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Forum: FPGA, VHDL & Co. Datenverarbeitung


Autor: pfu (Gast)
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Hallo zusammen!

Ich arbeite an einem Schulprojekt und stehe vor folgendem großen 
Problem:

Ich bekommen von 3 AD-Wandlern 300MB/s und möchte 1min lang aufzeichnen. 
Ich suche schon seit 1 Monat und finde keine Lösund wie ich solche 
Datenmängen auf den PC bringen soll.
Hat jemand eine Idee. Wie ich sowas angehen soll?

Danke im Vorraus

Autor: Schlumpf (Gast)
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Das wird eng.. selbst über Ethernet, wenn du es in Echtzeit auf dem PC 
haben willst.
Du kannst natürlich die Daten in einen esternen Speicher loggen und dann 
nach der einen Minute "gemütlich" auf den PC übertragen.
Oder du schreibst die Daten in ein FIFO, von dem aus du schon während 
der Messung anfangen kannst, zu übertragen (Ethernet wäre z.B nicht 
schlecht)

Autor: Jörg R. (Gast)
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Krass, was heutzutage für Schulprojekte gemacht werden. Bist du dir 
sicher mit der Menge??? Was sind denn das für Daten? Das muss ja schon 
mindestens Mehrkanal-Video oder was hochfrequentes sein.

Wenns wirklich soviel ist, dann könnte man ja über Kompression vor der 
Übertragung nachdenken. Aber bei der Geschwindigkeit, mein lieber Herr 
Gesangsverein ...

Autor: Roger Steiner (edge)
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Gigabit Ethernet schafft nicht mal annaehernd 300 MB /s.
Wird wohl auf eine PCI Express Karte hinauslaufen, wenn die Daten
in Echtzeit in den PC muessen.

Cheers, Roger

Autor: Schlumpf (Gast)
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Ja also die Datenmenge ist schon erstaunlich. Ich denke, dir ist auch 
klar, dass du da noch ganz anderen Problemen entgegensehen musst. Fängt 
schon bei der Leiterplatte an. Da kannst dich auch gleich von dem 
Gedanken lösen, dass du deine LP im Conrad-Ätzbad in der Schulwerkstatt 
herstellen kannst. Hier haste auf jeden Fall ein Desing, das auch an das 
Layout und die LP gewisse Änsprüche erhebt.
Überlege dir also bitte nochmal genau, ob du diese Datenmengen überhaupt 
benötigst...
Vielleicht kannst du ja auch kurz mal beschreiben, was du da vor hast.

Autor: Tom (Gast)
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Sind das Megabit oder Megabyte pro Sekunde? Weil letzteres kommt mir 
sehr viel vor, das wäre für eine Minute Aufzeichnung 18 Gigabyte 
Speicher, die will man erstmal ansprechen. Und auch von der Datenrate 
würde das eine Sata 2 Schnittstelle voll auslasten, schaffen tut das 
meines Wissens noch keine Platte (mit magnetischer Aufzeichnung).
Selbst Gigabit Ethernet wäre da überfordert, man müsste da mindestens 3 
Ports haben die die ankommenden Daten auch 'wegspeichern' könnten.

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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>Oder du schreibst die Daten in ein FIFO, von dem aus du schon während
>der Messung anfangen kannst, zu übertragen (Ethernet wäre z.B nicht
>schlecht)

Ein FIFO der dann ca. 18 GB groß sein müsste. Realistische Einschätzung: 
Als Schulprojekt nicht zu realisieren. Wer kommt auf solche absurden 
Ideen?

Autor: Schlumpf (Gast)
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@Thomas:
Abgesehen davon, dass ich auch vermute, dass sich da jemand nicht viel 
dabei gedacht hat, als er diese Aufgabe stellte...
Ob du 18GB RAM hast oder 18GB FIFO ist doch so lang wie breit, oder?
(beides ist natürlich technisch realisierbar, aber eben kostenmässig 
wohl kaum in einem Schulprojekt zu stemmen.)

