2: Wenn ein nichtinvertierender Verstärker besser ist, hat jemand
einen Schaltplan dafür? Die Grundschaltung nichtinvertierender OPV ist
klar, aber ich tu mich mit der Auswahl der passenden Bauteile für den
Frequenzgang bei Audio immer etwas schwer...

Sven

Autor: Läubi (Gast)
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Du kannst einfach das LS kabel umdrehen... dan haste deine
Phasenverschiebung ausgeglichen ;)

Autor: Sven (Gast)
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Ich möchte damit einen PC-Line-Out im Pegel an eine PA mit mehreren
Eingangen anpassen, an der auch noch andere Geräte als Quellen hängen.
Damit fällt ein Verdrehen irgendwelcher Kabel aus, weil sonst die
anderen Quellen  der Massebezug  sonstwas nicht mehr stimmen.

Und zwei ELV-Verstärker hintereinander - naja, es muss auch anders
gehen.

Sven

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

huch? Die Membran schwingt auch bei einem Paukenschlag mit der Frequenz
der übertragenen NF. Es bleibt also höchstens die Frage, ob sie mit dem
Weg nach innen beginnt oder mit dem Weg nach außen, sie schwingt
anschließend sowieso in die jeweils andere Richtung weiter.

Vor allem wäre noch die Frage zu klären, ob das Mikrofon an der Pauke
zuerst von einer Luftverdichtung oder einer Luftverdünnung getroffen
wurde... ;)

Wieviele Verstärker sind Dir denn schon begegnet, wo die Phasenlage
zwischen Eingang und Ausgang angegeben war?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Philipp (Gast)
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Entweder sind PC und PA galvanisch getrennt, dann darfst Du ohnehin
verdrehen. Oder sie sind nicht getrennt, dann hättest Du vermutlich
sowieso ein Brummproblem.

Und wegen der anderen Quellen: gerade darum werden die Drähte ja
gedreht, damit die Drehung des Verstärkers aufgehoben wird. Läubi kann
sein Zwinkerle also weglassen -- er hat vollkommen recht!

Autor: Sven (Gast)
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Die LS-Anschlussdrähte kann ich nicht drehen, will ich auch nicht, um
die Phasenlage der anderen Geräte so zu belassen, wie sie ist.

Wenn ich die Drähte zwischen PC und Verstärker drehe, hätte ich eine
Umkehr der Phase, aber die gemeinsame Masse würde dann an den Eingängen
liegen, der Pegel an Masse, was soll das dann werden...?

PC und PA sind nicht galv. getrennt und es brummt nicht.

>>Die Membran schwingt auch bei einem Paukenschlag mit der Frequenz
der übertragenen NF. Es bleibt also höchstens die Frage, ob sie mit dem
Weg nach innen beginnt oder mit dem Weg nach außen, sie schwingt
anschließend sowieso in die jeweils andere Richtung weiter.

Im Fall der Fälle kommt Dir das Fell wohl erstmal entgegen. Wenn das
Mikro richtig gepolt ist und die Phasenlage nicht gedreht wird, kommt
Dir die LS-Membran auch entgegen. Die Rückschwingung ist dann schon
geringer, weil gedämpft.

>>Wieviele Verstärker sind Dir denn schon begegnet, wo die Phasenlage
zwischen Eingang und Ausgang angegeben war?

Ich denke, bei professionellen Mischpulten und PAs wird man wohl darauf
achten. Bei den semiprofessionellen... k.A.?

Wie gesagt, für hohe Frequenzen ist das wohl völlig egal. Bei tiefen
weiss ich es nicht und kann mich nur auf die Aussage anderer verlassen,
die damit schon Erfahrungen haben. Ich selbst höre sowas nicht, aber es
soll in einer öffentlichen, wenn auch nicht professionellen Beschallung
eingesetzt werden, da möchte ich es einfach richtig machen.

Sven

Autor: ??? (Gast)
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Die Phasenlage EINES Kanals ist Wurscht! Wichtig ist die Phasen lage zum
anderen Kanal! Also für ne Stereoendstufe sollte das gleich sein. bei
zwei Monoendstufen die gleichzeitig oder gebrückt oder als
Stereo-Versterker arbeiten ist gleiche Phasenlage wichtig.

Autor: Owz (Gast)
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Hallo!

Dass die Phasenlage einen entscheidente Rolle spielt, währe mir neu!
Was aber durchaus eine Rolle spielt, ist wenn ein einzelner
Lautsprecher eine andere Phasenlage hat, als die andern Lautsprecher in
dem System.
Von Herstellern guter Analgen, gibt es Test Audio-DVDs, die so was mit
bestimmten Tönen hörbar machen. Hab das bei meinem Vater (totaler
Audio-Klangfetischist) auf seiner 1500€ Anlage mal gestestet, da hört
das sofort, wenn bei einem Lautsprecher die drätchen falsch herum
aufgeklemmt sind.

mfg Owz

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