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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 128-bit RISC Prozessor gibts das ?


Autor: Benedikt W. (Gast)
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hat jemand nen link zu solchen prozessoren ? wie teuer sind die ? gibts 
die überhaupt ?
bei atmel hab ich nur 32 bitter gefunden...


grüße g1o

Autor: usul27 (Gast)
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Wodurch zeichnet sich deiner Meinung nach ein 128-bit-Prozessor aus und 
wofür wäre das sinnvoll?

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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128Bit? Sonst noch Wünsche? Möchte ja wissen, wofür man sowas braucht. 
Und nein, ich glaube kaum dass es sowas gibt. Kommt aber natürlich immer 
drauf an, wie viel du investieren willst. Kannst ja mal bei Atmel 
anfragen, ob sie dir so einen bauen könnten. Wenn du gleich 100MStk. 
davon kaufst wird das kein Problem sein ;D

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Auf Grafikkarten sind sogar 256 oder 512 Bit Prozessoren.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

nö. Nur der Speicher ist mit 256 Bit angebunden. Und auch das nicht 
wirklich. Es sind vielmehr mehrer kombinierte 32 breite Anbindungen. Die 
internen Rechenwerke einer GPU sind allerhöchstens 128 Bit breit (SIMD 
mit 4 floats/Befehl)

Matthias

Autor: arc (Gast)
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Sinnvoll wären 128-Bit z.Z. nur bei spezialisierten Prozessoren (IPv6 
128-Bit Adressen) und u.U. für sehr genaue Berechnungen (z.B. die S/370 
von IBM mit 128-Bit Floating Points aus den 1970ern). Bei den aktuellen 
AMDs, Intels und PowerPCs sind die Register für die 
Multimediaerweiterungen 128-Bit breit. Der Itanium2 hat extern einen 
128-Bit Bus. Bei den Befehlsbreiten gibt es mit dem Transmeta Efficeon 
sogar 256-Bit.

Autor: Feadi (Gast)
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@Benedikt:
Wenn Du einen selber bauen möchtest, solltest Du Dich mit FPGA's 
beschäftigen.

Gruß, Feadi

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Die 6600GT oder 6800LE 256Bit breit, der Speicher ist bei beiden nur mit 
128Bit angebunden. Dies nur als zwei Beispiele.

Autor: Benedikt W. (Gast)
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fpga wurden mir jetzt schon 2 mal empfohlen.

ich wollte mich mal danach erkundigen, weil diese dinger ideal für 
decryption wären. vorausgesetzt die register umfassen auch 128 bit.
dann könnte man nämlich pro takt einen entschlüsslungsversuch 
vollziehen(also pro takt ein paket), da ein schlüssel in 16 byte pakete 
abgepackt wird und dann durcheinandergewirbelt wird bis man nichts mehr 
sieht, und so könnte man versuchen jedes paket mit einem takt zu 
entschlüsseln.
das würde die effizienz der entschlüsslung extrem erhöhen !

fpgas sind doch programmierbare logik oder ? könnte man damit selbst 
einen 128 bitter programmieren ?

Autor: A.K. (Gast)
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Da Ver/Entschlüsselung sehr genau definierte und sehr eingeschränkte 
Operationen durchführen, sind spezialisierte Einheiten der weitaus 
einfachere Ansatz. IBMs zSeries verfügt seit geraumer Zeit über 
Cryptoprozessoren, VIA kann im C3 auch damit aufwarten. Und ich wäre 
überrascht, wenn sowas nicht öfters als FPGA realisiert wird, ggf. 
zusammen mit einem im FPGA realisierten Prozessor. Aber einen Prozessor 
mit 128 Bit breiter Datenverarbeitung zu implementieren, bloss um dann 
AES zu rechnen, ist Platzverschwendung.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

und was ist bei einer 6600GT 256Bit breit?

Matthias

Autor: nachdenklicher (Gast)
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schaue mal ins RC5-Forum

http://iq-hardware.de/forum/

warum ein P4 langsamer als ein Athlon und der Langsammer als ein Poweer 
PC mit Altivec ist

dort schlägt bei RC5 z.b. die ROTFL Falle zu - Hardware gegen 
Microcode...

Ahoi

Autor: Markus (Gast)
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Sieh mal hier:
http://www.cpu-collection.de/
da finden sich so einige aktuelle und ältere CPUs ;)
128bittig sind allerdings keine.
Es werden zwar z.B: bei FPUs gerne mehr als die 64bit verwendet 
(z.B.80bit Intel), doch das liegt an der numerischen Verarbeitung von 
Gleitkommazahlen.
Und wie bereits gesagt gibt es spezielle RSA/Crypto Einheiten auch on 
Die.

Autor: arc (Gast)
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Kleines Rechenbeispiel...
Angenommen der Algorithmus im FPGA (ohne Abgleich ob das Ergebnis der 
Entschlüsselung sinnvoll ist) käme tatsächlich auf einen Versuch pro 
Taktzyklus.
Bei einem Takt von 2^32Hz wären das 2^32 * 86400 ~= 2^48 Versuche pro 
Tag.
Bei durchschnittlich 2^127 Versuchen, um den richtigen Schlüssel zu 
erraten (Brute-Force-Ansatz), wären 2^127/2^48 = 2^79 Tage ~= 2^70 Jahre 
nötig ;-)

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