Kondensatormikro über ADC

Gast #422813
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Ich möchte ein akustisches Signal mit einem Kondensatormikrophon messen. 
Das mit der Programmierung klappt einwandfrei. Nur hab ich da ein 
Problem mit der Schaltung. Ich hab das erst mal so aufgebaut:

        O+
        |
        -
       | |
       | |  R
       | |
        -
        |
        #------O -> ADC
        |
        |
      Mikro
        |
        |
        |
        _  Masse


wähle ich nun R sehr groß, ist das Signal am ADC sehr klein. Wähle ich R 
kleiner, messe ich am ADC bereits eine gewisse Spannung, das 
Sprachsignal ist im Vergleich dazu aber trotzdem recht klein und wenn 
ich das wieder über ein DAC ausgebe, ist eher ein gekratsche anstatt 
meiner Stimme zu hören. Was mache ich bei der Schaltung falsch?

Danke schon mal im voraus

Daniel
Gast #422846
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>> Ich verstehe nicht ganz, was du verstärken willst, ...

Du sollst das Audiosignal (also das Nutzsignal) verstärken. Und 
warum...? Weil... das Audio- (Nutz-) Signal, welches aus deinem 
Elektretmikrofon heraus kommt nur einen Pegel von wenigen Millivolt hat.

>> ...und was der "Nullpunkt" ist.

Mit Nullpunkt ist die Spannung gemeint, die am ADC-Eingang des µCs 
anliegt, wenn Stille herrscht.

>> Kannst du mir da eine Beispielschaltung zeigen?

...ist noch in Arbeit...

Gruß,
Magnetus
Gast #422860
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Hi, Daniel,

Du hast "Kondensatormikrofon" geschrieben, ich habe darunter ein 
Elektret-Mikrofon verstanden, wie sie heute so üblich sind.

Dann schau mal hier: http://www.discovercircuits.com/M/mircophone.htm

oder suche unter "Elektret" und "preamplifier".

Möglichkeit: Schalte mit zwei 100kOhm Widerständen einen Spannungsteiler 
zwischen Vcc und GND, lege die Mitte an den Pin des Atmega.

Und gehe mit dem Ausgang des Vorverstärkers über einen Folienkondensator 
von >33nF an diesen Pin. (33nF sollten für eine untere 
-3dB-Grenzfrequenz von 300 Hz reichen.)

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #423236
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Das Sinnvollste ist ein nachgeschalteter OV mit einer Verstärkung um 
1:50, ein SingleSupply Rail-To-Rail OV (OPA340) ist dafür sehr geeignet. 
Somit kann man dann auch gleich die Nullpunktproblematik lösen und den 
A/D auf maximaler Referenzspannung (Vcc) laufen lassen, was sich günstig 
auf die Meßverte gegenüber den Rauschwerten der Verstärkerschaltung 
auswirkt.

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