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Forum: PC Hard- und Software Volt - Ampere Meter


Autor: Hans Edenstraßer (smiley)
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Hallo!

Ich bin schon sehr lange auf der suche nach einem Bauplan/Tutorial für
Volt und Ampere Meter.

Ich benötige für ein Labornetzgerät ein integriertes Ampere und ein Volt
Meter.
Für ein anderes Projekt möchte ich mir ein Volt Meter basteln das mir
die Spannungen von drei Leitern misst, die Spannungen sollen von Leiter
zu Leiter gemessen werden, also:
Leiter 1 auf Leiter 2,
Leiter 1 auf Leiter 3,
Leiter 2 auf Leiter 3



Leider habe ich keine Ahnung von PIC, AVR µC...
Ich habe eine Ausbildung als Elektroinstallationstechniker und kann mir
somit so einiges Berechnen (war früher mal sehr gut darin) aber das 
hilft mir auch nicht viel weiter.


Ich würde mich sehr freuen wenn mir weitergeholfen wird, nicht nur mir,
auch der Nachwelt wird hiermit geholfen.


LG Hansi

Autor: HomerS (Gast)
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Hi,


Zu Punkt1: Sowas gibt es doch zu kaufen, aber dann entweder oder, bzw. 
umschaltbar.


3x Außenleiterspannung wird konstant sein, oder?

Was willste denn haben? Schieflast, dann nach Mittelpunkt messen.

Erzähl doch mal mehr von dem Projekt, dann wirste auch geholfen!


guude

ts

Autor: HomerS (Gast)
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Nachtrag:

wenn Ihr nicht gerade ein Mädel seid, ist dieses "LG" doch ganz schön 
tuntig, oder?

Nix dagegen, aber es sollte zumindest  nicht zur Pflicht werden.


Mit freundlichen Grüßen

ts


Autor: Werner A. (homebrew)
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HomerS wrote:
> Nachtrag:
>
> wenn Ihr nicht gerade ein Mädel seid, ist dieses "LG" doch ganz schön
> tuntig, oder?
>
> Nix dagegen, aber es sollte zumindest  nicht zur Pflicht werden.
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> ts

oder wenn zumindest nur, wenn man an ein Mädel schreibt g

Autor: Matthias S. (da_user)
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Tag Mädels,

solche Einbau-Volt-Meter gibts beim großen C zu kaufen.

Ein Shunt dazu, durch versetzen des Dezimalpunktes am Display 
(Lötbrücken) den Spannungsabfall auf die richtige 10er Potenz setzen, 
passt.

So verbaut in einem Netzgerät, des wir im 2. LJ gebastelt haben.

LG an euch Mädls

da_user

Autor: Hans Edenstraßer (smiley)
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Hallo!


Also wie erwähnt arbeite ich als Elektroinstallationstechniker.

Ich muss oft sehr viele Steckdosen auf Ihre Funktionalität überprüfen 
(Neuinstallationen und altbau) und daher ist es immer sehr Zeitaufwendig 
wenn man mit einem gewöhnlichen Multimeter einen Prüfvorgang startet 
(Leiter gegen Leiter messen).
Stellt euch das mal mit 100 Stk. Schukosteckdosen vor.

Ich möchte daher ein speziell auf Schukosteckdosen ausgelegtes Prüfgerät 
bauen.
Habe mir einen Elektronikschaltplan entworfen mit dem ich die Spannung 
in Stufen (LEDS) anzeigen lassen kann, hab die Schaltung aber noch nicht 
aufgebaut.


Mir ist es am liebsten ich habe eine Digitalanzeige mit der ich die 
einzelnen Spannungen schön übersichtlich anzeigen kann und somit sehe 
ich auch sofort wenn eine zu hohe oder zu geringe Spannung vorhanden 
ist.
L1 = Phase 1
N = Neutralleiter
PE = Schutzleiter

Richtige Werte:
L1 - N  = 230Volt
L1 - PE = 230Volt
N  - PE = 0Volt





Ich möchte nicht drei fertige V-Meter Module kaufen, die bringe ich nur 
in einem grossen Gehäuse unter und ich nehme an das würde mir Mehr Geld 
kosten als wie wenn ich selber eines bauen würde das was ich immer nach 
Lust und Laune erweitern kann...
Das Gerät soll ja kompakt sein damit ich es evtl noch in meiner 
Werkzeugkiste verstauen kann denn wegen 10 Steckdosen werde ich mir auch 
nicht immer die Mühe machen mich zu erheben und es im Firmenauto zu 
holen.



Info:
Ein gewöhnlicher 30mA FI- Schutzschalter löst spätestens bei einem 
Fehlerstrom von 30mA gegen Erde aus.

LG Hansi

Autor: Matthias S. (da_user)
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Ein V-Meter Modul und per Schalter (Drehknopf oder so) die einzelnen 
Messungen durchschalten.

Aber ich denke sowas müssts doch schon geben oder?

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Ich möchte nicht drei fertige V-Meter Module kaufen, die bringe ich
> nur in einem grossen Gehäuse unter und ich nehme an das würde mir
> Mehr Geld kosten als wie wenn ich selber eines bauen würde

Ganz ehrlich: Das glaube ich nicht.
So ein Voltmeter-Modul kostet einen Pappenstiel. So billig
kannst du die gar nicht selbst bauen.

zb.
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0...

Bei Conrad kostet sowas ~9Euro
Gibts anderso sicher auch billiger.

