Also so schwer ist das nun wieder auch nicht.
Jeder Bestellprozess verursacht ebenfalls eMails, die manche Anbieter für ihre Spam-Counter mitzählen. Bei den meisten online-Bestellungen erhält man im Schnitt zwei Stück davon, manchmal mit "Drive-by"-Werbung garniert, so daß sich mir die Frage stellt, ob das noch als für die Bestellungsabwicklung erforderlich oder einfach nur frecher Spam auf sich bietende Gelegenheiten ist.
Im Sinne der DSGVO finde ich auch externe Newsletter-Versender problematisch, da ich z.B. nicht möchte, daß meine eMail-Adresse an solche in meinen Augen professionelle Spammer weitergegeben und gegebenenfalls weiterverkauft (bzw. "geleakt") werden. Oops leider ist uns da ein Fehler unterlaufen, Sie bekommen nun Spam von überall aus der Welt weil jemand in unsere Datenbank eingebrochen ist. Sie dürfen uns deswegen gerne verklagen, aber da wir alle Werte bereits langfristig irgendwo angelegt und Insolvenz angemeldet haben, wünschen wir Ihnen dabei viel Glück.
Ansonsten müsste ich die DSGVO nochmal genau lesen, aber wahrscheinlich verlangt das nicht großartig mehr als eine ausdrückliche Zustimmung zum Erhalt der Newsletter und ein anschließendes OptOut-Verfahren, evtl. jugendfreie Inhalte. Schenk dem Benutzer bei seiner ersten Bestellung 5 Euro oder die Versandkosten, wirst dich wundern wieviele User so dumm sind und dafür ihre Daten verkaufen, praktisch in fast alles einwilligen nur um 5 Euro zu kassieren. Und nein, das sind nicht nur die armen Bevölkerungsschichten, solche "Sparmaßnahmen" treten bei wohlständigen Leuten viel eher in Erscheinung. Manche füllen dir hinterher sogar noch eine Mach-Dich-Nackich-Statistik aus, muss man zwar kritisch betrachten welche Daten stimmen und welche nicht - aber wenn ein User so eine Statistik freiwillig ausfüllt, der fälscht weniger als wenn er zum Ausfüllen gezwungen wird.
Technisch ist ein eigener Newsletter super simpel, ist ein Flag in den sowieso vorhandenen Kundenstammdaten.