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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Meßwiderstand- Woher?


Autor: Daniel (Gast)
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Hallo
Ich brauche einen Meßwiderstand, 1mOHM. Kann mir jemand sagen wo ich den 
herbekomme!

Danke

Autor: mmerten (Gast)
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1 milliOhm == 0,001 Ohm ?
oder
1 MOhm = 1000000 Ohm

Autor: franz (Gast)
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Hi,

Isabellenhütte hat solche.
(z.B. beim Conrad um Eur 9,99)

Grüße,
Peter

Autor: tobias hofer (Gast)
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wieviel leistung sollte der aushalten?

Autor: Daniel (Gast)
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Es soll ein MilliOhm Widerstand sein. Ich brauch das als Shunt zur 
Strommessung. ich muß mehrere parallel benutzen. Sollten ca. 200 A 
aushalten.

Autor: Daniel (Gast)
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Natürlich nicht als dauerstrom sondern nur für ein paar sekunden.

Autor: Ripper (Gast)
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dumme frage, rein aus neugier, wie zum henker umgeht man da das problem 
mit den kontaktwiderständen? so rein ausm bauch raus würd ich sagen 'ne 
lötverbindung dürfte doch auch so im milliohmbereich liegen, oder?

Autor: emil (Gast)
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hm...was für widerstand hat denn die kontaktierung zu so einem shunt? 
ich nehme an, es wird mit klemmen gemacht, ist dann der fehler nicht zu 
gross? ist mir sehr interessant, ich dachte immer, der widerstand einer 
klemmenverbindung bewegt sich ausgerechnet im milliohm-bereich...

Autor: Ratber (Gast)
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Löten is nicht.
Da wäre der Kontaktwiderstand viel höher und die Geschichte Heizt sich 
auch noch auf was dann das Ende der Verbindung bedeutet.

Bei größeren Strömen (Ich sach mal so alles was über die Häuslichen 10A 
hinausgeht) wird geschraubt.(In der Elektroinstallation ist Löten eh 
Tabu).

Also Saubere Kontakte.

Die größeren Messwiderstände (Eigentlich die kleineren gg) haben meist 
extra ausgeführte Anschlüsse fürs Meßgerät so das Kontaktprobleme erst 
garnicht auftreten.

Der von Franz angegebene ist zum Einlöten gedacht und nicht für 200A. 
geeignet.

Mit etwas Handwerklichem Geschick kannste dir den Meßwiderstan aber auch 
selber Basteln wenn de Lust hast.

Ein Geeigneter Meßwiderstand ist also schon komplett mit 
Schraubterminals ausgerüstet und auch nicht gerade Billig.

Ich müßte über den Preis raten denn im Job hab ich es einfacher und 
bestelle einfach aber so ab ca. 35€ kannste schon rechnen.

Bei Hohen Dauerströmen ist auch noch für ne gute Kühlung zu sorgen sonst 
ist das gute Stück bald nur noch nen Stück Asche.


Gruß
Ratber

Autor: Daniel (Gast)
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Wie siehts denn aus mit Widerstandsdraht? Kann man damit etwas basteln. 
Ich wollte für das ganze nicht allzuviel Kohle ausgeben.

Autor: Ratber (Gast)
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Gehen tutet alles was halbwegs Temperaturstabil ist aber die Frage ist 
einfach "was" du messen willst.

Höhere Dauerströme ?
Nur mal den Anlasserstrom im KfZ ?
Wie Genau muß es sein ?

Schließlich entscheidet das über die Form des Meßwiderstandes und 
welchen Aufwand man darum betreiben muß.

Obendrein gibt es auch Meßmethoden die ohne unterbrechung des 
Stromkreises auskommen (Induktive Wandler bzw. Feldwandler bei 
Gleichströmen)so das vieleicht hier ne Möglichkeit liegt aber das ändert 
kaum was am Preis.

Autor: Daniel (Gast)
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Ist für KFZ gedacht. Den hohenstrom muß ich nur beim Anlassen messen. 
Genauigkeit ist nicht wichtig. Das mit den Induktiven wandlern hab ich 
schon mal wo gesehen. Gehen aber bezahlbar nur bis 20 A alles dadrüber 
ist schweineteuer.

Autor: Ratber (Gast)
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Hehehe

Hab ich mir schon gedacht das es fürn Anlasser is.
Viele 200A Anwendungen gibt es ja nicht es sei denn du hast nen größeren 
Antrieb im Keller gg

Also was du brauchst ist nen Einfacher Meßwiderstand.

Gehen wir mal von maximal 0.2V verlust aus und das die Spannung beim 
Anlassen im mittel so auf 10V absinkt so kommste bei 200A auf nen 
Widerstand von R=U/I also 0.2V/200A=1m Ohm oder 0.001 Ohm was ja deinem 
Widerstand entspricht.

