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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik elektronik ausstattung


Autor: eros (Gast)
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hallo

ich will mich jetzt bisschen in die elektronik und die mikrocontroller 
welt einarbeiten.

jetzt wollte ich euch fragen was ich alles brauche damit ich 
experimentieren kann und nicht nach jeder kleinen schaltung merke dass 
mir was fehlt

will mir mal diese sachen kaufen:

1x multimeter
1x testplatine
1x atmega µC
1x programmierkabel (habe noch keins gefunden, welches ist 
empfehlenswert und günstig)
1x spannungsregler 7805
1x temperaturfühler (hab auch noch keinen in sicht)
einige widerstände, weiß jedoch nicht welche werte
einige leds

was wäre noch vorteilhaft wenn ich es griffbereit zuhause habe

mfg

Autor: Sonic (Gast)
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Multimeter: je genauer desto besser, würde für den Anfang ca. 100€ 
investieren.
Testplatine: STK500 von ATEML (bei Reichelt)
ATmega: ist beim STK dabei
Programmierkabel: AVRISP von ATMEL (Reichelt, 39€), sonst kannst du 
schnell die Lust verlieren!
Spannungsregler: 7805 (REichelt) und 100nF Kerkos und 100µF/40V-Elkos
Temperaturfühler: nach Anwendung und Bedarf, gibt's massenhaft und alle 
möglichen Typen, mit I²C-Schnittstelle, Tastverhältnis-Ausgang, 
Widerstand, Thermoelement ...

Autor: eros (Gast)
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will mir nicht direkt eine testplatine kaufen sondern ein steckbrett

Autor: Schoaschi (Gast)
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Hi

>>Multimeter: je genauer desto besser, würde für den Anfang ca. 100€
>>investieren.

Diese Aussage würde ich noch einmal überdenken. Wenn man nicht weis wie 
man messen muss, bringt einem das teure Messgerät auch nichts. Zumal du 
bei Digitalen Schaltungen damit sowieso sehr wenig machen kannst. Ich 
selbst hab mir einfach 2 Stück um je 10Euro gekauft und konnte bis jetzt 
damit fast alles machen. Da würd ich mir also lieber die 90Euro sparen 
und irgendwann mal vl ein Oszi zulegen... oder halt andere Bauteile.

Mit welchen µC willst du denn Anfangen? AVRs, PICs, 8051er? Hast du 
schon Konkrette ideen?

Widerstandswerte die immer gut sind: 10k,4k7,1k,470

Die 10k als Pullups für Taster, die 4k7 für I²C und die anderen als 
diverse Vorwiderstände für LEDs und Transistoren.

ICh würde dann auch noch ein paar PNP und NPN Transistoren kaufen(BC557 
und BC548). Ein paar Dioden. Da vl gleich ein paar etwas schneller. 
Kleine Kühlkörper für TO220-Gehäuse.
Ein paar Elkos:1u,4u7,100uF
KErkos:22pF,100nF
ICs: MAX232, LM7805

Naja... das ist so die minimalausstattung würde ich mal sagen. Aber 
Prinzipiel musst du eh für jedes neue Projekt immer etwas einkaufen 
gehen ;-). Ausserdem ist es immer so eine frage des Geldes.

Achja... eine Spannungsversorgung ist auch sehr wichtig. Eine Fixe und 
eine Variable sind wohl das mindeste. Entwder kaufen.. oder gleich 
selbst bauen. dann kannst du gleich einen µC hernehmen und die Spannung 
messen und auf einem LCD ausgeben... wäre ja ein kleines 
Anfängerprojekt.

mfg Schoasch

Autor: Sonic (Gast)
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Für's Steckbrett (gibt's mittlerweise auch bei Reichelt) gilt: lange 
Leitungen sind Gift! Da gibt's die übelsten Effekte und man weiß nicht 
warum. Also Leitungen bei hohen Frequenzen kurz halten, ansonsten ist 
das die flexibelste Methode.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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* Quarz + 2 * 22pF
* ein paar Taster
* ev. ein paar Siebensegment-Anzeigen
  man will ja nicht immer nur einzelne Leds aufleuchten lassen
  sondern vielleicht auch mal eine Uhr bauen
* wenn keine 7-Segment, vielleicht ein LCD
* was auch immer gut kommt: Phtowiderstand oder Photodiode
  für eine Lichtschranke
* Ein paar Potis. 1k, 10k, 100k
* kauf auch noch etwas Draht. Du willst ja deinen Temp-Sensor
  vielleicht auch mal in ein Glas mit Wasser hängen und nicht
  nur am Steckbrett messen.
* Fürs Steckbrett brauchst du noch Schaltdraht.
* Apropos Wasser: Da wirst du auch noch etwas Schrumpfschlauch
  zum Abisolieren der Kontakte brauchen.



