Gleichmann Altera Cyclone II - EvalBoard

Gast #470719
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Hallo,

ich verwende das Board in erster Linie für Experimente mit dem Leon 3.
Weiters verwende ich es auch zur Evaluierung verschiedener IPs.
Den Audiocodec habe ich zwar schon getestet aber noch nicht im Rahmen 
eines Projektes verwendet.
Gast #472984
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Also, bei einem Preis von 415 Euro finde ich das gar nicht üppig (die 
Ausstattung meine ich, den Preis schon.)

Oder habe ich mich in der Preisliste verguckt? Was hat das Board, was 
das Altium Board (99 Euro) nicht hat?
Gast #473025
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Das kleine Altium ist sicher preiswerter, man kann es aber nicht 
vergleichen: Es hat kein USB, kein Ethernet und vor Allem kein 
Config-Flash! Ein RAM-Sockel sehe ich da auch nicht. Damit kann man 
nicht gerade viel ausprobieren, was FPGA-Technik angeht. Ausserdem hat 
es nur einen mickrigen Cyclone I (EP1C12F324C8). Das andere den 
schnellsten Cyclone II! Der C2 ist 2-3x größer und hat Multiplizierer. 
In den passt eine ganze CPU mit ordentlich Software rein, die auch was 
vernüftiges anstellen kann.

Ich würde das HPE eher mit dem DE-Board von Altera vergleichen. Das ist 
noch etwas weiter ausgebaut und nur minimal teurer. Das Ding gibt es 
bekanntlich zum edu-Preis um die Hälfte billiger, aber leider nur für 
Schulen und Unis. Da müsste man irgendwie rankommen.
Gast #473069
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naja, USB und Ethernet kann ich billig mit Modulen nachrüsten, wenn 
ich's denn brauche. Config-Flash brauche ich nicht auf einem Development 
Board.

Also, wer's nötig hat, muss halt vom Preisleistungsverhältnis 
überteuerte Boards nehmen - Manne, Postmann & Co müssen ja auch 
verdienen. Allerdings denke ich, mit ein wenig Erfahrung kann man sich 
ein besseres, auf seine Ziele zugeschnittenes, Testboard auf die 
Schnelle selbst erstellen. Und mit weniger Erfahrung, also zum Einstieg, 
reicht das Altium allemal.
Gast #473127
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Klar, man kann alles billig nachrüsten, z.B. auch einen zweiten 
Cyclone1-Baustein, um auf die volle Funktionalität zu kommen :-) Mal 
ehrlich: Ich setze mich doch nicht hin und baue was ein, wenn ich es 
kaufen kann und wenn ich soviel selber bauen muss, brauche ich gar kein 
Board, sondern nur den FPGA und Eagle!

>Config-Flash brauche ich nicht auf einem Development Board.

Wenn du nur das Board benutzt, ja. Aber was ist, wenn Du mit dem Board 
auch etwas Steuern oder Auslesen willst? So ein board mit VGA-Ausgang 
und fettem Speicher kann man gut als Analysetool / Monitor nutzen und 
eine in der Entwicklung befindliche Schaltung, die am Evalboard hängt, 
muss öfters mal stromlos gemacht werden. Da will ich nicht jedesmal 
einen ewigen download machen müssen, nur weil ich eine Leitung umgelötet 
habe. Nein, ein config flash ist mit das Wichtigste am board.

Ausserdem: Die boards, über die wir hier reden, sind alle im 
erschwinglichen Bereich. Schau Dir dagegen mal das neue Altera 
Videoboard an. Da musste lange für stricken ....
Gast #473261
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> Ich setze mich doch nicht hin und baue was ein, wenn ich es
> kaufen kann

Du gehst davon aus, dass dieses Board sämtliche Anforderungen abdeckt, 
bzw. dass die Kunden ihr Design nach den Möglichkeiten des Boards 
einschränken?

>und wenn ich soviel selber bauen muss,

kann, nicht muss

>brauche ich gar kein Board, sondern nur den FPGA und Eagle!

ebend! Und für grundlegende Tests halt das Altium.

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