Da bei 0.2V also 200A Maximal fließen ist die belastung P=U*I also 
0.2V*200A=40W.

Bei nem maximalen Strom von 200A müssen die Anschlüsse auch entsprechend 
sein so das das Teil von Conrad unterm Tisch fällt denn bei dem Fackeln 
die Anschlüsse ab bevor sich der Anlasser überhaupt regt.

Mit ner Stabilen Grundplatte und nem entsprechenden Kupferstück biste da 
schon besser beraten.

Irgendwo hatte ich noch nen Foto davon.
Ich such mal eben.

Autor: Ratber (Gast)
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Schade ,nicht gefunden.

Geht auch so.Stell dir 2 Winkel vor die wie Buschstützen auf nem 
nichtleitenden Träger Monitert sind.

Zwischen diesen sind 1-4 Stäbe angeordnet die den Meßwiderstand 
darstellen.
Die Unteren Winkelflächen stellen die Verbindungen dar an denen das 
Kabelk angeschraubt wird.(Die Meßanschlüsse sind ebenfalls dort in Form 
kleiner Schraubanschlüsse vorhanden.

Das Ganze Teil wird zum Schluss noch einfach Galvanisch mit ner 
Goldschicht überzogen damit es nicht mit der Zeit wegoxydiert.

Aber mal ne Frage nebenbei:

Wilste nur einmalig messen oder soll das Teil dauernd drinne bleiben ?

Im Ersteren Falle wäre zb. nen Stromzangenvorsatz fürs Multimeter 
Sinnvoll (zb. Conrad 120172 67 Euro.Woanders vieleicht günstiger).

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,immer wenn man glaubt.............


Schau mal hier rein.

http://www.brusa.li/products/g_messgeraete127.htm

Da ist genau das was du brauchst und was ich gemeint habe.

Mit ca. 55 Teuros + Versand mußte rechnen aber dafür haste alles Fix und 
fertig.

Oder du nimmst die Bilder als Vorlage und versuchst es selber.

Autor: emil (Gast)
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es gibt einen sehr empfindlichen magnetfeldsensor von philips, heisst 
kmz51; man kann den draht, der zum anlasser geht, 2-3 mal umwinden, 
damit eine spule entsteht und das resultierende magnetfeld mit dem 
sensor messen (oder zumindest versuchen ;-)) das ist nämlich 
proportional zum durchfliessenden strom. das muss eigentlich gehen, habe 
an der uni gesehen, wie jemand das erdmagnetfeld damit gemessen hat.
der kostet übrigens schlappe 6 eur bei conrad.

emil

Autor: crazy horse (Gast)
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und noch ne ganz andere, wirklich billige Möglichkeit: Miss den 
Spannungsabfall über der Zuleitung zum Anlasser, Messspannung direkt am 
Kabel abgreifen, nicht an den Klemmstellen. Wäre nur die Frage der 
Eichung der ganzen Sache.

Autor: Jens Renner (Gast)
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Nicht eichen... kalibrieren g

Das mit dem Spannungsabfall über dem Kabel ist eigentlich
nicht schlecht, aber man müsste zusätzlich den Widerstand
wissen. Falls der stark temperaturabhängig ist, käme man
ums Messen vor jedem Einsatz nicht herum.
Zumal sich der Widerstand womöglich während des
Stromflusses verändert...

Aber die induktive Messung halte ich für ziemlich elegant.
Ich habe mal bei Bombardier gesehen, wie auf allen
Leistungsplatinen für Bahnantriebe induktive Strommesser
sitzen.

Autor: tobias (Gast)
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ich könnte mir noch vorstellen das dieser sensor  von philips recht
störanfällig ist. und ein auto ist nun wirklich eine recht raue
umgebung für so ein präzisionssensor!

wir benutzen zb. in unseren wechselrichtern stromsensoren von lem und
honeywell.

der la 255-s geht bis spitzen ströme von 400A.

http://www.sensor.com.tw/lem/la255-s.pdf

der vorteil ist auch das der ausgang ein stromausgang ist.
ist dann weniger störanfällig.

gruss tobias

Autor: Andreas Kutschbach (Gast)
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@jens

Das mit dem temp.Widerstandskoeffizienten der Anlasserleitung
kannste knicken. Bei der dicken Leitung, dem geringen Widerstand,
der kurzen Belastung, der hohen Temperaturleitfähigkeit und der
relativ hohen Wärmekapazität und der recht großen Länge kannste
dir mal die Joulsche Wärme im Verhältnis zur Temp.änderung
anschauen. Und dann vergleichste das mit dem
temp.-Widerstandskoeffizienten. Da lachen die Hühner.

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