Autor: EZ81__ (Gast)
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Dazu möchte ich noch Printtaster, steckbrettkompatible Trimmpotis (10k), 
einen KTY-81 Temperaturfühler und ein paar single supply opamps (LM324?, 
auf keinen Fall 741 o.ä. Murx) vorschlagen.

Bei Pollin gibt es diverse Steckernetzteile hinterhergeworfen, mit Poti 
+ LM317 und ein paar Kleinteilen ergibt das eine sehr kosteneffektive 
regelbare Spannungsversorgung, ohne an Netzspannung fummeln zu müssen.

Autor: EZ81__ (Gast)
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Sorry, kbucheggs Antwort hatte ich noch nicht gesehen.

Autor: Sonic (Gast)
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Als OPAMP kann ich den OP07 empfehlen, robust, temperaturstabil, billig 
und so gut wie keinen Offsetdrift!

Autor: Jan M. (mueschel)
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Schau besser nicht bei den großen Versendern wie reichelt. Das Angebot 
da ist einfach zu groß, wenn man nicht weiß, was man haben will. Probier 
es vielleicht mal bei csd, da ist das Angebot überschaubar, aber die 
haben trotzdem alles an Bauteilen, was du für den Anfang brauchst.

Autor: master (Gast)
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Hallo

also ich wollte mir jetzt auch eine Ausstattung kaufen und muss sagen 
wenn ich einen Katalog durchblättere ist das ja sauschwierig. Ich weiß 
zwar was ich kaufen will aber ich habe keine Ahnung welches Teil ich 
jetzt von der ganzen Auswahl nehmen soll. Überhaupt kommen dann noch 
diese Begriffe die mir nichts sagen. Was ich auch nicht verstehen kann, 
meiner Meinung nach sind das genau die selben Teile jedoch preislich 
200% unterschied fast.

Kann mir da jemand durchhelfen.

MfG

Autor: Jörg B. (manos)
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master wrote:
> Was ich auch nicht verstehen kann, meiner Meinung nach sind das genau die selben 
Teile jedoch preislich 200% unterschied fast.
Genau die selben Teile wie was? Mega8 mit Mega88 oder Reichelt und CSD?

Ein guter Standardtyp ist m.e. der Mega8... Recht preiswert zu bekommen 
und kann fast alles.

@sonic:
STK500 und AVRISP? sollter der STK nicht auch zum programmieren reichen?

Ich denke übrigens auch eine Messgerät zwischen 10€ und 50€ sollte 
reichen. Ob die Spannung jetzt auf das mV stimmt ist im Hobby-Bereiche 
eigentlich egal. Interessanter ist da meiner Meinung nach eher die 
Ausstattung ob mit Frequenzmessung, Duty-Cycles, L- oder C-Messung, 
Temperaturmessung, Anschluss an PC... Braucht man alles nicht zwingend, 
kann aber manchmal interessant sein und treibt natürlich den Preis in 
die Höhe.

Als variable Spannungsquelle tut es zur Not auch ein Poti sofern es nur 
um ein Messsignal geht und nicht um eine Spannungsversorgung.

Autor: Jens (Gast)
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Meine Empfehlung: einen AVR, dessen /RESET-Leitung NICHT per Fuses 
deaktiviert werden kann. Somit scheidet der ATmega8 aus, also besser der 
ATmega16.

STK500 halte ich nicht für sinnvoll, da zu teuer. Eine einfache 
Lochrasterplatine reicht und ist flexibler. Die verbleibenden 80-90 Euro 
kann man sinnvoller in Bauteile investieren. Zwar könnte die 
HV-Programmierung des STK500 nützlich sein, aber im Normalfall - wenn 
man kein PonyProg o. ä. benutzt - braucht man das nicht. Hier setzt dann 
auch gleich das nächste an, AVRISP (Original von Atmel) ist eine sehr 
lohnenswerte Anschaffung und sie erspart einem u. U. sehr viel Ärger.

Falls du dich für den AVRISP entscheidest, kannst du allerdings den 
ATmega8 nehmen, denn mit diesem Programmiergerät gibt es keine Probleme.

Und Multimeter für 100 Euro? Das halte ich für Quatsch, schließlich soll 
hier ja keine Reparaturwerkstatt eingerichtet werden. Ein Multimeter im 
Bereich bis max. 30 Euro ist ausreichend genau. Hier sollte man nur 
darauf achten, dass die Batterie möglichst lange hält. Einige billigere 
Geräte von Voltcraft scheiden hier z. B. von vorne herein komplett aus. 
Aber mußt halt schauen, was es da so gibt.

Je genauer, desto besser? Bringt dem Hobbyelektroniker natürlich ne 
Menge, wenn er im 20V-Bereich auf 1 mV genau messen kann.


