Gast
#425873
Hallo, ich lerne gerade für eine Elektronik-Klausur und frage mich, ob die Musterlösung einer alten Klausur ganz korrekt ist. Eventuell könnt ihr meine Zweifel aus dem Weg räumen. Es geht um eine (Sinus-)Wechselspannungsquelle, an der ein Brückengleichrichter hängt, hinter dem ein Glättungskondensator ist und am Ende noch ein Lastwiderstand. Der Standardaufbau also. Die resultierende Spannung verläuft also wie im Bild unten rechts: http://wwwex.physik.uni-ulm.de/lehre/physikalischeelektronik/phys_elektr/img1816.gif Nun lautet die Frage wie der Stromfluss am Kondensator über die Zeit aussieht. Die Musterlösung skizziert es etwa so: U(t) | | | / \ / \ | / \ / \ |--/-----\----------/-----\-------------> t | | | | | |__| |__________| |__________ | | (Im positiven Bereich Parabelartig, im negativen rechteckig) Meiner Meinung nach, müsste es eher ein Cosinunsartiger Verlauf sein. Die Spannungsquelle und der kondensator lösen sich doch ganz gemächlich einander als Stromlieferant ab. Der Kondensator muss den gesamten Strom nur an dem Zeitpunkt liefern, während die Sinusspannung ihren Nulldurchgang hat. Weiterhin finde ich es etwas merkwürdig in der Naturwissenschaft solch kantige Verläufe zu haben. Normalerweise sind das doch immer kontinuierliche Übergänge. Vielen Dank für eure Hilfe, Sven

