Oszillator an ATmega8

Gast #425607
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Hallo,

ich bin Einsteiger in der Hardware Welt der Mikrocontroller, habe sie 
bis jetzt nur programmiert.
Beim erstellen meiner Platine bin ich jetzt auf ein kleines Problem 
gestossen, und zwar den Oszillator. Ich habe gelesen, dass man den 
internen Oszillator nicht verwenden kann wenn man die UART Schnittstelle 
für einen seriellen Anschluss nutzen möchte, da das Timing zu ungenau 
ist.

Nach dem Studium des Handbuchs weiss ich nun, dass es folgene 
möglichkeiten gibt:
- External Crystal/Ceramic Resonator
- External Low-frequency Crystal
- External RC Oscillator
- External Clock

Leider kann ich die Begriffe nicht wirklich zuordnen zu dem was in den 
Katalogen von Conrad etc. steht.

Was ist für meinen Einsatz das richtige und auf was sollte ich bei 
dieser Lösung dann achten, dass das Ding beim umstellen der Fuse Bits 
nicht gleich unprogrammierbar wird?
Ausserdem steht im Handbuch etwas von 1MHz mit dem integrierte 
Oszillator. Heisst das, dass ich die 16 MHz nur mit externem erreiche, 
oder sind das unterschiedliche Dinge?

Gruss
Peter
#425655
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Wenn Du nicht sehr schnell übertragen mußt (z.B. <=1200 Baud), geht das 
durchaus mit dem internen Oszillator bei 1 MHz. Probier einfach, danach 
die Überrtagungsrate schritweise zu steigern.

Den Mega8 kannst Du mit Fusebits bis 8 MHz bringen, alles darüber oder 
genauer braucht einen externen Quarz bzw. Takt.
Gast #425657
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Bei 4% Taktabweichung ist beim 10. Bit der Sample-Punkt schon 
indiskutable 40% daneben. Egal ob 1200 bps oder 115200 bps. Einzig die 
Charakteristik eines MAX232 macht das oben kritischer als unten, seitens 
des Controllers ist der Effekt unabhängig von der Bitrate.
Gast #425667
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Die verschiedenen Taktquellen sind auch im Datenblatt beschrieben (sogar 
bebildert).
Crystals sind Quarze. Hier bieten sich welche mit "ungeraden" Frequenzen 
- auch "Baudraten-Quarze" genannt - an (z.B.3,686MHz).
RC Oscillator sind RC-Schwingkreise, die sich durch ihre nicht besonders 
grosse Frequenzstabilität auszeichnen.
External Clock ist ein (Rechteck-)Taktsignal, das von einem 
Quarzoszillator oder einem anderen Controller (CAN-Controller haben 
häufig einen Taktausgang, an dem man einen anderen Controller betreiben 
kann) erzeugt wird.

Fusebits sind nur "gefährlich", wenn man den Controller nicht per 
HV-PP-Mode "revitalisieren" kann.
Die Bedienung im AVRStudio ist eigentlich recht einfach. Man muß sich 
nur im Klaren darüber sein, was man macht/machen will.
Gast #425708
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> kann man das experimentell sehr schön ausprobieren

Wobei das dann aber nur für eine bestimmte Temperatur gilt. Am nächsten 
morgen, wenn die Zimmertemperatur um 5°C gefallen ist, funktioniert es 
vielleicht nicht mehr.

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