Taktfrequenz für AT90S2333

Gast #2455
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Je geringer der Takt, umso weniger Stromaufnahme!

Die meisten Anwendungen, die im Internet veröffentlicht werden, sind auf 
einen 4 Mhz-Takt ausgelegt (Voreinstellungen von Timer, RS232 usw.). 
Speziell bei RS232 kann es je nach gewünschter Baudrate mit exotischen 
Quarzen teilweise Bitlängenfehler von ca. 7% geben. Genaueres steht aber 
in dem PDF-Dokument zum 90S2333 .

Siegfried
Gast #2456
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Hallo,

ähnliche Frage,

ich habe irgendwo gelesen, daß man zb beim AT90S4433 einen internen Takt 
nehmen kann (1MHz) um sich zB die Kosten und den Platz für den 
Quarzoscillator zu sparen ?

2. Frage

ich habe hier auch Quarze liegen (die mit nur 2 Beinchen) wie kann man 
sowas verwenden ?

Danke!!

BTW: Super Forum, Super Tutorial, Super Seite, Danke an alle, die sich 
hier soviel mühe gegeben haben.
Gast #2457
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1) beim 4433 bin ich nicht sicher, aber der 1200 hat einen internen 1mhz 
quarz, der sich aber leider nur im parallelen programmiermodus (also 
nicht der standard ISP-adapter aus dem tutorial) aktivieren läßt.

2) einfach zwischen xtal1 und xtal2 anschließen und dann die beiden 
xtals mit je einem kondensator (kapazität zum quarz passend, meistens so 
um die 30nF) nach gnd verbinden. Schaltskizze ist in den datasheets.
Gast #2458
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Hallo,

Verwendung der Taktfrequenz:

Die Controller gibt es ja bis 12(16)Mhz. Ich persönlich verwende fast 
immer Frequenzen um 4Mhz.

Der Stromverbrauch (läßt sich ja leicht nachmessen) steigt NICHT 
signifikant bei steigender Taktfrequenz an, er ist faktisch zu 
vernachlässigen -bei Batteriebetrieb sieht das natürlich etwas anders 
aus.

Interessanter ist, was man machen will. Wenn man mikrosekunden-genau 
etwas steuern oder abfragen will, kommt man mit 4,0Mhz nicht weit 
-Beispiel: exakte Uhrzeit. Bei 4Mhz ist die Abweichung einfach zu hoch, 
oder man muss ständig Timerschritte auslassen oder dazumogeln, das ist 
unnütze Softwarearbeit. Egal welche Prescaler und Timerstartzustände man 
benutzt, die Werte sind immer krumm.

Besser ist die VErwendung von 4,096 Mhz Quarzen. Bei einer Prescaler 
Einstellung von 1024 und einem Timerstartwert von 200, wird der Timer 
präzise alle 50ms überlaufen(gegen 0). Eine bessere Basis gibt es nicht. 
Ausserdem läßt sich mit niedrigeren Frequenzen deutlich besser 
hantieren.

Bereiche in denen es nicht auf die Mikrosekunde ankommt, würde ich mit 
einem "Schwinger" versorgen(Keramikresonator mit 2 pico C´s). Ich 
benutze sie in 80% aller Schaltungen. Die Teile haben 3 Pins. Die 
Äusseren gehen auf XTAL, der in der Mitte auf GND -Fertig.

Gruss
Gast #2461
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Hi,

Aäh...hab ich das falsch verstanden?
Die "Brenn"-Zeit für das EEProm bestimmst du per Software selber. 10ms 
bleiben auch bei 16Mhz 10ms. Das EEProm liegt nie nich an der 
Haupttaktleitung.........(oder vielleicht doch:)....hmm....ich sehe es 
mir später mal an..


Gruss Fred Ziebell
Gast #2463
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Wie die Probleme zustande kommen konnte mir der Typ damals auch nicht 
sagen, aber auf avrfreaks.net habe ich noch einen ähnlichen Beitrag 
gefunden:
---

someone from Atmel told me that the first thing that fails is EEPROM 
write (it has something to do with setting the adress in time). I have 
seen a AT90S8515 running at 11,0592MHz and it did not show any funny 
things.
---

mfG,
 A.Füßer

--
http://www.CANathome.de - Hausautomation mit AVR + CAN

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