Autor: Michael (Gast)
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Von Xilinx gibt es ein PCI-Express Board mit PCI-Express. Das kann 
2,5GBit pro Sekunde übertragen. Die Karte kostet ca. 350€ Es werden 
Treiber und Beispielprogramme mitgeliefert. Wenn man anstelle PCIe 1x 
die Geschwindigkeit 16x nehmen würde, dann sind das 40GBit pro Sekunde. 
Das sollte dann ausreichen. Nur sollte der PC einen sehr großen Ram 
haben, damit man die Daten erst mal in den RAM schreiben kann. So 2GB 
sindda schonganz gut

Autor: alfsch (Gast)
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es gibt günstige daten-rekorder, habe hier irgendwo nen prospekt, die 
können locker 400mb /s aufzeichnen (auf 10 festplatten paralell); der 
kleinste liegt so bei 18000eu , wieviel darfs denn kosten?

Autor: pfu (Gast)
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Also meine Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes „3D-Feldmessung“ ist es, ein dreidimensionales 
elektrisches bzw. magnetisches Feld zu messen. Es gilt zwei 
dreidimensionale Spulensysteme mit den exakt selben magnetischen 
Eigenschaften zu konstruieren, einen möglichst rauscharmen Verstärker
zu entwickeln sowie das verstärkte Signal mit einem A/D-Wandler zu 
digitalisieren. Die durch die Entgegengesetzte Schaltung der beiden 
Spulenssysteme gewonnenen Messdaten, die die Differenz der beiden 
gemessenen Felder darstellt, sollen abgespeichert werden können
und durch das selbe Spulensystem wieder erzeugt werden können.


Es wurde oftmals die Datengröße in Frage gestellt.
Das Projekt läuft unter Zusammenarbeit mit einer Firma die folgende 
Anvorderungen and die AD - Wandlung stellt. 65MSPS 12 Bit
Also speziel zu den AD-Wandlern: Da ich 3 Spulene habe brauche ich auch 
3 AD Wandler.

Meine Berechnung für die Datengröße: 65MSPS  12 Bit  3 Spulen * 60s
Laut diesere Berechnung komme ich auf 16.5 GB Daten.

Ich befürchte, dass diese Berechnung stimmt;).

Autor: pfu (Gast)
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re: alfsch

Das ist ein Schulprojekt. aber so 3000€ kannst schon kosten.

Autor: pfu (Gast)
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wäre es eine lösung, wenn ich Xilinx board mit PCI-Express hernehme,
einen SATA II-Controller mit 8 festplatten?

link:
http://www.promise.com/product/product_detail_eng....

lg pfu

Autor: pfu (Gast)
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re Michael

vielen dank für die info. könntest du mir bitte einen link schicken?

vielen dank pfu

Autor: Rick Dangerus (Gast)
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@pfu:

Deine Rechnung kommt hin. Aber:
1. Zum Nachdenken: Wenn Du nur die Differenz aufnimmst, kannst Du auch 
nur diese wieder "abspielen".

2. Versucht das Projekt zu teilen, das sind sonst zu viele Baustellen 
und ihr habt nur begrenzt Zeit und Leute.

3. Vorschlag: Baut ggf. erstmal ein System für eine Spule (1D) und 
testet damit.

4. Ihr müßt Datenkompression verwenden. Das kann der FPGA gleich 
mitmachen. Oder ihr verwendet erstmal eine geringere Datenrate.

5. 65 MS/s = 65 MHz Abtastrate = ca. 30 MHz höchstes messbares 
Wechselfeld. Was habt ihr für Spulen? Machen die das mit? Vielleicht 
messt ihr die erstmal aus.

Rick

Autor: pfu (Gast)
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@Rick Dangerus
Ich will nichts anderes als die Differenz zu reproduzieren.

Die 3 Spulen haben diesen Begründung, dass sie räumlich zueinander 
angeordnet sind. (x,y,z Achse) Ich will damit sicherstellen, dass ich 
wirklich das gesamte Feld messen kann.

In einem Spulensystem ist die zu messende Probe drinnen. Die Größe ist 
aber so klein, dass die Störfelder in der Luft viel größer sind, als die 
Felder der Probe. Deshalb nehme ich eine Vergleichsmessung(zweites 
Spulensystem*) und subrahiere diese. Also müsste ich dann, da die 
Störfelder in beiden Spulen gleich groß sind die tatsächliche Messgröße 
"überbleiben"

* das zweite Spulensystem ist leer!!

Was verstehst du unter Kompression?
Filtern können wir auf jeden fall nicht, da wir ALLES aufzeichnen 
wollen.

Zu den Spulensystemen:

Die Spulen bestehen aus normalen Kupferdraht mit je 47 000. Die 
Halterungen für die Spulen sind aus Teflon.

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