Du brauchst 3 Stück davon, Spannungsteiler zur Bereichsanpassung
noch davor und eine 9 Volt Batterie. Das Ganze in ein Gehäuse
eingebaut, einen Schukostecker dran und das sollte eigentlich
dein Messgerät sein.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Tschuldigung, hab die Gleichrichter und ein paar Siebkondensatoren 
vergessen, die Module wollen ja Gleichspannung.

Hier gibts die Module übrigens billiger:

http://www.reichelt.de/?SID=27z2OwcqwQARsAACKNDIc7...

Bei 6 Euro 65 kannst du Selbstbau vergessen. Lohnt nicht.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Ein V-Meter Modul und per Schalter (Drehknopf oder so) die einzelnen
> Messungen durchschalten.

Kannst du auch machen.
Allerdings gebe ich zu bedenken, dass du für den Drehschalter
auch Fläche am Gehäuse brauchst. Vom Komfort einer 3 Anzeige-
Lösung mal ganz abgesehen :-)


Autor: peter (Gast)
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Hi,
wie wäre es den statt des Drehschalters ein Schiebeschalter an der 
Gehäusenseite der nimmt kein Platz weg und läßt sich schnell 
bedienen....
MFG
Peter

Autor: Profi (Gast)
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"Spannungsteiler zur Bereichsanpassung noch davor und eine 9 Volt 
Batterie".

Du brauchst 3 Batterien, da sie galvanisch mit der Mess-Spannung 
verbunden sind.
Wenn mit Glättungs-C, dann Spannungsteiler auf 325V dimensionieren.

Autor: Hans Edenstraßer (smiley)
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Und wenn ich für jedes V-Meter Modul zwei Dioden für die 9V- 
Blockbatterie verwende erspare ich mir zwei Weitere Batterien.
War meine Frage verständlich?

Autor: Hans Edenstraßer (smiley)
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Was würde es denn überhaubt kosten sich selber so etwas 
zusammenzubasteln, ein passendes Display hätte ich übrigens herumliegen.

Das einfachste währe es natürlich drei V-Meter Module zu verwenden, am 
schönsten und komfortabelsten würde es natürlich mit einem Eigenbau 
Projekt werden...

Wie Zeitaufwendig würde eine Programmierung werden?

Kennt jemand von euch eine Internetseite bei dem ein Tutorial zu finden 
währe?


Naja, einfach alles mal nachfragen, kann ja nie schaden :-)

LG Hansi

Autor: Sebastian Arnd (seba)
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Ein Tutorial findest du hier oben links in der Navigationsleiste .Die 
Programmierung würde in diesem speziellen Fall nicht so lange brauchen 
da du ja nur die werte vom ADC anzeigen musst, zur weiteren Einschätzung 
schaust du die am besten mal Appnote AVR465 
(http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...) an. Du 
musst den Analogteil "einfach" nur dreimal aufbauen. Das erfüllt dann 
aber noch lange keine VDE usw. naja das wirst du eh schon besser wissen 
;-).

viele Grüße Sebastian

Autor: Hans Edenstraßer (smiley)
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Ebenfalls danke an dich Sebastian für dein Posting!

Na dann werde ich mir mal die beiden Tutorials reinziehen, ich hoffe nur 
ich komme in ein paar Monaten dazu, - wenn blos dieser arge 
Arbeitsstress im Beruflichen und im Privaten Bereich nicht währe :-(.

Was hast du mit "VDE" gemeint?
- dieser Begriff sagt mir leider nichts.



Sebastian Arnd: naja, das wirst du eh schon besser wissen...
Meintest du damit welche der beiden Metoden (drei seperate V-Meter 
Module, der Entwurf einer eigenen Schaltung) ich mir in den Kopf setze 
oder etwas anderes?

LG Hansi

Autor: Matthias S. (da_user)
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>> Also wie erwähnt arbeite ich als Elektroinstallationstechniker.

> Was hast du mit "VDE" gemeint?
> - dieser Begriff sagt mir leider nichts.


Bist du dir sicher dass du "Elektroinstallationstechniker" bist? In 
welchem Land??

Autor: Hans Edenstraßer (smiley)
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Hallo Mathias S.!

Ich Habe eine Schulische Ausbildung als Elektroinstallationstechniker 
mit Bus und Prozessleittechnik.
Arbeite als gewöhnlicher Elektroinstallationstechniker in Österreich - 
Tirol.
Habe die Gesellenprüfung selbstverständlich bestanden.


LG Hansi

Autor: Sebastian Arnd (seba)
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VDE VERBAND DER ELEKTROTECHNIK ELEKTRONIK INFORMATIONSTECHNIK e.V.
das ist der Verband der die Richtlinien zum Bau von Elektrogeräten 
herausgibt. Ich dachte mir nur das du als Elektroinstallationstechniker 
die Richtlinien ja besser kennen musst als ich. Wobei in Österreich die 
Normen sicherlich ganz anders sind.

Gruß Sebastian

Autor: Hans Edenstraßer (smiley)
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Hallo Sebastian Arnd!

Das ist bei uns der ÖVE = Österreichischer Verband/Verbund für 
Elektrotechnik

Die meisten Normen werden bestimmt gleich sein, zumindest müssen sie ja 
gleichwertig sein.
Regeln/Normen haben ja einen Sinn.
Wir haben leider keine deutschen Normen besprochen, nur die Ö- Normen

LG Hansi

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