Forum: PC-Programmierung Newsletter auf Webseite implementieren


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von Peter G. (peterdergrosse)


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Hi

Unser kleiner Betrieb hat eine eigene Webseite, auf dieser möchte ich 
nun einen Newsletter anbieten. Natürlich mit email Bestätigung und 
Abmeldemöglichkeit.

Da die Webseite ohnehin ektualisiert werden muss und hierfür eine Firma 
beauftragt wird, möchte ich die Implementierung der Newsletter Funktion 
gleich mit in Auftrag geben.

Wie viel sollte sowas kosten? Muss hierfür auf externe Programme 
zurückgegriffen bzw. Lizenzen erworben werden?

von Stephan S. (uxdx)


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von Purzel H. (hacky)


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Ist meist eine bereits implementierte Funktionalitest auf einem 
Webserver. Sonst nachinstallieren. zB Postman, oder aehnlich

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Nicht noch ein Newsletter. Gibt sowieso schon viel zu viel Spam. Mir 
kommt's so vor, als ob die kleine Firma ganz schön an Größenwahn leidet.

von Purzel H. (hacky)


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Die Newsletter muessen ja nicht woechentlich erscheinen, wenn der Gehalt 
passt, weshalb nicht. Wichtig ist einfach der Titel, resp das Subject. 
Wenn das nicht interessant toent, ist nichts.

von Andreas S. (andreas_s547)


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Ich wuerde das auf jeden Fall mit einem externen Newsletterdienst 
machen, nicht selbst irgendwelche PHP-Tools auf der Webseite einbauen 
(oder einbauen lassen). Der uebernimmt fuer dich die Themen Sicherheit, 
Beschwerdemanagement, DSGVO-Konformitaet etc., typischerweise fuer einen 
zweistelligen Betrag pro Monat (bei ein paar hundert bis tausend 
Empfaengern).

von Daniel A. (daniel-a)


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Am Ende braucht es ja entweder einen eigenen Mailserver oder einen 
E-Mail Anbieter, mit dem sich grosse Mengen an Mails auf einmal 
verschicken lassen.

Andere Sachen (PW Reset, Bestellbestätigungen, sonstige Kommunikation), 
da hat man nicht so viele Mails, und in der regel wenig Probleme.

Aber bei vielen Mails wie hier, das Verwalten zu müssen ist sicher nicht 
lustig. Von daher dürfte ein Newsletter dienst schon sinnvoller sein.

Wenn du es wirklich selbst machen willst, eventuell kann man da Mailman 
verwenden. Meistens wird es für Mailinglisten verwendet, aber es sollte 
auch für Newsletter nutzbar sein: 
https://wiki.list.org/DOC/How%20do%20I%20create%20a%20newsletter%2C%20announcement%2C%20or%20one-way%20list%3F

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also so schwer ist das nun wieder auch nicht.

Jeder Bestellprozess verursacht ebenfalls eMails, die manche Anbieter 
für ihre Spam-Counter mitzählen. Bei den meisten online-Bestellungen 
erhält man im Schnitt zwei Stück davon, manchmal mit "Drive-by"-Werbung 
garniert, so daß sich mir die Frage stellt, ob das noch als für die 
Bestellungsabwicklung erforderlich oder einfach nur frecher Spam auf 
sich bietende Gelegenheiten ist.

Im Sinne der DSGVO finde ich auch externe Newsletter-Versender 
problematisch, da ich z.B. nicht möchte, daß meine eMail-Adresse an 
solche in meinen Augen professionelle Spammer weitergegeben und 
gegebenenfalls weiterverkauft (bzw. "geleakt") werden. Oops leider ist 
uns da ein Fehler unterlaufen, Sie bekommen nun Spam von überall aus der 
Welt weil jemand in unsere Datenbank eingebrochen ist. Sie dürfen uns 
deswegen gerne verklagen, aber da wir alle Werte bereits langfristig 
irgendwo angelegt und Insolvenz angemeldet haben, wünschen wir Ihnen 
dabei viel Glück.

Ansonsten müsste ich die DSGVO nochmal genau lesen, aber wahrscheinlich 
verlangt das nicht großartig mehr als eine ausdrückliche Zustimmung zum 
Erhalt der Newsletter und ein anschließendes OptOut-Verfahren, evtl. 
jugendfreie Inhalte. Schenk dem Benutzer bei seiner ersten Bestellung 5 
Euro oder die Versandkosten, wirst dich wundern wieviele User so dumm 
sind und dafür ihre Daten verkaufen, praktisch in fast alles einwilligen 
nur um 5 Euro zu kassieren. Und nein, das sind nicht nur die armen 
Bevölkerungsschichten, solche "Sparmaßnahmen" treten bei wohlständigen 
Leuten viel eher in Erscheinung. Manche füllen dir hinterher sogar noch 
eine Mach-Dich-Nackich-Statistik aus, muss man zwar kritisch betrachten 
welche Daten stimmen und welche nicht - aber wenn ein User so eine 
Statistik freiwillig ausfüllt, der fälscht weniger als wenn er zum 
Ausfüllen gezwungen wird.

Technisch ist ein eigener Newsletter super simpel, ist ein Flag in den 
sowieso vorhandenen Kundenstammdaten.

von Weingut P. (weinbauer)


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Naja, das mit dem supersimpel ist so ne Sache ... im Prinzip, ja ists 
nur n Flag, beim Versand muss man aber schon schauen von der Methodik.
Bei meinem Newslettersystem hab ich festgestellt, dass wenn da binnen 
Sekunden tausende Mails von einem Versender raus gehen, da scheinbar die 
Spamfilter schon anschlagen ... das sollte man schon etwas dosierter 
tun.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ja, das ist korrekt, aber leider sind die Grenzwerte nicht einheitlich. 
Wenn man das dosieren will, kann man die eMail-Adressen nach Anbieter 
sortieren und versuchen unter diesen Grenzwerten zu bleiben. Oder mit 
den großen Anbietern (die viele Newsletter abbekommen) Kontakt aufnehmen 
und anfragen, ob man als legaler eMail-Verteiler gelistet werden kann.

von Bernd H. (geeky)


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Wenn ich mir die Header bei den Newslettern bei mir im Postfach so 
anschaue wird bei deutschen Unternehmen gefühlt primär 
sendinblue/newsletter2go, cleverreach, mailjet oder inxmail genutzt...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Mit den Headerdaten muß man aber auch vorsichtig sein. Alles was da 
drinsteht, kann kompletter Blödsinn sein. Jeder kann da reinschreiben 
was er lustig findet. Wenn ich mit meinem Server eine eMail von einer 
nicht signierten und verifizierten Quelle annehme, weiß ich noch nicht 
mal, ob die Absender-IP stimmt.

von Rubble C. (Gast)


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In welchem Jahrhundert lebt ihr denn?

https://mailchimp.com/resources/mailchimp-101/

Kein Grund damit eine externe Firma dazu beauftragen zu lassen. $$$

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