Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stromversorgung ohne Loch?


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von Nico (Gast)


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Hallo zusammen.

Da mir bei meiner letzen Frage so gut geholfen wurde komme ich auch mit 
diesem Problem zu euch.



Ich möchte aussen an einem Gehäude einen Sensor mit Wlan (ESP8266) 
montieren. Da wir das Gebäude nur gemieted haben, können weder Löcher 
durch Wände gebohrt werden, noch sonst irgendwelche Dinge welche Schaden 
hinterlassen.

Die einzige Möglichkeit Strom zu holen wäre 6M in die Tiefe an eine 
Aussensteckdose. Das kann dann aber auch jeder einfach ausstecken, und 
das Kabel hängt dann ja die Wand herunter.


Zuhause würde ich beim Fenstergummy durchgehen, leider hat es hier aber 
so komische Fenster, welche ein mehrfachprofil haben - vermutlich wegen 
Einbruchschutz . Alle Kabel werden da sofort durchtrennt. Die Scheibe 
ist ca 3-4cm dick inkl. Luft.

Es gibt ja diese Geräte wo man Handys mit Drauflegen laden kann, bei mir 
funktioniert das bis zu 5mm Luftspalt.

Könnte man sowas irgendwie "tunen" das es durch eine Scheibe kommt?

von HildeK (Gast)


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Wir wissen nicht, um welche Leistungen es hier geht.
Prinzipiell: suche mal nach dem Begriff Royer Converter.

von Georg (Gast)


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Nico schrieb:
> Ich möchte aussen an einem Gehäude einen Sensor mit Wlan (ESP8266)
> montieren

Wie wärs mit einem kleinen Solarpanel? Dazu sollte natürlich der 
Stromverbrauch möglichst niedrig sein, also nur gelegentlich senden.

Georg

von Nico (Gast)


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Sorry.

Der ESP8266 braucht 3.3V, 170mA

von THOR (Gast)


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Induktives Laden geht auch mit mehr als 5mm, aber Fenster mit 
Mehrfachverglasung und Metallrahmen...nun. Erwarte keine 
Wirkungsgradwunder.

von Amateur (Gast)


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>Der ESP8266 braucht 3.3V, 170mA

Power down leakage current of < 10uA

??? lt. Manual ???

von Hurra (Gast)


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Ich würde über ein extrem flaches Kabel nachdenken, das dünner ist als 
die Fensterdichtung / Türdichtung. Weil du nicht viel Strom brauchst, 
und Schutzkleinspannung verwendest, sehe ich da kein Hindernis.

Schon ein normales Flachbandkabel könnte man einfach einzwicken.

von Georg (Gast)


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Nico schrieb:
> komische Fenster, welche ein mehrfachprofil haben - vermutlich wegen
> Einbruchschutz . Alle Kabel werden da sofort durchtrennt

Auch Folienkabel? Gibt's für SAT, kann man aber auch zur Stromzufihr 
einsetzen (nicht mit 230V!!).

Georg

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

"Sensor" sagt alles und nichts...
Meine China-PIR-Bewegungsmelder senden bei Aktivierung, der ESP braucht 
also für ca. 06s ca. 100mA und ist dann wieder abgeschaltet.
Ein Test mit 2x AAA-Alkalizelle läuft hier jetzt seit Anfang September 
immernoch.
Ist aber außerhalb der Toleranz der Spannung für den ESP.
Temepratur/Feuchte/Luftdruck mißt und sendet alle 2 Minuten, mit einer 
18650 und noch zu hohem Ruhestrom so ca. 2 Monate.

Alles nichts sicherheitsrelvantes, dazu müßte ich dem PIR dann z.B. noch 
sagen, daß er alle paar Minuten meldet, daß er noch da ist.

Aktuell Batteriespannung wird natürlich mit gesendet, so kann ich 
rechtzeitig Batterie/Akku wechseln.

Ist letztlich die Frage, ob man wirklich dauerhafte Versorgung braucht 
oder Batterie-/Akkuwechsel vertretbar wäre.
Ideal wäre eine LiFePo-Zelle, genau der richtige Spannungsbereich und 
unproblematisch beim Laden.

Gruß aus Berlin
Michael

: Bearbeitet durch User
von Hurra (Gast)


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Noch eine Idee:
Innen einen LED-Strahler, außen eine Solarzelle. Das kann man auf das 
Fenster pappen.
Die üblichen Schwierigkeiten der Solarversorgung (MPPT, Akku etc) umgeht 
man damit, weil immer eine ausreichende Lichtmenge da ist. Daher reicht 
ein Elko + Linearregler.

Ja, der Wirkumgsgrad ist schlecht, aber wir reden hier von einigen 
hundert mW, da kann man das durchaus machen.

Vermutlich geht man mit 4W rein und kommt mit 200mW wieder raus, wenn es 
gut läuft.

von Patrick (Gast)


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Hurra schrieb:
> Ich würde über ein extrem flaches Kabel nachdenken, das dünner ist als
> die Fensterdichtung / Türdichtung. Weil du nicht viel Strom brauchst,
> und Schutzkleinspannung verwendest, sehe ich da kein Hindernis.

Die Idee finde ich auch gut.
Ich habe auf meinem Balkon keine Steckdose und keine Lampe.
Ich habe einfach herkömmliches Flachbandkabel (RM 1,27) genommen, das 
sich gut mittels Isoband in die "Ecken" des Profils der Balkontür 
einfügt.
Das Kabel ist vierzehnadrig, also 7 hin und 7 zurück, darüber fließen 3A 
(12V/35W-Halogenlampe). Das wird weder warm noch gab es bisher 
anderweitige Probleme. Innen und außen habe ich je eine Aufputzdose 
montiert, in der eine Adapterplatine sitzt. Die Kabel haben beidseitig 
Pfostenbuchsen. Am äußeren empfiehlt es sich, das ganze abzudichten (ich 
hab da quick-and-dirty einfach ordentlich wasserfesten Holzleim 
verwendet, der sich in die Schlitze zieht.

von Nico (Gast)


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Schaut nach einem PATA-Kabel aus

Soeines hab ich noch hier, ich werds mal testen. Ich glaube aber nicht 
das es funktioniert. Die Fenster die hier verbaut sind sind scheibar 
spezial, sie haben nicht eine "normale nur" sondern ein merfachprofil so 
das man da keinen Schraubendreher reinkriegt, und sie Schliessen 
komplett, also nicht so wie en normales Fenster auf die Kante. Ich meine 
das Gefühl zu haben, das sich beim Öffnen das Fenster zu erst etwas 
"anhebt" und dann nach innen geöffnet werden kann.

von Jonny S. (zonk)


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von Patrick (Gast)


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Probier es einfach mal an verschiedenen Stellen, mehr als kaputtmachen 
kannst du das Kabel nicht, wenn du es eh rumliegen hast.
Wenn es klappt, hast du eine einfache und robuste Lösung.
Royer-Converter hatte ich damals auch in Betracht gezogen, aber warum 
kompliziert, wenn es auch einfach geht? Viel Erfolg noch.

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