Hans Markus G. schrieb:
Wie ist es denn mit dem hier?
https://asset.conrad.com/media10/add/160267/c1/-/de/000744352DS01/datenblatt-744352-bkl-electronic-10120164-flachbandkabel-rastermass-127-mm-40-x-008-mm-bunt-meterware.pdf
Strombelastbarkeit: max: 2,1 A bei 25°C
Betriebsspannung: max: 300 V
Das müsste doch passen?
Nein, nein, nein und noch mal nein!*
Aus der Artikelbeschreibung:
Flachbandleitung AWG 28,
AWG 28 ist Signalleitung.
Sat ist Signalleitung.
SATA ist Signalleitung.
Stromversorgung ist Leistung.
Wer Leistung auf eine Signalleitung klemmt, egal wann wo oder wie, der gehört einfach nur sowas von mit 'nem Kantholz verprügelt bis er windelweich ist, denn das ist einfach nur fahrlässig. 230V/50Hz haben auf Signalleitungen einfach nichts zu suchen, nirgendwo.
Noch was nebenbei: Für die Einspeisung eines Balkonkraftwerks ist auf der 230V-Seite nicht vorrangig die Leistung des Balkonkraftwerks ausschlaggebend für den Leitungsquerschnitt (egal ob 200, 400, 600 oder 800 Watt) sondern die des Stromkeises in den eingespeist wird unter berücksichtigung seines Schutzorgans (sowie der Leitungslänge, welche in einer Bestandsinstallation jedoch passen müsste). Und das sollte im Normalfall mindestens 3x1,5mm² sein mit 'nem 16A Automat bzw. Leitungsschutzschalter im Verteiler. Wer da einen dünneren Daht zum Balkonkraftwerk "anflickt" sabotiert damit die Funktion des Leitungsschutzschalters bei Überlast und Kurzschluss am Balkonkraftwerk. Da brennt dann einfach nur der dünne Daht dazwischen weg. Da braucht hier keiner anhand der Leistung des Balkonkraftwerks rumzurechen wieviel Ampere das auf der 230V-Seite macht. Die 230V-Seite liefert im Fehlerfall vom Verteiler her auch gerne daueraft mindestens 16A bis weggebrannt ist was da zu dünn ist und kurzzeitig ein vielfaches mehr, so es der Leitungswiderstand denn her gibt.
Falls du zur Miete Wohnst schau mal hier:
Beitrag "Re: Balkonkraftwerk in Mietwohnung"
*Das vierte nein ist für das hier nicht noch mal genannte Schneckenschutzband. Das toppt wirklich alles.