Ergänzung:

Ich halte PonyProg im Allgemeinen nicht grundsätzlich für schlecht, habe 
damit nur viele schlechte Erfahrungen gemacht, daher ist es für mich 
keine Option mehr. Auch ist mir klar, dass Multimeter für eine Werkstatt 
auch locker 500 Euro kosten können. Und das STK500 ist mir nicht 
flexibel genug, da man zwar eine Schaltung da dranbauen kann. Aber ein 
Fertiggerät (geätzte Platine oder Lochraster) folgt diesem Prototyp ja 
in der Regel, daher kann man es auch gleich auf Lochraster bauen.

Autor: Noname (Gast)
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Na ja der Unterschied zwischen STK und AVRISP beträgt 40€,- von daher 
verbleibende 80-90€ - keine Ahnung wie Du auf die Zahl kommst. Ich weiss 
zwar nicht, wie die Qualität der aktuellen AVR ISPs mit USN ist, aber 
als ich mit AVRs angefangen habe, sind mir mehrere von den (damals noch 
RS232) AVR ISPs gestorben - ja ich weiss man soll das Teil nicht unter 
Spannung stecken, aber wenn es mal etwas schneller gehen soll. Mit einem 
STK500 als ISP-Programmer hatte ich noch kein Problem - kann zwar sen, 
dass es sich mal aufhängt, aber ausschalten - einschalten - AVR Studio 
neu starten - geht wieder.

Autor: master (Gast)
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hallo

ihr habt mich bisschen falsch verstanden. ich will mir keinen stk kaufen 
sondern einzelne teile wie widerstände, display, taster, leds usw.

und da ist jetzt mein problem wenn ich zb. in einen katalog schaue sehe 
ich zb. 10 unterschiedliche 5 mm leds wo der preis um fast ca. 200% 
schwankt ich aber überhaupt keinen unterschied zwischen diesen leds 
sehe.

genau so war es beim display. da gibt es reflective, transflective, 
transmissive, stn und fstn.
ich habe da überhaupt keine ahnung was das alles bedeutet und da gibt es 
ein display um ca. 20euro und meiner meinung nach das selbe eins um ca. 
70 euro.

das war nur der anfang, so geht es dann weiter

mfg

Autor: Jens (Gast)
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> Na ja der Unterschied zwischen STK und AVRISP beträgt 40€,- von daher
> verbleibende 80-90€ - keine Ahnung wie Du auf die Zahl kommst.

Das war der Unterschied zwischen STK500 und einer Lochrasterplatine.

Autor: 42 (Gast)
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> ich habe da überhaupt keine ahnung was das alles bedeutet

warum nennst du dich dann master wenn du überhaupt keine ahnung hast??

villeicht solltest du mit bkleineren dingen beginnen um dir ahnung zu 
erarbeiten?

such mal nach elektronik-kompendium, da kann man sich die ersten 
grundlagen holen . dann schau mal wieviele verschiedene elektroberufe es 
gibt ,das lernt man nichtmal so nebenbei zwischen zwölf und mittag.

noch ein tip, arbeite einfach mal das tutorial auf dieser webseite 
durch, falls du etwas talent hast (es soll leute geben, die lernen das 
nie) dann hast du hinterher etwas mehr ahnung als überhaupt keine.

/42

Autor: pumpkin (Gast)
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ich würde mir die '100€' fürs multimeter sparen und noch ein bisschen 
was draufpacken für ein (erstmal einfaches) oszilloskop. nen multimeter 
für 10€ reicht um widerstände und (gleich-)spannung/stömchen zu messen.

pumpkin

Autor: er_kann_doch_sich_nennen wie_er_will (Gast)
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Hallo,

schau mal bei hust pollin vorbei.
billig ist fürn anfang voll okay.
kann dir per Email mal ein paar Übersichtsblätter zuschicken -bezüglich 
Transitoren und IC's.
Als wichtigstes ist ein regelbares Netzteil (vll Selbstbau mit LM317).
Ein paar 7805 Festspannungsregler.
Ein paar 100nF Kondensatoren.
Ein paar Elkos 100µF.
Eins, Zwei Poti's 10k.
LED's vll ein paar 2mA Low Current Leds die dann direkt vom µC 
angesteuert werden können.
Ich hab ein STK500 und finds eigentlich nicht schlecht (aber z.B. bei 
Pollin gibts auch ein günstiges)
Dann noch eine Sieben-Segment-Anzeige
bei den Bauteilen würde ich immer die günstigsten nehmen... nur halt 
nich smd da dies Minaturbauteile sind.

Autor: Michael Glunz (glunzl)
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Wie heisst denn das Steckbrett bei Reichelt?


Gruß und Dank
Michael

Autor: jack (Gast)
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Steckboard.
Denglish ;-)

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