Ich habe mich heute etwas mit der Datenübertragung über SPI
herumgeschlagen. Dabei war es recht interessant zu beobachten, was
kleine Änderungem am C-Code für Auswirkungen haben können.
Da das ganze recht lang ist und auch ein paar Bilder dabei sind, werde
ich das nicht hier reinkopieren, sondern verweise mal auf:
http://www.matuschek.net/atmega-spi.0.html
Wenn jemand noch zusätzliches Optimierungspotenzial sieht, würde mich
das unbedingt interessieren!
Ich habe gerade festgestellt, dass der Code in Beispiel 2 und 3 doch
noch einen Fehler hat. Am Ende fehlt nach der Schleife noch eine
Abfrage des SPIF-Bits. An den Timings ändert das aber nichts.
Hallo,
mal so als Denkaufgabe:
SPI mit dem Maximum, also CLK/2. Senden von 1 Byte = 8Bit
Macht also 16 Takte für ein Byte. Länger darf also die SPI-Schleife
nicht werden, wenn er ohne Pause senden soll.
Reicht zum Datenbyte holen, auf SPI frei warten, raus zum SPI, Zähler
-1 und zurück, wenn nicht Ende.
Eigentlich muß man da garnicht auf das "fertig" warten, sondern
könnte die Takte mit NOP ausgleichen. Macht durchaus Sinn, wenn man
einen Datenburst z.B. zum ENC schickt, sowieso nichts sinnvolles in
dieser Zeit machen kann und notfalls ein paar Zeilen inline.ASM
einbindet.
Gruß aus Berlin
Michael
Ist mir auch ein Rätsel, warum die AVRs kein gepuffertes SPI haben, wie
z.B. der AT89LP4052 oder C8051F330.
Da kann man dann das nächste Byte schon schreiben, während das alte
noch rausgeschoben wird.
Peter
@Michael U:
Die Variante mit den NOPs habe ich auch erwähnt. Da im ATMega-Datenblatt
aber keine Informationen enthalten sind, die sagen, dass ein
Datentransfer immer eine bestimmte Anzahl Taktzyklen nach Beschreiben
des Datenregisters braucht, ist mir das etwas riskant. Wenn aus
irgendeinem Grund nur einen Takt später gestartet wird, geht das zu
sendende Byte verloren.
Hallo,
@usul27:
ich will es mal so ausdrücken: ein AVR würfelt nicht. ;)
SPI und Takt sind fest verknüpft. Entweder er startet mit dem Takt nach
dem Schreiben oder evtl. einen Takt später aufgrund des internen
Aufbaus.
Ich bin mir aber sicher, daß er das immer gleich macht, könnte man also
testen.
Gruß aus Berlin
Michael
Da ich den Innenaufbau eines AVRs nicht kenne und nicht 100%ig sicher
bin, dass es garantiert keine Abhängigkeiten zu anderer Peripherie gibt,
ist mir die Vorstellung, dass es höchstwahrscheinlich immer gleich
läuft, einfach zu wenig. Ich habe einfach schon zu viele Programme
erlebt, die von falschen Annahmen ausgingen und dann Mist produzierten,
daher verlasse ich mich da wirklich voll und ganz auf das, was im
Datenblatt steht.
Hallo,
interessant das jemand die gleichen Probleme findet. Ich hatte das schon
mal vor ca 1 Monat gehabt in Verbindung mit einen ENC28j60 und habe mir
Routinen geschrieben die dieses Problem bewältigen.
Hier ein auszug aus meinen Sourcen, habe dann die gleiche lösung
gefunden.
@usul27
Ein echt interessanter Logikanalyser. Und auch der günstige Preis mit
34 Kanälen.
Ich habe fragen zu dem Teil, weil ich plane einen
Logicanalyser zukaufen.
- Bei aufzeichnen von Pegeln, kann man da sofort das am Bildschirm
mitverfolgen?
- Ist die Aufzeichnung auf eine bestimmte Zeit beschränkt. Also das man
75s auf Stück aufzeichnen kann.
- In der Beschreibung habe es schon zum Teil gelesen. Kann man
einstellen ab welcher Spannung es als HIGH und wann es als LOW
angezeigt werden soll?
- Signal 1 bis 0,5V LOW ab 2,5V HIGH
- Signal 2 bis 0,8V LOW ab 4,5V HIGH
- Signal 3 ...
- ...
oder
- Signal 1 bis 2V LOW ab 2V HIGH
- Signal 2 bis 4V LOW ab 4V HIGH
- Signal 3 ....
- ...
Das SPI Tuning ist auch eine interessante Sache. Bei SD Card auch
enorm wichtig.
Eine SUPER Homepage von dir. Ich schreib am WE etwas in dein Gästebuch
rein.
PS Du kannst da auch einen neuen Thread dazu aufmachen. Verlink ihn dann
aber.
@ulm8bit:
Ist zwar etwas o.T., aber trotzdem mal zum Logic Analyzer
- Man sieht den aktuellen Pegel direkt am Bildschirm. Macht aber bei den
üblicherweise hohen Frequenzen nicht viel her.
- Aufzeichnung ist auf 2kSamples/Kanal begrenzt, da aber nur
State-Changes gespeichert werden, kann das bei langsamen Sachen (z.B.
RS232) recht lange reichen.
- High/Low Pegelschwelle kann eingestellt werden, ist aber für alle
Kanäle gleich
Wenn man aber z.B. 1.5V wählt, kann man trotzdem problemlos 3.3V und
5V-Sachen gleichzeitig messen
Wenn du mehr zu dem Ding wissen willst, such mal nach "34-Kanal Logic
Analyzer", da gab es vor 1-2 Wochen einen längeren Thread.
@Dirk:
Sieht wirklich so aus, als wäre deine Lösung im Prinzip gleich. Der Code
sieht zwar etwas anders aus, aber der erzeugte Maschinencode dürfte
vermutlich nahezu gleich sein.
Da ich bisher nur den Write implementiert habe, würde mich auch mal
deine READ-Routine interessieren. Laut Datenblatt, müsste dann noch
schlimmer werden, da man erst das letzte empfangene Byte lesen muss und
dann wieder eins schreiben muss, um einen neuen Takt auf der
Clock-Leitung zu erzeugen. Also ist wohl die Pause zwischen 2 Bytes noch
einen Takt länger - oder?
In der tat ist hier di optimierung etwas schwerer. Wie man untern sieht
gibt eigentlich nur zwei möglichkeiten. Auf einen ATmega32 gehen beide.
Standartkonform ist aber nur eine bei der zuerst SPDR ausgelesen wird
und dann das nächste dummy gesendet wird. Man kann das auch anders herum
machen, zuerst SDPR bescheiben und gleich danach den Puffer auslesen.
Interessantweise geht das auf besagten Controller, aber wie es auf
anderen aussieht weis ich nicht.
Anbei der Code.
Ich habe mal geschaut und überlegt, die richtige Optimierung sollte auch
gehen. Wenn SPI mit halben Controller-Takt läuft hat man genau 2
Taktzyklen Zeit bis das erste Bit in den SPI-Puffer geshiftet wird,
sollte also gemnach auf jeden Controller gehen.
Hallo,habe die Variante mit den NOPs getestet.
Nach dem Senden eines Bytes(16 Takte) muß 2 Takte gewartet werden ehe
das nächste Byte gesendet werden kann. Sonst verschluckt sich das
SPI-Interface Macht am Ende 18 CPU-Takte pro Byte.